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Posts Tagged ‘Ferien’

In diesem Jahr genieße ich die Osterferien besonders deswegen, weil es keine Korrekturstapel auf dem Schreibtisch gibt. Die Ruhe vor dem (Abitur) Sturm sozusagen. Auch die Aussicht auf einen stark reduzierten Stundenplan, der mir durch den Wegfall von fünf Leistungskursstunden einige kurze Tage bescheren wird, lässt mich entspannt dem Zeitraum bis zu den Sommerferien entgegenblicken.

Bisher waren die Ferien sehr kurzweilig. Der Besuch des Lieblingsbabys bildete den Auftakt, ein kurzer Abstecher auf meine Lieblingsinsel und ein anschließender Ausflug zur besten Freundin am östlichen Rand des Ruhrgebietes stimmten mich auf Ostern ein. Die Highlights der zweiten Ferienwoche waren bisher der gestrige Friseurbesuch und das heutige Mittagessen mit der Lehrerfreundin. Morgen treffe ich das große Kind zum Currywurst-Essen im Medienhafen der Landeshauptstadt und fahre anschließend zum blau-gelben Möbelhaus, um meiner neuen Hausbewohnerin einen Platz neben meinem Schreibtisch einzurichten. (Nein, ich kaufe keinen Hundekorb und auch keinen Kratzbaum für eine Katze!).

Waren die Osterferien früher nicht 3 Wochen lang? Ich hätte nichts dagegen, noch eine weitere Woche ohne Stundenplan zu leben.

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Schön, dass Sie da sind.
Nun sind es nur noch wenige Wochen sind bis zum Ende des Schuljahres und den „großen Ferien“. Die letzten Klassenarbeiten werden geschrieben, Ausflüge und Abschlussfeiern geplant und durchgeführt, Theaterstücke einstudiert und aufgeführt.
Die Tage werden länger, morgens ist es schon hell bevor es Zeit ist aufzustehen und lautes Vogelgezwitscher ersetzt den elektronischen Weckton.
Gerne hätte ich auf den Regen zu Ihrer Begrüßung verzichtet. Sie haben doch hoffentlich auch noch eine ganze Menge Sonnenschein im Gepäck?
Könnten Sie den jetzt mal auspacken und dann dürfen Sie es sich gerne hier 30 Tage lang gemütlich machen.

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„Nach Hamburg würde ich auch gerne mal fahren“, sprach die beste Freundin irgendwann im letzten Jahr, als ich ihr mal wieder von einem unserer zahlreichen Ausflüge in die Lieblingsstadt vorschwärmte. Und weil die beste Freundin kurz darauf Geburtstag hatte, schenkte ich ihr kurzerhand einen Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug dorthin. Zwei Monate später bekam ich zu meinem Geburtstag von ihr einen Gutschein für einen gemeinsamen Shopping-Bummel in einer Großstadt meiner Wahl. Was lag da näher, als die beiden Gutscheine zusammen einzulösen?

Und weil die beste Freundin und ich traditionell in den Osterferien Zeit miteinander verbringen, fanden wir auch gleich den passenden Termin für unser gemeinsames Abenteuer.

Das Hotel war schnell gebucht, doch dann begann für mich die große Herausforderung. Welche meiner zahllosen Lieblingssights in der Lieblingsstadt kann ich der besten Freundin in nur zwei Tagen zeigen? Wieviel ist möglich in ungefähr 27 Stunden Aufenthalt? Wie gehe ich mit der großen Unbekannten „Wetter“ um?

Die „Aktivierung des Vorwissens“ ergibt folgende Informationen:

Der einzige Aufenthalt der besten Freundin in der Lieblingsstadt liegt „Jahrzehnte“ zurück. Auf einer Klassenfahrt nach Norddeutschland gab es für die Schüler auch einen kurzen Aufenthalt in Hamburg, eine Hafenrundfahrt und Zeit zum Shopping.

Das heißt für meine Planung: Diesmal keine Hafenrundfahrt und kein Besuch in der Mönckebergstraße.

Die beste Freundin wünschte sich Wasser, die Speicherstadt möchte sie gerne sehen, ein Musical möchte sie nicht besuchen und ein Museum nur bei wirklich schlechtem Wetter.

Das heißt für meine Planung: Ausflüge auf und ans Wasser, Alster und Elbe, Fleete und Kanäle, vielleicht auch Wasserkunst auf der Elbinsel und ein Ausflug zum Elbstrand. Wasser satt – binnen wie buiten. Aber wie das alles in nur wenigen Stunden?

Sightseeing macht hungrig, also sollten auch Pausen zum Essen eingeplant werden. Die beste Freundin wünscht sich Fisch.

Das heißt für meine Planung: Auf jeden Fall ein Fischbrötchen an Brücke 10 oder in der Strandperle und am Abend vielleicht Hamburger Pannfisch im Deichgraf oder irgendwo in der Speicherstadt? Zum Lunch Suppe und Butterbrot beim Kaiserwetter? Ein Stückchen Kuchen in der Zuckermonarchie in St. Pauli?

Am Ende der Planungsphase ist mein Blatt voll mit Stichworten und Notizen und mein Lieblingsreiseführer voller bunter Lesezeichen. Darüberhinaus bin ich im Besitz eines 9-Uhr-Gruppentickets der Hamburger Verkehrsbetriebe, damit wir die langen Wege zwischen den geplanten Highlights möglichst stressfrei und fußschonend bewältigen können.

Die beste Freundin und ich verabreden telefonisch, dass wir am Reisetag um halb acht starten werden, damit wir, wenn die Verkehrslage in den Norden es zulässt, spätestens um 11 Uhr unser Hamburg-Abenteuer starten können.

Und im nächsten Beitrag lesen Sie: Von der Theorie zur Praxis – Wieviel Plan wird Realität? Und dann gibt es auch Fotos 🙂

 

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… mit der besten Freundin in der Lieblingsstadt. Und zu berichten gibt es auch einiges darüber. Von Sonne und Regen, von öffentlichen Verkehrsmitteln über und unter der Stadt. Von tanzenden Türmen und dampfenden Schiffen. Von Abendbrot in der Kantine und Frühstück in der Bäckerei. Von noch viel mehr. Und Fotos gibt es natürlich auch. Aber nicht jetzt. Kommen Sie einfach später noch mal gucken.

Jetzt muss ich erst einmal Klausuren korrigieren, damit ich mir die Zeit nehmen kann, die Bilder aus meinem Kopf in Worte zu fassen. Also erst die Arbeit und dann das Vergnügen.

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„Letzter Ferientag für dich …“ textet das große Kind heute morgen um acht nach acht auf mein Smartphone. „Ja leider …“ texte ich zurück, „und noch sooo viele Korrekturen“. Während sie bereits die erste Kaffeepause bei der Arbeit verbringt, habe ich gerade die Beine über die Bettkante geschwungen und die Füße in warme Hausschuhe gesteckt. Der Mann im Haus ist schon zur Arbeit gefahren, er hat Kaffee gemacht, der auf dem gedeckten Frühstückstisch auf mich wartet. Ich trinke eine Tasse und chatte dabei mit dem Kind über Urlaubspläne, Karneval und die Möglichkeit eines gemeinsamen Besuchs der Boot in Düsseldorf. Dann muss sie wieder arbeiten und ich bewege mich an den Schreibtisch. Der Klausurstapel will reduziert werden, ein paar Gedanken für die morgigen Unterrichtsstunden sollte ich mir auch noch machen, ein Aushang für die Schulsprechstunde der Berufsberaterin muss gedruckt werden … Auf gehts!

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Auszeit

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Ein Ausflug ins Emsland macht hungrig – nach Fisch. Die Scholle war köstlich und wurde mit einer kleinen roten Beigabe serviert, die eigentlich viel zu schade zum Essen war und deshalb erst noch ein bisschen für die Smartphone-Kamera posen durfte.

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Der Garten ist zwar noch eine Baustelle, aber das Sommerwetter kann man schon darin genießen.

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Friseurtermin um 10 Uhr, meine Friseurin wartet schon auf mich, wie nett. Zwei Stunden später habe ich sämtliche Bilder der königlichen Hochzeit in Schweden betrachtet, zwei Gläser Tee getrunken, eine Kopf- und Nackenmassage genossen und meine Haaransätze haben sich wieder der Gesamtfarbe angepasst.

Wie immer nach einem erfolgreichen Friseurbesuch habe ich gute Laune und trage diese in die Filiale einer spanischen Modekette, die gerade mich mit Rabatten auf bunte Sommerkleider lockt. Eins der Kleider ruft so laut „Nimm mich mit in den Urlaub“, dass ich nicht widerstehen kann.

Am Nachmittag besuche ich „das große Kind“. Dort ist die professionelle Gartenumgestaltung in vollem Gange. Zwei offensichtlich hitzebeständige osteuropäische Arbeiter haben Steinpalisaden in der Erde versenkt, Kantsteine verlegt und bereiten nun den Boden für die Anlieferung des Rollrasens am nächsten Tag vor.

Wir fahren gemeinsam in die „Dekoscheune“,  lassen uns inspirieren, kaufen das meiste nicht und ein bisschen was „fürs Auge“. Auf dem Rückweg beschließt „das große Kind“ spontan, dass wir Erdbeeren bei Bauern ihres Vertrauens kaufen. Der ist jedoch ausverkauft und reicht uns ein leeres Schälchen, dass wir auf dem Feld nebendran selber füllen dürfen. Ganz schön verrückt bei 30 Grad. Natürlich pflücken wir nur die ganz schönen, ganz dicken, ganz roten und 10 Minuten später haben wir ein gutes Kilo zusammen, das uns der Bauer zum Freundschaftspreis überlässt.

Und am Abend gibt es Würstchen vom Grill.

So müssen Ferien sein.

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