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Posts Tagged ‘kleiner Mann’

Am Sonntag hatte ich ganz besonderen Frühstücksbesuch. Das Lieblingsbaby brachte seine Mama und seinen Papa zum Frühstück mit. Es gab Rührei mit Speck und Leberwurstbrötchen. Nach einer Stunde schickte er Mama und Papa wieder nach Hause *winke, winke*, damit er in Ruhe alle Spielmöglichkeiten in Frau Ladybirds Haus entdecken konnte.

Erfreut begrüßte er zunächst alle Spielsachen, kletterte aufs Sofa um Puppe Mara zu begrüßen, verteilte den Inhalt der Spielkiste auf dem Teppich und ging dann in der Küche an die Arbeit. Der Vorratsschrank benötigte eine gründliche Inspektion und die großen und kleinen Dosen mussten neu angeordnet werden. Dazu musste zunächst alles ausgeräumt werden. Da er mir jedes Teil vorsichtig anreichte, konnte ich Marmeladengläser und Ketchupflaschen diskret in Sicherheit bringen, Dosen und Packungen räumte er anschließend selber zurück in den Schrank.

Danach kümmerte sich der kleine Haushaltshelfer um die Getränkepackungen im Wohnzimmerregal und kümmerte sich vor allem um die Funktionsfähigkeit des Milchkartonverschlusses. Geduldig schraubte er den Verschluss ab und wieder drauf und trug zwischendurch den Milchkarton an der Schlaufe des Sicherheitsverschlusses durch den Raum, der zum Glück seinem Namen Ehre machte und die Packung verschlossen hielt.

llb_131116_1 Danach galt es herauszufinden, ob noch genug Mineralwasser im Haus ist. Dazu nimmt man einfach alle leeren Flaschen aus der Getränkekiste, um dann festzustellen, dass bald Nachschub gekauft werden muss.

llb_131116_2So viel Hausarbeit macht müde, da tut eine kleine Verschnaufpause in der Hängematte auf dem Dachboden gut. Während das Gulasch auf dem Herd schmort, macht der kleine Mann mal für ein Stündchen die Augen zu.

llb_131116_4So ausgeruht schmeckten Nudeln, Gulasch und Karotten-Süßkartoffelpüree besonders gut und gaben Kraft für neue Abenteuer am Nachmittag.

Die ersten Stufen der Treppe zum Obergeschoss wurden hinauf- und hinuntergeklettert, auf allen Vieren und mit einem getrockneten Kiefernzapfen in der einen und einer Trinktasse in der anderen Hand. Da sag noch mal jemand, Männer seien nicht mult-tasking-fähig.

llb_131116_5Zum Abschluss des Sonntagsbesuchs drehte das Lieblingsbaby noch eine Runde durch den Garten, der allerdings keine Gelegenheit für neue Abenteuer bot, weil Frau Ladybird darauf bestand, dass die mit Wasser gefüllte Zinkwanne und die Gießkanne nicht das richtige Spielzeug an einem kalten Novembertag sind, die Katzen der Nachbarn links bei grauem Wetter lieber auf der Heizung liegen als durch den Garten zu spazieren und die Nachbarn rechts mit Sägearbeiten hinter der hohen Hecke beschäftigt waren und auch auf mehrmalige Lockrufe nicht reagierten.

Der Sonntagsbesuch hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und kann gerne wiederholt werden. Danke an den Mann im Haus, der das Programm mitgestaltete und immer dann zur Stelle war, wenn mehr als zwei Hände und zwei Augen für die Bespaßung benötigt wurden.

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Ein großer Junge ist er geworden, der kleine Mann, das Lieblingsbaby, von seiner Tante, dem „großen Kind“ manchmal liebevoll „Motzi“ genannt, obwohl er gar nicht oft motzig ist. Es sei denn, seine Mama, das „kleine Kind“ verbietet ihm, dem Hundekind ins Gesicht zu grabschen oder über den Hochstuhltisch auf den Esstisch zu klettern oder etwas von den Dingen zu tun, die total spannend, aber leider verboten sind – wegen gefährlich und so.  Dann muss er schrecklich weinen, so richtig mit Tränen, das ganze Programm. Und das Foto schickt er dann per Whatsapp ganz schnell an seine Oma, damit die mit der Mama schimpft – oder so. Doch die gibt dann der Mama Recht und sagt selber auch immer nein, wenn er die Zeitschaltuhr in der Steckdose untersuchen oder

Nix darf man ...

Ach menno … nix darf man …

Aber wie gesagt, meistens sieht er keine Notwendigkeit für schlechte Laune und beschäftigt sich mit allem, was er so in die Finger bekommt, auch oder gerade wenn es kein Spielzeug ist. Und Baby-Kram findet er sowieso doof. Es darf gerne ein Schlüsselbund sein, am liebsten eins mit bunten Anhängern und einem Autoschlüssel dran, oder ein Staubsauger, aber durchaus auch mal Bauklötze oder ein Ball. Alles wird zunächst genau betrachtet, befingert und anschließend noch einer Geschmacksprobe unterzogen. Auch Schrauben oder Tackerklammern, die er gelegentlich auf dem Boden findet, würde er gerne genauer untersuchen, aber die nehmen ihm die Erwachsenen sofort wieder weg. Doof das.

Gerne hilft der kleine Mann auch mal im Haushalt, sortiert Wäsche, hält in der Küche die Spülmaschine fest, damit die nicht wegläuft oder hilft dem Papa im Büro.

Am liebsten mag er Milch à la Mama, aber auch Milchbrei, Zucchinigemüse mit gedünstetem Lachs, Wassermelone, gekochte Nudeln oder ein wenig Rührei finden seine Zustimmung.

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Lecker Lachs mit Nudeln

Reste gibt es nicht, was er nicht mehr mag, reicht er großzügig an Fräulein Paula, das Hundekind, weiter. Im Gegensatz zu seinen Lieblingsmenschen mag die auch seine angelutschten Dinkelkekse.

Seit ein paar Tagen kann das Lieblingsbaby auch alleine stehen, nur für ein paar Sekunden erst, aber lange kann es nicht mehr dauern, bis er die Welt auf zwei Füßen erkundet und seine Lieblingsmenschen vor neue Herausforderungen stellt. Wir freuen uns darauf.

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Der kleine Mann wird mobil und erkundet nach und nach jeden Quadratmeter der Wohnung. So ein Hundekorb hat gerade die richtige Höhe, um sich daran aufzurichten. So wirklich begeistert scheint die Insassin von seiner Unternehmung allerdings nicht. Wahrscheinlich ahnt sie, dass die ruhigen Zeiten für Menschen und Hunde im Haus nun zu Ende gehen.

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Momentaufnahme 21-03-2016

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