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Posts Tagged ‘Mama’

Gestern habe ich bei einer lieben Freundin meinen Geburtstagsgutschein für zwei Variationen von Schoko-Nuss-Muffins eingelöst und diese gemeinsam mit ihr bei einer Tasse Tee genossen. Ein sehr köstliches nachträgliches Geburtstagsgeschenk.

Bei der gemütlichen Tee-Muffin-Stunde haben wir auch an meine Mama gedacht, die gestern 93 Jahre alt geworden wäre und die eine der weltbesten Kuchenbäckerinnen war. Auch wenn Muffins nicht zu ihrem Geburtstagskuchenrepertoire gehörten, hat sie von der großen Himmelswiese bestimmt mit Wohlwollen auf die Kuchenplatte geschaut.

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Seit Samstag habe ich einen neuen Freund. Er ist noch ganz klein, aber ganz gesund und vor allem ganz, ganz niedlich und wir haben ihn alle ganz doll lieb.

LittleBabyBoy

Ich freue mich mit dem „kleinen Kind“, das seine Mama ist, mit seinem Papa, mit dem „großen Kind“, das seine stolze Tante ist und mit Fräulein Paula, die sich wundert, dass aus Frauchens rundem Bauch nur ein Welpe herausgekommen ist und ihn gerne bemuttern würde, mit Herrn Asko, dem Streuselstuten lieber ist als Baby gucken und mit Fräulein Lina, die das neue Rudelmitglied sehr gelassen hinnimmt.

Welcome, little baby boy, and remember: When Mummy says „No“, come and ask Granny.

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Muttertag

muttertag

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Heute vor 92 Jahren wurdest du geboren. Leider können wir deinen Geburtstag schon seit vielen Jahren nicht mehr gemeinsam feiern. Dafür denken wir ganz oft an dich. Besonders dann, wenn wir versuchen, deine Rezepte nachzubacken oder nachzukochen. Apfelkuchen, Sauerbraten, Kartoffelsalat und Buttercremetorte gelingen mir und dem großen und dem kleinen Kind eigentlich schon ganz gut. Das größte Kompliment können wir uns machen, wenn wir feststellen, dass es „nach Oma“ schmeckt. Die Buttercremetorte, die sich das kleine Kind zum 25. Geburtstag von mir wünschte, war mir wirklich gut gelungen. Die Creme hatte ich in deiner Küchenmaschine gerührt. Nur die Dekoration gab Anlass zu Beschwerden. Du hast immer Smarties genommen zum Verzieren und ich hatte mich für Schokobuchstaben entschieden. Sorry, wird nicht wieder vorkommen.

Eigentlich wollte ich heute dein Grab auf dem Friedhof besuchen, doch das Wetter war so ungemütlich. Da hab ich lieber einen Kuchen gebacken. Victoria Sponge, ein englisches Rezept, das nach der englischen Königin Viktoria benannt wurde, die diesen Kuchen auf ihren tea parties servierte, die sie nach dem Tod ihres geliebten Mannes, Prinz Albert, auf ihrem Landsitz auf der Isle of Wight gab.

Der viktorianische Kuchen besteht zu gleichen Teilen aus Butter (Margarine), Zucker, Mehl (je 170 g), 4 Eiern, 2 Teel. Backpulver und 2 Essl. Himbeermarmelade zum Füllen. Der Teig wird in 2 kleinen Springformen (18 cm) auf Backpapier bei 160°C Umluft ca. 25 Min. gebacken. Nach dem Abkühlen werden die beiden Böden mit der Marmelade zusammengefügt und anschließend mit 1 Essl. Puderzucker bestreut.

Der Kuchen hätte dir sicher auch geschmeckt. Obwohl er nicht wirklich ein Sponge (Biskuit) ist, sondern in Geschmack und Konsistenz an die Rührkuchen erinnert, die du immer „zu gleichen Teilen“ gebacken hast und die wir auf Schwarzbrot mit Butter und/oder  Marmelade gegessen haben.

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22. März 1923

Liebe Mama,

Heute wärst du 90 Jahre alt geworden. Bestimmt hätten wir das gefeiert. Ich habe an dich gedacht heute. Ich denke oft an dich, besonders dann, wenn ich mal wieder versuche, den Sauerbraten, den Kartoffelsalat oder die Buttercremetorte so hinzubekommen wie du es gekonnt hast. Es gelingt manchmal, aber nicht immer. Es ist schade, dass du nicht mehr bei uns sein kannst. Ich habe ein Bild von dir gefunden, da feiern wir deinen 60. Geburtstag.

Mach es gut, Mama, da wo du jetzt bist.

Geburtstag 1983

Geburtstag 1983

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