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Posts Tagged ‘Ordnung’

Falls Sie sich fragen, wie ich bisher meine Sommerferien verbracht habe, hier eine kleine Auswahl meiner Aktivitäten der ersten Tage ohne Anspruch auf Vollständigkeit und in der Reihenfolge beliebig austauschbar.

1 – Lecker essen.

Lachs vom Grill mit Kräutermayonaisenkruste

2 – Ferientermine für das kommende Schuljahr eintragen.

Viele unbeschriebene Blätter

3 – Ordnung schaffen.

Das kann alles weg

4 – Die Finanzen regeln.

Futter für den Steuerberater

5 – Besuch vom (fast) Zweijährigen bekommen.

Unterwegs auch bei Regenwetter

6 – Am nahen Rhein im Liegestuhl den Ausblick genießen.

Rhineside Gallery KR – Uerdingen

7 – Und wieder lecker essen.

Süßkartoffel Pommes aus der Tiefkühltruhe

Und morgen werde ich zwei schöne Tage bei der besten Freundin im östlichen Ruhrgebiet genießen.

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Noch sind die Mappen leer

Diese Sammelmappen fand ich gerade beim Discounter. Mal sehen, ob sie (schul) alltagstauglich sind.

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Freitag

Der Tag versprach heiß zu werden, so dass ich nach dem morgendlichen Lüften erst einmal sämtliche Rolläden heruntergelassen und den Ventilator im Arbeitszimmer einschaltete.

Beim Ausflug zum Wochenmarkt im Stadtviertel zeigte sich, dass nur ein Teil der sowieso kleinen Markhändlerschar gekommen war. Der Bio-Bauer fehlte, der Blumenstand und auch der Stand vom Erdbeerhof fehlte. Ich erstand Lachsfilet am Fischstand, 6 Eier beim Metzgerstand und 1 kg Kartoffeln und zwei rote Zwiebeln beim Gemüsebauern aus Geldern. Damit stand Fisch und Bayerischer Kartoffelsalat für das Abendessen fest. Bei sommerlicher Hitze verzichte ich gerne auf Mayonnaise im Salat.

Sommeressen

Sommeressen

Am Nachmittag waren die Temperaturen bereits weit über die 35°-Marke gestiegen. Dennoch zog es mich noch einmal nach draußen, wollte ich doch endlich den überquellenden Ordner mit der Loseblattsammlung zur Unterrichtsvorbereitung entlasten. Dafür brauchte ich einen Ordner im A5-Format, den es weder im Nachbarstädtchen noch im großen Supermarkt gab. Von wegen „einmal hin, alles drin“. Also Klimaanlage auf 25°C gestellt und auf zum Büromarkt am anderen Ende der Stadt. Dort gab es das Gewünschte und sogar zum Originalordner passend in Weiß. Über den Preis schweige ich besser, für dasselbe Geld hätte ich mehrere A4 Ordner im Discounter bekommen. Doch „Schönheit bei der Arbeit“ hat ihren Preis. Dafür gab es die Hefte im A5-Format, die ich meinen neuen Fünftklässlern als Vokabelhefte schenken werde, dort für 5 Cent pro Stück, da hat sich die Fahrt schon wieder gelohnt.

Schöne Ordnung

Schöne Ordnung

Im Bio-Supermarkt nebenan gab es dann noch ein leckeres Kefir-Getränk für den Rückweg und zwei Schoko-Waffeln aus der Gratis-Verkostung.

Am nächsten Tag lese ich in der Zeitung, dass mit 37,8 °C ein lokaler Hitzerekord aufgestellt wurde.

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Die linke und die rechte Seite

Seit einiger Zeit lese ich mit Interesse den Newsletter, den mir die Flyladies aus dem fernen Amerika schicken, um mich und meinen Haushalt „zum Fliegen“ zu bringen. Woche für Woche bekommt frau darin Tipps, wie sie ihr Chaos besiegt und eine glückliche Hausfrau wird, die Überraschungsbesuch jederzeit in ihr Haus bitten kann, ohne sich der darin befindlichen Unordnung und Verschmutzung schämen zu müssen.

Nun klingelt es zwar gelegenlich an meiner Tür, jedoch Überraschungsbesuch stand noch nie davor, meist ist es der Briefträger, der Paketbote oder der Nachbar, der immer dann Platz zum Rangieren für sein Auto braucht, wenn ich gerade mal gegenüber von seinem Grundstück parke. Dennoch kann auch ich gelegentlich ein paar Tipps für eine aufgeräumte Wohnung gut gebrauchen. Zudem trainiert das Lesen des Newsletter meinen amerikanisch-englischen Wortschatz und ich lerne eine Menge über die Lebensgewohnheiten amerikanischer (Haus)Frauen und ihrer DHs (dear husbands), DDs (dear daughters) and DSs (dear sons).

Jede Woche steht ein anderer Bereich des Hauses /der Wohnung im Focus und muss/soll/darf gereinigt, entmüllt, aufgeräumt werden. Diese Bereiche wiederholen sich ständig, dazu kommt eine monatliche „Sonderaufgabe“. Routine ist, wenn man den Flyladies glauben darf, das Zauberwort und das Heilmittel für bzw. gegen jegliche häusliche Unordnung.

In dieser Woche ist neben dem Badezimmer auch das Büro (zu Hause oder „auf Arbeit“) dran. Die Arbeitsanweisungen der Flyladies sind stets überschaubar und innerhalb von maximal 15 Minuten umsetzbar. Die heutige Anweisung für das Büro lautet:

Look on the left side of your computer and go through this pile and file it or toss it.

Also habe ich mir genau diese Seite meines Schreibtisches vorgenommen und ein wenig abgeheftet (file it) und ein wenig weggeworfen (toss it). Dazu habe ich diverses Leergut entsorgt und mehrere Kaffeebecher in die Spülmaschine gestellt. Einige Minuten später war ich mit der Arbeit des Tages fertig.

Schreibtisch „links“

Und morgen steht dann die rechte Schreibtischseite auf dem Programm. Die 15 Minuten werde ich trotz Reisevorbereitungen wohl erübrigen können und damit einen wohlgeordneten Schreibtisch mein eigen nennen, der bereit ist, nach den Ferien das Chaos des kommenden Schuljahres aufzunehmen.

Schreibtisch „rechts“

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Die Ostertage sind vorbei, es beginnt mit dem Dienstag die letzte Woche der unterrichtsfreien Zeit. Bis jetzt habe ich meine Schulaufgaben noch nicht in Angriff genommen, wie ich dieses „K-Wort“ hasse. Ich leide an akuter „Aufschieberitis“. Dafür kann ich in meinem Arbeitszimmer schon wieder ganz viel Boden sehen, so manches Blatt ist im passenden Ordner verschwunden. Auch ein Erfolg.

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Aufräumarbeiten

Nur langsam gehen sie voran. Es fehlt die Motivation. Zu viele Arbeitsblätter und Kopien, Arbeitsblätter, Informationsschreiben. Dazwischen Zeitschriften, Kataloge und Broschüren. Wo soll das alles einen sinnvollen Platz finden? Es gibt zu wenig Regale hier unter dem Dach. Und zu wenig Platz in der Papiertonne.

Frust … Der Reisepass ist noch immer nicht aufgetaucht.

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