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Posts Tagged ‘Kochen für Zwei’

Nach langer Zeit habe ich wieder einmal einen Zwiebelkuchen mit Hefeteig gebacken und er hat geschmeckt „wie früher“.

Dazu habe ich für den Hefeteig 400 g Mehl in eine Schüssel gegeben und mit 1 Tl Salz verrührt. 25 g frische Hefe und 1 Tl Zucker habe ich in 200 ml lauwarmem Wasser aufgelöst und zusammen mit 50 ml Öl zum Mehl gegeben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig geknetet. Den Teig habe ich mindestens eine Stunde zugedeckt gehen lassen (länger ist auch kein Problem).

Während der Teig ging, habe ich zwei Gemüsezwiebeln (ca. 1 kg) halbiert und in Scheiben geschnitten. In einer Pfanne habe ich Speckwürfelchen in 1 El Öl ausgelassen, die Zwiebeln hinzugefügt, unter Rühren glasig gedünstet, mit Salz und Pfeffer gewürzt und abkühlen lassen.

Nach der Gehzeit habe ich den Teig noch einmal geknetet, auf einem gefetteten Backblech ausgerollt, einen Rand hochgezogen, das Blech mit einem Tuch abgedeckt und den Teig noch einmal für ca. 10 Minuten gehen lassen.

Nun habe ich 3 Eier mit 200 g Creme Fraiche verquirlt, die Hälfte davon mit den gedünsteten Zwiebeln vermischt und noch einmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Die Zwiebelmasse habe ich auf der Teigplatte verteilt, dann die andere Hälfte der Ei-Sahne-Masse darüber gegossen und im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten hellbraun gebacken.

Wer mag kann etwas geriebenen Bergkäse unter die Zwiebelmasse mischen und/oder auch mit Kümmel würzen.

Der Zwiebelkuchen lässt sich sehr gut einfrieren und im Backofen wieder aufbacken.

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Kein Bild heute, da die Pizza aus einem Fertigteig vom Discounter gemacht wurde, belegt mit frischen Champignons, Salami und Käse. War nach 20 Minuten servierbereit und genau die richtige Menge für Zwei.

Und Freitag gibt es Fisch mit „weißen und grünen Bäumchen“. Und dann auch wieder ein Foto.

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Der Mann im Haus wollte gerne Blumenkohl. Er isst ihn am liebsten mit viel Holländischer Sauce und einem Stück Fleisch. Da ich aber versuche, unseren Fleischkonsum ein wenig einzuschränken, habe ich einen Blumenkohlauflauf vorgeschlagen, auch mit Holländischer Sauce und mit Schinken und Kartoffeln. Und mit Käse überbacken.

Die Idee für das Rezept kommt aus dem Mauskochbuch, aus dem das kleine Kind gerne und erfolgreich kocht.

Die Holländische Sauce kam aus dem Päckchen und ich habe sie mit Milch „verlängert“. Ich habe ca. 500 g Blumenkohl und 500 g Kartoffeln genommen und etwa 8 Minuten in Salzwasser vorgekocht.

Wir haben zu Zweit den ganzen Auflauf geschafft. Der Mann im Haus war positiv beeindruckt und hat eine Wiederholung genehmigt. 😉

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Eigentlich sollte man meinen, es sei total einfach und schnell, „mal eben“ einen Salat zum Abendessen zuzubereiten. Ist es natürlich auch, schließlich muss man nichts kochen. Man muss lediglich „mal eben schnell“:

  • Salat putzen und waschen
  • Tomaten waschen und schneiden
  • Lauchzwiebeln putzen und schneiden
  • Champignons putzen und schneiden
  • Maisdose öffnen und abgießen
  • Möhren raspeln
  • Käse reiben
  • Putenfleisch in Streifen bzw. Würfel schneiden, würzen und braten
  • alle Küchengeräte abspülen, abtrocknen und wegräumen.

Also eigentlich gaar keine Arbeit, oder?

Die rote Beete habe ich nachträglich auf meinem Teller hinzugefügt, weil der Mann im Haus sie nicht mag. Habe ich aus frischen Knollen schon am Wochenende gekocht und süß-Sauer eingelegt. Sehr köstlich – finde ich. 🙂

Das Baguette war der letzte Rest aus dem Tiefkühler, das muss ich fürs Wochenende wieder neu backen.

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Zu Beginn der dritten Woche im Homeoffice gibt es wieder ein Quiche. Vielleicht ist ab jetzt einfach immer montags Quichetag.

Diesmal verarbeite ich die beiden Gemüsezwiebeln, die schon seit einigen Tagen in der Küche liegen. Im Gefrierschrank sind noch ein paar Speckwürfelchen, im Kühlschrank ist Sahne zum Kochen und 3 Eier habe ich auch. Die Margarine reicht noch für ein Rezept Mürbeteig, muss wieder auf den Einkaufszettel.

Den Boden mache ich genauso wie bei der Lauchquiche [hier klicken], nur backe ich ihn diesmal bei 200° C Ober-/Unterhitze.

Für den Belag halbiere ich die 2 Gemüsezwiebeln, schneide sie in Scheiben, lasse den Speck in 1 EL Öl in der Pfanne aus und dünste dann die Zwiebelringe darin, bis sie fast weich sind. Salz ist nicht nötig.

Für die Soße verquirle ich 3 Eier mit 150 ml Sahne zum Kochen. Ein wenig Pfeffer dazu, sparsam salzen, der Speck bringt genug Salz mit. Die gedünsteten Zwiebeln kommen dazu und die Masse dann auf den vorgebackenen Mürbeteigboden. Den geriebenen Käse darüber, ich habe einen Rest Blauschimmelkäse gerieben, und ab in den Backofen.

Nach 30 – 35 Minuten bei 200° C Ober-/Unterhitze sieht das Ergebnis so aus:

Vor dem Essen unbedingt abkühlen lassen, die Quiche schmeckt auch lauwarm noch sehr gut. Da wir gerade eine Lieferung von unserem Lieblingswinzer bekommen haben, trinken wir ein Glas Rotwein dazu.

Wir haben zwei Drittel der Quiche aufgegessen, weil sie so lecker war, den Rest habe ich eingefroren. Kann man sehr gut einen bunten Salat dazu machen, dann ist es noch einmal ein vollwertige Abendessen.

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Gestern habe ich weder gekocht noch gebacken. Wenn man mal von den zwei Frühstückseiern und drei Kannen Kaffee absieht.

Da ich schon am Samstag eine Kirschtorte gemacht hatte, musste ich die Torte nur rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und zur Kaffeezeit die Sahne dazu schlagen.

Am Abend haben wir dann erneut aus dem Vorrat gelegt. Das / Der Gulasch hatte den Tag über Zeit, schonend aufzutauen und schmeckte uns mit dem Rest vom Kartoffelsalat von Freitag [hier klicken] und ein paar frisch gekochten Nudeln. Das Foto habe ich im März gemacht, als wir die erste Portion, damals mit Klößen, gegessen haben.

Gulasch – Foto vom 1. März 2020

Die freie Zeit habe ich dann für ein Telefonat mit der besten Freundin und einem ganz besonderen Nähprojekt verbracht, von dem bereits ein Bild aus meinem Instagram-Account gezeigt wird, über das ich aber noch gesondert berichten werde.

Für die jetzt beginnende 3. Woche im Homeoffice gibt es wieder einen Speiseplan.

  • Montag: Quiche Lorraine
  • Dienstag: Salat mit Putenstreifen
  • Mittwoch: Blumenkohlauflauf
  • Donnerstag: Pizza Mista
  • Freitag: Fish and Chips
  • Samstag: Linsensuppe
  • Sonntag: …

Auch in dieser Woche werde ich die Rezepte wieder fürs Familienkochbuch fotografieren und aufschreiben.

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Traditionen sollten gepflegt werden. Eine Tradition im Hause meiner Großeltern väterlicherseits war der samstägliche Eintopf. Erbsen, weiße Bohnen, Linsen und grüne Bohnen standen in wöchentlichem Wechsel auf dem Speiseplan. Favorit meines Opas war ein Eintopf aus grünen Bohnen, obwohl er ansonsten kein Freund von grünem Gemüse war. Bohnen gingen immer. Die Bohnen für seinen Lieblingseintopf kamen aus seinem Schrebergarten, in dem grüne und gelbe Bohnen geerntet werden konnten. Nach der Ernte wurden sie entweder eingekocht oder als Schnippelbohnen in einem Steingutgefäß sauer eingelegt.

Bohnen esse ich ungern als Eintopf, ich mag am liebsten Erbsen oder Linsen. Der Mann im Haus favorisiert Linsen.

Ich habe mich gestern für Erbsensuppe entschieden und dafür die getrockneten grünen Erbsen bereits am Freitagabend eingeweicht. Einweichen hat den Vorteil, dass die Kochzeit deutlich reduziert ist.

Die Zubereitung ist sehr einfach: Man lässt Speck aus, ich habe durchwachsenen genommen, gibt Zwiebelwürfel hinzu und lässt die glasig werden. Dann kommt kleingeschnittenes Suppengrün dazu, etwa ein halbes Bund, ich habe immer welches eingefroren. Dazu kommen die eingeweichten, abgetropften Erbsen und 750 ml Gemüsebrühe. Dann aufkochen und bei kleiner Hitze eine knappe Stunde köcheln lassen. Danach 300 g kleingewürfelte Kartoffeln hinzugeben und weiterkochen bis die Kartoffeln gar sind. Die Suppe eventuell noch mit etwas Salz, Pfeffer und einem Spritzer Maggi abschmecken.

Zur Suppe gab es Mettwürstchen, die ich immer separat in kochendem Wasser garziehen lasse und erst kurz vor dem Servieren scheibchenweise in die Teller bzw. Schüsseln gebe. Dadurch wird der Geschmack der Suppe nicht durch die aus der Wurst austretenden Geschmacksstoffe und das Fett verändert. Außerdem bleiben die Wurstscheiben saftiger und werden nicht mit dem Eintopf totgekocht.

Und nächsten Samstag gibt es Linsensuppe. 🙂

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Kartoffelsalat war eine der Spezialitäten meiner Mutter und ich versuche immer wieder, ihren speziellen Kartoffelsalatgeschmack und die entsprechende Konsistenz hinzukriegen. Der Trick ist das rohe, ganze Ei und Essig-Essenz und Maggi. Gestern habe ich „ihren Geschmack“ nahezu perfekt erreicht.

Ich habe 1 kg festkochende Kartoffeln gekocht, gepellt und einige Stunden abkühlen lassen. Dann habe ich die Kartoffeln in knapp 1 cm dicke Scheiben geschnitten und in eine Schüssel gegeben, habe einen gestrichenen Teelöffel Salz und etwas Pfeffer darübergestreut und eine feingehackte Zwiebel, einen großzügigen Spritzer Maggi und 1 EL Essig-Essenz dazugegeben.

Für die Soße habe ich 2 sehr frische, kleine Eier im Schüttelbecher gemixt, 150 ml Pflanzenöl dazugegeben und wieder gründlich gemixt, so dass eine cremige Soße entsteht. Diese habe ich über die Kartoffeln gegeben und mit zwei Löffeln vorsichtig vermischt, nochmal abgeschmeckt und dann einige Zeit durchziehen lassen.

Vor dem Servieren kann man eventuell noch mit etwas Salz und einigen Tropfen Essig-Essenz nachwürzen, das war aber diesmal nicht nötig.

Dazu habe ich Kabeljaufilet paniert und gebraten.

Reste vom Kartoffelsalat sollte man im Kühlschrank aufbewahren und möglichst bald aufessen, weil die Soße rohes Ei enthält. Meine Mutter hat den Salat oft schon am Vortag zubereitet, wenn man frische Eier verwendet, ist das kein Problem.

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Als ich klein war, gab es Spinat bei uns zu Hause nicht aus dem Tiefkühler. Meine Mutter kaufte ihn im „Gemüsegeschäft“ oder auf dem Markt. Sie hat ihn zunächst ausgiebig gewaschen und dann in einem großen Topf in kochendem Wasser blanchiert. Danach wurde er auf einem Holzbrett mit dem großen, scharfen Messer gehackt. Das Brett war anschließend immer ganz grün. Der Spinat kam dann in einen Topf, in dem vorher Speck und Zwiebeln ausgelassen worden waren, so ein großer scharzer Topf war das. Wenn er gar war, wurde er noch mit Stärkemehl und Milch angedickt – für den rahmigen Geschmack. An einen „Blubb“ kann ich mich nicht erinnern, mit Sahne wurde bei uns nicht gekocht, die gab es auf dem Kuchen.

Heute ist Spinat ein schnelles Essen. Ich nehme Rahmspinat aus der Tiefkühltruhe und mache lediglich das Kartoffelpüree selber. Und die Spiegeleier brate ich in Butter. Sehr köstlich. Wir haben ein ganzes Paket Spinat und Kartoffelpüree aus 500 g Kartoffeln geschafft gestern. Die wahre Völlerei. Dafür gab es dann keinen Nachtisch 😉

Aber ein Gesicht für die gute Laune gab es auf dem Teller.

Das Monster mit den grünen Haaren 🙂

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Pfannkuchen mache ich eigentlich, wenn der Vierjährige zu Besuch ist. Wir sind dann immer sehr gespannt, welches Bild sich nach dem Wenden auf der Oberseite des Pfannkuchen zeigt. In Zeiten von Corona darf der Vierjährige leider nicht hier sein, dafür habe ich gestern für den Lieblingsmann und mich Bilderpfannkuchen gebacken. Dazu gab es selbstgemachtes Apfelkompott.

Für den Pfannkuchenteig habe ich 3 Eier schaumig geschlagen und mit 150 ml Milch, 1 Prise Salz und 1 Prise Zucker verrührt. Dann habe ich 250 g Mehl nach und nach dazu gegeben und mit dem Schneebesen glatt gerührt. Anschließend kamen noch 100 ml Mineralwasser mit Kohlensäure hinzu, das macht den Pfannkuchen locker. Den Teig habe ich in der Schüssel abgedeckt 30 Minuten stehen lassen. Dadurch quillt das Mehl auf und die Pfannkuchen werden beim Backen fluffig.

In einer Pfanne (24 cm) habe ich dann etwas Pflanzenöl erhitzt. Wichtig ist, die Pfanne nicht zu heiß werden zu lassen (mittlere Hitze), damit der Pfannkuchen nicht verbrennt. Wenn die Pfanne heiß ist, gebe ich eine Kelle Teig hinein und brate bis die Oberfläche kaum noch flüssig ist. Dann wenden und das Bild betrachten.

Der erste Pfannkuchen wird meist nicht so schön, die Pfanne muss sich erst ein wenig „einbraten“. Auch diesmal war das zweite Bild deutlich eindrucksvoller.

Sie dürfen gerne kommentieren, welche Tiere oder Figuren Sie auf den Pfannkuchen sehen.

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