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Posts Tagged ‘Eis’

Am Montag erledige ich Bankgeschäfte in der alten Heimat. Dort habe ich immer noch Konten beim städtischen Geldinstitut. Ich lege mein rotes Sparbuch vor und will es auflösen lassen. Es ist bereits aufgelöst, sagt die Mitarbeiterin. Wie jetzt? Ich habe es doch in der Hand! Ich hätte es vor knapp zwei Jahren verloren gemeldet. Ach, wirklich? Ich bekomme ein Dokument, das die Verlustmeldung und den Transfer des Geldes auf eines meiner anderen Konten bestätigt. Ach wirklich? Nun gut, muss ich wohl verdrängt haben.

Das zweite rote Buch, das ich vorlege, kann aufgelöst werden. Auch dafür erhalte ich eine Quittung. Eine Ära geht zu Ende, auch mein Geld hat nun, mehr als vierzig Jahre nach mir, die alte Heimat verlassen. Künftig wird es in Frankfurt verwaltet und von mir per Internetbanking kontrolliert. Viel zu tun hat das Geld ja nicht mehr auf meinem Konto. Früher musste es arbeiten und bekam einen Lohn dafür. Heute kann es froh sein, wenn es kostenlos auf dem Konto auf einen sinnvollen Einsatz warten darf.

Bevor ich zurück fahre, gebe ich noch ein bisschen von dem gerade auf mein Girokonto transferierten Geld aus. Ich esse einen Salat, trinke eine Limo und gönne mir zum Nachtisch eine Kugel Saure-Sahne-Eis im Eiscafé.

Italian Chef by immergruen

[wird fortgesetzt]

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Sparkassen und Banken schließen allerorts Filialen, weil die Kunden ausbleiben und ihre Geldgeschäfte lieber online erledigen. Die Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse in der Heimatstadt hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um Kunden anzulocken.

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Leider wird man enttäuscht, wenn man am Schalter 4 nach einer Kugel Vanilleeis im Hörnchen verlangt. So einfach gibt es nix. Erst wenn man sich für ein Beratungsgespräch Zeit nimmt, winken anschließend zwei Kugeln Eis.

Ich wollte keine Beratung, sondern lediglich einige Euronen von A nach B überweisen. Also kein Eis für mich, dafür zwei Stunden freies Parken im hauseigenen Parkhaus. Auch nett, dankeschön.

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Garten_20160118_1

Gefroren hat es heuer
schon ganz schön festes Eis.
Das Fröschlein liegt im Weiher
und spricht zu sich ganz leis:
„Ich will es einmal sagen,
Eis steht mir bis zum Kragen.
So’n Schei.. !“

frei nach: Friedrich Güll (1812 – 1879) Gefroren hat es heuer… [LINK]

 

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Angeregt durch einen Beitrag auf meinem Lieblings-Radiosender „1Live“ habe ich mich zurückerinnert an die Sommer meiner Kindheit, in denen eine Kugel Eis im Stadtteil-Eiscafé 20 Pfennig kostete. Heute kostet sie dort 70 Cent (eine Mark vierzig). Ein wenig größer ist der Kugelportionierer geworden und die Herstellungskosten sind sicher gestiegen in den letzen 40 Jahren, aber rechtfertigt das eine Erhöhung um 500 % ?

Längst vergangen sind auch die Zeiten, in denen es in der Konditorei des Stadtteils Eis aus eigener Herstellung in den Sorten Vanille und Erdbeer gab, das mit einem Löffel auf das Waffelhörnchen geschmiert wurde. Einen Löffel für 10 Pfennig, zwei für 20 Pfennig. Das Eis war sehr viel weicher und cremiger als das vom Italiener, aber sehr köstlich. Man musste einfach ein wenig schneller lecken, um das große Tropfen zu vermeiden.

Vielleicht sollte ich gleich eine Packung Waffelhörnchen kaufen und dann mit der Eismaschine eine Erdbeer-Sahne-Eis herstellen, das ich mit dem Löffel auf die Waffel schmieren kann.

Nostalgie pur.

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… spricht „der Mann im Haus“, als er heute morgen um 7 Uhr vom Schnee schieben zurück in die Wohnung kommt, „aber die Autotüren sind alle zugefroren und auf den Scheiben ist eine dicke Eisschicht.“ Nun ja, Angst verspürte ich nicht, wohl aber eine Wut auf das Timing des Wettergottes. Ausgerechnet an einem Montag, dem Tag, an dem ich um 8 Uhr in der Schule sein und bis 16 Uhr bleiben muss.

Selbstverständlich haben wir kein Enteisungsspray im Haus, alle verfügbaren Eiskratzer befinden sich, genauso wie das einzige Paar Handschuhe, dass ich zur Zeit auftreiben kann, im Innenraum des Autos. Ich beschleunige den Ankleideprozess, verzichte auf ein ausgiebiges Frühstück, greife mir Jacke, Tasche und Schlüssel und mache mich auf den Weg zu meinem Auto, dass mir auf den Klick mit dem Schlüssel freundlich zublinkt. Ich fasse den Türgriff der Fahrertür, mache mich auf das Schlimmste gefasst und … die Tür geht auf. Nacheinander probiere ich alle 5 Türen, kein Problem, lediglich die Heckklappe zickt ein wenig herum, lässt sich jedoch kurz darauf ebenfalls öffnen.

Größere Probleme macht das Eis auf den Scheiben. Der Eiskratzer aus unkaputtbarem Kunststoff eines bekannten amerikanischen Kunststoffbehälter-Herstellers kommt nicht wirklich gut mit der dicken Schicht zurecht. Nur mit Mühe kann ich kleine Flächen der Seitenscheiben vom Eis befreien, auf der Frontscheibe habe ich kaum Erfolg. Da hilft nur eins, Motor an und Frontscheibenheizung betätigen. Ich weiß, es ist eine Umweltsünde, nach Starten des Motors nicht sofort loszufahren, ich weiß, es ist nicht gut für den Motor, aber heute morgen gibt es keine Alternative. Keine Minute später kann ich das Eis in dünnen Platten von der Frontscheibe schieben und mich kurz darauf auf den Weg in die Schule machen.

Unterwegs im Radio spricht der Verkehrshinweis von 250 km Stau im Sektor und ich bin froh, dass ich auf keiner der genannten Strecken unterwegs sein muss.

Als ich um 16 Uhr die Schule verlasse, ist mein Auto komplett eisfrei, sogar die dicken schwarzen Eisbrocken in den Radkästen sind abgefallen.

Der Mann im Haus hat inzwischen aufgerüstet und Enteisungsspray bereitgestellt sowie die Türgummis seines Autos mit Melkfett massiert. Ich habe auf derartige Autokosmetik verzichtet und hoffe auch in Zukunft auf die Solidarität meines Kleinwagens, der zur Belohnung für treue Dienste demnächst ein Schlückchen Markenbenzin in seiner Lieblingsfarbe bekommt.

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Zwecks Rückführung des Blumenkastens und des zweiten Wohnungsschlüssels, die den Urlaub beim großen Kind verbrachten, begab sich Frau Ladybird heute mittag auf die andere Rheinseite. Dort erfreute sie das große Kind mit der von der Insel mitgebrachten Großpackung Lieblings-Porridge und einer Einladung ins örtliche Eiscafé.

Spaghetti-Eis mit „Kaktusfeige“

Und morgen fahre ich noch einmal in den Urlaub – nach Bad Königsborn. Hoffen wir, dass der von mir ausgewählte Zug einer von den wenigen ist, die in den Ferien noch fahren und nicht durch irgendeinen dubiosen Schienenersatzbus ersetzt wurden.

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Frühling am Morgen

7.35 Uhr: Frühling, wo bist du?

13.55 Uhr: Da ist er ja!

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Eis-Party

Das NDR-Fernsehen berichtet von einer Eis-Party, die am Wochenende in Hamburg auf (!) der Alster stattfinden wird. Eine Million Besucher werden erwartet. (Guckst du hier!)

Ich will auch!!

Ach menno, warum ist das Meer so weit weg?

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Der kleine Kühle und die große Eisige

Die beiden liegen schon seit einiger Zeit in meinem Auto. Mona hat mich zum Umzug beim „großen Kind“ begleitet, der kleine Flirt hat zu irgendeinem unbekannten Zeitpunkt den Weg in den Fußraum gefunden, er hat noch einige Freunde im Kofferraum.

Vor einigen Tagen wurde es kalt, sehr kalt. Die eisigen Temperaturen schlichen sich in der Nacht auch zu Mona ins Auto. Und Mona begann zu frieren. Zunächst produzierte sie nur eine dünne Eisschicht, irgendwann war dann total durchgefroren. Der kleine Flirt lag daneben und ließ sich nichts von der Kälte anmerken, gluckerte weiterhin lustig im Fußraum vor dem Vordersitz herum. So richtig konnte mich mir nicht erklären, warum es dem kleinen Flirt so gar nicht eisig werden wollte. Meine Vermutung: irgendwas in seinem Inneren hält ihn vom Gefrieren ab. Die Kohlensäure vielleicht? Aber die gibt es auch bei Mona.

Der Kollege Chemie, den ich heute im Kopierraum auf das Phänomen ansprach, musste nicht lange überlegen. „Es liegt am Zucker,“ sprach er, „Zucker ist ein Frostschutzmittel.“

Aha, wieder was gelernt.

Nach der Schule habe ich dann direkt zwei Tafeln Schokolade gekauft. Wenn ich die esse, werden mir die frostigen Temperaturen im Auto hoffentlich nichts anhaben können. Nur über die Dosierung bin ich mir noch nicht im Klaren. Ob der eine Riegel, den ich gerade verspeist habe, ausreicht, um Frostschäden zu verhindern? Abwarten.

 

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Schon wieder ein Jubiläum

Irgendwas gibt es ja immer zu feiern. Passend zum schönen Wetter, das zum Aufenthalt im Freien einlädt, feiert Mr Gugel den Geburtstag des Eisbechers.

Icecream Sundae

Happy Birthday, Icecream Sundae

Warum gerade der 119. Geburtstag erinnert wird und welche Entstehungsgeschichte(n) es zum Eisbecher gibt, das verrät der Link hinter dem Doodle leider nicht. Aber Lust auf Eisbecher mit Sahne (und Eierlikör?) hab ich jetzt. Vielleicht heute Nachmittag? Als Belohnung für erfolgreich abgearbeitete Korrekturstapel.

Aktueller Korrekturstand: 11/14

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