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Posts Tagged ‘Mittwoch’

Der neue Stundenplan beschert mir statt eines langen Schultages am Mittwoch von acht bis drei wie bisher noch einen zusätzlichen langen Montag. Das ist besonders deshalb blöd, weil die Vorbereitungen dafür am Sonntag gemacht werden (müssen).

Der Plan wird bis zu den Osterferien gelten. Danach entfallen alle Stunden der Abiturienten und ich darf am Mittwoch wieder früher nach Hause gehen (und dort Abiturklausuren korrigieren und mündliche Abiturprüfungen vorbereiten). Doch zwischen dem Beginn des 2. Schulhalbjahres und dem Beginn der Osterferien liegen 7 lange Montage (Rosenmontag ist frei!) und 8 lange Mittwoche.

Kann ich jetzt bitte eine Runde Mitleid haben?

 

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Tag 3 ohne Kopierer. Mir fehlen nicht nur die Arbeitsblätter im Förderunterricht, sondern auch die netten Gespräche morgens vor acht im Kopiererraum. Ein Ende der kopiererlosen Zeit ist noch nicht abzusehen. Alternativen reichen von Ausdrucken am heimischen Drucker bis zur Fahrt zum Copyshop in der Stadt. Auch der benachbarte Supermarkt profitiert bereits von der Notlage. Dort gibt es eine Kopie für zehn Cent. Wir arrangieren uns mit der Situation und sollten uns nicht wundern, wenn die Schulleitung auf der nächsten Lehrerkonferenz die Abschaffung des Kopiergerätes verkündet. Es geht doch auch ohne.

Zum Thema „What does it mean to be British“ lautet der originellste Beitrag im Grundkurs der Q1: „They make a snake.“ Kobra oder Python? Aus Knete oder Fimo?

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Schule am Mittwoch

Vor den Herbstferien erhielten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 den Auftrag, einen Dramentext für den Unterricht nach den Herbstferien zu besorgen. Sie notierten sich ISBN-Nummer, Titel und Verfasser. Heute, 14 Tage nach Ende der Herbstferien, hatten 13 von 19 Schülerinnen und Schülern das Buch dabei. Was haben die anderen 6 an der Aufgabenstellung nicht verstanden?

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Schule am Mittwoch

FEUERALARM!

Die 6er präsentieren ihre Referate zum Thema „My favourite star“. Einige machen das wirklich sehr gut, haben die in den letzten beiden Förderstunden erarbeiteten Kriterien für eine gute Präsentation ansprechend umgesetzt. Auch das Feedback auf Englisch klappt prima, jede der vier Präsentationen wird sachlich und angemessen kritisch bewertet. Die Lehrermeinung weicht nur minimal vom Urteil der Mitschüler ab.

Da sich jeder 3 Aspekte aus dem Inhalt jeder Präsentation notieren muss, die ihm oder ihr in Erinnerung geblieben sind und von denen er vorher noch nichts gewusst hat, sind auch die Zuhörer angemessen beschäftigt und die Aufmerksamkeit entsprechend hoch.

Gerade als wir die letzte Präsentation „Lady Gaga“ bewertet haben, meldet sich der Feueralarm.

Da wir erst vor wenigen Wochen einen Feueralarmübung erfolgreich durchgeführt haben, weiß jeder, was zu tun ist. Fenster zu, Klassenbuch mitnehmen, zu zweit auf dem kürzesten Weg zum Treppenhaus und auf den Hof, der Lehrer geht zuletzt, die Klasse wird nicht abgeschlossen. Einige ängstliche Gesichter, alle gehen sehr diszipliniert hinaus, selbst die mit der großen Klappe sind ausgesprochen schweigsam. Im Flur begegnen uns andere Klassen, ebenfalls diszipliniert,  es gibt keine Panik, kein Rennen, kein Schubsen, auch dann nicht, als sich der Schülerstrom aus den oberen Etagen mit dem von der unteren vermischt. Fragende Gesichter auch bei den Kolleginnen und Kollegen, nirgendwo ist Rauch zu sehen oder zu riechen. Wieder eine Übung? Wir stehen auf dem Schulhof, kontrollieren die Anwesenheit, warten …

Es passiert … nichts! Nach ewig langen 20 Minuten fährt ein einsames Feuerwehrauto vor das Schultor, 3 Feuerwehrmänner betreten den Schulhof, werden von der Schulleitung begrüßt und ins Gebäude begleitet. Eine Übung? Wir warten weiter. Erst ein Mitglied der Schulleitung kann den Alarm aufheben, erst dann dürfen wir ins Gebäude zurück. „Ich habe Hunger.“ „Können wir spielen gehen?“ Den Schülern ist langweilig, es gibt nichts zu sehen, nichts zu hören. Zwei Mädchen haben ihr Federmäppchen mit auf den Hof genommen, sie wollten ihre Glitzerstifte nicht unbeaufsichtigt in der Klasse zurücklassen. Auch ein Handy ist hier und da zu sehen. „Können wir Musik hören?“

„Es brennt in der Biologie.“ „Ein Lehrer hat Rauch in der Mensa gesehen.“ Erste Gerüchte machen die Runde. Dann endlich das ersehnte Zeichen, wir können ins Gebäude zurück. Das geht leider nicht so diszipliniert wie der Weg nach draußen. Alle sind sehr viel lauter, es wird geschubst, jeder möchte zuerst wieder in der Klasse und bei seinen Sachen sein.

Einige Zeit später erfahren wir den Grund für den Alarm: Einer der Dampfgarer in der Mensa machte so viel unkontrollierten Dampf, dass der darüber befindliche Rauchmelder Alarm schlug und uns eine unfreiwillige halbe Stunde auf dem Schulhof bescherte.

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