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Posts Tagged ‘das kleine Kind’

Es ist halb rum, das Jahr 2020. Ist das jetzt eine optimistische oder eine pessimistische Aussage? So wie bei dem Glas, das (schon) halb leer oder (noch) halb voll ist.

Um das herauszufinden, blicke ich mal zurück auf mein persönliches Jahr 2020 bis jetzt. Und ich verspreche, das Thema Corona nicht in den Mittelpunkt des Rückblicks zu stellen, auch wenn es 15 Wochen und 2 Tage des vergangenen halben Jahres bestimmt hat und mit Sicherheit auch das zweite Halbjahr bestimmen wird. Mehr oder weniger, wir werden sehen.

Januar 2020

Wir begrüßen das neue Jahr auf Texel mit dem „Nieuwjaarsduik“, dem Neujahrsschwimmen, bei dem sich hunderte Texelaner (und einige Touristen) leicht bekleidet in die kalte Nordsee stürzten. Ich habe immerhin die Füße hineingetaucht.

Februar 2020

Am 1. Februar feiern wir Karneval mit den Feetzen, die auf jecke 33 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Das Karnevalswochenende verbringen wir erneut auf Texel. Wir wohnen bei Marten, dem Strandräuber, der mit seiner Familie ein kleines, feines Hotel in De Waal, dem kleinsten Ort der Insel betreibt.

März 2020

Ich feiere meinen Geburtstag mit der Familie und zwei Freundinnen, die liebste Freundin vom östlichen Rand des Ruhrgebiets kann wegen Krankheit nicht kommen. Es gibt Buttercremetorte, Kartoffelsalat, Würstchen und selbstgebackenes Baguette mit Kräuterbutter. Eine Woche später feiern wir den 30. Geburtstag vom kleinen Kind, auch sie wünscht sich eine Buttercremetorte. Kurz darauf unterbricht „das (der) Virus“ alle meinen sozialen Kontakte bis auf Weiteres. Der Mann im Haus geht ins Homeoffice, wir überprüfen unsere Vorräte an Toilettenpapier und Seife, bestellen Lebensmittel online und bleiben zu Hause. Ich starte Stoff- und Wollprojekte, nähe Mund-Nasenschutz und allerlei Nützliches für den „Babymann“, der im Mai erwartet wird und sich dann bereits Anfang April auf den Weg macht.

April 2020

Der Babymann kommt am 6. April einige Wochen zu früh auf die Welt, ist aber gesund und munter, hält Mama und Papa auf Trab und beschert mir weitere Stoff- und Wollprojekte. Der Osterhase bringt Eier und Kekse diesmal kontaktlos. Ich nähe, stricke, halte Kontakt per Whatsapp und Email und hoffe auf ein Ende des Lockdown.

Mai 2020

Im Mai werden die Einschränkungen der sozialen Kontakte nach und nach gelockert. Wir sind weiterhin sehr vorsichtig und bleiben auf Abstand. Eine Freundin hat Geburtstag und ich überreiche ihr mein Geschenk an der Haustür – mit Abstand. Ich bringe Genähtes und Gestricktes zum Babymann – mit Abstand. Der Lieblingsmann feiert Geburtstag. Wir essen Torte mit der Familie – mit Abstand. Das große Kind feiert Geburtstag. Wir frühstücken – mit Abstand. Der Vierjährige besucht mich und wir gehen zum Spielplatz – mit Abstand. Am Vatertag mache ich mit dem Lieblingsmann einen Fahrradausflug. Wir trinken ein Bier – draußen und mit Abstand. Zum Ende des Monats hebt Schleswig-Holstein die Einreisebeschränkungen für Touristen auf. Unser Pfingsturlaub auf Amrum darf stattfinden. Wir genießen eine Woche Meer, Sand, Sonne und Wind.

Juni 2020

Pfingsten auf Amrum – mit Abstand. Es sind weniger Gäste dort als sonst. In den Restaurants müssen Tische reserviert werden. Wir fahren Fahrrad, auch im Regen. Wir mieten an zwei Tagen einen Strandkorb. Wir essen Fischbrötchen und Ostfriesentorte, Scholle und Schnitzel. Wir wandern Dünen hinauf und am Strand entlang.

Wir fahren zurück nach Hause, doch nur um einige Tage später wieder die Taschen zu packen und die Fahrräder aufs Auto zu laden. Wir fahren noch einmal ans Meer, noch einmal nach Texel, noch einmal zur Strandräuberfamilie nach De Waal. Wir halten uns an niederländische Abstandsregeln. Nur auf der Fähre brauchen wir einen Mund- und Nasenschutz, aber wir müssen auch hier Plätze im Restaurant reservieren und vor allem überall 1,50 Meter Abstand halten.

Seit gut zwei Wochen sind wir wieder zurück im NRW Alltag. Der Lieblingsmann ist zurück im Homeoffice. Wir sitzen bei schönem Wetter draußen. Ich ernte die ersten drei Erdbeeren und gehe auf Schneckenjagd.

Der Babymann ist fast 3 Monate alt und sehr niedlich. Er spricht Babysprache (örööh), lacht (immer öfter), pupst (sehr laut) und hält Mama und Papa auf Trab (immer).

Der Vierjährige geht in den Kindergarten und hat Spaß daran.

Das kleine Kind kämpft sich durch das Online-Semester und lernt für Klausuren unter Coronabedingungen.

Ich räume ein Haus aus, damit es renoviert und vermietet werden kann.

Ich kaufe eine Overlock-Maschine und freue mich auf viele neue Stoffprojekte.

Ich treffe mich mit ehemaligen Kolleginnen und erfahre, dass ich mit einigen Stunden zurück an die Schule könnte, um eine Kollegin zu vertreten, die ein Baby bekommt. Ich denke kurz nach und stelle fest: ich möchte das nicht.

Ich mag mein Leben ohne Schule.

Heute, 1. Juli 2020

Willkommen zweites Halbjahr, ich bin gespannt, was du für mich und uns bereit hältst.

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Zum Geburtstag hatte sich „das kleine Kind“ eine Biskuittorte gefüllt mit Vanillebuttercreme und Aprikosenmarmelade gewünscht. Die Torte sollte so schmecken „wie bei Oma“. Die Erfüllung dieser Vorgabe ist für mich immer wieder eine Herausforderung. Punktabzug gab es diesmal vor allem beim Zuckergehalt der Buttercreme (zu wenig!) und bei der Form der Torte. Sie war sehr schief, was auf dem Foto allerdings nicht sichtbar ist. Die Dekoration übernahm in diesem Jahr zum ersten Mal der Vierjährige. Kritikpunkt hier: „Bei Oma gab es immer kleine Smarties“.

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Das Ergebnis des gestrigen Maschineneinsatzes – heute mit Beleuchtung – eine Geburtstagstorte für das „kleine Kind“.

Geb-Torte-kl-Kind

Many happy returns of the day 🙂

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Seit Samstag habe ich einen neuen Freund. Er ist noch ganz klein, aber ganz gesund und vor allem ganz, ganz niedlich und wir haben ihn alle ganz doll lieb.

LittleBabyBoy

Ich freue mich mit dem „kleinen Kind“, das seine Mama ist, mit seinem Papa, mit dem „großen Kind“, das seine stolze Tante ist und mit Fräulein Paula, die sich wundert, dass aus Frauchens rundem Bauch nur ein Welpe herausgekommen ist und ihn gerne bemuttern würde, mit Herrn Asko, dem Streuselstuten lieber ist als Baby gucken und mit Fräulein Lina, die das neue Rudelmitglied sehr gelassen hinnimmt.

Welcome, little baby boy, and remember: When Mummy says „No“, come and ask Granny.

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Frau Ladybird ist aus dem Urlaub zurück, hat die Urlaubswäsche gewaschen, die Reisetaschen unter dem Bett verstaut und Haus und Garten „Guten Tag“ gesagt.

Einen Tag später hat Frau Ladybird Farbe, Pinsel und den Maleroverall in den Kofferraum ihres Autos gepackt und beim „kleinen Kind“ die Badezimmerwände vorgestrichen und einen Tag später strahlendweiß fertig gestrichen.

Heute schließlich hat Frau Ladybird die strahlendweiß gestrichenen Badezimmerwände zusammen mit dem Mann an ihrer Seite zum Leuchten gebracht.

Die ganze Aktion liest sich so leicht und spielerisch, hatte aber so ihre Ecken und Tücken. Die Decken im Bad sind so hoch, da reicht eine „normale“ Haushaltsleiter nicht. Die passende Leiter lässt sich im schmalen Bad nicht so platzieren, dass der Pinsel auch in die letzte Ecke reicht. Also muss gelegentlich auf Wannenrand und Toilette balanciert werden.

In einem modernisierungsbedürftigen Bad in einer Altbauwohnung baut man(n) nicht mal eben Strahler in eine Decke ein, von der man(n) selbst dann nicht weiß, was darüber ist, wenn man(n) Probelöcher bohrt und hineinschaut. Da verbirgt sich hinter jeder Leiste, die man(n) vorsichtig beiseite schiebt, eine kleine Überraschung. Da wären ein Endoskop nützlich und Teleskop-Finger, um das ganze Elektro-Gedöns, von dem Frau Ladybird so gar keine Ahnung hat, oberhalb der Decke fachgerecht zu plazieren.

Doch da man(n) so manchen Trick kennt, wird aus „geht nicht“ dann schließlich „geht doch, aber anders“ und nun strahlt das fensterlose Badezimmer in hellem Glanz und mit Frau Ladybird und dem „kleinen Kind“ um die Wette.

Dumm nur, dass die Decke sich bisher hartnäckig geweigert hat weiße Farbe anzunehmen und auch Grundierung nicht zum gewünschten Ergebnis geführt hat. Da muss nun doch in den nächsten Tagen noch Kleister angerührt und Tapete zugeschnitten werden, um auch der Decke ein strahlend weißes Aussehen zu verpassen.

Wir hätten ein „vorher“ – „nachher“ – Bild machen sollen„, sprach das kleine Kind. Ja, hätten wir. Haben wir aber nicht, weil Frau Ladybird nicht gleichzeitig streichen und fotografieren kann. Also gibt es jetzt ein „zwischendrin“-Bild.

Bad-S-2

Der „Zwischen“-Stand der Dinge

Und wenn dann auch die Decke weiß ist und die Klebestreifen entfernt sind, wenn der Fußboden verlegt und die Glasabtrennung montiert ist, dann werden Wanne und Wände geputzt und dann machen wir ein Abschlussbild und Sie dürfen applaudieren und virtuelle Schulter klopfen.

Bis dahin … Geduld und Daumendrücken, bitte. Danke.

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Da der Kollege Co-Klassenlehrer das Verteilen der Zeugnisse übernahm, durfte ich schon am Freitagmorgen, dem letzten Schultag, den Beginn der Sommerferien feiern. Was eignet sich da besser als ein Frühstück beim Lieblingsbäcker mit dem „kleinen Kind“.

Ferienbeginn mit Ei-Pod

Gesunder Start in die Sommerferien

 

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Während das Sturmtief „Niklas“ in NRW den öffentlichen Nahverkehr zum Erliegen brachte, Bäume entwurzelte und Dächer abdeckte, verbrachte Frau Ladybird mit dem kleinen und dem großen Kind dreieinhalb Tage auf der anderen Seite des Ärmelkanals. Wir schliefen in einem Apartment in Whitstable an der Ostküste von Kent, probierten Dutzende von Kleidern und Schuhen, aßen und tranken britisch (Porridge, Bacon, Scones, Cheddar, Cod and Chips, Pimms, Hot Chocolate, …), amerikanisch (Cheesecake, Bagels, White Chocolate Caramel Macchiato, …) und mexikanisch (Tacos, Taquitos, Tostadas, Citrus Fizz, Ginger Beer, …) und hatten jeden Abend müde Füße. Vor der Rückfahrt auf den Kontinent beluden wir das Auto mit den Schätzen der örtlichen Supermärkte. Tief „Niklas“ begrüßte uns hinter der deutschen Grenze mit Regen und Hagelschauern.

 

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Kleines Kind

Happy Birthday, kleines Kind :-*

 

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Noch immer gibt es bei Frau Waldspecht die Aktion Montagsherz [LINK]. Ich habe schon länger nicht mehr mitgemacht. Doch heute habe ich ein Foto für Euch. Den „Käfer mit Herz“ hat „das kleine Kind“ beim Hundespaziergang mit ihrer Kamera eingefangen und zu mir fliegen lassen. Dankeschön ♥

Käfer mit Herz

Käfer mit Herz

 

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Das „kleine Kind“ macht einen Ausflug nach Bonn und schickt einen Blumengruß. Frühling ist eine schöne Jahreszeit. Ich möchte mehr davon.

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