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Posts Tagged ‘Klasse 5’

In den ersten Wochen in der 5. Klasse lernen „meine“ Fünftklässler im Englischunterricht unter anderem wie man Vokabeln lernt. Auf der Grundlage einer Anregung aus dem neuen Englischbuch hat mir der Mann im Haus „mal eben“ eine Schablone zum Ausdrucken gebastelt, die sich hervorragend zum selbständigen Vokabellernen eignet. Mal sehen, ob es „meinen“ Fünftklässlern morgen gelingt, die Schablone sauber aus dem Vordruck auszuschneiden.

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Gerade arbeite ich mit „meinen“ Fünftklässlern am Thema „Birthday party“. Sam, eines der Schulbuch-Kinder hat bald Geburtstag. Mit Hilfe seiner Großmutter backt er einen Geburtstagskuchen. Dabei lernen die SchülerInnen allerlei Wortschatz, der zum Verstehen englischer Backrezepte nützlich sein kann. Im Buch lesen wir ein Rezept für chocolate crispies.

recipeunit5

English for chocolate junkies

Wir schreiben eine Einkaufsliste, auf der nur drei Dinge stehen, Schokolade (Zartbitter), Reiscrispies oder Cornflakes und Rosinen. Das Entschlüsseln der Zubereitung ist für Sprachanfänger nicht ganz so einfach. Doch mit vereinten Kräften finden wir heraus, dass wir keinen Backofen brauchen. Wir müssen die Schokolade schmelzen. Nein, nicht in der Microwelle und auch nicht im heißen Wasser, sondern in einer Schüssel über heißem Wasser. (Keiner kennt das Wort „Wasserbad“). Dann 4 (besser 5!) Esslöffel Reiscrispies dazu. Nein, nicht mit dem Mixer rühren, sondern mit dem Löffel mischen (mix).

Kurz vor Ende der Stunde haben wir das Rezept endlich entschlüsselt, wichtige Wörter an die Tafel und ins Heft geschrieben und uns eine Belohnung verdient. Ich hole eine Schüssel aus dem Beutel, der sonst zum Transport der Klassenarbeitshefte dient und lasse sie herumgehen. Jeder und jede darf sich ein chocolate crispy herausnehmen und probieren.

Anmerkung: Ich habe die Zutaten aus dem Rezept verdoppelt, damit es für 33 SchülerInnen reicht. Statt jedes crispy in ein Papierförmchen zu tun, habe ich sie auf Backpapier erkalten lassen. Ich habe nur 25 g Zartbitterschokolade verwendet und 100 g Vollmilch-Schokohase. Eine gute Resteverwertung.

Nachdem auch die zufällig hereinkommende Klassenlehrerin eine Kostprobe bekommen hatte, blieb ein Stück übrig.

Bitte bedienen Sie sich:

chococrispies

 

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Meine Fünftklässler lieben Vokabeltests. Das ist ein bisschen ungewöhnlich, aber mich freut es natürlich. Woche für Woche lernen sie ein Vokabelpäckchen aus der laufenden Unit im Schulbuch und immer dienstags werden 15 dieser Vokabeln abgefragt. Ganz klassisch. Jeder und jede faltet ein liniertes Blatt längs in zwei Spalten, schreibt Namen und Datum darauf und numeriert von Zeilen von 1 bis 15. Anschließend diktiere ich kurz hintereinander 15 Vokabeln auf Deutsch, jeder schreibt direkt die englische Übersetzung in die linke Spalte und hat danach noch ein paar Minuten Zeit, um die deutsche Übersetzung in die rechte Spalte zu schreiben.

Das macht die Korrektur für mich einfach. Für jede vollständige richtige Zeile gibt es einen Punkt. Ist die deutsche Übersetzung falsch, ziehe ich einen halben Punkt ab, dabei werden Rechtschreibfehler bei den deutschen Wörtern nicht gewertet, bei den englischen Wörtern kosten sie einen halben Punkt. Für ein ausreichend braucht man mindestens 7,5 Punkte, bei 13,5 Punkten bekommt man noch eine eins minus.

Am letzten Mittwoch gab es eine neue Herausforderung. Diesmal habe ich nur 10 Wörter abgefragt und anschließend gab es 10 Minuten Zeit, um mit den 10 übersetzten englischen Wörtern Sätze zu bilden. Bedingung war, alle Wörter zu verwenden, dabei mindestens 6 verschiedene Sätze zu schreiben und diese nach Möglichkeit zu einer kleinen Geschichte zu verbinden. Klingt zunächst schwierig und führte auch in den ersten Minuten zu Aufregung und vielen Rückfragen. „Darf ich auch noch andere Wörter verwenden?“ „Klar, musst du sogar.“ – „Was ist, wenn ich ein Wort benutzen will, das ich nicht auf Englisch weiß?“ „Benutze ein anderes oder schreibe zur Not das deutsche Wort hin.“ – „Kann ich ein Wort auch mehrmals benutzen?„Klar.“ – „Muss ich die Wörter in der Reihenfolge benutzen?“ „Nein, so wie du sie für deine Geschichte brauchst.“ – „Soll ich eine Überschrift schreiben?“ „Darfst du, ist aber nicht Pflicht.“

Dies waren die 10 Wörter: to run away (weglaufen) – to feed (füttern) – neighbour (Nachbar) – cat food (Katzenfutter) – tin (Dose) – note (Notiz, Nachricht) – after that (danach) – street (Straße) – hole (Loch) – help (Hilfe)

Bei der Bewertung wurden Wörter oder Satzkonstruktionen, die wir noch nicht im Unterricht besprochen haben, nicht als Fehler bewertet. Als Fehler zählten eine falsche Wortstellung im Satz (Subjekt-Verb-Objekt), ein fehlendes ’s‘ am Verb in der dritten Person Singular (he-she-it, das ’s‘ muss mit), ein fehlendes Genitiv-’s‘ (the neighbour’s cat) und natürlich Rechtschreibfehler bei bekannten englischen Wörtern.

Das Ergebnis ist erfreulich. Alle haben kleine Geschichten geschrieben, in denen eine Katze im Mittelpunkt steht. Viele haben ihre Sätze erfolgreich zu einer Geschichte verbunden. Hier eine kleine Auswahl (klick macht größer):

cat stories

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In „meiner“ 5a schreiben wir jeden Mittwoch einen Vokabeltest. Meistens knicken die SchülerInnen ein liniertes Blatt senkrecht zur Hälfte, ich diktiere 15 deutsche Wörter für die rechte Spalte (German) und die SchülerInnen haben anschließend 5 Minuten Zeit, die englischen Übersetzungen daneben in die linke Spalte (English) zu schreiben.

Gelegentlich verteile ich vorgedruckte Vokabelblätter, in denen abwechselnd Lücken in der rechten und linken Spalte ausgefüllt werden müssen. Es gibt zwei verschiedene Blätter, so dass das Abschreiben vom Nachbarn erschwert wird. Wer ein Blatt bekommen hat, muss es umgedreht vor sich liegen lassen, bis alle Blätter verteilt sind. Die Wartezeit wird genutzt, um den Namen auf die weiße Seite zu schreiben. Wer möchte, darf auch etwas malen. Wer vor Ablauf der Arbeitszeit von 5 Minuten fertig ist, dreht das Blatt wieder um und darf weiter auf der weißen Rückseite malen. Heute bekam ich wieder einmal eine ganze Reihe solcher Zeichnungen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. (Klick macht größer!) Die Liebeserklärung aus dem vorigen Blog-Eintrag fand ich übrigens auch auf einer solchen Rückseite.

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Tafelbilder sind ein wichtiger Bestandteil meines Unterrichts, da die technische Ausstattung unserer Schule wenig Alternativen bietet.

Bild 1: Klasse 5

Tafelbild 1: Klasse 5 – Textarbeit – Sammeln von Informationen über Schüler, Lehrer und Hausmeister an der Thomas Tallis Schule (die es in Greenwich wirklich gibt)

Im Klassenraum der 5er gibt es zusätzlich zur Tafel einen Overheadprojektor. Interaktive Whiteboards gibt es nur in den naturwissenschaflichen Räumen. Einen Beamer, an den ich mein Notebook anschließen könnte, gibt es außer in den Naturwissenschaften nur in einigen wenigen Räumen im Oberstufenbereich, „mein“ Raum hat keinen. Einen OHP gibt hier ebenfalls nicht. Wenn ich Folien nutzen möchte, hole ich einen Projektor aus einem zentralen Raum (wenn einer da ist und dieser nicht defekt ist).

LK English

Tafelbild 2: Leistungskurs Englisch – Ergebnissicherung einer Textarbeit in Kleingruppen zum Thema American Dream

Kreide ist an unserer Schule übrigens ausreichend vorhanden und kostenlos. Ich habe immer einen Vorrat in der Tasche.

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Heute war es endlich so weit: „meine“ 5er haben ihren ersten englischen Vokabeltest geschrieben. 15 deutsche Wörter mussten sie ins Englische übersetzen und dazu auch noch fehlerfrei aufschreiben. Auf die richtige Schreibweise wurde bei den meisten in der Grundschule noch kein Wert gelegt, also war die Angst hier und da sehr groß, etwas falsch zu machen. Zum Üben war sowohl im Unterricht wie auch in den Lernzeiten (Wir sind ein Ganztagsgymnasium ohne Hausaufgaben!) genug Zeit.

Wenn Sie sich auch einmal testen wollen,  hier finden Sie den Test. Good Luck 🙂

Nächste Woche gibt es den zweiten Test. Falls Sie sich vorbereiten möchten:
Green Line 1, S. 170 (check-in) – S. 171 (to say). Enjoy! 😀

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Das erste Tafelbild für die neuen 5er und gleichzeitig mein Einstieg in die erste Englischstunde. Wenn Sie sich über die geheimnisvollen Ziffern an manchen Wörtern wundern – diese markieren Wörter, die alle später abschreiben und lernen mussten. Die anderen Wörter stehen auf der rechten Tafelseite, traditionell die Seite, auf der ich seit meiner Lehrerausbildung in jeder Stunde neuen Wortschatz notiere, auch noch in der Oberstufe.

Welcome to our 1st English lesson

Welcome to our 1st English lesson

Erwartete Antwort auf die Frage „Are you ready to start?“ ist natürlich „Yes, we are!“ Die Antwort bekam ich ohne Üben, danke an die EnglischlehrerInnen der Grundschule. Sie wird in Zukunft zum Begrüßungsritual vor der Englischstunde gehören.

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