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Posts Tagged ‘Hefeteig’

Wenn die Kindelein sich zum Muttertagsfrühstück ansagen, dann gibt sich Frau Ladybird ganz besondere Mühe bei der Brotauswahl. Während der Mann im Haus zum Lieblingsbäcker fährt, um gar köstliche Körnerbrötchen zu besorgen, verknetet Frau Ladybird 400 g Mehl, 1 Tl Salz, 100g gemahlene und 100g gehackte Mandeln mit 40g Hefe, 50g Zucker, 70g Butter und ca. 350ml lauwarmer Milch zu einem geschmeidigen Hefeteig.

Nachdem der Teig an einem warmen Ort mehr als eine Stunde gegangen ist, findet er in einer Kastenform Platz, wird mit Milch bestrichen und darf noch weitere 30 Minuten unter einem Küchentuch ruhen.

Der Teig in der Form

Bei 180 °C (Umluft) verbringt er anschließend 35 Minuten im vorgeheizten Backofen, zusammen mit einer Schüssel Wasser wegen der Feuchtigkeit beim Backen.

Weil er nach 20 Minuten bereits ziemlich gut gebräunt ist, wird er für die restlichen 15 Minuten mit einer Alufolie bedeckt.

Jetzt nur noch abkühlen lassen.

Der fertige Stuten wiegt knapp ein Kilo und steht dem fertig gekauften Kollegen vom Bäcker optisch und geschmacklich in Nichts nach.

So sieht er von innen aus.
Locker und fluffig.

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Weil ich beim Backen des Sonntags-Pflaumen-Apfelkuchens nur die Hälfte des Hefepäckchens verbraucht hatte, gab es gestern wieder Hefeteig, diesmal jedoch mit pikantem Belag.

Der Backofen musste bis zum Äußersten gehen und wurde auf 250° C (Ober-Unterhitze) aufgeheizt.

Die Hefe habe ich zusammen mit einem Teelöffel Zucker in 170 ml lauwarmem Wasser aufgelöst, 350 g Mehl mit 1 gestrichenen Teelöffel Salz vermischt und 3 Esslöffel Öl dazu gegeben. Dann die Hefe-Wassermischung dazu und das ganze zunächst mit dem Kochlöffel verrührt und dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verknetet (Sie erinnern sich – glatt wie Kinderpopo).

Während der Teig in der zugedeckten Schüssel gehen durfte, habe ich 200 ml Schmand mit Milch zu einer dickflüssigen Soße verrührt (muss sich leicht gießen lassen) und mit Salz, Pfeffer und Paprika edelsüß abgeschmeckt. Man kann auch noch ein wenig Knoblauch hinzugeben.

Den Teig habe ich auf einem Backblech ausgerollt, eine große Zwiebel in dünnen Scheiben und 200 g durchwachsenen Speck in kleinen Würfeln darauf verteilt und dann die Schmandsoße gleichmäßig darüber verteilt.

Dann kam das Blech auf die mittlere Schiene des Backofens und blieb dort für 15 Minuten. Bereits nach wenigen Minuten wölbte sich der Teig an verschiedenen Stellen und die Speckwürfel fingen an zu brutzeln, ein Zeichen, dass es richtig schön heiß im Ofen war.

Den fertigen Kuchen habe ich sofort vom Blech genommen und auf einem Rost auskühlen lassen, damit der Boden schön knusprig bleibt.

Ein Stückchen ist noch übrig …

Eine Hälfte haben wir sofort gegessen, der Rest wartet im Kühlschrank auf den heutigen Abend. Flammkuchen lässt sich aber auch sehr gut einfrieren und bei 150° C wieder aufbacken. Ein schnelles Rezept, das sich auch für Gäste gut vorbereiten lässt.

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Wenn Sie hier regelmäßig lesen, werden Sie sich an die Misserfolgsstory erinnern. Heute gab es einen neuen Pflauenkuchen-Versuch. Da ich nur 500 g Pflaumen hatte, musste der vordere Teil des Backblechs mit Apfelstückchen gefüllt werden. Das Ergebnis nach 20 Minuten Backzeit:

Pflaumen-Apfel-Hefekuchen

So ganz ohne Saft und klebriges Backblech ging es auch dieses Mal nicht. Doch habe ich diesmal die Fettpfanne verwendet, so dass der Pflaumen-Apfelsaft wenigstens nicht in den Backofen getropft ist.

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Die Bloggerwelt ist voller Erfolgsgeschichten, wenn es um das Herstellen von Köstlichkeiten aus der heimischen Küche geht. Es wird gerührt, gekocht und gebacken, das Ergebnis wird fotografiert und in der Bloggerwelt veröffentlich. Begeisterte Leserinnen und Leser kommentieren „Aaahs“ und „Oooohs“ und „Wie köstlich!“.

Auch in meinem Blog gibt es Rezepte und Fotos von gelungenen Ergebnissen meiner hausfraulichen Tätigkeiten. Erst am letzten Wochenende durften Sie meinen Kirschstreuselkuchen bewundern und ich verspreche, er hat wirklich so gut geschmeckt, wie er auf dem Foto aussieht. Einige von Ihnen haben das Ergebnis freundlich kommentiert und hätten gerne ein Stückchen mitgegessen.

Heute wollte ich Sie wieder mit einem Hefekuchenrezept erfreuen und gleichzeitig mein Hefeteig-Rezept überprüfen, um es auch für solche Menschen (nach)machbar zu beschreiben, die sich bisher vielleicht noch nicht an die Zubereitung von Hefeteig herangewagt haben. (mehr …)

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Trotz Hitze habe ich gestern Abend den Umluft-Backofen auf 200° C vorgeheizt und es hat sich gelohnt.

Aus 250 g Mehl, 1/2 Teel. Salz, 15 g frischer Hefe, 1 Prise Zucker, 125 ml lauwarmem Wasser und 1 Essl. Öl wurde ein geschmeidiger Hefeteig, der sich nach 30 Minuten Gehzeit in der warmen Küche wunderbar dünn auf einem Backblech ausrollen ließ. Während der Teig ruhte, entstand Püree aus den Tomaten, die als Salatzutat schon zu weich waren. Zusammen mit geriebenem Käse, Würfeln von frischer Paprika, einer kleingeschnittenen Lauchzwiebel, einem Rest Dosenmais und einer Dose Thunfisch entstand nach 15 Minuten dieses köstliche Abendessen:

Ferienpizza „Grande“

Ein wenig Knoblauchöl hätte dem Ganzen den letzten Schliff gegeben, doch Knoblauch war gerade „aus“.

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