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Posts Tagged ‘oma’

„Oma Auto rot“ weiß der Zweijährige zu berichten. Ich bin gespannt, was er morgen zu diesem Bilderbuch sagt.

Und nein, dies ist kein Bilderbuch über eine Katzenfamilie, die in einem roten Käfer namens „Moritz“ durch die Gegend fährt. Es ist ein Buch mit allerlei liebevoll gezeichneten Fahrzeugen. Und ein Bagger ist natürlich auch drin … Muss  ja auch, denn Bagger mag der Zweijährige besonders gerne.

Und ja, Frau Ladybird fährt tatsächlich „Käfer“, der aber mit dem Käfer, der mich durch meine Studienzeit begleitet hat, nicht mehr viel zu tun hat.  Der sah eher so aus wie der auf der Titelseite des Bilderbuches. Nur war er hellblau und nicht rot.

Und nein, Frau Ladybird fährt kein Cabrio, mein „Beetle“ hat lediglich ein Panoramadach.

Und ja, mein „Beetle“ ist kinderfreundlich, er hat einen Kindersitz. Damit der Zweijährige mitfahren kann im „Oma Auto rot“.

Und nein, Oma wird sich keinen Hut und ein lila Kleid mit rosa Tupfen kaufen.

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Aus der Weihnachtsbäckerei

Spritzgebäck „wie bei Oma“, hergestellt mit Omas Fleischwolf, Bethmännchen „1. Versuch“  für den Marzipan-Fan im Haus und Kokos-Makronen „immer viel zu schnell alle“ zur Eiweißverwertung. Jetzt fehlt noch was Leckeres mit Nüssen, Mandeln und Schokolade … Hirtenstäbe vielleicht? Wir werden sehen, was noch geht.

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Das Lieblingsbaby war gestern genau 6 Wochen alt und das wurde mit Mama, Tante und Oma zuerst bei einem leckeren Frühstück und anschließend bei einem Ausflug in die Stadt gefeiert, den das Lieblingsbaby allerdings im Kinderwagen verschlafen hat. Wieder zu Hause war er dann gut gelaunt und gerne bereit, für das eine oder andere Foto zu posieren.

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Heute vor 92 Jahren wurdest du geboren. Leider können wir deinen Geburtstag schon seit vielen Jahren nicht mehr gemeinsam feiern. Dafür denken wir ganz oft an dich. Besonders dann, wenn wir versuchen, deine Rezepte nachzubacken oder nachzukochen. Apfelkuchen, Sauerbraten, Kartoffelsalat und Buttercremetorte gelingen mir und dem großen und dem kleinen Kind eigentlich schon ganz gut. Das größte Kompliment können wir uns machen, wenn wir feststellen, dass es „nach Oma“ schmeckt. Die Buttercremetorte, die sich das kleine Kind zum 25. Geburtstag von mir wünschte, war mir wirklich gut gelungen. Die Creme hatte ich in deiner Küchenmaschine gerührt. Nur die Dekoration gab Anlass zu Beschwerden. Du hast immer Smarties genommen zum Verzieren und ich hatte mich für Schokobuchstaben entschieden. Sorry, wird nicht wieder vorkommen.

Eigentlich wollte ich heute dein Grab auf dem Friedhof besuchen, doch das Wetter war so ungemütlich. Da hab ich lieber einen Kuchen gebacken. Victoria Sponge, ein englisches Rezept, das nach der englischen Königin Viktoria benannt wurde, die diesen Kuchen auf ihren tea parties servierte, die sie nach dem Tod ihres geliebten Mannes, Prinz Albert, auf ihrem Landsitz auf der Isle of Wight gab.

Der viktorianische Kuchen besteht zu gleichen Teilen aus Butter (Margarine), Zucker, Mehl (je 170 g), 4 Eiern, 2 Teel. Backpulver und 2 Essl. Himbeermarmelade zum Füllen. Der Teig wird in 2 kleinen Springformen (18 cm) auf Backpapier bei 160°C Umluft ca. 25 Min. gebacken. Nach dem Abkühlen werden die beiden Böden mit der Marmelade zusammengefügt und anschließend mit 1 Essl. Puderzucker bestreut.

Der Kuchen hätte dir sicher auch geschmeckt. Obwohl er nicht wirklich ein Sponge (Biskuit) ist, sondern in Geschmack und Konsistenz an die Rührkuchen erinnert, die du immer „zu gleichen Teilen“ gebacken hast und die wir auf Schwarzbrot mit Butter und/oder  Marmelade gegessen haben.

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Während die Küche vom „großen Kind“ noch darauf wartet, bezogen und mit Geschirr, Töpfen und vor allem mit Leben und Geschichten gefüllt zu werden, hat diese Küche schon so einiges erlebt und kann so manche Geschichte erzählen. Der Herd und das Ceranfeld z.B. kennen Apfelkuchengeschichten, Frikadellengeschichte, Sauerbraten- und Pizzageschichten seit mehr als zehn Jahren.

Doch die ältesten Geschichten kennt die Küchenmaschine, sie hat schon der Oma vom „großen Kind“ zur Seite gestanden. Da gibt es Geschichten von Hefezöpfen und Marmorkuchen, von Buttercremetorten und Tortenböden, Kartoffelkloßgeschichte sowie Spekulatius- und Spritzgebäckgedichte. Später kamen dann Getreide- und Paniermehlgeschichten dazu. Auch der Kühlschrank kennt einige dieser Küchengeschichte, aus der Zeit, die er in Omas Küche verbracht hat.

Die Mikrowelle, die Spülmaschine und die Unterschränke sind zwar jünger, aber ebenfalls ein erfahrenes Team. Die „Alten“ werden nun versuchen, mit den „Jungen“, den schicken, neuen Oberschränken, der Dunstabzugshaube, der Spüle und der Arbeitsplatte, zu einem erfolgreichen Küchenteam zusammenzuwachsen, um gemeinsam viele neue Küchengeschichten zu schreiben.

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„Das war dein bisher bester Kartoffelsalat“, sprach „der Mann an meiner Seite“ gestern Abend, nachdem er die erste Gabel von seinem Teller zum Mund geführt hatte. Ein sehr schönes Kompliment, dankeschön.

Gerne hätte ich auch die Meinung vom „großen Kind“ und „kleinen Kind“ gehört. Ob sie diesmal gesagt hätten: „Wie bei Oma“?

Schließlich versuche ich schon seit Jahren, meinen Kartoffelsalat, sowohl vom Geschmack wie von der Konsistenz, an den Kartoffelsalat anzunähern, den meine Mutter kiloweise in (fast) immer gleichbleibender Qualtiät zubereiten konnte. Ob für Polterabend, Einweihungsparty oder Geburtstagsfeier, fast immer gab es Kartoffelsalat von Mutti, zubereitet aus mindestens 5 Pfund festkochenden Kartoffeln vom Marktstand ihres Vertrauens.

Natürlich habe ich meine Mutter irgendwann nach dem Rezept gefragt. Die Ergebnisse meiner Bemühungen waren immer genießbar, auch lecker, aber selten „so wie bei Oma“. Solange Oma lebte, war es einfacher, sie um eine Schüssel Kartoffelsalat für die Party oder den Kindergeburtstag zu bitten, als selber zu experimentieren. Selbst wenn sie die Kartoffeln besorgte, war das Ergebnis nicht identisch, obwohl die richtige Kartoffelsorte schon einmal eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen des Salates ist. Weiterhin darf man auf keinen Fall Essigessenz durch normalen Essig ersetzten, darf auch die Essenz nicht mit Wasser verdünnen. Die Majonaise muss nicht aus Eigelb durch tröpfchenweises Hinzufügen von Öl hergestellt werden. Einfach ganze Eier verquirlen und mit der gleichen Menge Öl aufschlagen. Dieses sind Erkenntnisse aus meinen zahlreichen Kartoffelsalat-Versuchen, nach dem Tod der „Erfinderin“. Die Größe der Eier und die Menge Öl pro Ei ist nicht überliefert. „Kommt auf die Kartoffeln an“, pflegte meine Mutter zu sagen. Na super.

Gestern habe ich 1 kg kleine, gleichmäßig große,  festkochende Kartoffeln vom Bio-Bauern meines Vertrauens für knapp 2o Minuten (Garprobe!) gekocht. Danach habe ich die Kartoffeln in kaltem Wasser „abgeschreckt“ und dann direkt gepellt und eine Stunde abkühlen lassen.

Ich habe ein ganzes Ei und ein Eigelb von zwei am Morgen auf dem Markt frisch gekauften Eiern Größe L im „Mix-Fix“ geschüttelt, 1 Teel. Senf, eine Prise Salz und einen Spritzer Essig-Essenz dazu und noch einmal geschüttelt. Dann habe ich die Eimenge, es waren 100 ml, mit derselben Menge Sonnenblumenöl aufgefüllt und das ganze wieder kräftig geschüttelt. Daraus entstand eine dickflüssige, gelbe Mayonaise.

Nach einer Stunde Abkühlzeit habe ich die Kartoffeln in dünne Scheiben geschnitten. Auf jeweils eine Lage Kartoffelscheiben in der Schüssel habe ich „ein wenig“ Salz gestreut. Danach habe ich 1 Essl. Essig-Essenz und 3 Spritzer Maggie darauf gegeben, die Mayonaise darüber gegossen und den Salat mit zwei Löffeln vermengt. Dann habe ich noch eine kleine Schalotte in winzige Würfel geschnitten und untergemischt. Deckel auf die Schüssel und eine Stunde durchziehen lassen.

Nach einer Stunde habe ich probiert, noch ein wenig Salz und weißen Pfeffer aus der Mühle hinzugegeben. Fertig!

My best potatoe salad ever

Wir haben gebratenes Seelachfilet dazu gegessen, sehr lecker und grätenfrei nach vorheriger Behandlung mit einer Pinzette.

Seelachsfilet „Müllerin“

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