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Posts Tagged ‘Rezepte’

Der Essener Grugapark feiert an diesem Wochenende seinen 90. Geburtstag, eine Veranstaltung, die ich gerne besucht hätte, mit Musik im Park und eine Lasershow am Grugaturm statt Feuerwerk. Doch am Ende des Tages sorgte das Tiefdruckgebiet Bernd dafür, dass wir keinen Ausflug in die alte Heimat gemacht haben.  

Dafür gucken wir ein  Fußballspiel, das torlos unentschieden endet und weder bei mir noch beim Mann an meiner Seite für Begeisterung bezüglich der Leistung unserer jeweiligen Lieblingsmannschaft führt.

Zum Abendessen in der Halbzeitpause habe ich eine Quiche vorbereitet. Mit Blattspinat, Zwiebeln und Speckwürfeln aus einer Packung, die zum Glück noch nicht gemerkt hat, dass ihr „Verfallsdatum“ schon zwei Wochen zurückliegt. Insgesamt eine sehr köstliche Kreation, die wir bestimmt wiederholen werden. Es blieben drei Stück übrig, die nun im Kälteschlaf liegen.

Rezept für Spinat-Quiche nach dem Klick auf das Foto!

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Bei kaltem, ungemütlichen Erkältungswetter mag ich gerne eine heiße Suppe, am liebsten Hühnersuppe. Dazu muss keine Suppenhuhn in den Topf, ich koche meine Hühnersuppe am liebsten von einer Karkasse. Falls Sie diesen Begriff noch nicht gehört haben, hier die Erklärung von Frau Wikipedia:

Karkasse (frz. carcasse „Gerippe“) nennt man das nach dem Tranchieren meist kleinerer Tiere zurückbleibende Knochengerüst samt eventuell anhaftender Fleisch- und Hautreste, speziell von Geflügel und Fischen, sowie die ausgenommenen Panzer von Krustentieren. Der Begriff kann auch ein unvollständiges Gerippe bezeichnen, etwa das von Geflügel nach dem Abtrennen von Kopf, Keulen und Flügeln und dem Herausschneiden der Brustfilets.

Karkassen dienen als Grundlage für Suppen und Saucen, denen sie ein kräftiges Aroma verleihen. In der professionellen Küche werden Karkassen nach dem Auskochen noch mit einer Entenpresse ausgedrückt, um allen Fleischsaft zu gewinnen.

Und wenn Sie sich jetzt, genau wie ich, beim Lesen der o.g. Erklärung gefragt haben, was eine Entenpresse ist, kommt hier gleich die Erklärung:

Eine Entenpresse oder Geflügelpresse ist ein Küchengerät zum Auspressen von Karkassen, den nach dem Braten und Zerlegen von Geflügel zurückbleibenden Knochenresten, um den enthaltenen Saft für die Zubereitung einer Sauce zu verwenden. Sie dient auch zum Auspressen der Schale von Krustentieren.

Entenpressen sind wie alte Wein- oder Druckerpressen als Spindelpresse konstruiert. Über einem Topf mit Auslass am Boden befindet sich eine Scheibe, die mittels einer an einem Bügel über dem Topf angebrachten Gewindestange und einem Drehrad oder Drehgriffen mit hoher Kraft auf den Topfboden gedrückt werden kann. Sie bestehen in der Regel aus rostfreiem Stahl oder Messing.

Warum die Geflügelpresse „Enten“presse heißt, lesen sie bei Interesse bitte unter dem entsprechenden Link nach, klingt ziemlich gruselig.

Ich habe keine Entenpresse verwendet, sondern meine beiden Karkassen mit einem Gesamtgewicht von einem Kilo in ca. 1,5 l Wasser, in das ich 2 Teelöffel Salz und ein Bund sehr fein geschnittenes Suppengemüse hinzugefügt habe, kalt aufgesetzt und dann bei geringer Hitze ca. 1,5 Stunden köcheln lassen. Das ergab eine schmackhafte Brühe, die nicht mehr nachgewürzt werden musste.

Meine Karkassen hatten noch sehr viel Fleisch auf den Knochen, das das große Kind in mühevoller Kleinarbeit abgezupft hat. In der fertigen Brühe habe ich Suppennudeln quellen lassen und einen Eier-Einlauf hinzugefügt. Dabei bildet das mit einer Gabel verquirlte Ei, sobald es mit der kochenden Brühe in Kontakt kommt, großflockige, dekorative Gebilde. Man kann natürlich auch einen Eierstich herstellen oder die Brühe anderweitig aufpeppen. Mir hat ein wenig frisch gehackte Petersilie zur Dekoration gereicht.

20170112_192203Eine solche Suppe ist schnell gemacht und preiswert. Der Kilo-Preis von Karkassen in hiesigen Geflügelhof beträgt 1 Euro.

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Gerade arbeite ich mit „meinen“ Fünftklässlern am Thema „Birthday party“. Sam, eines der Schulbuch-Kinder hat bald Geburtstag. Mit Hilfe seiner Großmutter backt er einen Geburtstagskuchen. Dabei lernen die SchülerInnen allerlei Wortschatz, der zum Verstehen englischer Backrezepte nützlich sein kann. Im Buch lesen wir ein Rezept für chocolate crispies.

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English for chocolate junkies

Wir schreiben eine Einkaufsliste, auf der nur drei Dinge stehen, Schokolade (Zartbitter), Reiscrispies oder Cornflakes und Rosinen. Das Entschlüsseln der Zubereitung ist für Sprachanfänger nicht ganz so einfach. Doch mit vereinten Kräften finden wir heraus, dass wir keinen Backofen brauchen. Wir müssen die Schokolade schmelzen. Nein, nicht in der Microwelle und auch nicht im heißen Wasser, sondern in einer Schüssel über heißem Wasser. (Keiner kennt das Wort „Wasserbad“). Dann 4 (besser 5!) Esslöffel Reiscrispies dazu. Nein, nicht mit dem Mixer rühren, sondern mit dem Löffel mischen (mix).

Kurz vor Ende der Stunde haben wir das Rezept endlich entschlüsselt, wichtige Wörter an die Tafel und ins Heft geschrieben und uns eine Belohnung verdient. Ich hole eine Schüssel aus dem Beutel, der sonst zum Transport der Klassenarbeitshefte dient und lasse sie herumgehen. Jeder und jede darf sich ein chocolate crispy herausnehmen und probieren.

Anmerkung: Ich habe die Zutaten aus dem Rezept verdoppelt, damit es für 33 SchülerInnen reicht. Statt jedes crispy in ein Papierförmchen zu tun, habe ich sie auf Backpapier erkalten lassen. Ich habe nur 25 g Zartbitterschokolade verwendet und 100 g Vollmilch-Schokohase. Eine gute Resteverwertung.

Nachdem auch die zufällig hereinkommende Klassenlehrerin eine Kostprobe bekommen hatte, blieb ein Stück übrig.

Bitte bedienen Sie sich:

chococrispies

 

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Am Samstag waren wir zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, zu der jeder Gast etwas mitbringen sollte. Endlich einen Gelegenheit, das neue Rezept für herzhafte Muffins aus dem Prospekt des Pfennig-Discounters auszuprobieren.

Zunächst den Backofen auf 180°C vorheizen (Umluft 160°C).

20 Muffin-Förmchen auf ein Backblech stellen (Papierförmchen doppelt nehmen)

Muffins-Vorbereitung

270 g Mehl
80 g Haferflocken
1 Päckchen Backpulver
5 EL roher Schinken gewürfelt
3 EL Röstzwiebeln
3 EL gehackter Schnittlauch
2 TL brauner Zucker
1 gestrichener TL Salz

in einer Schüssel mischen.

Muffins-Trockenmischung

180 ml Buttermilch
120 ml Sonnenblumenöl
3 Eier

in einer zweiten Schüssel verquirlen.

Muffins-Mischung-fluessig

60 g Käse reiben

Reibekaese

Die trockenen Zutaten nach und nach in die flüssigen einrühren.

Muffins-Teig

Die Masse auf die Muffin-Förmchen verteilen, den geriebenen Käse darauf streuen.

Muffins-Kaese

Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 25-30 Minuten backen.

Muffins-fertig

lauwarm oder kalt genießen

Schnell gemacht und lecker. Bestimmt auch gut zu einem Glas Wein am Abend und im Sommer fürs Picknick.

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In der aktuellen „Für Sie“ fand ich Rezepte für diese kleinen Erdbeerkuchen.

erdbeertoertchen-1

Vom Rezept …

Und so sahen sie auf meinem Teller aus.

erdbeertoertchen-2

… auf den Teller

 

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Heute vor 92 Jahren wurdest du geboren. Leider können wir deinen Geburtstag schon seit vielen Jahren nicht mehr gemeinsam feiern. Dafür denken wir ganz oft an dich. Besonders dann, wenn wir versuchen, deine Rezepte nachzubacken oder nachzukochen. Apfelkuchen, Sauerbraten, Kartoffelsalat und Buttercremetorte gelingen mir und dem großen und dem kleinen Kind eigentlich schon ganz gut. Das größte Kompliment können wir uns machen, wenn wir feststellen, dass es „nach Oma“ schmeckt. Die Buttercremetorte, die sich das kleine Kind zum 25. Geburtstag von mir wünschte, war mir wirklich gut gelungen. Die Creme hatte ich in deiner Küchenmaschine gerührt. Nur die Dekoration gab Anlass zu Beschwerden. Du hast immer Smarties genommen zum Verzieren und ich hatte mich für Schokobuchstaben entschieden. Sorry, wird nicht wieder vorkommen.

Eigentlich wollte ich heute dein Grab auf dem Friedhof besuchen, doch das Wetter war so ungemütlich. Da hab ich lieber einen Kuchen gebacken. Victoria Sponge, ein englisches Rezept, das nach der englischen Königin Viktoria benannt wurde, die diesen Kuchen auf ihren tea parties servierte, die sie nach dem Tod ihres geliebten Mannes, Prinz Albert, auf ihrem Landsitz auf der Isle of Wight gab.

Der viktorianische Kuchen besteht zu gleichen Teilen aus Butter (Margarine), Zucker, Mehl (je 170 g), 4 Eiern, 2 Teel. Backpulver und 2 Essl. Himbeermarmelade zum Füllen. Der Teig wird in 2 kleinen Springformen (18 cm) auf Backpapier bei 160°C Umluft ca. 25 Min. gebacken. Nach dem Abkühlen werden die beiden Böden mit der Marmelade zusammengefügt und anschließend mit 1 Essl. Puderzucker bestreut.

Der Kuchen hätte dir sicher auch geschmeckt. Obwohl er nicht wirklich ein Sponge (Biskuit) ist, sondern in Geschmack und Konsistenz an die Rührkuchen erinnert, die du immer „zu gleichen Teilen“ gebacken hast und die wir auf Schwarzbrot mit Butter und/oder  Marmelade gegessen haben.

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Wenn das Wetter draußen wenig zu guter Laune beiträgt, dann müssen Glückshormone aus der Nahrung gewonnen werden. Dazu sind diese schnellen Apfelküchlein hervorragend geeignet. Das Rezept entdeckte ich vor einiger Zeit bei einer Blognachbarin und habe es ein wenig abgewandelt (kein Zucker, eine Prise Salz, ein wenig Mineralwasser). Das Ergebnis kann sich sehen (und schmecken) lassen.

Gebackene Apfelringe

Die Teigmenge aus 150 g Mehl, 1 Ei, 1 Prise Salz, 100 ml Milch und 50 ml Mineralwasser war gerade genug für zwei Äpfel. Mehr wären sowieso nicht da gewesen, denn die anderen zwei Äpfel waren im Inneren bereits braun und ungenießbar. Schade. Boskop ist hervorragend zum Backen geeignet, aber leider wohl auch sehr anfällig für braue Flecken und Faulstellen.

Derartig gestärkt kann ich mich nun wieder meiner Schreibtischarbeit zuwenden.

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