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Posts Tagged ‘Liste’

Im Moment stapeln sich die Arbeit und die Termine. Da habe ich mich entschlossen, statt all die Dinge aufzulisten, die noch getan werden müssen bis zu den Osterferien, lieber all das schriftlich festzuhalten, das ich schon geschafft habe.

Gestern habe ich

  • die alte Fernsehbank dem Sperrmüll übergeben
  • Pappe und Verpackungsfolien zum Wertstoffhof gebracht
  • die nicht passenden Handtuchstangen im Discounter umgetauscht (und das Geld gleich wieder neu in ein Paar Sneaker und einen Pflanzkübel investiert)
  • den Erwartungshorizont für die Sachtext-Klausur erstellt und ausgedruckt

Heute habe ich

  • die zentrale Lernstandserhebung der Achtklässler korrigiert
  • die Testfragen zum Roman für die Neuntklässler erstellt
  • die Mahnung für die KFZ-Versicherung bezahlt

Der Abend ist noch jung, da lässt sich die „have done“-Liste sicher noch ergänzen.

Und speichern werde ich diesen Beitrag in der Kategorie „Erfreuliches“, immer schön positiv denken!

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Am letzten Mittwoch habe ich 18 SchülerInnen in meinem Englisch-LK gebeten, mir eine Mail an meine (Schul-)Adresse zu schicken, damit ich einen Verteiler für Arbeitsblätter und Zusatzmaterialien einrichten kann. Heute morgen habe ich den Kurs wiedergesehen und hatte gerade einmal  5 Mails in meinem Postfach. Nach nochmaliger Erläuterung von Sinn und Zweck dieses Verfahrens (Nein, wir können die Materialien nicht per Facebook austauschen!) erhielt ich bis heute, 20 Uhr, weitere 7 Mails. Ich bin gespannt, ob bis morgen früh noch welche dazu kommen und mit welcher Ausrede mir die restlichen SchülerInnen das Fehlen ihrer Mail erklären werden. (Nein, ich werde keine Liste herumgehen lassen, in die jede/r die Adresse eintragen kann, die ich dann mühsam in mein Adressbuch eintippe!)

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Die Liste wird kleiner und einiges ist bereits erledigt oder steht kurz davor:

  • 26 mündliche Prüfungen zum Thema “South Africa“  in der EF (Freitag)
  • Wochenend-Fahrt nach London mit OberstufenschülerInnen (Samstag)
  • Noten “machen” für alle Klassen und Kurse (bis Montag 12 Uhr)
  • Dienstbesprechungen (Dienstag und Donnerstag)
  • Studien- und Berufsorientierungsveranstaltung für die Oberstufe (Donnerstag vormittags) – Vorbereitungen abgeschlossen
  • Zeugniskonferenz (Donnerstag nachmittags und abends bis 19 Uhr)
  • Klassenausflug zur ZOOM World in Gelsenkirchen mit Klasse 7 (Freitag ganztägig) – Vorbereitungen fast abgeschlossen
  • “Wasserprojekt” mit Klasse 7 (Montag – Mittwoch)
  • Sportfest (Donnerstag)
  • Zeugnisausgabe (Freitag)

Einige Punkte werde sich noch kurzfristig auf die Liste mogeln, der ganze Kleinkram nervt oft mehr als der ganz normale Unterricht.

Der Countdown läuft: Noch 7 Unterrichtstage bis zu den Sommerferien.

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Alle Jahre wieder merken wir, dass das Schuljahr zu Ende geht auch daran, dass die Schulleitung den Fachvorsitzenden Listen in die Postfächer legt, auf denen diese Unterrichtsverteilung für das kommende Schuljahr vorbereiten müssen.

Von diesem Zeitpunkt an wandern diese Kolleginnen und Kollegen in Pausen und Freistunden durch das Lehrerzimmer und fragen die Kolleginnen und Kollegen nach ihren Klassen- und Kurswünschen. Manche Klassen und Kurse sind sehr begehrt, andere regelrechte Ladenhüter. „Nimmst du die 8c?“ „Nein, bloß nicht, die sind ganz furchtbar!“

Besonders schwierig wird es, wenn für zwei Leistungskurse 4 BewerberInnen zur Verfügung stehen und die Fachvorsitzende selber dazu gehört. Wie macht sie die Verteilung, ohne den Kolleginnen auf die Füße zu treten? Und wie geht sie mit der Tatsache um, dass bereits ein Name von der Schulleitung eingetragen wurde, diese damit den Wunsch einer Kollegin erfüllt hat, die im kommenden Schuljahr mit reduzierter Stundenzahl aus dem Erziehungsurlaub zurück kommt. Mit dieser Entscheidung ist niemand in der Fachschaft wirklich glücklich. Wo gibt es die geheime Wunschliste, in die man sich schon vor Veröffentlichung der offiziellen Listen eintragen kann und mit welchen Argumenten kann man die Schulleitung überzeugen, in die Liste aufgenommen zu werden? Muss man dazu junge Mutter sein oder einfach nur dreist genug?

Die Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft schwanken zwischen „Wir tragen alle 4 Namen in das entsprechende Feld ein“ und „Wir streichen den Namen der Kollegin durch und teilen ihr zwei andere Kurse zu.“ Der erste Vorschlag ist kindisch und wenig zielführend, der zweite würde ein Gespräch mit der betreffenden Kollegin erfordern, denn sie sollte, genau wie alle anderen, ein Mitspracherecht haben. Da weder ich noch irgendjemand anderes aus der Fachschaft das Gespräch führen möchte, akzeptieren wir den Vorschlag der Schulleitung und die Kollegin bekommt ihren Wunschkurs.

Was bleibt, ist ein ungutes Gefühl. Ich bin unzufrieden, obwohl die Entscheidung von allen Fachschaftsmitgliedern mitgetragen wird. Hätte ich doch lieber auf Konfrontationskurs gehen sollen? Welchen Einfluss wird unsere Entscheidung auf die Zusammenarbeit mit der Kollegin haben? Ich werde den zweiten Kurs unterrichten, nach einem Schuljahr ohne LK eine einvernehmliche Entscheidung der Fachschaft.

Am Ende der Woche habe ich die leidige Liste immer noch nicht vollständig gefüllt. Sehr oft musste ich einen Namen wieder ausradieren, weil der Kollege in einem anderen Fach mit mehr Stunden gebraucht wird oder die Kollegin nicht mehr als 6 Korrekturklassen bzw. -kurse haben will, was ich gut verstehen kann. Am nächsten Donnerstag muss ich meine Liste der Schulleitung übergeben, die sich dann bis zum Ferienende mit dem Feintuning beschäftigen wird. Noch vor Ferienbeginn werden alle wissen, welche Klassen und Kurse sie im nächsten Schuljahr unterrichten dürfen bzw. müssen.

Es bleibt spannend.

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Weil ich nicht sicher bin, ob ich heute abend noch einmal Lust habe, an den PC zu gehen und meinen Tagesbericht für Frau Brüllens Aktion „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ zu schreiben, gebe ich jetzt schon einmal einen Zwischenstand. Eigentlich ist „mein Freitag“ – zumindest was das schulische Programm angeht – bereits seit 12 Uhr beendet. Dann beginnt nämlich freitags normalerweise mein Wochenende.

Heute gibt es allerdings ab 16 Uhr noch ein besonderes Highlight – den Elternsprechtag. 20 Elterngespräche im 5-Minuten-Takt stehen bis 18.30 Uhr auf meiner Anmeldeliste, alle betreffen SchülerInnen der Klassen 6 und 7. Am Dienstag folgt die zweite Runde, dann dauert der Tag bis 19.30 Uhr, damit auch die Eltern eine Möglichkeit zum Gespräch haben, die bis abends arbeiten müssen.

Die Liste

Die Liste

In diesem Jahr wurden zum ersten Mal Pausen in den Plan integriert. Heute einmal, am Dienstag zweimal 10 Minuten zum Pipimachen und/oder Luftholen. Oder auch um den Stau vor der Türe abzubauen, der immer dann entsteht, wenn das Gespräch über das übliche „Guten Tag, was kann ich für Sie tun? Alles in Ordnung so weit, Fritz könnte seine Übungsaufgaben sorgfältiger machen, Frieda sollte regelmäßig Vokabeln lernen, bitte kontrollieren Sie häufiger den Schulplaner, vielen Dank, auf Wiedersehen!“ hinausgeht.

Falls Sie ein Gespräch mit mir führen möchten, zwischen 18 Uhr und 18.30 habe ich noch Termine frei 😉

Und was gab es sonst noch heute?

  • Brötchen zum Frühstück
  • Geschichte bilingual in der 9 – Thema: NS – Zeit, heute: „The Blitz
  • Posterpräsentation in Klasse 7 – Thema: Holidays in Britain – Derzeitiger Posterfavorit ist ein Poster über Dover – Das Poster über Dublin musste leider disqualifiziert werden, Sie ahnen, warum?
  • Rückgabe der Klassenarbeit in Klasse 6 – Leider sechs Mal die Note 5 😦
  • Die Kollegin, die als nächste ein Baby erwartet, weiß nun, dass es ein Mädchen wird. Wir freuen uns mit ihr.

Ausblick auf den heutigen Abend: Der Mann an meiner Seite kümmert sich um einen geeigneten Ort, um bei einem netten Abendessen den Elternsprechtagsstress abzubauen. Ich lasse mich überraschen.

 

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