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Posts Tagged ‘Einkaufen’

Als am Freitag bekannt wurde, dass ab Montag Schulen und Kitas in NRW geschlossen sein würden und zahlreiche Firmen ihre Mitarbeiter aufforderten, ihre Tätigkeiten ins Home-Office zu verlegen, war mir klar, dass dies wieder zu verstärkten Vorratskäufen führen würde.

Am Freitagvormittag war ich in einer Discounter-Filiale, um dort einen Tulpenstrauß zu kaufen. Als ich an der Kühltheke für Frischfleisch vorbeikam, beobachtete ich einen jungen Mann, der nach und nach alle Pakete mit frischem Rinderhackfleisch aus der Truhe nahm und in seinen Einkaufswagen legte, so lange bis das entsprechende Fach leer war. An der Kasse war er vor mir an der Reihe und bezahlte für 18 Pakete Hackfleisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies seine haushaltsübliche Menge für einen Wochenendeinkauf war.

Beim Verlassen des Discounters hörte ich, wie sich zwei junge Frauen über Supermarktbesuche austauschten. Die eine war schon dort gewesen und riet der anderen dringend von einem Besuch ab. „Es ist die Hölle dort.“

Eine gute Stunde später befand ich mich selber dort und von „Hölle“ war zunächst nichts zu sehen. Ich konnte ohne lange Wartezeit einen Wochenendstuten, ein Brot und Brötchen einkaufen. Auch an der Wursttheke wurde ich nach ganz kurzer Wartezeit bedient und hatte eine reichhaltige Auswahl an Wurstwaren zur Verfügung. Erst beim Blick ins Regal mit Gemüsekonserven und Fertigerichten sah ich sehr große Lücken oder auch leere Flächen. War das die zuvor erwähnte „Hölle“?

Dann der Blick in die Drogerieabteilung. Kein Toilettenpapier und keine Seife, weder flüssig noch am Stück. Eigentlich kaufe ich im Supermarkt keine Seife, sondern besorge sie im Drogeriemarkt. Einen Vorrat an Seife hatte ich (noch) nicht angelegt, ich kaufe meist spontan und gerne auch neue Duftrichtungen zum Nachfüllen meiner Seifenspender. War das ein Fehler?

An der Kasse fiel mir eine weiteres Produkt auf, dass ich sehr unzureichend bevorratet habe, als eine Kundin 10 Viererpäckchen Trockenhefe auf das Kassenband legte. Ich backe ungern mit Trockenhefe, bevorzuge frische Hefe, die ich für ein paar Cent im Discounter einkaufe. Die lässt sich allerdings nicht bevorraten. Muss ich jetzt umlernen? Und vor allem, werde ich noch Trockenhefe bekommen?

Ich verließ den Supermarkt mit dem Gefühl, nicht gut auf die Krise vorbereitet zu sein.

Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Mann an meiner Seite zum Wochenmarkt. Eier, Kartoffeln, Zwiebeln und Gemüse war in mehr als ausreichenden Mengen vorhanden. Ich hoffe, es bleibt den regionalen Erzeugern und Händlern erlaubt, ihre Waren auch weiterhin auf dem Wochenmarkt anzubieten.

Anschließend wagten wir uns zum Drogeriemarkt. Nachfüllpackungen für Flüssigseife waren ausverkauft, Toilettenpapier gab es, allerdings nicht in der sonst üblichen Auswahl. Erst im zweiten Drogeriemarkt konnte ich einen kleinen Seifenvorrat anlegen. Eigentlich mag ich Zitronenduft nicht so gerne, aber Ingwer soll ja gesund sein.

Mein Seifenvorrat

Meine Vorräte an Hefe habe ich noch nicht aktualisiert. Bleibt ein Projekt für die nächste Woche.

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… erfuhren wir an der Kasse des Supermarktes, als wir den Karton mit 12 Paketen H-Milch über das Kassenband schoben und bei der Kassiererin der Eindruck entstand, dass wir Milch hamstern wollten. Dabei kaufen wir die Milch dieser Marke (die blaue Milch) immer dann, wenn sie gerade im Angebot und unser Vorrat nahezu aufgebraucht ist. Und heute war sie besonders günstig und wir hatten nur noch zwei Pakete Milch im Haus.

Die junge Frau an der Kasse sah sich veranlasst, uns von den Hamsterkäufen der Kunden zu berichten, die dazu geführt hätten, dass Mehl ausverkauft sei und die Regale bis Montag leer bleiben würden, weil keiner Zeit habe, Ware nachzufüllen und das Zentrallager auch gar nicht alles liefern könnte, was auf einer Liste der Dinge stünde, die der Supermarkt zu bevorraten habe.

Abschließend erfuhren wir zudem, dass sie kaum noch Lust habe zu arbeiten, weil sie schon seit Tagen ausschließlich an der Kasse säße und der Strom der Kunden seit vorgestern nicht abgerissen wäre. Die Logik hat mir jetzt nicht so eingeleuchtet, aber schön, dass sie mal darüber sprechen konnte.

Ich frage mich ja, ob alle Menschen, die Mehl bevorraten, auch wissen wie man aus Wasser und Mehl Brot herstellt. Haben sie auch Trockenhefe gehamstert und Öl?

Ich frage mich zudem, ob die ganzen Vorräte auch verbraucht werden, wenn die vermeintliche Notlage vorbei ist. Oder landen die billigen Nudeln, der Reis und das Mehl dann irgendwann im Müll, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist und man darüberhinaus keine Lust hat, immer nur Nudeln und Reis zu essen.

Vielleicht ist die Gelegenheit gerade günstig, einmal zu schauen, welche Vorräte sich in meinen Schränken befinden. Auswendig kann ich das nicht sagen.

Und im übrigen halte ich mich an Artikel 3 des rheinischen Grundgesetzes:

Et hätt noch emmer joot jejange.

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Das Lieblingsbaby hatte großen Spaß am Laufen durch die Gänge im Esprit-Outlet. Beim Zusammentreffen mit anderen Kunden wurden diese freundlich begrüßt und angestrahlt, so dass die meisten zu einem kleinen Schwätzchen bereit waren.

Gerne hätte der kleine Mann mit den großen Modepuppen auf den weißen Podesten Freundschaft geschlossen, doch die wollten so gar nicht auf seine freundlichen Zurufe reagieren. Sehr hochnäsig, diese gesichtslosen Gestalten.

Die nette Frau an der Kasse dagegen erlag sofort seinem Charme und griff tief in die Geschenkekiste.

Vielleicht hilft es, wenn man kleine Jungs schon in jungen Jahren mit zum Shoppen nimmt, dann werden sie, wenn sie mal groß sind, ihre Liebsten gerne zum Kleiderkauf begleiten und geduldig vor den Umkleidekabinen stehen und Entscheidungshilfe leisten.

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Wo gibt es denn hier bitte Klamotten für wilde Kerle?

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Schon vor längerem habe ich ganz spontan bei einem Online-Gewinnspiel von IKEA mitgemacht. Als Hauptpreis winkt die Möglichkeit in einer bestimmten Zeit so viele Möbel wie möglich im IKEA-Markt zusammenzubauen. Man darf Freunde mitbringen zum Helfen. Was man fertig aufbaut, darf man behalten. Noch habe ich die Chance auf den Hauptpreis, doch über eine Einkaufsgutschein über 50 € durfte ich mich heute schon freuen.

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Dies ist schon der zweite Gewinn bei IKEA (im Zeitraum von 10 Jahren). Bei der Wiedereröffnung von IKEA in Kaarst war ich schon um 6 Uhr morgens vor Ort, bekam Kaffee umsonst, eine Einkaufstasche und durfte eine Loskarte ausfüllen. Diese wurde einige Stunden später gezogen und ich war stolze Besitzerin einer Gutscheinkarte über 100 €. Davon habe ich über mehrere Monate viele Kleinigkeiten für meine Wohnung erstanden.

Mal sehen, was ich mir diesmal für den Gewinn leiste. Ich könnte ihn natürlich auch im Restaurant „verfressen“. 😉

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