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Posts Tagged ‘Ordnung’

Das eigentlich Feine ist die Tatsache, dass du dir Frühstückslektüre leisten kannst.“ antwortet eine liebe Freundin, bei der ich mich heute Morgen per WhatsApp für die „feine Frühstückslektüre, lesens- und empfehlenswert“ bedanke, die sie mir zum Eintritt in mein Leben ohne Schule geschenkt hat. Wirklich ein Luxus.

Frühstückslektüre

Um neun Uhr bin ich bereit für die nächste Fuhre Altpapier zum Wertstoffhof.

Abfahrbereit

Der Mitarbeiter an der Schranke lässt sich nicht anmerken, ob er mich bzw. mein Auto wiedererkennt, als er die Anlieferung von drei Kartons Altpapier in sein elektronisches Speichergerät eintippt und mir den Weg zur Papierpresse weist. Die hat sich gerade an einigen riesigen Pappkartons verschluckt, die jemand kurz zuvor in den Container geworfen hat.

Papierpresse

Nachdem ein Mitarbeiter mit einer Holzstange den Pappkartonstau beseitigt hat, kann ich meine Kartons ausleeren.

Auf dem Rückweg kaufe ich Grillfleisch für den Abend ein. Wir werden mit den Nachbarn den Beginn der Sommerferien feiern.

Und morgen mache ich Omaprogramm. Es ist schon Einiges vorbereitet. Da muss nur noch das Wetter mitspielen.

Wasserbahn

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Der Lieblingsmann geht wie immer montags früh aus dem Haus. Anders als sonst macht er die Schlafzimmertür zu als er ins Bad geht. So schlafe ich noch einmal kurz ein und werde erst wach, als er kommt, um sich zu verabschieden. Es ist viertel nach sechs, genau die Zeit, zu der ich normalerweise montags aufstehen muss, um mich für die Schule fertig zu machen.

Ich gehe nach unten und trinke eine Tasse Kaffee, blättere durch die Zeitung, verscheuche zwei Mal ein Taubenpärchen aus dem Garten.

Um sieben Uhr gehe ich nach oben in mein Arbeitszimmer und packe drei Kartons mit alten Büchern und jahrzehntealten Arbeitsblättern. Mein Ziel ist es, das Eckregal leer zu räumen und abzubauen. Ich schaffe nur drei von fünf Fächern.

Um zehn Uhr fahre ich zum Wertstoffhof, kippe den Inhalt meiner drei Kartons in die Papierpresse und packe die leeren Kartons wieder in meinen Kofferraum. Bereit für Neues.

Leider kann ich die beiden leeren Toner-Kartuschen dort nicht entsorgen. Muss ich morgen versuchen, sie im Medienfachmarkt loszuwerden.

Um drei Uhr am Nachmittag kommt der Lieblingsmann von der Arbeit. Wir essen den restlichen Erdbeerkuchen vom Sonntag. Ich habe meine drei leeren Kartons bereits wieder mit Papier gefüllt und wir bauen gemeinsam das Eckregal im Arbeitszimmer ab. Das Tagesziel ist erreicht.

Mal sehen, ob der Mitarbeiter beim Wertstoffhof morgen seltsam guckt, wenn ich wieder vorfahre, um dieselben drei Karton in die Papierpresse zu entleeren.

Um sechs Uhr läutet die Kirche den Abend ein. Ich lege jetzt mal die Füße hoch. Rentnerinnen dürfen das.

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Falls Sie sich fragen, wie ich bisher meine Sommerferien verbracht habe, hier eine kleine Auswahl meiner Aktivitäten der ersten Tage ohne Anspruch auf Vollständigkeit und in der Reihenfolge beliebig austauschbar.

1 – Lecker essen.

Lachs vom Grill mit Kräutermayonaisenkruste

2 – Ferientermine für das kommende Schuljahr eintragen.

Viele unbeschriebene Blätter

3 – Ordnung schaffen.

Das kann alles weg

4 – Die Finanzen regeln.

Futter für den Steuerberater

5 – Besuch vom (fast) Zweijährigen bekommen.

Unterwegs auch bei Regenwetter

6 – Am nahen Rhein im Liegestuhl den Ausblick genießen.

Rhineside Gallery KR – Uerdingen

7 – Und wieder lecker essen.

Süßkartoffel Pommes aus der Tiefkühltruhe

Und morgen werde ich zwei schöne Tage bei der besten Freundin im östlichen Ruhrgebiet genießen.

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Noch sind die Mappen leer

Diese Sammelmappen fand ich gerade beim Discounter. Mal sehen, ob sie (schul) alltagstauglich sind.

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Freitag

Der Tag versprach heiß zu werden, so dass ich nach dem morgendlichen Lüften erst einmal sämtliche Rolläden heruntergelassen und den Ventilator im Arbeitszimmer einschaltete.

Beim Ausflug zum Wochenmarkt im Stadtviertel zeigte sich, dass nur ein Teil der sowieso kleinen Markhändlerschar gekommen war. Der Bio-Bauer fehlte, der Blumenstand und auch der Stand vom Erdbeerhof fehlte. Ich erstand Lachsfilet am Fischstand, 6 Eier beim Metzgerstand und 1 kg Kartoffeln und zwei rote Zwiebeln beim Gemüsebauern aus Geldern. Damit stand Fisch und Bayerischer Kartoffelsalat für das Abendessen fest. Bei sommerlicher Hitze verzichte ich gerne auf Mayonnaise im Salat.

Sommeressen

Sommeressen

Am Nachmittag waren die Temperaturen bereits weit über die 35°-Marke gestiegen. Dennoch zog es mich noch einmal nach draußen, wollte ich doch endlich den überquellenden Ordner mit der Loseblattsammlung zur Unterrichtsvorbereitung entlasten. Dafür brauchte ich einen Ordner im A5-Format, den es weder im Nachbarstädtchen noch im großen Supermarkt gab. Von wegen „einmal hin, alles drin“. Also Klimaanlage auf 25°C gestellt und auf zum Büromarkt am anderen Ende der Stadt. Dort gab es das Gewünschte und sogar zum Originalordner passend in Weiß. Über den Preis schweige ich besser, für dasselbe Geld hätte ich mehrere A4 Ordner im Discounter bekommen. Doch „Schönheit bei der Arbeit“ hat ihren Preis. Dafür gab es die Hefte im A5-Format, die ich meinen neuen Fünftklässlern als Vokabelhefte schenken werde, dort für 5 Cent pro Stück, da hat sich die Fahrt schon wieder gelohnt.

Schöne Ordnung

Schöne Ordnung

Im Bio-Supermarkt nebenan gab es dann noch ein leckeres Kefir-Getränk für den Rückweg und zwei Schoko-Waffeln aus der Gratis-Verkostung.

Am nächsten Tag lese ich in der Zeitung, dass mit 37,8 °C ein lokaler Hitzerekord aufgestellt wurde.

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Die linke und die rechte Seite

Seit einiger Zeit lese ich mit Interesse den Newsletter, den mir die Flyladies aus dem fernen Amerika schicken, um mich und meinen Haushalt „zum Fliegen“ zu bringen. Woche für Woche bekommt frau darin Tipps, wie sie ihr Chaos besiegt und eine glückliche Hausfrau wird, die Überraschungsbesuch jederzeit in ihr Haus bitten kann, ohne sich der darin befindlichen Unordnung und Verschmutzung schämen zu müssen.

Nun klingelt es zwar gelegenlich an meiner Tür, jedoch Überraschungsbesuch stand noch nie davor, meist ist es der Briefträger, der Paketbote oder der Nachbar, der immer dann Platz zum Rangieren für sein Auto braucht, wenn ich gerade mal gegenüber von seinem Grundstück parke. Dennoch kann auch ich gelegentlich ein paar Tipps für eine aufgeräumte Wohnung gut gebrauchen. Zudem trainiert das Lesen des Newsletter meinen amerikanisch-englischen Wortschatz und ich lerne eine Menge über die Lebensgewohnheiten amerikanischer (Haus)Frauen und ihrer DHs (dear husbands), DDs (dear daughters) and DSs (dear sons).

Jede Woche steht ein anderer Bereich des Hauses /der Wohnung im Focus und muss/soll/darf gereinigt, entmüllt, aufgeräumt werden. Diese Bereiche wiederholen sich ständig, dazu kommt eine monatliche „Sonderaufgabe“. Routine ist, wenn man den Flyladies glauben darf, das Zauberwort und das Heilmittel für bzw. gegen jegliche häusliche Unordnung.

In dieser Woche ist neben dem Badezimmer auch das Büro (zu Hause oder „auf Arbeit“) dran. Die Arbeitsanweisungen der Flyladies sind stets überschaubar und innerhalb von maximal 15 Minuten umsetzbar. Die heutige Anweisung für das Büro lautet:

Look on the left side of your computer and go through this pile and file it or toss it.

Also habe ich mir genau diese Seite meines Schreibtisches vorgenommen und ein wenig abgeheftet (file it) und ein wenig weggeworfen (toss it). Dazu habe ich diverses Leergut entsorgt und mehrere Kaffeebecher in die Spülmaschine gestellt. Einige Minuten später war ich mit der Arbeit des Tages fertig.

Schreibtisch „links“

Und morgen steht dann die rechte Schreibtischseite auf dem Programm. Die 15 Minuten werde ich trotz Reisevorbereitungen wohl erübrigen können und damit einen wohlgeordneten Schreibtisch mein eigen nennen, der bereit ist, nach den Ferien das Chaos des kommenden Schuljahres aufzunehmen.

Schreibtisch „rechts“

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