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Posts Tagged ‘Korrigieren’

Während die Temperaturen draußen ganz langsam in den Plusbereich steigen (aktuell sind es 1,5 °C), sitze ich am Schreibtisch im warmen Arbeitszimmer und korrigiere 29 Bildbeschreibungen. Da steht ein Pony mitten auf einer Landstraße, verursacht einen langen Stau und lässt sich weder von frischem Heu aus der Hand eines Jungen noch durch eifriges Schieben des Bauern dazu bewegen, die Straße freizugeben. Einigen Sechstklässlern gelingt es bereits gut, die Situation anschaulich und nachvollziehbar strukturiert zu beschreiben, andere haben noch große Schwierigkeiten, vor allem mit der Wortstellung im englischen Satz und der Verwendung der richtigen Zeitformen der Verben.

The pony queue

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Während draußen die Sonne auf die bunten Blätter der Bäume scheint, prüfe ich zusammen mit einer Kollegin die Schülerinnen und Schüler meines Leistungskurses im 30-Minuten-Takt. Diese Kommunikationsprüfung ersetzt eine Klausur in der Qualifikationsphase.

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So schön können Prüfungen in der Schule sein …

Zentrales Thema ist „Science and Technology“ (Wissenschaft und neue Technologien) mit den Schwerpunktthemen „künstliche Intelligenz“, „Überwachungsstaat“,Genetisch Modifizierte Organismen“ und „Human Cloning“.
Die Prüflinge beschreiben, analysieren und kommentieren einen Cartoon oder ein Bild. Anschließend diskutieren sie mit einem Partner die Chancen und Gefahren ihres Themenbereichs. Oft ist es schwierig, eine Position überzeugend zu vertreten, die nicht der eigenen Einstellung zur Thematik entspricht. Ob man Gegner oder Unterstützer ist, erfährt man erst kurz vor der 30-minütigen Vorbereitungszeit. Neben Sachkompetenz wird vor allem die kommunikative Kompetenz bewertet. Jeder und jede kann punkten, wenn er oder sie Argumente verständlich und nachvollziehbar in der Zielsprache Englisch formuliert.
Die mündliche Kommunikationsprüfung  ist eine Chance für diejenigen, die sich bei einer schriftlichen Textanalyse schwer tun. Den Schülern gefällt es, sich zusammen mit ihrem Wunschpartner auf die Prüfung vorbereiten zu können. Oft werden sie zu einem eingespielten Team, das sich auch bei sprachlichen Schwierigkeiten während der Prüfung unterstützt. „Do I understand you correctly that you mean …?“ Man spielt sich die Bälle zu und reagiert auf die Argumente des Partners.
Es gibt viele sehr gute Prüfungsergebnisse und auch schwächere Schüler erreichen manchmal mehr als ausreichende Leistungen. Ein „mangelhaft“ ist eher eine Seltenheit.
Positiv für mich als Lehrerin: ich muss keine Klausuren korrigieren. Am Ende des Prüfungstages trage ich die erreichten Punkte in das Bewertungsraster ein, errechne die Note, unterschreibe und fertig. Schon in der folgenden Stunde erhalten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse.

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Ich vervollständige meine „have done“ Liste:

Heute habe ich (bis jetzt)

  • 5 von 9 Klausuren zum Sachtext korrigiert und bewertet. Interessanterweise sind alle Punktzahlen von 5 (ausreichend) bis 9 (befriedigend plus) vertreten. Ob mich im verbliebenen Stapel nun die zweistelligen Ergebnisse erwarten? Schön wärs.
  • einen Mini-Sonntagskuchen gebacken und dabei Reste verwertet (Bild folgt)
  • einen Test für die Neuntklässler erstellt, um den Lesefortschritt im Roman „Speak“ von L.H. Anderson zu überprüfen. [LINK]

Und jetzt gehe ich Sahne schlagen 😉

 

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Der letzte Korrekturstapel schmilzt vor meinen Augen. Es zeichnen sich sowohl erfreuliche wie auch beunruhigende Ergebnisse dieser letzten Englischarbeit in der 7. Klasse ab.

Ich wundere mich gelegentlich über die wortschöpferischen Fähigkeiten meiner SchülerInnen. Für „er sagte “ bietet mir jemand innerhalb einer Aufgabe gleich mehrere Varianten an: he sayed – he saided – he say. Dass die richtige Form he said bereits im Beispielsatz steht, scheint nicht aufgefallen zu sein. Wer liest auch schon Beispielsätze?

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