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Posts Tagged ‘das letzte Mal’

Noch 148 Arbeitstage, dann werde ich diese Schlüssel nicht mehr benötigen.

Dann wird die Ente von der Kette gelassen, die schon viele Jahre dafür sorgt, dass man mir das Schlüsselbund zuordnen kann, falls ich es mal liegen lasse. Das passiert gerne im Kopierraum oder im Sekretariat. Dank der kleinen gelben Ente und dem roten Band hat es bisher noch immer zu mir zurückgefunden. Sie wird wohl einen besonderen Platz auf meinem dann korrekturenfreien Schreibtisch erhalten.

Heute verbrachte sie allerdings mit den Schlüsseln den Tag zu Hause, weil ich am Morgen zwar die Jacke, aber nicht den Inhalt der Jackentaschen gewechselt hatte. Deshalb stand ich ohne mein Schlüsselbund vor der Schule und musste den Hausmeister um einen Ersatzschlüssel bitten, den er mir nicht ohne ein Grinsen und die freche Bemerkung „Schon wieder?“ aushändigte. Wie gemein! Seit Beginn des Schuljahres habe ich noch niemals meinen Schlüssel vergessen und im letzten Schuljahr auch waren es auch nur ein oder zwei Mal, vielleicht drei Mal … höchstens 🙂

Wollen wir hoffen, dass es „das letzte Mal“ war.

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Herbstferien, Sie wissen schon, meine letzten …

Mein zweiter unterrichtsfreier Tag beginnt früh heute, es ist noch gar nicht richtig hell draußen. Ich hole mir einen Kaffee an den Schreibtisch und fahre den Computer hoch. Auf dem Schreibtisch liegt der Stapel mit den Arbeiten der 7. Klasse. Nicht immer ist das Titelblatt so einladend wie dieses hier.

Leider ist der Inhalt weniger erfreulich. Heute korrigiere ich den Vokabelteil, es geht darum, verschiedene englische Übersetzungen des deutschen Verbs „gehen“ in einen Lückentext einzusetzen. „How goes you?“ sollte eigentlich niemand mehr schreiben, das haben wir zu Beginn der 5. Klasse schon besser gelernt. Trotzdem muss ich diese Lösung zwei Mal als falsch anstreichen.

In der nächsten Aufgabe muss man sich bei der Bildung von Sätzen zwischen dem Perfekt und dem Präteritum entscheiden, es gibt Signalwörter, die eine Entscheidung leichter machen sollen. Das Ergebnis ist vielfach wenig erfreulich. Die Verwendung der richtigen Zeitformen wird bis zum Abitur ein Problem bleiben, das weiß ich aus leidvoller (Korrektur)-Erfahrung.

Nach einer knappen Stunde lege ich den Rotstift zur Seite. Für heute ist der schulische Teil des Ferien-Pflichtprogramms beendet. Draußen ist es inzwischen hell geworden. Ich trinke einen zweiten Kaffee.

Nächste Ferienprogrammpunkte: Küche und Waschkeller.

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