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Posts Tagged ‘Kartoffeln’

Am Donnerstag habe ich auf dem Markt im Nachbarstadtteil einen Bund Mangold gekauft. Grüne, gelbe, rote und orange Stängel und Blätter waren zu einem Bund zusammengefasst. In einem großen Glas habe ich den bunten Strauß bis heute frisch halten können.

Zusammen mit einem Pfund gekochten Kartoffelwürfeln, 200 g zerbröseltem Schafskäse, 125 g Schinkenwürfeln, einer gehackten Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, einem Becher Schmand, einem Ei, Salz und Pfeffer wurde bei 180° Backofentemperatur etwa 25 Minuten später ein leckerer Auflauf zum Abendessen daraus.

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Seit Juli 2013 habe ich Genussrechte an meinem Lieblings-Öko-Bauernhof. Von dem Kapital aus dem Verkauf der Genussrechte hat die Landwirtsfamilie im letzten Jahr den Bau einer neuen Backstube finanziert. Alle, die Genussrechte erworben haben, werden einmal im Jahr zu einer Versammlung eingeladen. Wir erfahren, wie der Hof gewirtschaftet hat und welche neuen Pläne die Familie hat. Und wir erhalten unsere Genießerzinsen in Form von Einkaufsgutscheinen. Wir werden eingeladen zu Wein, Bier und/oder Wasser und einem „Imbiss“. Dabei kommt man in der schönen Atmosphäre des Hof-Bistros schnell mit den anderen „Genießern“ ins Gespräch. Gestern bestand der „Imbiss“ aus einer gar köstlichen Kürbiscreme-Suppe und danach Putengyros mit Kräuterkartoffeln, Tzatziki und/oder Zitronenschmand. Für die Vegetarier unter den Genießern gab es Gemüsepuffer, die aber auch uns Nicht-Vegetariern ganz köstlich schmeckten.

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Mir gefällt es zu wissen, dass mein Geld gut angelegt ist. Es gibt bereits neue Pläne. Ein weiterer Stall soll gebaut und die Metzgerei  modernisiert werden. In Zukunft wird es nicht nur Fleisch von hauseigenen Schweinen, sondern auch von hauseigenen Rindern geben.

Meine Hausbank hat mich übrigens noch nie zum Essen eingeladen und die Zinsen sind auch kein Genuss.

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Nachdem ich gestern neue Kartoffeln und ein neues Glas Gurken eingekauft hatte, fiel am Abend die Entscheidung für „Fisch am Samstag„. Grundlage dieses schnellen Gerichts ist eine Schale Sahnehering vom Discounter. Die Heringe schneide ich mit der Küchenschere in kleine Stücke. Die Marinade „verlängere“ ich mit Joghurt, zwei kleinen, gewürfelten Gewürzgurken, einem halben, gewürfelten Apfel, etwas Gurkenflüssigkeit, etwas Milch und einem Esslöffel „Miracle Whip“ und schmecke mit Salz ab. Dazu gibt es gekochte Kartoffeln.

Auf dem Foto erkennen Sie zwei unterschiedliche Arten des Anrichtens. Während der Mann im Haus einen Fischberg baut, serviere ich Fisch und Kartoffeln nebeneinander und vermenge beides erst während des Essens.

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„Das war dein bisher bester Kartoffelsalat“, sprach „der Mann an meiner Seite“ gestern Abend, nachdem er die erste Gabel von seinem Teller zum Mund geführt hatte. Ein sehr schönes Kompliment, dankeschön.

Gerne hätte ich auch die Meinung vom „großen Kind“ und „kleinen Kind“ gehört. Ob sie diesmal gesagt hätten: „Wie bei Oma“?

Schließlich versuche ich schon seit Jahren, meinen Kartoffelsalat, sowohl vom Geschmack wie von der Konsistenz, an den Kartoffelsalat anzunähern, den meine Mutter kiloweise in (fast) immer gleichbleibender Qualtiät zubereiten konnte. Ob für Polterabend, Einweihungsparty oder Geburtstagsfeier, fast immer gab es Kartoffelsalat von Mutti, zubereitet aus mindestens 5 Pfund festkochenden Kartoffeln vom Marktstand ihres Vertrauens.

Natürlich habe ich meine Mutter irgendwann nach dem Rezept gefragt. Die Ergebnisse meiner Bemühungen waren immer genießbar, auch lecker, aber selten „so wie bei Oma“. Solange Oma lebte, war es einfacher, sie um eine Schüssel Kartoffelsalat für die Party oder den Kindergeburtstag zu bitten, als selber zu experimentieren. Selbst wenn sie die Kartoffeln besorgte, war das Ergebnis nicht identisch, obwohl die richtige Kartoffelsorte schon einmal eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen des Salates ist. Weiterhin darf man auf keinen Fall Essigessenz durch normalen Essig ersetzten, darf auch die Essenz nicht mit Wasser verdünnen. Die Majonaise muss nicht aus Eigelb durch tröpfchenweises Hinzufügen von Öl hergestellt werden. Einfach ganze Eier verquirlen und mit der gleichen Menge Öl aufschlagen. Dieses sind Erkenntnisse aus meinen zahlreichen Kartoffelsalat-Versuchen, nach dem Tod der „Erfinderin“. Die Größe der Eier und die Menge Öl pro Ei ist nicht überliefert. „Kommt auf die Kartoffeln an“, pflegte meine Mutter zu sagen. Na super.

Gestern habe ich 1 kg kleine, gleichmäßig große,  festkochende Kartoffeln vom Bio-Bauern meines Vertrauens für knapp 2o Minuten (Garprobe!) gekocht. Danach habe ich die Kartoffeln in kaltem Wasser „abgeschreckt“ und dann direkt gepellt und eine Stunde abkühlen lassen.

Ich habe ein ganzes Ei und ein Eigelb von zwei am Morgen auf dem Markt frisch gekauften Eiern Größe L im „Mix-Fix“ geschüttelt, 1 Teel. Senf, eine Prise Salz und einen Spritzer Essig-Essenz dazu und noch einmal geschüttelt. Dann habe ich die Eimenge, es waren 100 ml, mit derselben Menge Sonnenblumenöl aufgefüllt und das ganze wieder kräftig geschüttelt. Daraus entstand eine dickflüssige, gelbe Mayonaise.

Nach einer Stunde Abkühlzeit habe ich die Kartoffeln in dünne Scheiben geschnitten. Auf jeweils eine Lage Kartoffelscheiben in der Schüssel habe ich „ein wenig“ Salz gestreut. Danach habe ich 1 Essl. Essig-Essenz und 3 Spritzer Maggie darauf gegeben, die Mayonaise darüber gegossen und den Salat mit zwei Löffeln vermengt. Dann habe ich noch eine kleine Schalotte in winzige Würfel geschnitten und untergemischt. Deckel auf die Schüssel und eine Stunde durchziehen lassen.

Nach einer Stunde habe ich probiert, noch ein wenig Salz und weißen Pfeffer aus der Mühle hinzugegeben. Fertig!

My best potatoe salad ever

Wir haben gebratenes Seelachfilet dazu gegessen, sehr lecker und grätenfrei nach vorheriger Behandlung mit einer Pinzette.

Seelachsfilet „Müllerin“

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Laura, die am letzten Woche beim Bio-Bauern geerntete gekaufte Kartoffel, steckt zusammen mit vielen anderen Lauras lichtgeschützt in einer braunen Papiertüte. Heute wurde ein Teil von ihnen gekocht und zu Pellkartoffelsalat verarbeitet.

Der Blick in die Tüte bringt eine Überraschung: Laura ist rot, zumindest trägt sie ein rotes Kleid.

Die rote Laura im Topf – gleich wird es heiß

Nach dem Kochen muss Laura ihr rotes Kleid ausziehen, darunter ist sie leuchtend gelb. Nur ein Hauch von Farbe schimmert gelegentlich auf ihrem nackten Körper.

Laura hat das rote Jäckchen abgelegt

Einige Stunden später hat sich Laura sich mit Hilfe eines Zwiebel-Kräuter-Dressings in einen leckeren Pellkartoffel-Salat verwandelt.

Laura im Salat – mit Würstchen-Beilage

Sehr lecker und ganz ohne Knoblauch.

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sind die Namen von drei Kartoffelsorten, die es auf dem Bioland-Hof im Nachbarstädtchen zur Zeit zu kaufen gibt. Und Charlotte wurde mit meiner Hilfe in die Kartoffelkiste befördert.

Landwirt Leiders und seine Tochter Theresa luden Kartoffel-Interessierte heute morgen um 11 Uhr zu einer Fahrt auf ihrer Kartoffelerntemaschine ein. Ich war dabei.

Ab in die Kartoffeln (der weiße Fleck ist der Hofhund!)

Der moderne ökologische Landbau kommt zwar ohne chemische Düngemittel, nicht aber ohne Maschinen aus.

Die Erntemaschine ist eine Kombination aus Pflug und Sortiermaschine. Eine riesige Pflugschare  hebt die Kartoffeln aus dem Damm, die daneben laufende Schneidescheibe (Seche) trennt die Kartoffel vom Kraut.
Anschließend werden die Kartoffeln über eine Siebkette geführt, die Erdklumpen und Steine abschüttelt. Danach landen sie auf dem Verlesetisch, wo Erntehelfer von Hand beschädigte Kartoffeln, Erdklumpen und Steine aussortieren. Wir Besucher standen auf beiden Seiten des Verlesetisches und waren eifrig bemüht, die Spreu vom Weizen Kartoffeln von Steinen und Erdklumpen zu trennen.
Danach fallen die Kartoffeln in den Bunker  von wo aus sie in am Feldrand bereitstehende Transport- und Lagerkisten umgefüllt werden.
Während der Fahrt und der „Arbeit“ erfuhren wir allerlei Wissenswertes über Kartoffelpflanzen, Kartoffelernte und -lagerung, Beikraut und Kartoffelkäfer.
Zum Abschluss des Erntevormittages durften wir verschiedene Kartoffelsorten probieren, natürlich auch Charlotte, die Kartoffelsorte, der wir noch kurz vorher aus der Dunkelheit des Ackers ans Licht der Welt geholfen hatten.

Allzu lange dürfen Kartoffeln das Sonnenlicht nicht genießen, sonst werden sie grün und entwickeln das für Mensch und Tier giftige Solanin. Dies und anderes habe ich über Kartoffeln erfahren heute morgen, auch wenn ich mir nicht alle Vokabeln, die Landwirt Leiders während seiner Erläuterung verwendete, merken konnte.

Fünf Pfund Charlotte habe ich anschließend im Hofladen eingekauft und werde sie im Laufe der nächsten Zeit, in Erinnerung an den heutigen Ausflug, mit besonderem Genuss verspeisen.

Ich freue mich schon auf die nächste Informationsveranstaltung auf dem Bioland-Hof der Familie Leiders.

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Irisch kochen ist eine Herausforderung, wenn man sich spontan dazu entscheidet und auf die Vorräte angewiesen ist, die ein deutscher Kühlschrank an einem Sonntagnachmittag zu bieten hat. Da fallen so Dinge wie Irish Stew oder Guinness-Cake von vornherein aus. Zum Glück finden sich noch einige Kartoffeln, zwei Zwiebeln, Knoblauch, Milch, Brühwürfel, geriebener Käse und irische Butter in der Vorratshaltung. Daraus lässt sich eine wunderbar cremige Irische Kartoffelsuppe zubereiten.

Irish Traditional Potatoe Soup

Ich habe 3 große Kartoffeln und 2 mittlere Zwiebeln in feine Scheiben geschnitten, 2 Esslöffel (irische) Butter in einem Topf geschmolzen, die Kartoffel- und Zwiebelscheiben zusammen mit 1 Würfel Hühnerbrühe und einer gepressten Knoblauchzehe angedünstet, Salz und Pfeffer und zwei Esslöffel Wasser hinzugefügt und bei kleiner Hitze abgedeckt 20 Minuten gedünstet.

Man muss immer mal umrühren, damit sich der Brühwürfel auflöst und das Gemüse nicht braun wird.

Danach habe ich 2 Tassen (etwa 400 ml) Milch hinzugefügt und das Ganze mit dem Stabmixer püriert. Eine Tasse geriebenen Käse zufügen und unter Rühren schmelzen lassen.

Fertig.

Sieht unspektakulär aus, schmeckt aber super lecker und cremig.

Gerne hätte ich dazu ein Glas Cider serviert, doch der, den ich im Kühlschrank habe, ist nicht irisch, sondern englisch und kann deshalb erst morgen getrunken werden.

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