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Posts Tagged ‘klausuren’

Es mag vielleicht interessieren, dass es mir gelungen ist, einen Teil der letzten Etappe des Korrekturberges zu bezwingen, die Klausuren der bilingualen Q1-Schüler zum Thema Imperialismus sind korrigiert. Die Ergebnisse sind nicht beeindruckend, mein Erwartungshorizont geht weit über das hinaus, was tatsächlich geschrieben wurde. Manch eine bzw. einer der Kandidaten täte besser daran, das Fach mündlich zu wählen, das würde ihr bzw. ihm und mir eine Menge Frust ersparen.

Erwartungshorizont

Morgen kommen die nächsten beiden Stapel zur Korrektur ins Haus. Die 6er schreiben zum Thema Wegbeschreibung und die 8er über die Ureinwohner Amerikas. Ich bin gespannt.

 

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Während draußen die Sonne auf die bunten Blätter der Bäume scheint, prüfe ich zusammen mit einer Kollegin die Schülerinnen und Schüler meines Leistungskurses im 30-Minuten-Takt. Diese Kommunikationsprüfung ersetzt eine Klausur in der Qualifikationsphase.

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So schön können Prüfungen in der Schule sein …

Zentrales Thema ist „Science and Technology“ (Wissenschaft und neue Technologien) mit den Schwerpunktthemen „künstliche Intelligenz“, „Überwachungsstaat“,Genetisch Modifizierte Organismen“ und „Human Cloning“.
Die Prüflinge beschreiben, analysieren und kommentieren einen Cartoon oder ein Bild. Anschließend diskutieren sie mit einem Partner die Chancen und Gefahren ihres Themenbereichs. Oft ist es schwierig, eine Position überzeugend zu vertreten, die nicht der eigenen Einstellung zur Thematik entspricht. Ob man Gegner oder Unterstützer ist, erfährt man erst kurz vor der 30-minütigen Vorbereitungszeit. Neben Sachkompetenz wird vor allem die kommunikative Kompetenz bewertet. Jeder und jede kann punkten, wenn er oder sie Argumente verständlich und nachvollziehbar in der Zielsprache Englisch formuliert.
Die mündliche Kommunikationsprüfung  ist eine Chance für diejenigen, die sich bei einer schriftlichen Textanalyse schwer tun. Den Schülern gefällt es, sich zusammen mit ihrem Wunschpartner auf die Prüfung vorbereiten zu können. Oft werden sie zu einem eingespielten Team, das sich auch bei sprachlichen Schwierigkeiten während der Prüfung unterstützt. „Do I understand you correctly that you mean …?“ Man spielt sich die Bälle zu und reagiert auf die Argumente des Partners.
Es gibt viele sehr gute Prüfungsergebnisse und auch schwächere Schüler erreichen manchmal mehr als ausreichende Leistungen. Ein „mangelhaft“ ist eher eine Seltenheit.
Positiv für mich als Lehrerin: ich muss keine Klausuren korrigieren. Am Ende des Prüfungstages trage ich die erreichten Punkte in das Bewertungsraster ein, errechne die Note, unterschreibe und fertig. Schon in der folgenden Stunde erhalten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse.

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Ich habe mich durchgekämpft durch die ersten beiden Schultage nach den Weihnachtsferien, um mich dann heute um viertel nach zwei ins Wochenende zu retten. Leider kann ich mich nicht an der freien Zeit und dem blauen Himmel und dem Sonnenschein freuen, weil meine Gedanken und mein Blick auf die 15 noch zu korrigierenden LK-Klausuren gerichtet sind. Und es ist – wie immer – mühsam. Warum lesen Schüler Aufgabenstellungen nicht, sondern blubbern drauf los? Und wenn sie dann wenigstens nachvollziehbar blubbern würden? Oder zumindestens so leserlich schreiben würden, dass ich das Geblubber dem Wort nach verstehen könnte. Ach menno.

Und die nächste Woche steht im Zeichen zahlreicher mündlicher Prüfungen, die 5er schreiben ihre dritte Klassenarbeit und so langsam muss ich mir über Zeugnisnoten Gedanken machen. Kein wirklich entspannter Start ins neue Jahr, oder?

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„Letzter Ferientag für dich …“ textet das große Kind heute morgen um acht nach acht auf mein Smartphone. „Ja leider …“ texte ich zurück, „und noch sooo viele Korrekturen“. Während sie bereits die erste Kaffeepause bei der Arbeit verbringt, habe ich gerade die Beine über die Bettkante geschwungen und die Füße in warme Hausschuhe gesteckt. Der Mann im Haus ist schon zur Arbeit gefahren, er hat Kaffee gemacht, der auf dem gedeckten Frühstückstisch auf mich wartet. Ich trinke eine Tasse und chatte dabei mit dem Kind über Urlaubspläne, Karneval und die Möglichkeit eines gemeinsamen Besuchs der Boot in Düsseldorf. Dann muss sie wieder arbeiten und ich bewege mich an den Schreibtisch. Der Klausurstapel will reduziert werden, ein paar Gedanken für die morgigen Unterrichtsstunden sollte ich mir auch noch machen, ein Aushang für die Schulsprechstunde der Berufsberaterin muss gedruckt werden … Auf gehts!

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Für viele hat heute die erste Arbeitswoche im neuen Jahr begonnen. Das große Kind schrieb mir um zwanzig nach sieben auf mein Smartphone: „Back at work … same procedure as …“, da war ich gerade erst aufgestanden. Ich musste noch nicht zur Arbeit, die Schule in NRW beginnt erst am Donnerstag wieder. Ich habe meinen Schreibtisch aufgeräumt und die Geschichtsklausuren der Abiturienten korrigiert. Das muss für den Anfang reichen, ich lasse das neue Jahr langsam angehen, hektisch wird es noch früh genug.

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Aus gegebenen Anlass bezieht sich die „have-done„-Liste heute ausschließlich auf Klausuren und Klassenarbeiten.

  • Klassenarbeit Nr. 5 in der 6. Klasse schreiben lassen (noch nicht korrigiert)
  • Klassenarbeit Nr. 4 in der 8. Klasse schreiben lassen (noch nicht korrigiert)
  • Text für die Englisch-Abiturprüfung im 4. Fach für einen Schüler gefunden und Prüfungsverlauf erstellt (Prüfung am Montag um 16 Uhr)
  • 8 von 8 Abiturklausuren im Grundkurs korrigiert und bewertet (z.Zt. 3 Abweichungsprüfungen und 1 Defizit)
  • 14 von 20 Abiturklausuren im Leistungskurs korrigiert und bewertet (z.Zt. 1 Abweichungsprüfung und 4 Defizite)

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Immer wenn ich das Gefühl habe, ich schaffe nicht genug an einem Tag, dann wird es Zeit für einen neue „have done“-Liste [LINK]:

Es sind noch 3 Wochen bis zum Beginn der Osterferien und ich habe

  • heute 3, insgesamt 12 von 20 Vor-Abi-Klausuren meines Englisch-LKs korrigiert
  • das heutige Ehemaligen-Treffen vorbereitet (Getränkekarten gedruckt, Blumen für die Tischdeko und Knabberzeug besorgt, Kollegen gefunden, die mich um 21.30 Uhr bei der Aufsicht ablösen)
  • 4 Geschichtsklausuren für Montag ausgedruckt (mein Dank an den Kollegen für die Vorlage, die ich nur wenig für meine SchülerInnen verändern musste)
  • ein kaltes Abendessen (Brötchen, Käse, Leberwurst, Tomaten, hartgekochte Eier) für den „Mann im Haus“ vorbereitet, der von einer Geschäftsreise in Deutschlands Osten zurückkehrt und vielleicht hungrig ist nach der langen Fahrt.

Jetzt mache ich noch die Spülmaschine startklar und dann mache ich mich auf den Weg in die Schule.

 

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