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Posts Tagged ‘Freitag’

Später vielleicht, wenn ich um 18.30 h die anstehenden Elterngespräche am heutigen Elternsprechtag überstanden habe. Fortsetzung folgt am kommenden Dienstag, dann bis 19.30 Uhr. Ich liebe meinen Beruf …

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Da der Kollege Co-Klassenlehrer das Verteilen der Zeugnisse übernahm, durfte ich schon am Freitagmorgen, dem letzten Schultag, den Beginn der Sommerferien feiern. Was eignet sich da besser als ein Frühstück beim Lieblingsbäcker mit dem „kleinen Kind“.

Ferienbeginn mit Ei-Pod

Gesunder Start in die Sommerferien

 

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Wenn sich morgen gegen 10.30 Uhr hier in der Region die Sonne verdunkelt, die Vögel nicht mehr zwitschern und Kolleginnen und Kollegen ihre Schülerinnen und Schüler weisungsgemäß in verdunkelten Klassenräumen vor dem ungeschützten Blick in die Sonne schützen, wird es sich Frau Ladybird, die keine Sofi-Brille hat, auf dem Sofa gemütlich machen und den Blick auf keinen Fall zum Himmel richten. Um 11.15 Uhr, wenn es langsam wieder hell wird und die Vögel ihr Gezwitscher wieder aufnehmen, wird sich Frau Ladybird auf den Weg zur Schule machen, die Notenlisten für die Abiturienten bei den Jahrgangsstufenleitern abgeben und sich von den Achtklässlern Referate zum Thema „California“ präsentieren lassen.

Business as usual – The same procedure as every Friday.

Wenn Sie wissen möchten, wann sich bei Ihnen die Sonne hinter dem Mond versteckt, dann hilft diese Karte:

sofi-karte

Klick drauf vergrößert.

 

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F-F

Fauler Freitag … der Stundenplan erwartet mich erst zur Mittagsschicht im Schulgebäude. Eigentlich wäre ich lieber um 8 Uhr hingegangen und um 10 Uhr wieder nach Hause, aber so ist es auch nett.

Ausschlafen, Frühstück im Bademantel, eine weitere Tasse Kaffee vor dem Computer. Online in Zeitungen und Zeitschriften blättern, das eine oder andere Blog lesen, Werbemails löschen, noch einen Kaffee trinken, ins Bad gehen und „das kleine Tagesmakeup“ auflegen, Unterlagen für zwei Stunden Englisch in der 8. Klasse zusammensuchen, Onlinebanking …

Ein paar Stunden Zeit für mich.

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Wir sind ein sogenanntes Ganztagsgymnasium. Das bedeutet u.a., dass die Lernzeit der Schüler in den Schultag eingebunden ist und die klassischen Hausaufgaben entfallen. Übungen zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts sollen und müssen in der Schule erledigt werden. Der Lehrer / Die Lehrerin beaufsichtigt die Klassen in dieser Lernzeit und sorgt für eine angemessene Arbeitsatmosphäre. Freitags ist diese „Übungsstunde“ für mich die letzte, für die SchülerInnen „meiner 8. Klasse“ die vorletzte Stunde vor dem Wochenende. Entsprechend entspannt ist die Atmophäre im Klassenraum.

Lehrersicht

Übungsstunde aus der Lehrerperspektive

Beachten Sie bitte den Bücher- und Heftestapel in der 2. Reihe. Dieser Schüler baut regelmäßig jedes seiner Bücher und alle seine Hefter und Ordner sowie eine Anspitzmaschine vor sich auf, bevor er mit der Arbeit beginnt. 😉

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… ist die Welt noch in Ordnung. Frau Ladybird genießt das Ausschlafen, draußen wird es langsam hell. Der Mann im Haus wird gleich Kaffee kochen, wir werden gemütlich frühstücken. Danach werde ich noch ein paar Dinge für den heutigen Unterricht zusammenrufen und mich um halb zehn auf den Weg zur Schule machen. So weit die Planung.

Um viertel vor acht klingelt das Festnetztelefon und Frau Ladybird stolpert ohne Brille ins Arbeitszimmer, um das Gespräch entgegen zu nehmen. Frau Ladybird vergisst – weil ohne Brille – auf das Display zu schauen, sonst hätte Sie das Gespräch vielleicht gar nicht erst angenommen. „Können Sie kommen?“, fragt die Schulsekretärin, „In der 5c ist der Englischlehrer ausgefallen und wir haben niemanden mehr.“ Frau Ladybird ist sauer, weiß aber, dass die Schulsekretärin nur die Überbringerin der Nachricht ist, erspart dieser den Wutausbruch und verspricht, zu kommen. Frau Ladybird geht übellaunig ins Bad, zieht sich an, trinkt einen Kaffee, den der Mann im Haus inzwischen gekocht hat, wirft eilig ein paar Dinge für den Unterricht in der 9c in die Tasche und verlässt das Haus durch den Hinterausgang. Das Auto ist noch nicht auf diesen frühen Aufbruch vorbereitet, die Scheiben sind von einer dünnen Eisschicht überzogen. Der Tank ist so gut wie leer, für einen Abstecher zur Tankstelle reicht die Zeit nicht mehr.

Als Frau Ladybird den Klassenraum der 5c betritt, sitzen die Kids bereits über ihren Aufgaben, stehen aber sofort auf, um die unbekannte Lehrerin zu begrüßen. Ich schreibe meinen Namen an die Tafel. „Good morning, everybody.“ „Good morning, Frau Ladybird„. Die nächsten 45 Minuten verbringe ich damit, dem einen oder der anderen Tipps beim Erledigen der Englischaufgaben im Workbook zu geben. Ich bekomme einen interessanten Einblick in die Arbeitsweise des Kollegen. Doch das ist eine andere Geschichte.

Bevor ich mich um halb eins ins Wochenende verabschiede, sehe ich auf dem Vertretungsplan für Montag, dass ich in meiner Freistunde zur Vertretung in einer 8. Klasse vorgesehen bin. Mein Tag beginnt um 8 Uhr mit Unterricht im LK und endet um 18.40 Uhr nach den Zeugniskonferenzen.

Ommmm….

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Zunächst einmal „Danke“, falls Sie heute morgen einen Daumen für mich gedrückt hielten, es hat geholfen. Neben meinem Namen auf dem Vertretungsplan (kleine Schrecksekunde!) fand sich die Bemerkung „Freistellung 7./8. Std.“ und so durfte ich mich bereits nach der vierten Stunde ins Wochenende verabschieden.

Auf dem Weg zum Ausgang fiel mir ein Plakat auf, das frühzeitig auf ein Ereignis hinweist, das sich bei SchülerInnen und Schülern großer Beliebtheit erfreut und das den zukünftigen Abiturienten die Abiball-Kasse füllen soll. Die etwas unglückliche Wahl der Präsentationswand wird die Kaufinteressenten hoffentlich nicht in die Flucht schlagen, sondern ihnen den rechten Weg weisen.

Fluchtweg Valentine

Fluchtweg Valentine

[Lehrermodus ON] Ich vermisse einige Fragezeichen, hätte das „Vom“ dem „Wann“ zugeordnet und die Reihenfolge der Fragewörter verändert. [Lehrermodus OFF]. Die Mehrheit der angesprochenen SchülerInnen wird dies entweder nicht stören oder es erst gar nicht bemerken.

Schulmodus OFF – Wochenendmodus ON

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Morgen endet der Unterricht der zukünftigen Abiturienten (Q2) wegen Zeugnisausgabe nach der siebten Stunde.

Wenn alle Kolleginnen und Kollegen, die in der vierten, fünften oder sechsten Stunde Unterricht haben, gesund und munter ihren Dienst antreten, dann werde ich niemanden vertreten müssen und seit langer Zeit einmal wieder am Freitagmittag nach Hause gehen dürfen.

Bitte alle verfügbaren Daumen drücken 🙂

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freitags

Freitags ist mein kürzester Tag in der Schule. 2 Unterrichtsstunden, in einer Klasse, in meiner Klasse. Dementsprechend gut ist meine Stimmung, den Blick fest aufs Wochenende gerichtet.

Freitags ist auch Markt im Dorf Stadtteil, deshalb gibt es Brötchen zum Frühstück, die netterweise der „Mann im Haus“ bei jedem Wetter holt. Bis zu den Weihnachtsferien war die Tüte mit 4 Brötchen bereits vorbereitet, wenn er sich dem Verkaufswagen näherte, er musste nur noch den Euro anreichen und der Deal war perfekt. Seid zwei Wochen ist der „Brötchenmann“ nicht mehr da, er hat sich zur Ruhe gesetzt, eine „Brötchenfrau“ hat seinen Job übernommen und muss die Wünsche der frühen Kunden erst noch verinnerlichen.

Brötchen zum Frühstück lassen mich später als sonst den Weg zur Schule antreten, heute morgen musste ich zudem noch die Autoscheiben vom Eis befreien, da war ich froh, 10 Minuten vor Stundenbeginn das Schulgebäude und den Kopierraum zu betreten.

Im Kopierraum kämpfte der Herr Referendar mit dem Kopierer, der seinen Unmut durch laute Pieptöne deutlich machte (der Kopierer, nicht der Referendar!!). „piiiiiep“ kann heißen: „Nimm das Original von meiner Glasplatte“ oder auch „Nimm die Kopien aus dem Sammelfach„.  Heute wurde das „piiiiiep“ immer eindrindlicher, je heftiger der Herr Referendar auf dem Display herumtastete. Nach einem kurzen Blick auf das schwarze Ungetüm war mir klar, was es wollte. Zusätzlich zum verzweifelten „piiiep“ leuchteten alle orangefarbenen Dioden an den Papierbehältern. „piiiep“ heißt dann „Ich will Papier„. Wenn alle Dioden leuchten, geht gar nichts mehr, dann muss „gefüttert“ werden.

Der Herr Referendar öffnete also ein Papierpaket mit 500 Blatt und legte einen winzigen Stapel Papier ein, frei nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“. „piiiiiep“ antwortete der Kopierer, was nicht „dankeschön“ hieß, sondern „das war das falsche Fach, du Id…„. Erst nach einem weiteren Fehlversuchpiiiep“ gelang es dem Herrn Referendar, das zum Druckauftrag passende Papiermagazin aufzufüllen und sein Druckauftrag konnte beendet werden. Nachdem die nächste Kollegin ihren Kopierauftrag erteilt und ich auch die restlichen Magazine mit größeren Mengen Papier befüllt hatte, wurden wir wieder von einem lauten „piiiep“ aufgeschreckt. „piiiiep“ und Stillstand bei vollen Papiermagazinen kann nichts Gutes bedeuten. Toner leer, Papierstau oder sonst ein technischer Defekt. Zum Glück brachte ein Blick ins Display gleich die entsprechende Fehlerdiagnose: „[Frau Kollegin], ihr Kopierkontingent ist aufgebraucht, wenden Sie sich an den Administrator„. Worst case – Szenario, end of exercise, nichts geht mehr, was bleibt, ist „Druckauftrag abbrechen“ und „Abmelden„.

Zum Glück verfüge ich noch über ein Kontingent von 405 Kopien bis Februar, so dass die Kollegin ihre Kopien von meinem Konto abbuchen konnte und ihr zumindest heute morgen der Gang nach Canossa zur Schulleitung erspart blieb, um dort Buße zu tun sich dort für den verschwenderischen Umgang mit ihrem Kopierkontingent zu rechtfertigen und um einen „Nachschlag“ zu bitten.

Der Rest des Freitags verlief unspektakulär und jetzt ist Wochenende, das angefüllt ist mit allerlei „Restarbeiten“. Am Montag müssen die Noten für alle Klassen und Kurse in Listen eingetragen werden, also gilt es am Wochenende für alle SchülerInnen eine passende Note auszuwürfeln ääähm … zu errechnen ääähm … unter Berücksichtigung aller im letzten Halbjahr erbrachten Leistungen festzulegen.

Hoffentlich finde ich noch rechtzeitig die Ergebnisliste der ersten Klausur meiner EF-Schüler. Weg ist sie nicht, aber da ist sie auch nicht 😉

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Freitags, sie erinnern sich, habe ich immer einen kurzen Tag in der Schule. Ich fahre um halb acht hin und komme um zehn Uhr zurück. Lohnt sich eigentlich nicht, steht aber so im Stundenplan, also kann ich mich nicht dagegen wehren. Mit dem Auto brauche ich 15 Minuten zur Schule, da bleibt vor Unterrichtsbeginn immer noch Zeit fürs Fotokopieren von am Tag zuvor erstellten Arbeitsblättern oder für ein Schwätzchen mit KollegInnen.

Heute brauchte ich keine Kopien und Zeit fürs Schwätzchen ist freitags auch immer noch nach meinen zwei Stunden Unterricht, also fuhr ich ein wenig später als sonst los. Am Ende unserer Straße ist eine Bushaltestelle, dort fährt halbstündlich ein Bus vom Stadtteil hinterm Wald zur Stadtmitte. Die Fahrzeit beträgt eine gute halbe Stunde, da der Bus mehrere Siedlungen durchfährt, um auch dort die Menschen einzusammeln, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind. Am Ende der Straße stand heute morgen eine mir unbekannte ältere Dame, winkte und schaute ziemlich verzweifelt. Ich hielt an und ließ das Fenster herunter.

Fahren Sie in Richtung Innenstadt?
In die Richtung schon, wohin müssen Sie denn?“
Zur Augenklinik am Bahnhof, ich habe einen Termin dort um zwanzig nach acht. Der Bus kommt nicht, ich warte schon eine halbe Stunde.“

Ich schaue auf die Uhr, es ist 7.45 Uhr. Wenn ich im morgendlichen Berufsverkehr erst in die Stadt und danach zur Schule fahre, dann sind 25 Minuten verdammt wenig. Und Lehrer haben nun mal keine Gleitzeit.

Die alte Dame schaut erwartungsvoll und sichtlich ratlos. Ich lasse Sie einsteigen und biete ihr eine Fahrt in die Nähe ihres Ziels an, so dass ich nicht in das Verkehrschaos rund um den Bahnhof gerate. Sie ist sichtlich erleichtert und versichert, dass sie problemlos einen Fußweg zum Ziel bewältigen könne. Nur dürfe Sie diesen Termin nicht versäumen, da sie 3 Monate darauf gewartet habe. Sie habe bereits mehrere Autos angehalten, doch niemand hätte  sie mitnehmen können, da alle zur Autobahn oder in die Nachbarstadt unterwegs waren.

Ich starte in Richtung Stadtmitte, stehe an zwei roten Ampeln länger als ich es sonst gewohnt bin. Die Uhr tickt. Zum Glück ist die Bahnschranke geöffnet und ich komme zügig bis zur nächsten großen Kreuzung. Dort werden wir von zahlreichen Rechtsabbiegern an der Weiterfahrt gehindert, die Ampel wird wieder rot. Ich erfahre, dass die Dame schon seit 60 Jahren im Stadtteil hinterm Wald wohnt und inzwischen verwitwet ist. Sie hat weder Auto noch Führerschein, früher hat ihr Mann sie gefahren, der ist vor einigen Jahren gestorben. Jetzt fährt sie mit dem Bus in die Stadt, normalerweise hat sie ja Zeit. Die nächste Grünphase bringt uns bis zu einer weiteren Kreuzung, diesmal halten uns Linksabbieger auf, doch wir können mit einem beherzten Manöver bei dunkelgelb die Kreuzung passieren und haben freie Fahrt bis zum Anfang der Fußgängerzone. Hier steigt die Dame aus und verabschiedet sich dankbar. Es ist 8 Uhr, mir bleiben 10 Minuten bis zum Beginn der ersten Unterrichtsstunde.

Um 8.05 Uhr stehe ich an der letzten Ampel vor der Zufahrt zum Schulgelände. Gerade ist ein Bus angekommen, viele Schüler steigen aus und machen sich auf den 5-minütigen Fußweg zur Schule. Sie wirken dabei total entspannt. Haben Schüler Gleitzeit?

Ich parke auf dem ersten freien Parkplatz, den ich entdecken kann, erreiche mit dem Gong um 8.10 Uhr das Lehrerzimmer, lege meine Jacke über meinen Stuhl, drehe mich um und mache mich zusammen mit den Kollegen auf den Weg zu den Klassenräumen. Punktlandung.

 

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