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Posts Tagged ‘EM 2012’

Sie werden uns rächen, die Spanier, und die Italiener besiegen … weiter so!

Edit: 84. Minute:  Das dritte Tor macht den spanischen Titelgewinn perfekt.

noch ein Edit:  Spanien vor, noch ein Tor … 4:0

Felicidades!

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Zur Zeit ist die EM-Küche geschlossen.

Nicht schlechte Spiele oder Unzufriedenheit mit den Ergebnissen haben mir den Appetit verdorben, sondern ein besonders hartnäckiger Klausur-Korrekturstapel, eine Klassenarbeit in der 9, der Besuch einer Schul-Theateraufführung und die Vorbereitungen für ein Segelwochenende mit 42 Schülerinnen und Schülern blockierten meine Schreiblust und ließen die EM-Küche kalt. Zwar tauten wir die Mini-Frikadellen nach Kötbullar-Art pünktlich zum Spiel Schweden gegen Frankreich auf und aßen TK-Fisch „Italiano“ beim Spiel der Italiener gegen die Iren, aber für ein Foto und einen Bericht an dieser Stelle war einfach keine Zeit.

Beim ersten Spiel im Viertelfinale lief der Rotstift heiß und nebenbei kreisten im Kopf die Gedanken um die Lebensmittelvorräte für 2,5 Tage Ijsselmeer und die EM-Speisekarte blieb in der Schublade.

Als am Freitagabend die deutsche Mannschaft gegen Griechenland spielte, standen wir mit einem großen Teil der 42 Schülerinnen und Schüler in einer friesländischen Kellerkneipe, die mit orangefarbenen Wimpeln und Girlanden geschmückt war, vor einer großen Leinwand, tranken sneeuwwitje (Radler) und jubelten mit Rücksicht auf die holländischen Gäste ähnlich zurückhaltend wie die Frau Kanzlerin über vier Tore der deutschen Mannschaft und den Einzug ins Halbfinale. Die inzwischen neutralen Niederländer reagierten auf die Tore beider Mannschaften mit Gelassenheit und einigen Fanfarenstößen. Als wir nach Ende des Spiels den Sieg bei Frites und Frikandel feiern wollten, waren die Verkaufsbuden bereits alle geschlossen.

Am Samstagabend kochten wir Chili con Carne für 16 Personen in der Kombüse der Vrouwesand (Baujahr 1903) und löschten danach unseren Durst bei weiteren sneeuwwitjes in einer Kneipe in Workum. Dort gab es auch eine Leinwand, doch beim Einzug der Spanier ins Halbfinale blieben die Jubelschreie und Fanfarenstöße aus. Bilder vom Chili befinden sich noch auf der Kamera der Kollegin.

Das Ausscheiden der Löwentruppe am Sonntagabend konnte ich bereits wieder am heimischen Bildschirm bedauern, bei Weizenbier und Erdbeertorte mit Sahne (rot-weiß, die englischen Farben).

Nun bleibt Zeit bis Donnerstag, um mir erneut Gedanken um EM-Menüs zu machen. Dabei könnten die noch verbleibenden Korrekturen einer Klassenarbeit sowie die Notenfindung für zahlreiche Klassen und Kurse ein Hindernis darstellen. Doch bin ich optimistisch, dass am Donnerstagabend ein Gericht servieren wird, dass zum Spiel der Deutschen gegen die Italiener passt. Danach werden wir entweder mit Prosecco oder mit deutschem Winzersekt auf das Ergebnis des Abends anstoßen.

Und was den Reisebericht vom Segelwochenende angeht – bleiben Sie gespannt.

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Am frühen Morgen dieses Tages komme ich zurück von der Insel. Zwar habe ich registiert, dass am Abend die deutsche Mannschaft gegen Dänemark spielen wird, ein passendes Gericht hatte ich aber noch nicht herausgesucht. Der Blick in Kühlschrank und Vorratsschrank war ernüchternd. Kein Brot im Haus, also keine Chance auf Smörebröd. Lediglich 4 Äpfel lagen noch in der Küche, auch Paniermehl und Sahne war im Haus. Genau die richtigen Zutaten für Dansk æblekage (Dänischer Apfelkuchen), einen Apfelkuchen zum Löffeln.

Dansk æblekage – Apfelkuchen zum Löffeln (klick mal drauf!)

Uns hat Dansk æblekage am Nachmittag zum Kaffee geschmeckt, den Dänen hat unsere kulinarische Unterstützung nicht geholfen, die deutsche Mannschaft hat sie uns nicht übel genommen. Auch wenn es zeitweise so aussah, als würde sich meine Prognose eines 2:2 bewahrheiten, hat die deutsche Mannschaft gesiegt. Nicht schön, aber zielführend.

Willkommen im Viertelfinale.

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Am 9. Spieltag blieb die Küche kalt, denn ich befand mich auf der Insel, wo die Menschen aufgrund des 3:2 Erfolges ihrer Mannschaft Grund zum Jubeln hatten. Wahrscheinlich war uns auch deshalb der Wettergott wohl gesonnen und ich konnte zusammen mit vier Kolleginnen und 64 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe einen wunderschönen Tag an der Themse verbringen.

Tower Bridge in der Morgensonne

Gegessen haben wir auch, landestypisch, frei nach dem Motto „When in Rome England, do as the Romans English do“.

Pub Food am Abend

Von einem Ereignis der besonderen Art kann ich Ihnen erst berichten, wenn ich das dazu passende Foto von einer meiner Schülerinnen erhalten habe. Haben Sie also ein wenig Geduld und schauen Sie bald wieder hier hinein.

 

 

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Mitten in der 2. Halbzeit des Spiels Schweden gegen England werden wir uns auf den Weg zur Küste Frankreichs machen, um  von dort morgen ganz früh in die Heimat des schwedischen Gegners aufzubrechen. Im Gepäck haben unter anderem dies:

Hackbällchen nach Köttbullar-Art

Bitte wünschen Sie uns eine gute Reise und trockenes Wetter am morgigen Samstag. Pünktlich zum Spiel der „unserer Jungs“ am Sonntag sind wir alle wieder hoffentlich gesund und munter zurück.

Und wenn Sie jetzt einwenden, dass die Hackbällchen eher wie deutsche Mini-Frikadellen als wie schwedische Köttbullar aussehen, dann haben Sie natürlich recht.

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Der Fußballabend beginnt mit dem Spiel Italien gegen Kroatien. Noch tue ich mich schwer mit dem Zubereiten osteuropäischer Köstlichkeiten. Sie sind entweder zu zeitaufwändig oder zu gehaltvoll, um als leichtes Abendessen für eine Person zu dienen. Da bietet sich die italienische Küche natürlich an.

Italienischer Brotsalat (Panzanella) gibt es in vielen Variationen. Meine Variante verarbeitet eine Scheibe altbackenes ostfriesisches Mühlenbrot, in der beschichteten Pfanne ohne zusätzliches Fett geröstet, 10 kleine, halbierte Cocktailtomaten, 5 halbierte Mozarellakügelchen, zwei Esslöffel kleingehackte Zwiebelwürfel und einen Esslöffel kleingehackte Petersilie. Die Marinade entstand aus je einem Esslöffel Olivenöl und Balsamico-Essig, einem Teelöffel Honig, wenig getrocknetem Thymian,  Salz und frsch gemahlenem Pfeffer.

Panzanella nach Art des Hauses

Die Mozarella-Kugeln hätte ich besser ganz gelassen und nicht mit dem Balsamico-Dressing vermengt. Das wäre optisch ansprechender gewesen. Der Geschmack ist hervorragend, ein leichtes, sommerliches Fußball-Abendessen.

Und morgen esse ich schwedisch.

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Die Fähnchen wehen von Autodächern,  sogar im Garten hinter unserem Haus steckt ein Adenauer im frisch gemähten Rasen, wer ihn dort versenkt hat, ist noch unklar, die Gartenbesitzerin war es nicht, ich war es nicht, war es der Fußballgott?

Ein Fähnlein steht im Garten, ganz still und stumm …

Wie gestern bleibt auch heute die Küche kalt, eine Geburtstagseinladung am Nachmittag lässt nicht mehr viel Appetit auf ein Abendessen übrig.

Doch so ein Matjes-Doppelfilet ist ein leckerer Fernseh-Snack für die 1. Halbzeit. Passend zum doppelten Fisch ein doppelter Torerfolg von Herrn Gomez. Das passt hervorragend.

2 Matjesfilets aus Holland – 2 Tore für Deutschland

Hätte ich besser 4 Fischfilets gekauft?

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