Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Friseurtermin’

Friseurtermin um 10 Uhr, meine Friseurin wartet schon auf mich, wie nett. Zwei Stunden später habe ich sämtliche Bilder der königlichen Hochzeit in Schweden betrachtet, zwei Gläser Tee getrunken, eine Kopf- und Nackenmassage genossen und meine Haaransätze haben sich wieder der Gesamtfarbe angepasst.

Wie immer nach einem erfolgreichen Friseurbesuch habe ich gute Laune und trage diese in die Filiale einer spanischen Modekette, die gerade mich mit Rabatten auf bunte Sommerkleider lockt. Eins der Kleider ruft so laut „Nimm mich mit in den Urlaub“, dass ich nicht widerstehen kann.

Am Nachmittag besuche ich „das große Kind“. Dort ist die professionelle Gartenumgestaltung in vollem Gange. Zwei offensichtlich hitzebeständige osteuropäische Arbeiter haben Steinpalisaden in der Erde versenkt, Kantsteine verlegt und bereiten nun den Boden für die Anlieferung des Rollrasens am nächsten Tag vor.

Wir fahren gemeinsam in die „Dekoscheune“,  lassen uns inspirieren, kaufen das meiste nicht und ein bisschen was „fürs Auge“. Auf dem Rückweg beschließt „das große Kind“ spontan, dass wir Erdbeeren bei Bauern ihres Vertrauens kaufen. Der ist jedoch ausverkauft und reicht uns ein leeres Schälchen, dass wir auf dem Feld nebendran selber füllen dürfen. Ganz schön verrückt bei 30 Grad. Natürlich pflücken wir nur die ganz schönen, ganz dicken, ganz roten und 10 Minuten später haben wir ein gutes Kilo zusammen, das uns der Bauer zum Freundschaftspreis überlässt.

Und am Abend gibt es Würstchen vom Grill.

So müssen Ferien sein.

Werbeanzeigen

Read Full Post »

Heute hab ich nicht nur unterrichtsfrei sondern auch autofrei. Das Auto ist beim „kleinen Kind“ und dreht die eine oder andere Trainingsrunde mit dem Hundekind, das Autofahren immer noch  „zum Kotzen“ oder zumindest „zum Sabbern“ findet.

Und weil ich Ferien habe, erledige ich das, was es in dieser Woche zu erledigen gibt, mit dem Zug oder mit dem Fahrrad.

Heute: Friseurtermin im Stadtzentrum.

9.23 Uhr – RB33 Richtung Wesel

Der Zug von der Bahnstation im Vorort fährt nur 3 Minuten in die Stadtmitte. Das ist mit keinem Auto zu schaffen. Allerdings liegen zwischen meiner Haustür und der Bahnstation 15 Minuten Fußweg, Teil des herbstlichen Fitnessprogramms.

Auf gehts …

Außer mir ist zu dieser frühen Stunde noch niemand unterwegs, die Jogger und Hundespaziergänger sind bereits wieder in ihre warmen Häuser zurückgekehrt, die Kindergartenkinder sitzen bereits im Morgenkreis, die Müllabfuhr hat die braunen und die gelben Tonnen schon vor einer Stunde geleert.

Vorortidylle

Unterwegs treffe ich auf zahlreiche Stacheltiere und nehme eines mit auf meine Reise in die Stadt.

Mein stacheliger Findling

Damit sich die Investition in den Fahrschein für 2,40 € auch lohnt, steige ich am Bahnhof in die Straßenbahn um und fahre zwei Haltestellen bis zur Rheinstraße, dem Beginn der Fußgängerzone. Dort fällt mein Blick auf das erst im letzten Jahr restaurierte Wahrzeichen der Seidenstadt, den Turm der Stadtkirche St. Dionysius.

Turm der Stadtkirche St. Dionysius

Eine Stunde später legt die Friseurin meines Vertrauens die Schere aus der Hand, und ich trete um einige Gramm Haare und einige Euronen leichter den Rückweg zum Bahnhof an.

Um 13.06 Uhr bin ich am Ausgangsbahnhof zurück. Auf dem Rückweg sind die Straßen nicht mehr so menschenleer wie vier Stunden zuvor, noch haben sich die Anwohner nicht zum Mittagsschlaf zurückgezogen.

Read Full Post »