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Posts Tagged ‘Kleingedrucktes’

Ich weiß nicht, ob Sie heute schon gespart haben. Ich jedenfalls habe gerade dreiundachtzig Euro und neunundachtzig Cent bei meiner Autoversicherung gespart. Und das allein durchs Lesen des Kleingedruckten ganz unten auf der Beitragsrechnung meines Lieblingsversicherers.

vers_klein_gedrucktHeute läuft die Kündigunsmöglichkeit für aktuelle KfZ-Versicherungsverträge ab. Obwohl ich bis heute morgen der Ansicht war, bei einem der klassischen Versicherer mit einem Online-Vertrag für Angestellte im öffentlichen Dienst gut und günstig versichert zu sein, habe ich dies noch einmal von einem der Vergleichsportale im Internet überprüfen lassen. Dort wurde mir eine Ersparnis bei der Teilkasko-Versicherung in Höhe von mehr als hundert Euro in Aussicht gestellt. Allerdings hätte ich dafür zu einem mir relativ unbekannten Direkt-Versicherer wechseln müssen. Ich war skeptisch und habe auf der Online-Seite meines Versicherers den Wunsch nach Änderung meines Versicherungsvertrages eingegeben.

Nach einem gefühlt endlosen Prozess, bei dem ich alle Daten aus meinem KfZ-Schein sowie Schuh-, Hut- und Körbchengröße in ein Onlineformular eintippen musste, ploppte bei der Eingabe meiner Schadenfreiheitsklasse ein Fenster auf, das mir ein Geheimnis verriet: Die Versicherung belohnt mehr als 25 schadensfreie Beitragsjahre, jedoch nur dann, wenn man die genaue Zahl dieser Jahre in einer Fußnote, winzig klein und verschlüsselt, auf der aktuellen Beitragsrechnung (s.o.) ausfindig macht.

Gesucht, gefunden und gespart. 🙂

Nun warte ich auf den neuen Versicherungsschein, der mir bereits per Mail angekündigt wurde und mir schriftlich bestätigen wird, dass ich im nächsten Jahr achtzig Euro aus der Autokasse für die Urlaubskasse verwenden kann.

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Haben Sie eine Payback-Karte?“ Ja, hab ich. Und das schon seit vielen Jahren. Jeden Monat kommt ein Prämienkatalog. Vor einigen Jahren habe diesen mit Interesse durchgeblättert und das ein oder andere Teil für meinen Haushalt mit Punkten bezahlt. Eine Küchenwaage, einen Wasserkocher, eine Nageletui. Nützliche Dinge von guter Qualität. Inzwischen interessieren mich die Sachprämien nicht mehr und die Punkte liegen auf dem Konto nutzlos herum.

Doch seit Kurzem gibt es im hiesigen Supermarkt einen Automaten, an dem man Paybackpunkte in Einkaufsgutscheine verwandeln kann. Es gibt unterschiedliche Staffelungen. 5 €, 10 €, 20 € und auch individuell einstellbare Summen. Genial, denke ich und drucke beim ersten Mal direkt einen 20 € – Gutschein aus. An der Kasse muss ich enttäuscht feststellen, dass er nicht eingelöst wird, weil ich die Einkaufssumme von 20 € wegen eines gleichzeitig eingelösten Pfand-Bons knapp nicht erreiche. Teilbeträge lassen sich nicht einlösen. Dumm gelaufen. Zwar verfällt der Gutschein nicht, aber es dauert einige Zeit, bis ich beim Einkauf in dem besagten Supermarkt auf einen Betrag von mehr als 20 € komme und der Gutschein eingelöst wird.

Die Kassiererin gibt mir den Tipp, beim nächstem Mal mehrere Gutscheine mit kleineren Summen zu aktivieren. Gute Idee, denke ich und aktiviere heute zweimal 10 € am Automaten des Supermarktes. Die Einkaufssumme an der Kasse beträgt mehr als 20 €. Ich freue mich über die Gutscheine und bin kurz drauf irritiert, weil nur 10 € von der Bon-Summe abgezogen werden.

Die Kassiererin klärt mich auf: „Pro Einkauf wird nur ein Gutschein eingelöst!

Wie jetzt? Warum das?  Wie blöd ist das denn?

Ist so,“ sagt die Dame an der Kasse, „verstehe ich auch nicht.

Fazit: Es ist nicht einfach, an sein Prämiengeld zu kommen und meckern bei Payback wird nichts bringen, da sich diese Regelung bestimmt irgendwo im Kleingedruckten der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nachlesen lässt, die ich immer kommentarlos akzeptiere.

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