Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Globalisierung’

Auch wenn morgen und übermorgen noch einige weitere Schülerinnen und Schüler Abiturprüfungen absolvieren müssen, für mich ist das Abitur in diesem Jahr geschafft. 2001 war ich zum ersten Mal dabei – mit einem Leistungskurs in Englisch. In diesem Jahr war es „nur“ ein Grundkurs in Geschichte bilingual-englisch, ein kleiner Kurs, nur acht Schülerinnen und Schüler haben sich schließlich auf das Abitur vorbereitet. Drei davon haben eine mündliche Prüfung gemacht, nur eine Schülerin hat das Fach schriftlich gewählt. Sie ist in ihrer Klausur so weit von der Vornote abgewichen, dass sie heute ihre Leistung noch einmal mündlich unter Beweis stellen musste. Erfolgreich.

Im nächsten Jahr werde ich dann meinen Leistungskurs Englisch ins Abitur begleiten. Hoffentlich erfolgreich. Noch arbeiten wir an den verschiedenen Klausur- und Prüfungformaten. 2016 wird es zum ersten Mal eine Mediationsaufgabe in der Abiturklausur geben. Auf die Textauswahl für die schriftlichen Klausuren haben Lehrer seit der Einführung des Zentralabiturs keinen Einfluss mehr. Lediglich die Themen bereiten wir vor und üben die verschiedenen Methoden der Textanalyse. Und korrigieren müssen wir die Klausuren, das wird noch nicht zentral erledigt.

Auf dem Schreibtisch liegt gerade der letzte Klausurstapel für den Leistungskurs Englisch in diesem Schuljahr. Ein Text über die Auswirkungen von Globalisierung auf Fußball.

 

Werbeanzeigen

Read Full Post »

Am letzten Mittwoch haben wir mit dem letzten Abiturthema „Global Perspectives“ begonnen. Über Globalisierung wird in vielen Fächern der Oberstufe gesprochen (z.B. Erdkunde, Sozialwissenschaften …), deshalb ist es manchmal schwierig, die Aufmerksamkeit noch ein weiteres Mal zu wecken. Wenn ich zum Einstieg nach einer Definition des Begriffes frage, geht ein kollektives Stöhnen durch die Reihen. „Globalization is … ööhm … means … ääh … ) Dieser Tafelanschrieb weckte jedoch Interesse:

The truest definition of Globalization is Princess Diana’s death.

Äh, wie jetzt? How come?

An English princess with an Egyptian boyfriend chrashes in a French tunnel, driving a German car with a Dutch engine, driven by a Belgian who was drunk on Scottish whiskey, followed closely by Italian paparazzi, on Japanese motorcycles; treated by an American doctor, using Brazilian medicines. You’re probably reading this information on your computer, that uses Taiwanese chips, and a Korean monitor, assembled by Bangladeshi workers in a Singapore plant, transported by Indian lorry-drivers, hijacked by Indonesians, unloaded by Sicilian longshoremen, and trucked to you by Eastern-European drivers.

Es folgte eine lebhafte Diskussion, unter anderem darüber, aus welchem Land der eigene Monitor stamme, und ob man „computer“ nicht besser durch „Smartphone“ ersetze. Eine Schülerin ergänzte die Definition:

We are reading this sitting here in jeans bought in Europe, sewn in India, made of cotton grown in Africa.

 

Read Full Post »