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Posts Tagged ‘Fasten’

Fasten. „7-Wochen-ohne“. Die einen verzichten auf Schokolade oder ganz auf Süßigkeiten, andere auf Alkohol, viele auf Fleisch, einige auf Kaffee. Und die ganz Konsequenten auf Schokolade, Süßigkeiten, Kaffee, Alkohol und Fleisch.

Ich faste auch, aber „light“. Wenn ich Kuchen esse, dann trinke ich an diesem Tag keinen Alkohol.  Dafür trinke ich Weißwein zum Salatteller mit gebratenem Fischfilet oder Rotwein zu Cannelloni mit Ricotta-Spinat-Füllung. Und nach einem Fleischkäse mit Spiegelei gibt es keinen Pudding oder Himbeerjoghurt zum Nachtisch.

Heute Nachmittag gab es Sahnetorte vom Konditor. Alkohol habe ich bis jetzt noch keinen getrunken. Also könnte ich heute Abend Bratwurst vom glücklichen Schwein und Pommes essen. Oder doch lieber Heringstipp mit Kartoffeln?

Ist das jetzt Fasten oder bewusste Ernährung?

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Fasten?

Viele Menschen, auch in der Bloggerwelt, beginnen heute mit dem 40-tägigen Verzicht auf das eine oder andere Leckerchen. Manchmal bedarf es eines äußeren Rahmens und vielleicht auch eines Gemeinschaftsgefühl, um ein solches Vorhaben erfolgreich umzusetzen.

Ich glaube, ich werde Schokolade fasten, denn gerade habe ich das letzte Stückchen „Milch und Knusperweizen“ vertilgt. Jetzt hat die liebe Seele Ruh‘ – warum nicht gleich für die nächsten 40 Tage. Auch die Keksdose im Lehrerzimmer kann in nächster Zeit für mich verschlossen bleiben. Ich würde den Verzicht meiner Figur zuliebe auch auf Kuchen und Torten ausdehnen, aber zwei Geburtstage im März wollen gefeiert werden und da gehören Kuchen und Torte für mich dazu. Ist dann eben eine Ausnahme, genauso wie der Apfelkuchen am Sonntagnachmittag. Also doch nicht wirklich „Verzicht“ ?

Ich geh dann jetzt mal und mache mir eine Tasse Tee.

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Es geht auch ohne

Seit Anfang des Monats bekommen wir keine Tageszeitung mehr. Nachdem es im Winter aufgrund des schlechten Wetters häufig zu Verspätungen bei der Auslieferung kam, hatte ich gehofft, dass mit Wetterbesserung auch die Zustellung wieder zu einem für mich akzeptablen Zeitpunkt stattfinden würde. Akzeptabel heißt für mich bis 7 Uhr morgens, dann kann ich die Zeitung beim Frühstück lesen und mich noch vor der Arbeit über Neuigkeiten aus Stadt und Land informieren.

Leider gab es jedoch bei der Auslieferung weiterhin Verspätungen, an einigen Tagen kam gar keine Zeitung. Ein Anruf beim Leserservice führte immer zu wortreichen Erklärungen und Entschuldigungen: Man stelle gerade auf ein anderes Zustellunternehmen um, es gäbe Umstellungsschwierigkeiten, die aber nur vorübergehend seien. Man bot an, die Zeitung nachzuliefern oder den Betrag gutzuschreiben. Ich ließ gutschreiben. Immer wieder, manchmal für mehrere Tage hintereinander. Irgendwann habe ich gekündigt. Von da an gab es nur noch einmal eine Verspätung, ansonsten kam die Zeitung regelmäßig und frühzeitig. Mein Entschluss geriet zunächst ins Wanken, doch dann blieb ich konsequent und verzichte seitdem morgens auf eine Zeitung zum Frühstück.

Lediglich am Wochenende gibt es eine Zeitung, der örtliche Bäcker bietet neben frischen Brötchen auch druckfrische Tageszeitungen an.

Informationen über das Tagesgeschehen muss ich nun anderweitig beziehen, Fernseh- und Radionachrichten, Online-Nachrichtenportale bieten auf Tastendruck das Neueste und Wichtigste aus aller Welt. Die WochenZEITung bringt ausführliche Berichte und Stellungnahmen. Das Anzeigenblatt liefert Klatsch und Tratsch aus der Umgebung. Und dennoch – der Verzicht auf die Zeitung zum Anfassen (und zum Kartoffelschalen einwickeln) ist für mich noch immer gewöhnungsbedürftig.

Bis zum Ende der Osterferien werde ich aber auf jeden Fall Verzicht üben. Zeitungsfasten sozusagen.

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