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Posts Tagged ‘Erdbeeren’

Herr Duden ist der Meinung, „mal eben“ gäbe es nicht, er verwendet „eben mal“ oder einfach nur „eben“. [guck hier!] Kriegt er keine Erdbeertorte – mal eben. Ätsch! [das versteht er, guck hier! Auch ohne die dazugehörige Geste!]

Frau Ladybird bereitete „mal eben“ diese Erdbeertorte zum heutigen Sonntagskaffee auf der Terrasse.

Erdbeertorte - eben mal

„mal eben“ eine Erdbeertorte

Für den Mürbeteig habe ich 250 g Mehl und 1 Tl Backpulver in eine Schüssel gesiebt, 100 g Zucker und 1 Ei sowie 125 g kalte Butter in kleinen Würfeln dazu gegeben. Die Zutaten habe ich mit der Gabel und dann mit den Händen verknetet, zu einer Kugel geformt, in Klarsichtfolie gewickelt und in den Kühlschrank gelegt.

Die Erdbeeren habe ich kurz abgespült, geputzt, halbiert und dann in der Schüssel mit 2 El Zucker vermischt und abgedeckt stehen gelassen.

Meine Tortenbodenform habe mit Öl eingepinselt und mit Semmelbröseln ausgestreut. Dann habe ich die Teigkugel aus dem Kühlschrank genommen, die Folie entfernt und die Kugel in der Mitte der Form plaziert. Mit Hilfe der Folie lässt sich der Teil schnell und sauber in der Form verteilen und auch in den Rand hinein drücken. Anschließend wird die Teigplatte mit der Gabel ein paar Mal eingestochen und der Tortenboden bei 180° Umluft ca. 15 Minuten auf mittlerer Schiene goldgelb gebacken. Der fertig gebackene Tortenboden wird noch heiß auf ein Kuchengitter gestürzt und zum Abkühlen zur Seite gestellt.

Für die Glasur habe ich die Erdbeeren in ein Sieb gegeben und den Saft aufgefangen. Die abgetropften Erdbeeren habe ich auf dem abgekühlten Tortenboden verteilt. Danach habe ich den Saft mit Wasser aufgefüllt, ein Päckchen Tortenguss nach Packungsanweisung zubereitet und den heißen Guss zügig auf den Erdbeeren verteilt. Jetzt nur noch kurz fest werden lassen, dann kann die Torte serviert werden.

Anmerkung: Natürlich geht „mal eben“ eine Torte auch mit anderem Obst, das Sie gerade im Vorrat haben, frisch oder aus der Dose. Die Zutaten für den Mürbeteig-Tortenboden hat man eigentlich immer im Haus: Mehl (gerne auch Vollkorn- oder Dinkelmehl), Zucker, Butter oder Margarine. Ei und Backpulver brauchen Sie nicht, wenn Sie den Teig länger im Kühlschrank ruhen lassen.

 

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Irgendwie wird „mal eben“ zum geflügelten Wort. Vieles wollen wir „mal eben“ machen und dann wird schnell ein umfangreiches Projekt daraus. Manche Dinge lassen sich aber wirklich „mal eben“ erledigen. So wie diese Erdbeertorte.

Dazu habe ich „mal eben“ einen Biskuitboden gebacken.

  • Ein Eiweiß habe ich mit 35 g Zucker zu einer steifen Masse geschlagen. Dann „mal eben“ das Eigelb untergerührt, 35 g Mehl und eine Messerspitze Backpulver darüber gesiebt und mit einem Teigschaber zügig untergehoben.
  • Die Masse in eine kleine, mit Backpapier ausgelegte Springform (20 cm) gefüllt und bei 180° Umluft für 10 Minuten in den Backofen. Danach auf ein Gitterrost gestürzt, das Backpapier entfernt und kurz abkühlen lassen.
  • Währenddessen ein knappes Pfund Erdbeeren geputzt, klein geschnitten und mit einem Esslöffel Zucker bestreut.
  • Eine Tüte backfeste Puddingcreme nach Anweisung mit 250 ml Milch aufgeschlagen.
  • Den ausgekühlten Biskuitboden auf einen großen Teller gelegt, den Springformrand darum gelegt, die Puddingcreme darauf gestrichen, die Erdbeeren darauf verteilt.
  • 200 ml Schlagsahne sehr steif geschlagen und die Erdbeeren damit zugedeckt. Den Teller in den Kühlschrank gestellt.
  • Gewartet.
  • Ein Foto gemacht.

Erdbeertorte

  • „mal eben“ zur Hälfte aufgegessen.
  • Lecker.

 

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Friseurtermin um 10 Uhr, meine Friseurin wartet schon auf mich, wie nett. Zwei Stunden später habe ich sämtliche Bilder der königlichen Hochzeit in Schweden betrachtet, zwei Gläser Tee getrunken, eine Kopf- und Nackenmassage genossen und meine Haaransätze haben sich wieder der Gesamtfarbe angepasst.

Wie immer nach einem erfolgreichen Friseurbesuch habe ich gute Laune und trage diese in die Filiale einer spanischen Modekette, die gerade mich mit Rabatten auf bunte Sommerkleider lockt. Eins der Kleider ruft so laut „Nimm mich mit in den Urlaub“, dass ich nicht widerstehen kann.

Am Nachmittag besuche ich „das große Kind“. Dort ist die professionelle Gartenumgestaltung in vollem Gange. Zwei offensichtlich hitzebeständige osteuropäische Arbeiter haben Steinpalisaden in der Erde versenkt, Kantsteine verlegt und bereiten nun den Boden für die Anlieferung des Rollrasens am nächsten Tag vor.

Wir fahren gemeinsam in die „Dekoscheune“,  lassen uns inspirieren, kaufen das meiste nicht und ein bisschen was „fürs Auge“. Auf dem Rückweg beschließt „das große Kind“ spontan, dass wir Erdbeeren bei Bauern ihres Vertrauens kaufen. Der ist jedoch ausverkauft und reicht uns ein leeres Schälchen, dass wir auf dem Feld nebendran selber füllen dürfen. Ganz schön verrückt bei 30 Grad. Natürlich pflücken wir nur die ganz schönen, ganz dicken, ganz roten und 10 Minuten später haben wir ein gutes Kilo zusammen, das uns der Bauer zum Freundschaftspreis überlässt.

Und am Abend gibt es Würstchen vom Grill.

So müssen Ferien sein.

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In der aktuellen „Für Sie“ fand ich Rezepte für diese kleinen Erdbeerkuchen.

erdbeertoertchen-1

Vom Rezept …

Und so sahen sie auf meinem Teller aus.

erdbeertoertchen-2

… auf den Teller

 

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Schon wieder ist ein Monat vergangen und es ist Zeit für den Tagebucheintrag, den Frau Brüllen ins Leben gerufen hat.

Ich erspare Ihnen die üblichen Details wie Aufstehen, Waschen, Schminken und Zähneputzen. Der Mann im Haus besorgt die Frühstückbrötchen, während ich versuche, die Eier nicht wieder glibberig zu kochen. 6 Minuten fallen offensichtlich nicht immer gleich lang aus. Nach dem Frühstück begebe ich mich direkt an meinen Schreibtisch und mache mich an die Korrektur einer Klausur eines „Nachschreibers“. Einige Milliliter rote Tinte später ist das Projekt abgeschlossen, mehr als ein „ausreichend“ kann ich leider nicht vergeben.

Danach nehme ich gleich die nächste ungeliebte Tätigkeit in Angriff, es gilt Noten für die „sonstige Mitarbeit“ zu verteilen, um sie morgen den EF-Schülern mitteilen zu können. Mit Hilfe eines Bewertungsschemas geht das diesmal recht zügig von der Hand. Ich hoffe, meine Vorstellungen decken sich weitestgehend mit denen der Schülerinnen und Schüler.

Gegen Mittag gönne ich mir eine kleine Pause und fahre in die Nachbarstadt, um dort den starken Männern unter den Rock zu gucken beim Steinstoßen zuzuschauen.

Auf dem Rückweg halte ich beim Obstbauern, kaufe ein Schälchen Erdbeere und fotografiere die blühenden Obstbäume für einen späteren Blogeintrag. Auf dem benachbarten Tulpenfeld locken mich vereinzelte bunte Blüten und laden zu Makro-Aufnahmen ein. Bei der Bearbeitung muss ich feststellen, wie schnell ich mit Photoshop wieder aus der Übung gekommen bin.

Schwarze Tulpe

Zurück am heimischen Schreibtisch spitze ich wieder den Rotstift und korrigiere Klausur Nr. 2 von 5 zum Thema „Analysing a political speech„, der Sachtextaufgabe aus dem diesjährigen Abitur. Leider kann ich nicht mehr als 9 Punkte vergeben.

Danach ist es Zeit für eine Pause und Erdbeeren mit Schlagsahne.

Bis zum Abendessen, das heute aus der Tiefkühltruhe kommen wird, werde ich mich noch ein wenig auf den morgigen Schultag vorbereiten. Danach wird der Sonntag wohl traditionell mit dem Tatort ausklingen.

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Erdbeere blüht

Erdbeeren - Stufe 1

Erdbeeren am Strauch

Erdbeeren - Stufe 2

Erdbeeren serviert

Erdbeeren - Stufe 3 - lecker ...

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