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Posts Tagged ‘Dialog’

Vor einigen Tagen schrieb ich von einer Englischstunde in der sechsten Klasse, in der es den Schülerinnen und Schülern zunächst nicht gelang, einen Dialog zu schreiben, in dem Martin, der Dieb, ein Gespräch mit einem Mitarbeiter von „Childline“, einem Sorgentelefon für Jugendliche, führt. [LINK] Heute gelang es uns nun gemeinsam einen Dialog zu entwickeln, indem wir aus mehreren Vorschlägen die besten Formulierungen auswählten und an der Tafel festhielten. Gerne hätte ich Ihnen ein Foto des Tafelbildes gezeigt, doch als ich es nach der 5-Minuten-Pause fotografieren wollte, waren die Sätze mit Zeichnungen männlicher Geschlechtsorgane in unterschiedlichen Größen „verziert“ worden. Daher ist das Foto nicht bloggeeignet und Sie müssen sich mit einer Abschrift begnügen:

Hello, I’m Martin, I’ve got a problem.

What’s your problem, Martin?

I stole a light.

Oh, why did you steal a light?

I stole a light because I wanted to sell it.

Why did you want to sell it?

I’m addicted to texting and I don’t have money because I buy top-up cards.

Oh, that’s a big problem, Martin. How did it begin?

Everyone was texting and I just wanted to do what everyone was doing.

I can understand you. I have got an idea. You must work to get money for your top-up cards.

An dieser Stelle unterbrachen wir den Dialog, um die Frage zu klären, welche Arbeiten Martin machen kann, um Geld zu verdienen.

Einige Ideen und Vorschläge wurden noch nicht in den Dialog eingebaut:

  • Martin soll in ein Camp, in dem er zusammen mit anderen Jugendlichen an Lösungen für sein Problem arbeiten kann.
  • Martin soll das Licht ins Sport-Kaufhaus zurückbringen und sich entschuldigen.
  • Martin soll mit einem Therapeuten sprechen.

Auf jeden Fall haben heute fast alle gut mitgearbeitet und Spaß beim Vorlesen des Dialogs gehabt. Und ein bisschen Grammatik haben wir auch wiederholen können (Bildung von Fragesätzen im Simple Past)

In der nächsten Stunde werden wir den Dialog gemeinsam fertigstellen. Dann werde ich eine Folie statt der Tafel zum Aufschreiben benutzen, um die Sätze vor den Malereien der „Pubertiger“ zu schützen.

 

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Im Englischbuch der 6. Klasse gibt es einen Text über Martin. Martin hat ein Problem. Oder auch zwei. Martin ist ein Dieb. Er hat im Sport-Kaufhaus ein Fahrradlicht gestohlen. Dabei wurde er von einer Mitschülerin, Emma, beobachtet. Als er am nächsten Tag in der Schule versucht, das Fahrradlicht an einen Mitschüler zu verkaufen, spricht Emma ihn auf den Diebstahl an. Martin nennt den Grund für seinen versuchten „Deal“. Er braucht Geld für Prepaid-Karten für sein Handy. Nach eigenen Angaben ist er „SMS-süchtig“, bekommt aber kein oder nicht genug Taschengeld. Emma gibt Martin einen Artikel aus einer Jugendzeitschrift, in der auf ein „Sorgentelefon“ hingewiesen wird. Sie empfiehlt Martin, bei dieser kostenlosen Hotline anzurufen und sich beraten zu lassen. Hier endet die Schulbuchgeschichte.

Nachdem wir gemeinsam Martins Probleme aus dem Text herausgearbeitet und schriftlich festgehalten haben, sollen die SchülerInnen in Partnerarbeit ein mögliches Telefonat zwischen Martin und einem Mitarbeiter des Sorgentelefons aufschreiben.

Leider kommt kein Ergebnis zustande. Die SchülerInnen können sich nicht einigen, wer welche Rolle übernehmen soll. Sie können sich nicht auf einen Namen für den Berater bei „Childline“ einigen. Sie können oder wollen sich nicht in die Situation einfinden. Sind sie überfordert? Einige äußern den Wunsch, lieber alleine als mit dem Partner arbeiten zu wollen. Ich entscheide daraufhin, dass sich jeder einen solchen Dialog bis zur nächsten Englischstunde überlegen und aufschreiben soll. Ich werde schon einmal einen Musterdialog vorbereiten. Für alle diejenigen, denen auch in der Übungsstunde bzw. zu Hause nichts einfällt. Ob wir eine Lösung für Martins Problem finden werden?

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