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Posts Tagged ‘Bus’

Bei uns am linken Niederrhein hat einer der ausrangierten roten Londoner Busse einen neuen Standplatz gefunden.

rennbahn_busEin bisschen mehr Liebe bei der Restaurierung hätte ich mir gewünscht, doch wahrscheinlich muss sich der Oldie seine Verschönerung erst noch als Party-Location verdienen. Ein Hingucker ist er trotzdem.

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Der Sitznachbar des Nichtlehrers an meiner Seite hat einen Platz im vorderen Teil des Busses gefunden. DANKESCHÖN. Ich bin gerne bereit, mich mit einem Pint im Pub erkenntlich zu zeigen.

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Diesen Beitrag wollte ich eigentlich schon gestern schreiben, direkt nachdem ich am Nachmittag zu Hause war. Doch anderes kam dazwischen. Und eigentlich hätte ich den Beitrag gerne in Echtzeit gepostet. Das hätte sich dann vielleicht so gelesen:

12.00 Uhr:

Frau Ladybird verlässt das Haus, die Sonne scheint, die Vögel singen. Menschen sind nicht zu sehen, als sie sich auf den Weg zum Vorstadtbahnhof macht. Ihr Weg führt vorbei an den Vorgärten der Siedlungshäuser, in deren Vorgärten die Blumen leuchten. Menschen sind nicht zu entdecken. Aus Richtung des nahen Kindergartens klingen die Stimmen der spielenden Kinder.

Vorstadtidylle

12.15 Uhr:

Frau Ladybird erreicht den Vorstadtbahnhof und kauft für 2,50 € ein Ticket am Automaten ohne zu wissen, ob dies für die Strecke zur Schule ausreicht. (Sie wird später erfahren, dass ein Ticket dieser Preisstufefür Fahrten im gesamten städtischen Gebiet bis zu einer maximalen Dauer von 9o Minuten gültig ist.)

12.22 Uhr:

Die Schranken schließen sich mit Signalgeräusch, das Zeichen für die baldige Einfahrt des Zuges, der in der Ferne bereits als roter Punkt erkennbar ist.

Der Zug kommt ...

Vorstadtbahnhof – Gleis 1

12.23 Uhr:

Die RB 33 Richtung Wesel verlässt pünktlich den Vorstadtbahnhof. Frau Ladybird hat einen Fensterplatz und genießt den Ausblick auf die sonnigen Felder. Der Zug passiert einen beschrankten Bahnübergang, an dem Frau Ladybird sonst meist auf seine Vorbeifahrt wartet.

12.27 Uhr:

Der RB 33 Richtung Wesel nähert sich planmäßig dem Hauptbahnhof. Die Lautsprecherstimme kündigt „Ausstieg in Fahrtrichtung links“ und gleich danach „Ausstieg in Fahrtrichtung rechts“ an. Frau Ladybird ist verwirrt und positioniert sich in der Mitte des Wagens.

12.28 Uhr:

Der Ausstieg ist nur  „in Fahrtrichtung rechts“ möglich. Zwischen Zug und Bahnsteig ist eine große Lücke – Mind the gap!

12.32 Uhr:

Frau Ladybird steht an der Bushaltestelle vor dem Hauptbahnhof. Die Anzeigetafel verspricht die Abfahrt des Busses in 13 Minuten. Frau Ladybird wartet und beobachtet die Ankunft und Abfahrt der modernen rot-weißen Niederflurbahnen auf den Nachbarbahnsteigen.

12.45 Uhr:

Der Bus kommt pünktlich. Frau Ladybird bewundert das nagelneue Hybrid-Fahrzeug und die sauberen, leuchtendroten Sitzpolster. Dieser Bus wird wohl nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten und schon gar nicht als Schulbus eingesetzt. Frau Ladybird fragt sich, ob sie ihren Fahrschein vor das sensorische Lesegerät halten soll, doch scheint dies den Zeitkartenbesitzern vorbehalten. Eine junge Frau setzt sich auf einen der leuchtendroten Polstersitze und verspeist ein chinesisches Nudelgericht aus der Pappschachtel. Frau Ladybird wundert sich, weil sie im Rahmen der Busschule gelernt hat, dass Essen und Trinken im Bus verboten sind. Doch das Verbot gilt sicher nur für Schülerinnen, Schüler und Lehrer.

Der neue Hybrid-Bus

Der neue Hybrid-Bus

13.02 Uhr:

Frau Ladybird hat dem Fahrer ihren Haltewunsch per Knopfdruck übermittelt und darf an der Zielhaltestelle aussteigen. Die Sonne scheint immer noch. Das Singen der Vögel wird von Autogeräuschen übertönt. Die Ampel ist rot. Schüler oder andere Fußgänger sind nicht zu sehen. Frau Ladybird wartet auf grün.

13.07 Uhr:

Frau Ladybird erreicht den Schulhof und kurz darauf auch das Schulgebäude noch vor Beginn der 3. Pause. Im Lehrerzimmer begrüßt sie die Kollegen, die bereits seit mehreren Stunden im Einsatz sind.

13.40 Uhr:

Frau Ladybird betritt den Klassenraum und unterrichtet 45 Minuten Englisch im Grundkurs. Gemeinsam mit den SchülerInnen bewertet sie die  Präsentation von Kurzreferaten zum Thema „Kruger National Park“. Die Zeit vergeht schnell.

14.25 Uhr:

Der Gong signalisiert das Ende der Stunde. Frau Ladybird wartet, bis auch die letzte Schülerin den Klassenraum verlassen hat, damit sie ihn abschließen kann.

Fazit:

Einschließlich Fußweg zum Bahnhof, Wartezeit vor Antritt der Fahrt und beim Umsteigen sowie Fußweg von der Zielhaltestelle hat Frau Ladybird 67 Minuten für den Weg zur Arbeit benötigt. Die Arbeitszeit an diesem Dienstag betrug planmäßig 45 Minuten. Ein offensichtliches Missverhältnis. Lohnt sich nicht. Wäre es nicht besser gewesen, Frau Ladybird hätte den SchülerInnen per Mail eine Aufgabe gestellt, die diese nach 45 Minuten Arbeitszeit wiederum per Mail zurückgeschickt hätten?

Der Vollständigkeit halber sei hier auch der weitere Verlauf des bis dahin autofreien Tages dargestellt:

14.35 Uhr:

Frau Ladybird verlässt das Schulgelände und macht sich auf den Heimweg. Dieser führt zunächst zur Autowerkstatt, denn dort hat der Herr TÜV nachgeschaut, ob Frau Ladybird sich ab sofort wieder mit einem technisch mängelfreien Fahrzeug auf den Weg zur Arbeit machen darf.

14.55 Uhr:

Nach Zahlung einer Ablösesumme von 118 € darf Frau Ladybird in ihr Auto einsteigen und nach Hause fahren. Ende des autofreien Tages.

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Ich wohne am linken Niederrhein, nordwestlich von Düsseldorf, am Rande der Stadt, gleich hinterm Wald. Der Stadtteil hat einen eigenen Bahnhof, wird aber auch von einer Buslinie angefahren. Auf beiden Strecken benötigt man einen Fahrschein der Preisstufe A für 2,50 €. Der Zug fährt alle 30 Minuten ins Stadtzentrum und braucht dafür 5 Minuten. Der Linienbus fährt ebenfalls alle 30 Minuten und die Fahrt dauert 25 Minuten.

Aus diesen Informationen lassen sich viele interessante Rechenaufgaben erstellen. Auch ohne Mathe-Leistungskurs werden Sie leicht feststellen, dass das Preis/Leistungsverhältnis beim Linienbus besser ist als bei der Regionalbahn. Dazu bietet die Busfahrt die Möglichkeit, einige sonst eher unbekannte Stadtteile einmal aus der Nähe zu sehen, denn die Strecke führt in einer Schleife durch zwei Siedlungen abseits der Hauptstraße. Zudem fährt der Bus eine Haltestelle an, die nur 2 Gehminuten von meiner Haustür entfernt ist, während der Weg zum Bahnhof auch bei strammem Schritt nicht unter 10 Minuten zu bewältigen ist.

Allerdings gebe ich zu, dass eine solche Busfahrt nur dann Spaß macht, wenn die Straßen so wie heute Mittag frei sind und der Bus lediglich 10 Fahrgäste befördert. Weniger vergnüglich wird die Reise im morgigen Berufsverkehr sein, wenn jede Ampel rot und der Bus bis auf den letzten Stehplatz gefüllt ist.

Die Stadt(teil)rundfahrt war ein netter Abschluss der Weihnachtsferien. Am Montag setze ich mich wieder in mein Auto und fahre auf direktem Weg zur Schule. Eine Bus- oder Zugverbindung dorthin gibt es nämlich nicht. Würde das Auto ausfallen, müsste ich mit dem Fahrrad fahren. Das ist für eine ungeübte Radfahrerin wie mich ein echtes Abenteuer.

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