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Posts Tagged ‘Lieblingsstadt’

Heute wird die Elbphilharmonie in Hamburg eröffnet. Ich wäre gerne dabei gewesen, besonders, seit ich das beeindruckende Gebäude „live“ gesehen habe.

elphi

Gerade habe ich die Möglichkeit entdeckt, per Drohne in, durch und rund um das Gebäude zu fliegen. Besonders toll ist der Flug, wenn man die Leertaste gedrückt hält. Dann geht musikalisch und flugtechnisch richtig die Post ab.

Wenn Sie auch fliegen möchten, hier ist der Link: Elphi-Flug

Heute Abend ab 19.00 Uhr werde ich die Eröffnung auf dem Regionalprogramm des NDR im Fernsehen verfolgen.

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Am selben Ort, zu fast derselben Zeit, aus derselben Perspektive und doch so viele Unterschiede, sichtbare und unsichtbare.

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Welcome 2016 – Neujahrsmorgen in Hamburg

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Welcome 2017 – Neujahrsmorgen in Hamburg

 

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Frau Ladybird verabschiedet das alte Jahr dort, wo sie es begrüßt hat: hoch über den Dächern von Hamburg. Dumm nur, dass die Lieblingsstadt sich in diesem Jahr in ein Nebelgewand hüllt. Da kann es durchaus sein, dass man um Mitternacht das Feuerwerk über der Elbe hören, aber nicht sehen kann.

Wie gut, dass wir gestern auf der Plaza der Elbphilharmonie der untergehenden Sonne zuwinken konnten, die das alte Jahr zum letzten Mal in goldenes Licht tauchte.

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Danke, dass Sie im vergangenen Jahr hier gelesen und manchmal sogar kommentiert haben. Ich hoffe, wir lesen uns im nächsten Jahr wieder. Bis dahin sende ich Ihnen herzliche Grüße und wünsche Ihnen allen einen guten Start in ein friedliches, gesundes und glückliches neues Jahr 2017. Rutschen Sie rüber, aber rutschen Sie nicht aus. Oder springen Sie hinein ins neue Jahr. Oder begrüßen Sie 2017 auf Ihre ganz eigene Weise.

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Nachtrag 17.00 Uhr: der Nebel lichtet sich  🙂

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Nach einem ruhigen Abend, den wir fußschonend in der Hotelbar verbrachten, treffen wir uns um 9 Uhr zum Frühstück. Dazu verlassen wir das Hotel und biegen einmal um die Ecke. Dort ist eine Bäckerei mit Sitzgelegenheiten und einem tollen Frühstücksangebot zu einem fairen Preis. Es herrscht reges Treiben, auch andere Hotelgäste sind hierher zum Frühstücken gekommen.

HH-Backhus-FruehstueckNach dem gestrigen Abendbrot mag das Frühstück spartanisch wirken, doch das täuscht. Während wir uns Brötchen und Kaffee schmecken lassen, machen wir Pläne für den weiteren Tagesverlauf. Bis zu unserer für den frühen Nachmittag geplanten Rückfahrt in die nordrheinwestfälische Heimat bleiben uns noch einige Stunden.

Wir beschließen diese in der Innenstadt zu verbringen und fahren mit der U3 zum Rathaus. Wir schauen hoch zum Rathausturm und machen uns dann auf den Weg zu den Alsterarkaden. Bei einem Bummel durch die Einkaufspassage im Hanseviertel stöbern wir in der Buchhandlung „Stories!“, in der die Bücher mit den Covern nach vorn in den Regalen präsentiert werden und zum Blättern und Lesen einladen. Ich löse meinen Geburtstagsgutschein ein.

Schließlich landen wir am Ufer der Binnenalster. Ich bin erstaunt, als die beste Freundin eine Fahrt mit einem der Ausflugsschiffe in Erwägung zieht. Eine Fahrt auf einem See im Zentrum der Stadt mit einem Springbrunnen in der Mitte scheint mir zunächst nicht wirklich attraktiv, weckt Kindheitserinnerungen an gelegentliche sonntägliche Ausflüge mit den Schiffen der Weißen Flotte auf dem Baldeneysee. Ich lasse mich überreden und wir steigen in den historischen Alsterdampfer „St. Georg“, der sich kurze Zeit später auf eine 90-minütige Fahrt über Binnen- und Außenalster macht und uns einen wirklich beeindruckenden Panoramablick auf die Lieblingsstadt ermöglicht.

Zurück am Ufer nehmen wir unseren Einkaufsbummel wieder auf. Wir widerstehen der Versuchung köstlicher Schokoladen und schnuppern stattdessen an allerlei Tiegeln und Flaschen im Niveahaus. Auf dem Rückweg zur U-Bahn besuchen wir noch Hamburgs älteste Einkaufspassage, die Mellin-Passage. Bepackt mit den Schätzen des Orients (die beste Freundin findet Reisschalen mit blau-weißem Sashiko-Muster) fahren wir zurück zum Hotel-Parkhaus und programmieren das Navi mit den Heimatkoordinaten.

Zwei schöne Tage sind viel zu schnell vergangen, so vieles auf meinem Zettel haben wir nicht gesehen, dafür manch anderes spontan unternommen. Wir sind uns einig, dass dies nicht unser letzter gemeinsamer Besuch in der Lieblingsstadt war. Beim nächsten Mal kommen wir, wenn es warm genug ist, um am Elbstrand zu sitzen, einen Cocktail in der Strandperle zu genießen und die vorbeifahrenden Schiffe auf der Elbe zu beobachten. Und ein Fischbrötchen sollte es wieder sein, und … und …

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Sie erinnern sich, die beste Freundin hatte sich Wasser gewünscht und Fisch. Ihr Wunsch sollte nun in Erfüllung gehen.

Nach unserem Frühstück im Komponisten-Quartier [hier lesen] fuhren wir mit U-Bahn und S-Bahn nach Altona und spazierten von dort die Ottenser Hauptstraße entlang. Shoppen stand schließlich auch auf dem Programm, und mein Geburtstagsgutschein wollte eingelöst werden.

Eigentlich hatte ich unsere Mittagspause im Kaiserwetter geplant, doch leider gab es dort zur Mittagszeit keinen Platz für uns. Wie gut, dass mein Programm für diesen Fall Alternativen bereit hielt und wie gut, dass wir ein Tagesticket für die Hamburger Verkehrsbetriebe hatten.

So waren wir kurze Zeit später an den Landungsbrücken und konnten der besten Freundin dort gleich beide Wünsche erfüllen, den Blick auf die Elbe (Wasser) und ein Fisch (mit Brötchen) von einem der beliebtesten Fischbrötchenverkaufsgeschäfte in Hamburg.

Nach solch kulinarischem Highlight an Brücke 10 gehen wir zurück zu Brücke 3 und besteigen die Hafenfähre 62, die uns auf der Fahrt zur ehemaligen Elbinsel Finkenwerder die Möglichkeit bietet, die Wasserseite von Hamburg zu entdecken. Es hat sich mittlerweile bei Hamburg-Touristen herumgesprochen, dass die Elbfähren Hafenrundfahrten für kleines Geld ermöglichen und der Andrang am Anleger ist entsprechend groß. Weil Hamburg der besten Freundin kurzfristig Wasser auch von oben bietet, müssen wir die Fahrt zunächst unter Deck verbringen.

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Erst auf der Rückfahrt ist es wieder trocken und wir können am Oberdeck auf das Elbufer blicken. An der Altonaer Fischauktionshalle steigen wir aus, machen eine Kaffeepause und fahren dann mit dem Bus zurück zum Hotel. Dort wollen wir uns vor dem Beginn des Abendprogramms noch ein wenig ausruhen.

Lesen Sie beim nächsten Mal: Tapas auf norddeutsch – oder: Der lange Weg zum Abendbrot in der Kaffeeklappe

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Die Fahrt in den Osten von Nordrhein-Westfalen verläuft erwartungsgemäß unspektakulär. Der morgendliche Berufsverkehr hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht und aufgrund der Osterferien sind weniger Autos unterwegs. Um halb acht parke ich mein Auto vor der Tür der besten Freundin und wenige Minuten später starten wir in Richtung Norden. Da wir uns wie immer viel zu erzählen haben, vergeht die Fahrzeit schnell und drei Stunden später haben wir unser Ziel erreicht. Hamburg begrüßt uns mit einem Mix aus Sonne und Wolken und wir stürzen uns ohne langen Aufenthalt im Hotel sofort ins Abenteuer.

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Allgegenwärtig – St. Michaelis: „Der Michel“

Ein kurzer Besuch im Michel und danach ein Spaziergang durch die Peterstraße und das Komponistenquartier.

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Brahms-Museum

Hamburger Wohnhäuser aus dem 17. Jahrhundert wurden hier originalgetreu nachgebaut, um dem Besucher ein Bild von den Bürgerhäusern in der alten Kaufmannsstadt Hamburg zu vermitteln. Original erhalten ist das sogenannte Beyling-Stift, das in der Mitte des 18. Jahrhunderts entstand und 1899 einer Stiftung für Altenwohnungen übereignet wurde. Die Tradition des Beyling-Stifts wird bis heute weitergeführt, fast alle Wohnungen der Peterstraße sind preisgünstig an Senioren vermietet.

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Beyling-Stift – Innenhof

Die Sonne beleuchtet die roten Backsteinfassaden für schöne Fotos.

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Kaufmannshäuser

Im Kleinhuis‘ Café genießen wir zwei leckere Croissants und einen Milchkaffee, schwärmen von der Architektur und dem schönen Wetter und besprechen den weiteren Tagesablauf.

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Croissant-Frühstück

Und im nächsten Beitrag lesen Sie: Fernab vom Plan, treppauf, treppab und endlich Wasser für die beste Freundin. Und Fotos gibt es auch wieder. :-)

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„Nach Hamburg würde ich auch gerne mal fahren“, sprach die beste Freundin irgendwann im letzten Jahr, als ich ihr mal wieder von einem unserer zahlreichen Ausflüge in die Lieblingsstadt vorschwärmte. Und weil die beste Freundin kurz darauf Geburtstag hatte, schenkte ich ihr kurzerhand einen Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug dorthin. Zwei Monate später bekam ich zu meinem Geburtstag von ihr einen Gutschein für einen gemeinsamen Shopping-Bummel in einer Großstadt meiner Wahl. Was lag da näher, als die beiden Gutscheine zusammen einzulösen?

Und weil die beste Freundin und ich traditionell in den Osterferien Zeit miteinander verbringen, fanden wir auch gleich den passenden Termin für unser gemeinsames Abenteuer.

Das Hotel war schnell gebucht, doch dann begann für mich die große Herausforderung. Welche meiner zahllosen Lieblingssights in der Lieblingsstadt kann ich der besten Freundin in nur zwei Tagen zeigen? Wieviel ist möglich in ungefähr 27 Stunden Aufenthalt? Wie gehe ich mit der großen Unbekannten „Wetter“ um?

Die „Aktivierung des Vorwissens“ ergibt folgende Informationen:

Der einzige Aufenthalt der besten Freundin in der Lieblingsstadt liegt „Jahrzehnte“ zurück. Auf einer Klassenfahrt nach Norddeutschland gab es für die Schüler auch einen kurzen Aufenthalt in Hamburg, eine Hafenrundfahrt und Zeit zum Shopping.

Das heißt für meine Planung: Diesmal keine Hafenrundfahrt und kein Besuch in der Mönckebergstraße.

Die beste Freundin wünschte sich Wasser, die Speicherstadt möchte sie gerne sehen, ein Musical möchte sie nicht besuchen und ein Museum nur bei wirklich schlechtem Wetter.

Das heißt für meine Planung: Ausflüge auf und ans Wasser, Alster und Elbe, Fleete und Kanäle, vielleicht auch Wasserkunst auf der Elbinsel und ein Ausflug zum Elbstrand. Wasser satt – binnen wie buiten. Aber wie das alles in nur wenigen Stunden?

Sightseeing macht hungrig, also sollten auch Pausen zum Essen eingeplant werden. Die beste Freundin wünscht sich Fisch.

Das heißt für meine Planung: Auf jeden Fall ein Fischbrötchen an Brücke 10 oder in der Strandperle und am Abend vielleicht Hamburger Pannfisch im Deichgraf oder irgendwo in der Speicherstadt? Zum Lunch Suppe und Butterbrot beim Kaiserwetter? Ein Stückchen Kuchen in der Zuckermonarchie in St. Pauli?

Am Ende der Planungsphase ist mein Blatt voll mit Stichworten und Notizen und mein Lieblingsreiseführer voller bunter Lesezeichen. Darüberhinaus bin ich im Besitz eines 9-Uhr-Gruppentickets der Hamburger Verkehrsbetriebe, damit wir die langen Wege zwischen den geplanten Highlights möglichst stressfrei und fußschonend bewältigen können.

Die beste Freundin und ich verabreden telefonisch, dass wir am Reisetag um halb acht starten werden, damit wir, wenn die Verkehrslage in den Norden es zulässt, spätestens um 11 Uhr unser Hamburg-Abenteuer starten können.

Und im nächsten Beitrag lesen Sie: Von der Theorie zur Praxis – Wieviel Plan wird Realität? Und dann gibt es auch Fotos 🙂

 

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