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Posts Tagged ‘Kochen’

Der Fußballabend beginnt mit dem Spiel Italien gegen Kroatien. Noch tue ich mich schwer mit dem Zubereiten osteuropäischer Köstlichkeiten. Sie sind entweder zu zeitaufwändig oder zu gehaltvoll, um als leichtes Abendessen für eine Person zu dienen. Da bietet sich die italienische Küche natürlich an.

Italienischer Brotsalat (Panzanella) gibt es in vielen Variationen. Meine Variante verarbeitet eine Scheibe altbackenes ostfriesisches Mühlenbrot, in der beschichteten Pfanne ohne zusätzliches Fett geröstet, 10 kleine, halbierte Cocktailtomaten, 5 halbierte Mozarellakügelchen, zwei Esslöffel kleingehackte Zwiebelwürfel und einen Esslöffel kleingehackte Petersilie. Die Marinade entstand aus je einem Esslöffel Olivenöl und Balsamico-Essig, einem Teelöffel Honig, wenig getrocknetem Thymian,  Salz und frsch gemahlenem Pfeffer.

Panzanella nach Art des Hauses

Die Mozarella-Kugeln hätte ich besser ganz gelassen und nicht mit dem Balsamico-Dressing vermengt. Das wäre optisch ansprechender gewesen. Der Geschmack ist hervorragend, ein leichtes, sommerliches Fußball-Abendessen.

Und morgen esse ich schwedisch.

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Die Fähnchen wehen von Autodächern,  sogar im Garten hinter unserem Haus steckt ein Adenauer im frisch gemähten Rasen, wer ihn dort versenkt hat, ist noch unklar, die Gartenbesitzerin war es nicht, ich war es nicht, war es der Fußballgott?

Ein Fähnlein steht im Garten, ganz still und stumm …

Wie gestern bleibt auch heute die Küche kalt, eine Geburtstagseinladung am Nachmittag lässt nicht mehr viel Appetit auf ein Abendessen übrig.

Doch so ein Matjes-Doppelfilet ist ein leckerer Fernseh-Snack für die 1. Halbzeit. Passend zum doppelten Fisch ein doppelter Torerfolg von Herrn Gomez. Das passt hervorragend.

2 Matjesfilets aus Holland – 2 Tore für Deutschland

Hätte ich besser 4 Fischfilets gekauft?

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Auch am 5. Spieltag der EM 2012 gilt es, ein Gericht passend zu einer der an diesem Tag spielenden Mannschaften auszuwählen. Es „nicht einfach, weil ich wenig Zeit für die Vorbereitung habe und zudem aktuell kein „Mitesser“ zur Verfügung steht.

So bleibt die Küche heute kalt und es  gibt zu Ehren der polnischen Mannschaft einen Krakauer Wurstsalat.

Polnischer Wurstsalat

Dazu habe ich 100 g Krakauer in dünne Scheiben geschnitten und diese geviertelt, eine kleine Zwiebel und eine halbe Paprika fein gewürfelt und das ganze mit ca. 100 g Zigeunersoße aus dem Glas vermischt. Etwas Pfeffer aus der Mühle und einen Esslöffel frisch gehackte Petersilie dazu und fertig war ein leckeres Abendessen.

Die polnische Mannschaft hat sich angestrengt und mein Abendessen mit einem Unentschieden gegen Russland gewürdigt.

Und morgen wird es orange.

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Heute hatte ich leichtes Spiel bei der Auswahl eines Abendessens passend zum vierten Spieltag der EM 2012. Es gibt Fast Food von der Insel, Beans on Toast, dazu Cider, beides aus der Dose.

Beans on Toast

Offensichtlich habe ich die richtige Wahl getroffen, denn gerade trifft England gegen Frankreich zum 1:0.

Weiter so, Jungs, ich habe noch genug Cider im Vorrat, um euch zum Sieg zu trinken.

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Irisch kochen ist eine Herausforderung, wenn man sich spontan dazu entscheidet und auf die Vorräte angewiesen ist, die ein deutscher Kühlschrank an einem Sonntagnachmittag zu bieten hat. Da fallen so Dinge wie Irish Stew oder Guinness-Cake von vornherein aus. Zum Glück finden sich noch einige Kartoffeln, zwei Zwiebeln, Knoblauch, Milch, Brühwürfel, geriebener Käse und irische Butter in der Vorratshaltung. Daraus lässt sich eine wunderbar cremige Irische Kartoffelsuppe zubereiten.

Irish Traditional Potatoe Soup

Ich habe 3 große Kartoffeln und 2 mittlere Zwiebeln in feine Scheiben geschnitten, 2 Esslöffel (irische) Butter in einem Topf geschmolzen, die Kartoffel- und Zwiebelscheiben zusammen mit 1 Würfel Hühnerbrühe und einer gepressten Knoblauchzehe angedünstet, Salz und Pfeffer und zwei Esslöffel Wasser hinzugefügt und bei kleiner Hitze abgedeckt 20 Minuten gedünstet.

Man muss immer mal umrühren, damit sich der Brühwürfel auflöst und das Gemüse nicht braun wird.

Danach habe ich 2 Tassen (etwa 400 ml) Milch hinzugefügt und das Ganze mit dem Stabmixer püriert. Eine Tasse geriebenen Käse zufügen und unter Rühren schmelzen lassen.

Fertig.

Sieht unspektakulär aus, schmeckt aber super lecker und cremig.

Gerne hätte ich dazu ein Glas Cider serviert, doch der, den ich im Kühlschrank habe, ist nicht irisch, sondern englisch und kann deshalb erst morgen getrunken werden.

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Mit Stielmus zum Sieg.

Stielmus – Rübstiel mit Mettwurst

Stielmus war eines der Lieblingsgerichte meines Vaters. Es ist ein schnelles Eintopgericht, das im Frühsommer am besten schmeckt. Stielmus ist eine Rübenpflanze (Rübstiel), deren Rüben allerdings nicht genießbar sind. Man verwendet lediglich die Stiele und die jungen, hellgrünen Blätter.

Für 4 Personen benötigt man 500 g Stielmus, 500 g Kartoffeln, 100 g durchwachsenen, gewürfelten Speck und 1 gewürfelte Zwiebel.

Die Speckwürfel brät man in einem Topf langsam aus, fügt die Zwiebelwürfel hinzu und lässt sie unter Rühren glasig werden. Dann gibt man das gewaschene und in ca. 1 cm breite Streifen geschnittene Stielmus dazu und dünstet es kurz an. Mit 250 ml Gemüsebrühe aufgießen und im verschlossenen Topf etwa 20 Min bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Die Kartoffeln schälen, waschen, würfeln und nach 20 Minuten zu dem Stielmus geben. Weiter 20 Min kochen lassen.

Wenn die Kartoffeln weich sind, den Eintopf leicht stampfen und noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu kann man Mettwurst, Brühwürstchen oder Kassler servieren.

Schmeckt aufgewärmt noch besser.

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Nachdem Griechenland unentschieden 1:1 gegen Gastgeber Polen gespielt hatte, verspeisten wir einen kleinen griechischen Salat. Zu mehr Europameisterschaftkochen reichte die Zeit nach unserer Rückkehr von einem Brückentagsausflug ins Emsland nicht.

Griechischer Bauernsalat – Sparausgabe

Eigentlich sollte es dazu noch Saganaki (gebratener Schafskäse) geben, doch der Versuch, den panierten Käse in heißem Olivenöl zu braten, endete in einer weißen, fettigen, ungenießbaren Masse und hatte so gar nichts mit dem köstlichen gebratenen Käse gemeinsam, den wir im letzten Sommerurlaub in Griechenland als Vorspeise kennengelernt hatten.

Grund für das Misslingen war entweder die falsche Käsesorte, die falsche Panade, die fehlenden Friteuse oder alles zusammen. Schade.

Morgen spielt die deutsche Mannschaft ihr erstes EM-Spiel, da dürfte – zumindest kulinarisch – wenig schief gehen.

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