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Posts Tagged ‘Nostalgie’

Dies ist ein „Zwergenteller„. Der ist, wie man unschwer erkennen kann, schon alt. Genau genommen so alt wie ich – mindestens. Der Teller, nicht der Zwerg, der ist viel älter, obwohl – bei Zwergen weiß man ja nie so genau.

Dies sind Schokolinsen auf dem „Zwergenteller„. Die sind natürlich ganz frisch, obwohl der Teller auch schon vor vielen Jahren als Aufbewahrungsort für Schokolinsen diente, wie Sie auf dem nächsten Bild erkennen können, wenn Sie genau hinsehen.

Das Bild ist ein Foto vom Foto aus dem Familienalbum (deshalb die schlechte Qualität) und zeigt den Geburtstagstisch an meinem dritten Geburtstag. Sie finden den Zwergenteller im Vordergrund neben der Schachtel für die Mundharmonika. Die Schokolinsen darauf lassen sich nur erahnen. Links davon ist eine Schachtel mit „Märchenschokolade“, Schokotäfelchen in einer Verpackung mit einer Märchenszene. Das gibt es heute nicht mehr.

Der Holzschnitt an der Wand war auch ein Geschenk, ich erinnere mich, dass er noch lange, zusammen mit anderen Märchenfiguren, über meinem Bett hing.

Es fällt auf, dass alle Geschenke für die Dreijährige völlig plastikfrei und unverpackt daherkommen.

Die Schokolinsen gibt es heute immer noch oder wieder, aber sie sind anders. Die Pfefferminzhülle ist viel dicker und härter, der Schokokern nicht so zartschmelzend wie ich ihn in Erinnerung habe. Der Lieblingsmensch hat sie mir in diesen Jahr zum Geburtstag geschenkt, nachdem wir über Traditionen zu Geburtstagen gesprochen hatten. Und so konnten der Zwergenteller noch einmal zum Einsatz kommen. Die Teller stehen ansonsten im Geschirrschrank ganz hinten, eine Aufgabe haben sie im Haushalt nicht mehr. Aber sie sind eine nette Erinnerung.

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Wie sich die Bilder gleichen. Auch wenn Jahrzehnte vergangen sind, das Vergnügen ist unverändert. Leider gibt es diese kleinen Waffelhörnchen nicht mehr. Aber ein Pappbecher und ein Löffel tun es auch.

Sahnehoernchen

Das Lieblingsbaby genießt seinen ersten Besuch im Eiscafé

 

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Heute bei Einkauf fand ich dieses Produkt:

Erbswurst

Suppenwurst

Mein Vater griff früher gelegentlich selbst zu Kochtopf und Rührlöffel und kochte eine solche Erbswurst-Suppe. Diese besondere Mahlzeit durfte ich dann mit ihm gemeinsam genießen. Geschmack und Geruch sind mir noch in Erinnerung.

Und so machte ich heute eine Reise in die Vergangenheit, nahm zwei Wurstabschnitte, zerkleinerte sie mit einer Kabel, löste die Masse in kaltem Wasser auf, brachte das Ganze zum Kochen.

Suppenabschnitte

Suppe in Scheiben

Schon 3 Minuten später servierte ich das Abendessen zusammen mit zwei Brühwürstchen, ein Luxus, den ich als Kind sicher nicht hatte.

Suppenteller

Guten Appetit!

Glaubt man den Erzählungen meines Vaters, dann gab es solche Trockenvorräte auf den Schiffen, auf denen er während des 2. Weltkrieges zur See fuhr. Ich denke, die Geschichte und der Gedanke an Abenteuer und Seefahrerleben gefielen mir schon damals besser als die Suppe selbst. Heiß und sättigend. Kommentar vom Mann im Haus: „Kann man essen.“ Einen Nachschlag wollte er nicht 😉

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In der über 50 Jahre alten Zinkbadewanne aus meinen Kindertagen blüht es 🙂

Seerose

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Das „große Kind“ war einkaufen beim blau-gelben Lieblingsdiscounter und nun schwelgen wir in Erinnerungen an Büdchen, Leckmuscheln und für einen Groschen Liebesperlen.

Nostalgie in der Tüte

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Nicht „Save our Souls“ sondern „Save our Sounds“ ist das Motto des „Museum of Endangered Sounds„, das der Amerikaner Brendan Chilcutt im Internet eingerichet hat. Dort sammelt er Sounds, die vom Aussterben bedroht sind, wie das Geräusch einer Wählscheibe, eines Nadeldrucker oder einer Registrierkasse.

Es macht Spaß, die verschieden Bildchen anzuklicken und den historischen Geräuschen zu lauschen. Man kann auch mehrere gleichzeitig anklicken und ein nostalgisches Konzert erleben.

Entdeckt habe ich die Seite durch einen Artikel in der Sonntagsausgabe der F.A.Z.

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