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Posts Tagged ‘korrekturen’

Korrekturstapel abgearbeitet, alle Listen ausgefüllt, alle Noten eingetragen. Was fängt frau nur mit so viel freier Zeit an? Sie besinnt sich auf ihre Pflichten als Hausfrau und sortiert die Wäsche, räumt die Spülmaschine ein, gießt die Blumen und erledigt das, was in den letzten Wochen an Hausarbeit liegengeblieben ist. Von Korrekturbergen zu Wäschebergen.

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Die Fünftklässler haben ihre Arbeit zurück, der LK ebenfalls, auch die Noten stehen fest. Heute werden die bilingualen Geschichtsschüler benotet. Bleibt noch die Arbeit der Siebtklässler. Das sollte bis Donnerstag zu schaffen sein. Am Ende der Woche werde ich mir Gedanken um Abschiedsgeschenke für Kolleginnen und Kollegen machen, die entweder in den Ruhestand gehen oder ihre Karriere an einer anderen Schule fortsetzen werden.

Der ganz normale Wahnsinn so kurz vor den Zeugnissen.

 

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Mit tiefem Durchatmen, festem Zusammenbeißen aller noch vorhandenen Zähne und zwischenzeitlichem Ausschalten des Computers, habe ich mich erfolgreich durch die letzten 3 Exemplare aus dem Klausurenstapel gekämpft. Insgesamt keine Ergebnis, das zu Jubelschreien Anlass gibt, dennoch sind einige gute Arbeiten dabei. Die Top Five ist allerdings dieses Mal rein weiblich besetzt. Der beste männliche Kandidat konnte lediglich 9 Punkte erreichen (3-).

Dieser Schüler nutzte den Korrekturrand für eine Bemerkung über „Uulli“. Wer ist das? Wo ging er hin? Ging er leer aus? Wenn ja, wohin? Mitten im Text verschwand der schwarze „Uulli“ und wurde vom blauen abgelöst. Ein fast nahtloser Übergang, zumindest gedanklich.

Randbemerkung

Was will mir dieser Schüler mitteilen?

 

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Pfingstruhe

Mit leeren Händen kehrte der Mann im Haus an den Frühstückstisch zurück. Im Umkreis von 5 Kilometern gab es keinen Bäcker, der ihm am Pfingstmontag Brötchen verkaufen wollte. Auch die Bäcker sind offensichtlich in den Pfingsturlaub gefahren. Da müssen die Daheimgebliebenen, die am Schreibtisch sitzen und die Klausur- und Klassenarbeitsberge zu bezwingen versuchen, mit Toastbrot vom Discounter vorlieb nehmen. Schade.

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In der heutigen Klassenarbeit müssen die Fünftklässler ihre Kompetenzen im Bereich „Hörverstehen“ unter Beweis stellen. Für einige ist es gar nicht einfach, während des Zuhörens im vorgelegten Text die Wortlücken zu füllen. Hier und da bleiben auch nach dem zweiten Hören noch Lücken offen. Viele sind erleichtert, als sie erfahren, dass Rechtschreibfehler bei dieser Aufgabe nicht zu Punktabzug führen.

Im zweiten Teil der Arbeit geht es um die richtige Wortstellung im Satz (S-V-O) und die Anwendung der wohl berühmtesten Regel des Englischunterrichts: „he, she, it – das ’s‘ muss mit!„.

Der letzte Teil verlangt das Verfassen einer Wegbeschreibung. Dabei stellt sich vielen die Frage, wie man „Bachstraße“ ins Englisch übersetzen solle, was „Bach“ heiße (engl.: brook) und ob man Street oder Road schreiben solle. Da es im Stadtplan neben der Bachstraße auch noch die Beethoven- und die Mozartstraße gibt, war mir bei der Erstellung der Aufgaben die Problematik nicht aufgefallen und eine Übersetzungshilfe nicht nötig erschienen. Den Unterschied zwischen „street“ und „road“ muss ein Fünftklässler noch nicht beherrschen. [Für Interessierte: „road“:  a hard surface built for vehicles to travel on – „street“: a public road in a city or town that has houses and buildings on one side or both sides]

Jetzt habe ich wieder was zu Korrigieren …

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Die letzten Tage waren stressig, fesselten mich stundenlang an den Schreibtisch. Das kommt davon, wenn man in den Ferien Ferien macht und nicht nur unterrichtsfreie Zeit für allerlei Schulaufgaben nutzt. Doch auch die dickste Klausurstapel ist einmal abgearbeitet.

korrigiert, benotet und unterschrieben

korrigiert, benotet und unterschrieben

Das Ergebnis ist insgesamt erfreulich. Klausuren zum literarischen Text (Arthur Miller, Death of a Salesman) fallen immer ein wenig besser aus als Klausuren zu Sachtextthemen. 2 SchülerInnen dürfen sich über 12 Punkte freuen (2+), 3 über 11 und 10 Punkte (2/2-). Es gibt keine mangelhafte Leistung 🙂

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Der Kollege hat Klausuren und Klassenarbeiten zum Korrigieren mit in die Ferien genommen, bis zum Ende der Ferien jedoch nicht alle Hefte korrigiert. Als er dies der Klasse mitteilt, entrüstet sich ein Schüler darüber, dass der Kollege nicht fleißig genug war. “ Und was hast du in den Ferien für die Schule getan?“, fragt ihn der Kollege. „Gar nichts“, spricht das Bürschlein keck. „Na siehst du“, entgegnet der Kollege, „da habe ich mehr getan als du.“ Das Bürschlein ist sprachlos.

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„Ich kann bis Montag die Präsentation „About me“ nicht vorbereiten“, sagt L. am Ende der Englischstunde, „meine Eltern kommen mich nach dem heutigen Unterricht abholen und dann fahren wir weg.“ Mein Vorschlag, die wenigen Sätze, die er als Einstieg in die mündliche Prüfung über sich, seine Hobbys, Vorlieben und Abneigungen vorbereiten muss, einfach auf der Fahrt zusammen mit seinen Eltern zu proben, weist er von sich. „Wir haben doch frei!“, entgegnet er. Ok, dann werden seine Eltern im Schulplaner bestätigen, dass am Wochenende keine Zeit war, ein paar Sätze über die eigene Person auf Englisch einzustudieren.

Hausaufgaben in der Ganztagsschule sind ja eh ein „no-go“, seit die Schulleitung den Eltern bei der Anmeldung versichert hat, dass ihre Kinder, wenn sie nach Hause kommen, ihre Übungsaufgaben bereits alle in der täglichen Übungsstunde erledigt haben. (Träum weiter, liebe Schulleitung!) Vokabellernen und Vorbereitung auf Klassenarbeiten bzw. Prüfungen natürlich ausgenommen. Das haben die Kids mit angehört und da hilft es nun auch nicht, dass wir Schriftstücke mit 6 Unterschriften mit nach Hause geben, in denen wir versuchen zurück zu rudern und die Schüler auffordern, die Sprachenbücher regelmäßig mit nach Hause zu nehmen, um Lesen zu üben, Vokabeln zu lernen und Texte von der mitgelieferten CD anzuhören. Die einen haben das schon immer gemacht und stopfen meist am Freitag alle Bücher in ihre Rucksäcke und die anderen genießen weiterhin ein bücher- und lernmittelfreies häusliches Leben.

Ich würde gerne ein korrekturfreies Wochenende genießen, doch liegt da noch eine Klassenarbeit und ein Stapel Projektmappen sowie zwei Vokabeltests, die den Genuss von 4 unterrichtsfreien Tagen einschränken. Dennoch, jetzt genieße ich erst einmal einen korrekturfreien Nachmittag und einen anschließenden Kinoabend in 3D.

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Da sitzen 2 Kolleginnen und 2 Kollegen im Lehrerzimmer um einen Tisch, auf dem sich Bücher, Hefte und sonstige Nützlichkeiten stapeln und plaudern. Ich setze mich dazu und frage die Kollegin, was es denn zu besprechen gäbe. Sie beschwert sich, dass alle jetzt frei hätten und sie noch arbeiten müsse und hofft, in mir eine Leidensgenossin zu finden. Ich kann sie nicht trösten, denn auch ich habe meine zwei Mittwochstunden schon hinter mir und könnte eigentlich nach Hause gehen. Doch so wie die anderen Kolleginnen und Kollegen auch, zieht es mich so gar nicht nach Hause, denn dort warten die Korrekturen und sonstige unerledigte Arbeiten.  Also plaudern wir noch ein wenig, reden über Autoreparaturkosten, die Glaubwürdigkeit von Zeitschriftenhoroskopen, Pläne für das Wochenende und über Heftstapel, die auf Fensterbänken, Fußböden und Schreibtischen auf Bearbeitung warten. Gemeinsames Leid ist halbes Leid. Irgendwann  machen uns gemeinsam auf den Weg zum Parkplatz und wünschen uns ein schönes Wochenende, auch wenn das irgendwie ironisch klingt.

Auf mich warten noch 5 Arbeiten aus dem Zentralabitur, die am Montag zur Übergabe an den Zweitkorrektor fertiggestellt sein müssen. Das sollte zu schaffen sein. Vielleicht kann ich noch ein wenig Freizeit für das Muttertagswochenende herausarbeiten. Aber nur, wenn ich jetzt wieder an die Arbeit gehe.

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Schon wieder ist ein Monat vergangen und es ist Zeit für den Tagebucheintrag, den Frau Brüllen ins Leben gerufen hat.

Ich erspare Ihnen die üblichen Details wie Aufstehen, Waschen, Schminken und Zähneputzen. Der Mann im Haus besorgt die Frühstückbrötchen, während ich versuche, die Eier nicht wieder glibberig zu kochen. 6 Minuten fallen offensichtlich nicht immer gleich lang aus. Nach dem Frühstück begebe ich mich direkt an meinen Schreibtisch und mache mich an die Korrektur einer Klausur eines „Nachschreibers“. Einige Milliliter rote Tinte später ist das Projekt abgeschlossen, mehr als ein „ausreichend“ kann ich leider nicht vergeben.

Danach nehme ich gleich die nächste ungeliebte Tätigkeit in Angriff, es gilt Noten für die „sonstige Mitarbeit“ zu verteilen, um sie morgen den EF-Schülern mitteilen zu können. Mit Hilfe eines Bewertungsschemas geht das diesmal recht zügig von der Hand. Ich hoffe, meine Vorstellungen decken sich weitestgehend mit denen der Schülerinnen und Schüler.

Gegen Mittag gönne ich mir eine kleine Pause und fahre in die Nachbarstadt, um dort den starken Männern unter den Rock zu gucken beim Steinstoßen zuzuschauen.

Auf dem Rückweg halte ich beim Obstbauern, kaufe ein Schälchen Erdbeere und fotografiere die blühenden Obstbäume für einen späteren Blogeintrag. Auf dem benachbarten Tulpenfeld locken mich vereinzelte bunte Blüten und laden zu Makro-Aufnahmen ein. Bei der Bearbeitung muss ich feststellen, wie schnell ich mit Photoshop wieder aus der Übung gekommen bin.

Schwarze Tulpe

Zurück am heimischen Schreibtisch spitze ich wieder den Rotstift und korrigiere Klausur Nr. 2 von 5 zum Thema „Analysing a political speech„, der Sachtextaufgabe aus dem diesjährigen Abitur. Leider kann ich nicht mehr als 9 Punkte vergeben.

Danach ist es Zeit für eine Pause und Erdbeeren mit Schlagsahne.

Bis zum Abendessen, das heute aus der Tiefkühltruhe kommen wird, werde ich mich noch ein wenig auf den morgigen Schultag vorbereiten. Danach wird der Sonntag wohl traditionell mit dem Tatort ausklingen.

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