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Workington, Cumbria, UK – August 2017

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Wenn Sie regelmäßig hier lesen, dann wissen Sie, dass ich mehrmals im Jahr zusammen mit dem Lieblingsmenschen Ausflüge auf meine Lieblingsinsel mache. Wir nehmen gerne das Auto mit auf die Insel, weil wir doch immer die eine oder andere Kleinigkeit finden, die wir einkaufen möchten und da ist so ein Kofferraum in einem Kombi schon sehr praktisch.

Bisher sind wir immer mit der Fähre auf die Insel gefahren. Entweder von Calais oder von Dunkerque (Dünkirchen) in Frankreich. Die Überfahrt dauert 1 Stunde von Calais oder 90 Minuten von Dunkerque. Dazu kommt die Wartezeit beim Check-In und bis zur Abfahrt der Fähre. Bei der Ankunft in Dover dauert es wieder eine ganze Weile, bis wir uns durch den Hafenbereich Richtung Autobahn geschlängelt haben, immer hinter den zahlreichen LKWs her, die mit uns die Überfahrt gemacht haben.

Der schnellere Weg auf die Insel geht durch den Kanaltunnel. Dabei fahren die Autos in Coquelles bei Calais in den Eurotunnel Le Shuttle, einen Autozug, der sie dann durch eine Röhre unter dem Ärmelkanal auf die Insel nach Folkstone transportiert. Fahrer und Mitfahrer bleiben im Fahrzeug sitzen, die Fahrt dauert nur 35 Minuten. Der Check-In erfolgt an einem Automaten und nach der Ankunft in Folkstone ist man nach wenigen Minuten auf der Autobahn A 2o Richtung Norden.

Wir haben in diesen Ferien den Shuttle zum ersten Mal genutzt. Bisher hatten uns zwei Dinge davon abgehalten. Zum einen die Vorstellung, während der Überfahrt unter Wasser in einer Art Metallschachtel eingesperrt zu sein und zum anderen der hohe Preis für eine Unterwasserfahrt. Der Betreiber des Autozugs bietet allerdings zu weniger frequentierten Zeiten und für Kurzaufenthalte günstigere Preise an. So kam es, dass wir am Dienstag vor Ostern für insgesamt 69 Euro einen Kurztrip auf die Insel machen konnten.

Wir waren von der Unterwasserfahrt begeistert, so schnell haben wir es noch nie auf die Insel geschafft. Wir haben zwei erholsame Tage dort verbracht. Wir haben die englische Sonne genossen, ein Castle besichtigt, bei einer Greifvogelschau zugeschaut, Fish and Chips gegessen und ein paar Pfund in den örtlichen Geschäften gelassen und in einem ehrwürdigen Landhotel übernachtet.

Auf dem Rückweg habe ich mit meinem Smartphone einen kleinen Film gedreht, der einen Eindruck von der Einfahrt in den Shuttle gibt:

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regenbogen-reculver-b

At the end of the rainbow, you’ll find a pot of gold. (Nat King Cole)

Samstag vor einer Woche, 17 Uhr, auf einem Parkplatz in Reculver, 5 km östlich von Herne Bay im Südosten Englands, direkt am Meer. Dunkle Regenwolken ziehen heran. Ein Regenschauer und dann … ein Regenbogen.

Das Foto gelang mit der Panoramafunktion meines Smartphones. Draufklicken macht es größer.

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Der Urlaub war schön. Der Urlaub war erholsam. Wir hatten gutes Wetter, gutes Essen und gute Gespräche mit vielen verschiedenen Menschen. Die meisten kamen aus England, aber wir trafen auch welche, die kamen aus Luxemburg oder aus der Schweiz. Wir haben viel gelernt über Pflanzen, über Gärten, über neue und alte Geschichte, über Kreuzfahrtschiffe und über die Herstellung von Granola und Brownies, über Menschen und Traditionen.

Die Wäsche ist schon wieder gewaschen und gefalten, die Reisetaschen unter dem Bett verstaut.

Die Schulbücher liegen bereit, jetzt mache ich mich daran, die Pläne für die ersten Schulstunden nach den Sommerferien zu erstellen.

Heute habe ich Unterrichtsinhalte für den bilingualen Geschichtskurs vorbereitet. Der wird sich zunächst mit „The Germans from a Roman Point of View“ beschäftigen und dabei lesen, dass in den Augen der Römer, die Gemeinsamkeit der Deutschen vor allem in ihrer Rolle als Barbaren (!!) im Kampf gegen das Römische Imperium lag. Den sie letztendlich im Teutoburger Wald gewannen. Varusschlacht, Sie wissen schon!

Am Donnerstag treffen sich viele Kollegen traditionsgemäß in der Schule, es gibt den Stundenplan und das große Jammern oder heimliche Jubilieren. Warten wir ab, in welchem Lager ich mich wiederfinden werde.

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St. George, der Drachentöter, sein Tag wird heute gefeiert auf meiner Lieblingsinsel:

St. George's Day 2015

St. George’s Day 2015

 

Was die Legende sagt:

Eine Stadt wird von einem gefährlichen Drachen terrorisiert.

Eine junge Prinzessin soll dem Drachen geopfert werden.

Als George von dem Drachen hört, reitet er in die Stadt.

Er tötet den Drachen mit seinem Schwert und befreit die Prinzessin.

Und in Wirklichkeit:

George wird 270 v.Chr. in der Ost-Türkei geboren. Er ist Christ.

Im Alter von 17 Jahren tritt er in die Römische Armee ein. Er dient unter heidnischen Kaisern, behält jedoch seinen christlichen Glauben.

Als Kaiser Diocletian damit beginnt, die Christen zu verfolgen, bittet George darum, sie zu verschonen. Doch seine Bitten treffen auf taube Ohren und er wird gefoltert, damit er seinen christlichen Glauben verleugnet. George bleibt tapfer und hält an seinem Glauben fest.

Am 23. April 303 v.Chr. wird er in Palästina enthauptet.

1222 erklärt das Konzil in Oxford den 23. April zum St. George’s Day, der 1415 zu einem nationalen Feiertag erklärt wird.

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Während das Sturmtief „Niklas“ in NRW den öffentlichen Nahverkehr zum Erliegen brachte, Bäume entwurzelte und Dächer abdeckte, verbrachte Frau Ladybird mit dem kleinen und dem großen Kind dreieinhalb Tage auf der anderen Seite des Ärmelkanals. Wir schliefen in einem Apartment in Whitstable an der Ostküste von Kent, probierten Dutzende von Kleidern und Schuhen, aßen und tranken britisch (Porridge, Bacon, Scones, Cheddar, Cod and Chips, Pimms, Hot Chocolate, …), amerikanisch (Cheesecake, Bagels, White Chocolate Caramel Macchiato, …) und mexikanisch (Tacos, Taquitos, Tostadas, Citrus Fizz, Ginger Beer, …) und hatten jeden Abend müde Füße. Vor der Rückfahrt auf den Kontinent beluden wir das Auto mit den Schätzen der örtlichen Supermärkte. Tief „Niklas“ begrüßte uns hinter der deutschen Grenze mit Regen und Hagelschauern.

 

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Heute vor 92 Jahren wurdest du geboren. Leider können wir deinen Geburtstag schon seit vielen Jahren nicht mehr gemeinsam feiern. Dafür denken wir ganz oft an dich. Besonders dann, wenn wir versuchen, deine Rezepte nachzubacken oder nachzukochen. Apfelkuchen, Sauerbraten, Kartoffelsalat und Buttercremetorte gelingen mir und dem großen und dem kleinen Kind eigentlich schon ganz gut. Das größte Kompliment können wir uns machen, wenn wir feststellen, dass es „nach Oma“ schmeckt. Die Buttercremetorte, die sich das kleine Kind zum 25. Geburtstag von mir wünschte, war mir wirklich gut gelungen. Die Creme hatte ich in deiner Küchenmaschine gerührt. Nur die Dekoration gab Anlass zu Beschwerden. Du hast immer Smarties genommen zum Verzieren und ich hatte mich für Schokobuchstaben entschieden. Sorry, wird nicht wieder vorkommen.

Eigentlich wollte ich heute dein Grab auf dem Friedhof besuchen, doch das Wetter war so ungemütlich. Da hab ich lieber einen Kuchen gebacken. Victoria Sponge, ein englisches Rezept, das nach der englischen Königin Viktoria benannt wurde, die diesen Kuchen auf ihren tea parties servierte, die sie nach dem Tod ihres geliebten Mannes, Prinz Albert, auf ihrem Landsitz auf der Isle of Wight gab.

Der viktorianische Kuchen besteht zu gleichen Teilen aus Butter (Margarine), Zucker, Mehl (je 170 g), 4 Eiern, 2 Teel. Backpulver und 2 Essl. Himbeermarmelade zum Füllen. Der Teig wird in 2 kleinen Springformen (18 cm) auf Backpapier bei 160°C Umluft ca. 25 Min. gebacken. Nach dem Abkühlen werden die beiden Böden mit der Marmelade zusammengefügt und anschließend mit 1 Essl. Puderzucker bestreut.

Der Kuchen hätte dir sicher auch geschmeckt. Obwohl er nicht wirklich ein Sponge (Biskuit) ist, sondern in Geschmack und Konsistenz an die Rührkuchen erinnert, die du immer „zu gleichen Teilen“ gebacken hast und die wir auf Schwarzbrot mit Butter und/oder  Marmelade gegessen haben.

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