Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Hamburg’

Die Fahrt in den Osten von Nordrhein-Westfalen verläuft erwartungsgemäß unspektakulär. Der morgendliche Berufsverkehr hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht und aufgrund der Osterferien sind weniger Autos unterwegs. Um halb acht parke ich mein Auto vor der Tür der besten Freundin und wenige Minuten später starten wir in Richtung Norden. Da wir uns wie immer viel zu erzählen haben, vergeht die Fahrzeit schnell und drei Stunden später haben wir unser Ziel erreicht. Hamburg begrüßt uns mit einem Mix aus Sonne und Wolken und wir stürzen uns ohne langen Aufenthalt im Hotel sofort ins Abenteuer.

HH-Michel

Allgegenwärtig – St. Michaelis: „Der Michel“

Ein kurzer Besuch im Michel und danach ein Spaziergang durch die Peterstraße und das Komponistenquartier.

HH-Peterstrasse-03

Brahms-Museum

Hamburger Wohnhäuser aus dem 17. Jahrhundert wurden hier originalgetreu nachgebaut, um dem Besucher ein Bild von den Bürgerhäusern in der alten Kaufmannsstadt Hamburg zu vermitteln. Original erhalten ist das sogenannte Beyling-Stift, das in der Mitte des 18. Jahrhunderts entstand und 1899 einer Stiftung für Altenwohnungen übereignet wurde. Die Tradition des Beyling-Stifts wird bis heute weitergeführt, fast alle Wohnungen der Peterstraße sind preisgünstig an Senioren vermietet.

HH-Peterstrasse-05

Beyling-Stift – Innenhof

Die Sonne beleuchtet die roten Backsteinfassaden für schöne Fotos.

HH-Peterstrasse

Kaufmannshäuser

Im Kleinhuis‘ Café genießen wir zwei leckere Croissants und einen Milchkaffee, schwärmen von der Architektur und dem schönen Wetter und besprechen den weiteren Tagesablauf.

HH-Croissants

Croissant-Frühstück

Und im nächsten Beitrag lesen Sie: Fernab vom Plan, treppauf, treppab und endlich Wasser für die beste Freundin. Und Fotos gibt es auch wieder. :-)

Werbeanzeigen

Read Full Post »

„Nach Hamburg würde ich auch gerne mal fahren“, sprach die beste Freundin irgendwann im letzten Jahr, als ich ihr mal wieder von einem unserer zahlreichen Ausflüge in die Lieblingsstadt vorschwärmte. Und weil die beste Freundin kurz darauf Geburtstag hatte, schenkte ich ihr kurzerhand einen Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug dorthin. Zwei Monate später bekam ich zu meinem Geburtstag von ihr einen Gutschein für einen gemeinsamen Shopping-Bummel in einer Großstadt meiner Wahl. Was lag da näher, als die beiden Gutscheine zusammen einzulösen?

Und weil die beste Freundin und ich traditionell in den Osterferien Zeit miteinander verbringen, fanden wir auch gleich den passenden Termin für unser gemeinsames Abenteuer.

Das Hotel war schnell gebucht, doch dann begann für mich die große Herausforderung. Welche meiner zahllosen Lieblingssights in der Lieblingsstadt kann ich der besten Freundin in nur zwei Tagen zeigen? Wieviel ist möglich in ungefähr 27 Stunden Aufenthalt? Wie gehe ich mit der großen Unbekannten „Wetter“ um?

Die „Aktivierung des Vorwissens“ ergibt folgende Informationen:

Der einzige Aufenthalt der besten Freundin in der Lieblingsstadt liegt „Jahrzehnte“ zurück. Auf einer Klassenfahrt nach Norddeutschland gab es für die Schüler auch einen kurzen Aufenthalt in Hamburg, eine Hafenrundfahrt und Zeit zum Shopping.

Das heißt für meine Planung: Diesmal keine Hafenrundfahrt und kein Besuch in der Mönckebergstraße.

Die beste Freundin wünschte sich Wasser, die Speicherstadt möchte sie gerne sehen, ein Musical möchte sie nicht besuchen und ein Museum nur bei wirklich schlechtem Wetter.

Das heißt für meine Planung: Ausflüge auf und ans Wasser, Alster und Elbe, Fleete und Kanäle, vielleicht auch Wasserkunst auf der Elbinsel und ein Ausflug zum Elbstrand. Wasser satt – binnen wie buiten. Aber wie das alles in nur wenigen Stunden?

Sightseeing macht hungrig, also sollten auch Pausen zum Essen eingeplant werden. Die beste Freundin wünscht sich Fisch.

Das heißt für meine Planung: Auf jeden Fall ein Fischbrötchen an Brücke 10 oder in der Strandperle und am Abend vielleicht Hamburger Pannfisch im Deichgraf oder irgendwo in der Speicherstadt? Zum Lunch Suppe und Butterbrot beim Kaiserwetter? Ein Stückchen Kuchen in der Zuckermonarchie in St. Pauli?

Am Ende der Planungsphase ist mein Blatt voll mit Stichworten und Notizen und mein Lieblingsreiseführer voller bunter Lesezeichen. Darüberhinaus bin ich im Besitz eines 9-Uhr-Gruppentickets der Hamburger Verkehrsbetriebe, damit wir die langen Wege zwischen den geplanten Highlights möglichst stressfrei und fußschonend bewältigen können.

Die beste Freundin und ich verabreden telefonisch, dass wir am Reisetag um halb acht starten werden, damit wir, wenn die Verkehrslage in den Norden es zulässt, spätestens um 11 Uhr unser Hamburg-Abenteuer starten können.

Und im nächsten Beitrag lesen Sie: Von der Theorie zur Praxis – Wieviel Plan wird Realität? Und dann gibt es auch Fotos 🙂

 

Read Full Post »

wetter-mittwoch-300316

wetter-donnerstag-310316

Read Full Post »

Lieblingsort Hamburg

Read Full Post »

image

Kühle Aussichten

Der letzte Tag des Jahres beginnt kalt und (noch) dunkel. Wir gehen dann mal Frühstücken.

Read Full Post »

image

Guten Morgen Ruhrgebiet

Auf dem Weg zur Lieblingsstadt – sonnige Aussichten auf der Ruhrbrücke der A 42. Ob die Sonne mit uns auf die Reise geht? Hoffentlich.

Read Full Post »

… wird er wohl bereits vor einigen Tagen geraucht haben, heute Nachmittag ist Helmut Schmidt in seinem Haus in Hamburg gestorben.

Nachrufe gibt es viele, mir hat der am besten gefallen, den Matthias Nass für die Online-Ausgabe der ZEIT [klick hier] verfasst hat. Respektvoll, liebevoll klingen seine Worte, mit denen er sich an seinen ehemaligen Geschäftsführer und Herausgeber der Wochenzeitung erinnert, in dessen Büro im Verlagsgebäude, so Nass, „man auch Bücklinge hätte räuchern können.“ „Die Luft wird besser sein“, schreibt er, „das Haus sehr leer.“

Sein Tod macht viele Menschen traurig, mich auch. Er wird mir in Erinnerung bleiben als großer Politiker und als weiser alter Mann, der bis zuletzt geistig aktiv war und seine Meinung zu aktuellen Themen kritisch äußerte. Er erreichte ein sprichwörtlich „biblisches Alter“, wurde 96 Jahre alt. Er wurde 1918 geboren, im selben Jahr wie mein Vater, der leider nicht so alt werden durfte und der ihn sehr mochte. Nun kann er ihn vielleicht treffen – auf der großen Himmelswiese.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »