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Posts Tagged ‘samstag’

Traditionen sollten gepflegt werden. Eine Tradition im Hause meiner Großeltern väterlicherseits war der samstägliche Eintopf. Erbsen, weiße Bohnen, Linsen und grüne Bohnen standen in wöchentlichem Wechsel auf dem Speiseplan. Favorit meines Opas war ein Eintopf aus grünen Bohnen, obwohl er ansonsten kein Freund von grünem Gemüse war. Bohnen gingen immer. Die Bohnen für seinen Lieblingseintopf kamen aus seinem Schrebergarten, in dem grüne und gelbe Bohnen geerntet werden konnten. Nach der Ernte wurden sie entweder eingekocht oder als Schnippelbohnen in einem Steingutgefäß sauer eingelegt.

Bohnen esse ich ungern als Eintopf, ich mag am liebsten Erbsen oder Linsen. Der Mann im Haus favorisiert Linsen.

Ich habe mich gestern für Erbsensuppe entschieden und dafür die getrockneten grünen Erbsen bereits am Freitagabend eingeweicht. Einweichen hat den Vorteil, dass die Kochzeit deutlich reduziert ist.

Die Zubereitung ist sehr einfach: Man lässt Speck aus, ich habe durchwachsenen genommen, gibt Zwiebelwürfel hinzu und lässt die glasig werden. Dann kommt kleingeschnittenes Suppengrün dazu, etwa ein halbes Bund, ich habe immer welches eingefroren. Dazu kommen die eingeweichten, abgetropften Erbsen und 750 ml Gemüsebrühe. Dann aufkochen und bei kleiner Hitze eine knappe Stunde köcheln lassen. Danach 300 g kleingewürfelte Kartoffeln hinzugeben und weiterkochen bis die Kartoffeln gar sind. Die Suppe eventuell noch mit etwas Salz, Pfeffer und einem Spritzer Maggi abschmecken.

Zur Suppe gab es Mettwürstchen, die ich immer separat in kochendem Wasser garziehen lasse und erst kurz vor dem Servieren scheibchenweise in die Teller bzw. Schüsseln gebe. Dadurch wird der Geschmack der Suppe nicht durch die aus der Wurst austretenden Geschmacksstoffe und das Fett verändert. Außerdem bleiben die Wurstscheiben saftiger und werden nicht mit dem Eintopf totgekocht.

Und nächsten Samstag gibt es Linsensuppe. 🙂

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Auch am Wochenende gibt es hier einen Beitrag zum Thema „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“. Diesmal im Telegrammstil.

  • Ausschlafen
  • Frühstück mit Brötchen vom Dorfbäcker
  • Fortbildung zum Thema „Mündlichkeit im Englischunterricht“
  • nachmittags Wochenendeinkauf beim blau-gelben Discounter.
  • Hühnersuppe kochen
  • Klausuraufgaben für Montag erstellen und ausdrucken.
  • Nochmals zum Discounter – Rotwein mit Glasverschluss einkaufen.
  • Wieder zu Hause Avocado und Frischkäse zu Avocadocreme verarbeiten.
  • Bayern gegen Leverkusen spielen sehen.
  • Kurz vor Ende zu Bella Block umschalten (die Frau hat ein Alkoholproblem!)
  • Hühnersuppe löffeln.
  • Den Abend bei „Lady’s Night“ mit Gerburg Jahnke ausklingen lassen.

Gute Nacht!

 

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So sieht es aus, wenn man einen Raum, der normalerweise von der Schülerbücherei genutzt wird in eine „Sprachenraum“ verwandelt. Sie sehen den Bereich „Englisch“.

Englisch zum Anfassen

Drum herum gab es natürlich auch noch die Tricolore der Fachschaft Französisch, ganz viel Oranje aus der Abteilung Niederländisch, einen Grundrissplan des alten Roms der Fachschaft Latein sowie Informationen zu Spanisch. Der Raum war gut besucht, auch deshalb weil es Lutscher oder Bonbons gab, wenn man mit Hilfe von Englischkenntnissen aus der Grundschule kleine Aufgaben gelöst hatte.

 

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TdoT

TdOT = Schule am Samstag 😦

Für ein paar Stunden am Samstag putzen wir „uns“ heraus. Wir überdecken unschöne Stellen an kahlen Betonwänden mit lustigen Postern oder gelungenen Schülerarbeiten. Die Putzkolonne fährt Sonderschichten. Auf den Tischen und im Eingangsbereich stehen frische Blumen.

Ausgewählte Kolleginnen und Kollegen bieten Unterricht zum Mitmachen an. Es wird experimentiert und gebastelt. Man kann sich im mittelalterlichen Gewand fotografieren lassen. Es gibt Kaffee, Kuchen und Waffeln.

Morgen ist es wieder so weit: Wir gehen auf Schülerfang – es ist Tag der Offenen Tür.

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Der letzte Samstag in den Ferien sollte angemessen gefeiert werden. Dazu ist ein leckeres Frühstück beim Lieblingsbäcker besonders gut geeignet.

Bauernfrühstück für Zwei (klick!)

Und zum Mittag gibt es ein kühles Getränk auf dem Balkon, die doppelwandigen Teegläser eignen sich hervorragend zum Kühlen von Frappé.

Kaffee – geschüttelt, nicht gerührt

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Schlafen, ein bisschen Spielen, eine Runde durch den Park, ein paar Leckerchen, wieder schlafen … Schön und entspannt, so ein Hundeleben.

Samstagmorgen – ganz entspannt

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Schule am Samstag

Einmal im Jahr wird die Schule festliche herausgeputzt, werden Kuchen und Waffeln gebacken, gibt es Fitnesstests und Gewinnspiele. Der Chor singt und die Bläserklassen zeigen ihr Können. Im Chemieraum zischt und funkt und kokelt es. Große und kleine Menschen ziehen durch die Flure, schauen in Klassenräume, Fachräume und in die Mensa. Zwischen halb neun und halb eins zeigen wir, was wir können,  was wir haben und vor allem: Wir zeigen uns von unserer allerbesten Seite. Das ganze nennt sich „Tag der Offenen Tür„.

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Schule am Samstag

Zum Glück findet am Samstag kein Unterricht statt, obwohl mein lieber Chef manchmal bestimmt schon mit dem Gedanken gespielt hat, unser Schulprofil um diese kleine Variante zu erweitern. Würden vielleicht noch mehr Eltern ihre Kinder an unserer Schule anmelden, wenn Sie nicht nur eine Ganztagsbetreuung sondern auch noch eine Samstagvormittag-Betreuung bekämen? Vater und Mutter können ungestört ausschlafen und/oder den Wochenendeinkauf erledigen, während die lieben Kleinen von 8-12 Uhr von uns „individuell gefördert“ werden. Nun, so weit ist es zum Glück noch nicht.

Schule am Samstag bestand heute nur aus der sprachlichen Korrektur einer einzigen Klausur, ein bisschen „Warmlaufen“, bevor es richtig los geht.

Auch Lehrerinnen haben Wochenende, machen Wochenendeinkauf oder erledigen Dinge, für die im Verlauf der Woche keine Zeit war. Waschen zum Beispiel oder Putzen oder Faulenzen.

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