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Posts Tagged ‘Homeoffice’

Wir sind in der 9. Woche im Homeoffice. Ich habe genug Mehl im Haus, sogar in verschiedenen Ausmahlgraden (Typ 405 und 550), und ich habe genug frische Hefe im Kühlschrank. Da der Mann im Haus und ich zum Frühstück gerne Rosinenstuten essen, suche ich nach einem Rezept dafür und werde in der WDR Mediathek fündig. Dort präsentiert Konditor Marcel Seeger aus Nettetal regelmäßig Rezepte für Kuchen, Torten und Brot. Sein Rezept für Rosinenstuten backe ich nach – und scheitere kläglich.

Erste Zweifel kommen mir schon beim Kneten des Teigs. Die Konsistenz fühlt sich für mich nicht richtig an, zu trocken, obwohl ich mich bei der Zugabe von Ei und Milch genau an das Rezept gehalten habe. Die Gehzeit des Teigs ist wohl deutlich zu kurz, eine Verdoppelung des Teiges findet nicht statt. Mir kommen erneut Zweifel, doch ich arbeite weiter nach Rezept. Auch die angegebene zweite Ruhephase nach dem Unterkneten der Rosinen führt nicht zum Aufgehen des Teiges. Wieder verlasse ich mich nicht auf mein Gefühl und schiebe die Form in den Ofen. Das Ergebnis nach der angegebenen Backzeit ist nicht genießbar, auch nicht mit gutem Willen. Ich entsorge den Stuten schweren Herzens und bin frustriert.

Doch nach dem Motto „Geht nicht geht anders“ habe ich am nächsten Tag mein eigenes Mandelstutenrezept herausgesucht und zu einem Rosinenstutenrezept umgewandelt. Ich habe dabei die gleiche Hefe verwendet und das gleiche Mehl wie beim ersten, gescheiterten Versuch. Lediglich die Ruhezeiten des Teiges und die Backzeit habe ich verändert.

Und siehe da, das Ergebnis ist sehenswert und köstlich.

Rosinenstuten – wie vom Bäcker

Das Rezept zum Nachbacken nach dem Klick auf Seite 2.

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Frau Ladybird schrieb am 16.3.2020:

Der Mann im Haus hat seinen ersten Homeoffice-Tag offiziell um 16.30 Uhr dadurch beendet, dass er seinen Laptop heruntergefahren hat. Das dienstliche Handy blieb zwar angeschaltet, verhielt sich aber ruhig.

Mein Homeoffice-Tag brachte uns frisch bezogene Betten. Dabei habe ich auch gleichzeitig allen Wollmäuse, die sich offensichtlich bereits seit Wochen ungestört unter dem Bett getummelt hatten, den Garaus gemacht. Die fühlten sich unter dem Bett so wohl, weil sie sich hinter den ausziehbaren Bettschubladen verstecken konnten.

Für unser Abendessen habe ich den restlichen frischen Nudelteig vom Sonntag zu Bandnudeln verarbeitet und aus Speckwürfeln, Zwiebeln, Sahne und Schmelzkäse eine Sauce dazu gemacht.

Diesen Beitrag fand ich unveröffentlicht in meinen Entwürfen. So weiß ich nun, mit welcher Aktivität ich vor mehr als 7 Wochen in meinem Homeoffice gestartet bin: Putzen, Waschen und Kochen. Hier noch einmal das Bild von den Nudeln mit Sahnesoße zur Erinnerung.

Hausgemachte Bandnudeln mit Käse-Sahne-Sauce

Gestern begann nun die 8. Woche im Homeoffice. Meine Stimmung ist schlechter als an Tag 1, ich gehe weniger einkaufen, ich fühle mich eingesperrt, habe schlechte Laune.

Mein Verstand sagt mir, es gibt keinen Grund für schlechte Laune. Es geht mir gut, ich habe Mehl, Hefe, Klopapier und auch genug Mund-Nasen-Schutzmasken. Ich habe einen Garten, ich kann kochen, backen, nähen, stricken. Aber dennoch …

Ich sehne die Lockerungen der Kontaktsperre in NRW herbei und hoffe, dass NRW dem Beispiel der Bayern folgt und Verwandtenbesuche wieder zulässt. Dann darf der Vierjährige wieder zu Besuch kommen! Darauf freue ich mich.

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Eigentlich sollte man meinen, es sei total einfach und schnell, „mal eben“ einen Salat zum Abendessen zuzubereiten. Ist es natürlich auch, schließlich muss man nichts kochen. Man muss lediglich „mal eben schnell“:

  • Salat putzen und waschen
  • Tomaten waschen und schneiden
  • Lauchzwiebeln putzen und schneiden
  • Champignons putzen und schneiden
  • Maisdose öffnen und abgießen
  • Möhren raspeln
  • Käse reiben
  • Putenfleisch in Streifen bzw. Würfel schneiden, würzen und braten
  • alle Küchengeräte abspülen, abtrocknen und wegräumen.

Also eigentlich gaar keine Arbeit, oder?

Die rote Beete habe ich nachträglich auf meinem Teller hinzugefügt, weil der Mann im Haus sie nicht mag. Habe ich aus frischen Knollen schon am Wochenende gekocht und süß-Sauer eingelegt. Sehr köstlich – finde ich. 🙂

Das Baguette war der letzte Rest aus dem Tiefkühler, das muss ich fürs Wochenende wieder neu backen.

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Gestern habe ich weder gekocht noch gebacken. Wenn man mal von den zwei Frühstückseiern und drei Kannen Kaffee absieht.

Da ich schon am Samstag eine Kirschtorte gemacht hatte, musste ich die Torte nur rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und zur Kaffeezeit die Sahne dazu schlagen.

Am Abend haben wir dann erneut aus dem Vorrat gelegt. Das / Der Gulasch hatte den Tag über Zeit, schonend aufzutauen und schmeckte uns mit dem Rest vom Kartoffelsalat von Freitag [hier klicken] und ein paar frisch gekochten Nudeln. Das Foto habe ich im März gemacht, als wir die erste Portion, damals mit Klößen, gegessen haben.

Gulasch – Foto vom 1. März 2020

Die freie Zeit habe ich dann für ein Telefonat mit der besten Freundin und einem ganz besonderen Nähprojekt verbracht, von dem bereits ein Bild aus meinem Instagram-Account gezeigt wird, über das ich aber noch gesondert berichten werde.

Für die jetzt beginnende 3. Woche im Homeoffice gibt es wieder einen Speiseplan.

  • Montag: Quiche Lorraine
  • Dienstag: Salat mit Putenstreifen
  • Mittwoch: Blumenkohlauflauf
  • Donnerstag: Pizza Mista
  • Freitag: Fish and Chips
  • Samstag: Linsensuppe
  • Sonntag: …

Auch in dieser Woche werde ich die Rezepte wieder fürs Familienkochbuch fotografieren und aufschreiben.

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Heute beginnt für den Mann im Haus die zweite Woche Homeoffice und auch ich habe mir wieder einige Dinge vorgenommen, die ich in Haus und Garten erledigen möchte.

Bei der ersten Tasse Kaffee heute Morgen haben wir zusammen einen Essensplan für die kommende Woche erstellt:

  • Montag: Lauchquiche
  • Dienstag: Fleischwursttopf
  • Mittwoch: Pfannkuchen
  • Donnerstag: Spinat mit Spiegelei
  • Freitag: Fisch
  • Samstag: Eintopf
  • Sonntag: …

Ich werde versuchen, die Rezepte für die einzelnen Gerichte aufzuschreiben und damit endlich einmal das Familienkochbuch auf den Weg zu bringen. Mal sehen, wie weit ich komme.

Hier noch einmal ein Blick auf die Gerichte der letzten Woche:

Alle Gerichte habe ich nach Möglichkeit aus frischen Zutaten hergestellt. Die Nudeln, der Kartoffelsalat, der Krautsalat und die Pommes waren selbstgemacht.

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… muss man halten. Hier also das Ergebnis meiner Reinigungsaktion im Badezimmer. Ich habe bei der Gelegenheit auch direkt den Kosmetikeimer erneuert und das Regal umgestellt. Mal sehen, wie wir mit der neuen Ordnung zurecht kommen.

Morgen werde ich mich um den Wohnbereich kümmern. Das muss gesaugt und Staub gewischt werden. Bestimmt werde ich auch dort das eine oder andere umdekorieren. Lassen Sie sich überraschen.

Bleiben Sie weiterhin gesund! Take good care of yourself (and others)!

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Heute, am Tag 3 von Homeoffice und stark eingeschränkten Sozialkontakten, gebe ich mir ein Fleißkärtchen für einen besonders sauberen Küchenfußboden. Wenn Sie mal schauen möchten:

Meine Küche ist sehr klein (ca. 4 m²), deshalb stehen Dinge auch unter den Küchenschränken. Leider kommt man mit einem herkömmlichen Wischer nicht unter die Schränke, also bleibt mir nichts anderes übrig, als auf dem Boden zu liegen und lange Arme zu machen. Davon gibt es zum Glück kein Foto. Kurzfristig könnten wir jetzt vom Küchenfußboden essen. Aber wir haben zum Glück noch genug Teller.

Und morgen sehen Sie hier wieder einen Fußboden, dann im Badezimmer.

Mein Motto für die kommenden Tage: Stay at home and clean the house.

Bleiben Sie gesund! – Take good care of yourself (and others)!

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Im Kühlschrank war noch ein halber Würfel Hefe, im Keller noch eine Tüte Äpfel und im Schrank war noch Mehl. Was lag also näher, als einen leckeren Apfelstreuselkuchen zu backen.

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