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Posts Tagged ‘Pfingsten’

Wir lieben Inselurlaub, jedoch diesmal nicht bei den Briten sondern bei den Nordfriesen. Und auch wenn das Wetter gerade ziemlich wechselhaft und windig ist, haben wir heute einige schöne Stunden mit Sonne, Sand und Meer verbracht.

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Pfingstruhe

Mit leeren Händen kehrte der Mann im Haus an den Frühstückstisch zurück. Im Umkreis von 5 Kilometern gab es keinen Bäcker, der ihm am Pfingstmontag Brötchen verkaufen wollte. Auch die Bäcker sind offensichtlich in den Pfingsturlaub gefahren. Da müssen die Daheimgebliebenen, die am Schreibtisch sitzen und die Klausur- und Klassenarbeitsberge zu bezwingen versuchen, mit Toastbrot vom Discounter vorlieb nehmen. Schade.

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Wenn wir auf die Insel fahren, dann buchen wir immer eine Überfahrt mit der Fähre, weil mir die Vorstellung, in einem Auto zu sitzen, das auf einem Zug steht, der durch eine enge Tunnelröhre fährt, nicht behagt. Ich hatte das Erlebnis ein Mal auf einer Reise mit Schülern und fühlte mich wie eine Zahnpastatube in der Schachtel, eingesperrt und beengt.

Natürlich könnten wir auch nach England fliegen, aber da ich all den günstigen „Buy 1 get 2nd one free“ – Angeboten in den örtlichen Supermärkten selten widerstehen kann, würde das zu unbezahlbaren Übergepäckgebühren führen. Und da wir am linken Niederrhein wohnen, fahren wir morgens um 6 Uhr los, und können bereits um 9.30 Uhr in Dunkerque auf der Fähre einchecken.

check-in

Auf der Fähre begeben wir uns zielsicher zu den Polsterbänken mit Tisch auf Deck 7, wo der Mann an meiner Seite ein wenig ausruht und ich entweder lese oder – wie auf dieser Überfahrt – einen Teil der Abiturklausuren der Kollegin ko-korrigiere. Zwei Stunden später werden wir von den „White Cliffs of Dover“ begrüßt, wir stellen die Uhren eine Stunde zurück und fahren eine knappe Stunde nach Norden zu „unserem B&B“ in Offham, Kent.

Für die Rückfahrt buchen wir normalerweise eine Fähre um 15 Uhr, sind um 14 Uhr zum Check-In in Dover und fahren dann 2 Stunden nach Dunkerque. Dummerweise wird uns die auf der Insel gewonnene Stunde nun wieder weggenommen, wir müssen die Uhr eine Stunde vorstellen, starten somit um 18.30 Uhr Ortszeit Richtung Heimat, wo wir normalerweise gegen 22 Uhr ankommen. In diesem Jahr wollen wir noch ein wenig Zeit am letzten Ferientag zu Hause verbringen und das Pfingstwochenende gemütlich ausklingen lassen. Deshalb buchen wir die 12-Uhr-Fähre. Doch leider sind wir nicht, wie geplant, um 19 Uhr zu Hause, sondern erst um 21.30 Uhr. Schuld daran ist ein Stau gleich hinter der französischen Grenze, den wir großräumig umfahren und schließlich ein nahezu Totalstillstand auf allen drei Fahrspuren in Richtung Antwerpen-Ost, dem wir nur ausweichen können, weil wir uns spontan und noch gerade rechtzeitig zur Zahlung von 6 € Maut für eine Tunnelpassage zur Umfahrung der Stadt in westlicher Richtung entscheiden. Kluge Entscheidung.

Beim nächsten Mal nehmen wir wieder die gewohnte Fähre, getreu dem Motto „never change a running system„.

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Pfingstsonntag

  • Wetter: durchwachsen
  • Aktivitäten: Schreibtisch
  • Essen: Grillfleisch mit Gemüse
  • Fernsehen: Harry Potter

Kein Tag, um ihn im Kalender hervorzuheben.

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Morgen feiert die Christenheit wieder einmal den Geburtstag der Kirche. Pfingsten, griechisch: Pentakoste, der 50. Tag nach Ostern, war ursprünglich ein jüdisches Erntefest.

An diesem Festtag vor mehr als 2000 Jahren, so erzählt es die Bibel, wurde der Geist Gottes zu den Aposteln geschickt, die von Jesus auserwählt waren, das Wort Gottes zu verbreiten. Und das passierte nicht still und heimlich, sondern mit großem Theater:

Plötzlich gab es ein mächtiges Rauschen. Das Rauschen erfüllte das ganze Haus. Dann sahen sie etwas wie Feuer, das sich zerteilte, und auf jeden ließ sich eine Flammenzunge nieder. Alle wurden vom Geist Gottes erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden, jeder und jede, wie es ihnen Gott eingab.

Seit Kindergottesdiensttagen habe ich dieses Bild vor mir, ein Bild von Männern mit tanzenden Flammen über dem Kopf. Von Pfingsten als eine Art göttlichem Sprachkurs, durch den in minutenschnelle 12 Männer alle Sprachen der Welt sprechen konnten. So konnten sie die christliche  Botschaft in die Welt hinaustragen und wurden von jedem und überall verstanden. So konnten die ersten christlichen Gemeinden entstehen.

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