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Posts Tagged ‘Schule’

… das Schuljahr 2017/18. Bis zum letzten Tag hat es mich auf Trab und in Atem gehalten, doch dann ist es um 11 Uhr tatsächlich geschafft. Mein Tisch im Lehrerzimmer ist freigeräumt von Handcreme, leeren Wasserflaschen und allerlei Papierkram. Das Postfach ist geleert, die Unterrichtsverteilung für das kommende Schuljahr in der Tasche verstaut.

Blick nach vorn – Unterrichtsverteilung

Noch hier und dort eine Umarmung und gute Wünsche für die Ferien, dann geht es nach Hause. Geschafft. Ferien.

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Während die Temperaturen draußen ganz langsam in den Plusbereich steigen (aktuell sind es 1,5 °C), sitze ich am Schreibtisch im warmen Arbeitszimmer und korrigiere 29 Bildbeschreibungen. Da steht ein Pony mitten auf einer Landstraße, verursacht einen langen Stau und lässt sich weder von frischem Heu aus der Hand eines Jungen noch durch eifriges Schieben des Bauern dazu bewegen, die Straße freizugeben. Einigen Sechstklässlern gelingt es bereits gut, die Situation anschaulich und nachvollziehbar strukturiert zu beschreiben, andere haben noch große Schwierigkeiten, vor allem mit der Wortstellung im englischen Satz und der Verwendung der richtigen Zeitformen der Verben.

The pony queue

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Fast alle Lehrerinnen und Lehrer, die ich kenne, sitzen im Laufe des Sonntags irgendwann am Schreibtisch und arbeiten für die Schule. Sie korrigieren oder/und bereiten den Unterricht für die kommende Woche oder zumindest für den Montagmorgen vor. Das mache ich genauso. Noch gibt es natürlich keine Korrekturen, deshalb habe ich mich heute eher mit der Vorbereitung des Unterrichts für den morgigen Tag beschäftigt.

Ein neues Halbjahr beginnt, es hat Zeugnisse gegeben, und da ist es schön, wenn der Unterricht auch mit einem neuen Thema beginnt. Für mich ist eine neue Lerngruppe dazugekommen. Die 9. Klasse hat im 2. Schulhalbjahr vier Stunden Geschichtsunterricht bilingual. Morgen werden wir mit einer kurzen Wiederholung der Ereignisse des „Great War“, des 1. Weltkriegs, in die neue Unterrichtsreihe einsteigen, die sich dann im Verlaufe des Halbjahres mit den Folgen des 1. Weltkrieges, dem Versailler Vertrag und der Republik von Weimar befassen wird. Anschließend werden wir den Weg in den 2. Weltkrieg und die Ereignisse nach 1945 betrachten, um dann kurz vor den Sommerferien mit dem Blick auf Wiedervereinigung das curriculare Ziel des Geschichtsunterrichts der Sekundarstufe I zu erreichen. Hoffentlich, wir werden sehen. Da es ein bilingualer Kurs ist, werden wir hoffentlich möglichst viel Englisch sprechen und die Ereignisse immer wieder aus dem Blickwinkel der englischsprachigen Beteiligtem am Geschehen (GB und USA) betrachten.

Ein neues Thema wird es zur Mitte der Woche auch für meinen Leistungskurs geben: India – From Raj to Modern Democracy. Geplant habe ich ein Multimedia-Projekt „India – a kaleidoscope“, bei dem die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aspekte des modernen Indiens präsentieren sollen. Das ist auch für mich ein neues Feld und ich hoffe, dass es allen Beteiligten Spaß machen wird, kleine Videoclips, Radiointerviews oder Musikstücke anzufertigen und zu präsentieren.

Die 8. Klasse muss ich auf eine zentrale Prüfung, die sogenannte „Lernstandserhebung“ im März vorbereiten, bei der Hör- und Leseverstehen überprüft wird. 90 Minuten lang müssen die Schülerinnen und Schüler Texte lesen und hören und auf vierschiedene Weise ihr Verständnis dieser Texte unter Beweis stellen. Es gilt, Wahres von Falschem zu unterscheiden, Sätze zu ergänzen oder Bilder zuzuordnen oder Inhaltsfragen zu beantworten. Dabei geht es nicht um Rechtschreibung und Grammatik, so dass ein Kandidat auch dann die volle Punktzahl einer Aufgabe erreicht, wenn seine Antwort dem Englischlehrer sprachlich die Haare zu Berge stehen lässt. Manchmal ist beim Korrigieren sehr viel Phantasie nötig, um die richtige Antwort zu erkennen. Benotet wird die Prüfung nicht. Für die Note müssen vor und nach den Osterferien zwei Klassenarbeiten geschrieben werden, in denen dann Schreiben und Grammatik wieder im Vordergrund stehen und Hör- und Leseverstehen nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Die 7. Klasse wird sich in den kommenden Wochen mit Irland beschäftigen, der grünen Insel, und ich freue mich auf viele schöne, grüne Poster und die dazugehörigen Präsentationen zum Thema „Typically Irish“.

In der 6. Klasse liefen schon zum Ende des 1. Schulhalbjahres die Vorbereitungen für die mündliche Prüfung am Ende des Schuljahres auf Hochtouren. Die ersten Dialoge „In the shop“ wurden bereits auswendig gelernt und die Bildschreibung klappte bei vielen Schülerinnen und Schülern auch schon recht gut.

In der nächsten Woche wird mein Stundenplan hoffentlich noch einmal überarbeitet, damit die Zahl der „Springstunden“ (früher: Freistunden) noch reduziert wird. Ich werde berichten.

Zum Abschluss ein Blick aufs Sonntagswetter, aufgenommen heute vormittag:

Das wird ein Schneemann, ganz bestimmt …

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Geschafft

Der letzte Korrekturberg ist bezwungen, sehen Sie hier ein Gipfelfoto:

Erfreulicherweise gab es bei diesem Berg auch eine echte Spitze:

Der Rest der Schulwoche steht im Zeichen der Notenfindung, damit wir gerüstet sind für die Zeugniskonferenz am kommenden Montag.

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Da ich gerade den letzten roten Strich auf die letzte von 16 LK-Klausuren gesetzt habe, belohne ich mich jetzt mit ein bisschen Blog-Zeit.

Statistik gefällig?

Das neue Schuljahr in NRW läuft seit 30 Schultagen und die Herbstferien sind nur noch 8 Schultage entfernt. Die erste Runde der Klausuren und Klassenarbeiten habe ich fast abgeschlossen, bis auf den Geschichtskurs haben alle Schüler ihre Arbeiten abgeliefert. Die Kleinsten haben ihre auch bereits zurückbekommen, die Großen sind am Freitag dran. Bis zum Ferienbeginn verschwinden auch die letzten beiden Stapel von meinem Schreibtisch. So der Plan.

Für die Herbstferien gibt es noch keine konkreten Pläne. Der Mann im Haus hat Urlaub genommen, so werden wir sicher dann und wann einen kleinen Ausflug machen. Vielleicht kommt das Lieblingsbaby der Zweijährige zu Besuch und wir können Sandkuchen backen und in Pfützen springen. Ein Ausflug zum Lieblingswinzer steht auch auf dem Programm, rechtzeitig zum Beginn der kalten Jahreszeit gilt es die Rotweinvorräte aufzufüllen.

Hausputz wäre eine Option, ein neues Bett hätte ich gerne, ein Besuch bei der besten Freundin wäre schön. Wahrscheinlich werden die Ferien wieder viel zu kurz sein, um alle Vorhaben in die Tat umzusetzen. Let’s wait and see.

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Heute, am bisher heißesten Tag des Jahres, habe ich wahrscheinlich mehr geschwitzt als meine Prüflinge, die noch einmal antreten mussten, um sich in einem 20-minütigen Prüfungsgespräch die letzten Punkte für ihr Abitur zu verdienen.

Mein Dank geht an die Fachschaft Erdkunde, die eine meiner Kandidatinnen so geprüft hat, dass sie am Ende der Prüfung ihr Ziel, die 100 Punkte für das Bestehen des Abiturs bereits erreicht hatte, sodass die für den Nachmittag angesetzte Prüfung in Englisch bei mir entfallen konnte. Das hat uns eine weitere Stunde Schwitzen im sonnenbeschienenen Klassenraum erspart.

Damit ist das Kapitel „Abitur 2017“ auch in diesem Blog abgeschlossen und wird erst in zwei Jahren mit dem „Abitur 2019“ wieder aufgeschlagen. Die „90bABIes“ sind Geschichte, jetzt kommen nur noch Nullen :-).

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Während die einen schon feiern oder Urlaub machen, müssen die anderen noch einmal ran und die letzten Punkte für das angestrebte Abitur sammeln. Dazu gibt es mündliche Prüfungen im 1. bis 3. Abiturfach.

Aus meinem LK wird ein Schüler die Jahrgangsstufe wiederholen, er hat sich fest vorgenommen, das Abitur im nächsten Jahr mit 2,0 zu bestehen. Ich wünsche ihm Glück.

Ein anderer Schüler kam heute zum Vorgespräch und meinte, er habe sich wohl „verzockt“ und müsse jetzt in allen drei Prüfungsfächern noch einmal antreten, um die berühmten 100 Punkte zu erlangen. Mal sehen, auf welches Pferd er diesmal setzt,  die Englischprüfung ist an zweiter Stelle, nach Mathe und vor Erdkunde.

Eine Schülerin erwarte ich morgen noch zum Vorgespräch, wahrscheinlich hat die sich auch „verzockt“, sie muss in zwei Fächern „nachbessern“.

Die Dritte im Bunde ist eine Schülerin, die bereits mit einem 1,x bestanden hat, der jedoch ein Punkt zur nächstbesseren Note fehlt. Und diesen Punkt möchte sie nun in Englisch holen, obwohl Mathe ihr Lieblingsfach ist. Hoffentlich hat sie sich bei dieser Wahl nicht „verzockt“.

Alle Kandidaten und Kandidatinnen versuchen, mich im Vorgespräch über ihre Stärken und Lieblingsthemen zu informieren, in der Hoffnung, dass ich dies bei der Auswahl der Texte berücksichtigen werde. Let’s wait and see, noch habe ich keine Entscheidung getroffen.

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