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Posts Tagged ‘Sonnet 116’

Falls Ihnen heute auch niemand Blumen überreicht hat und Sie so wie ich keine Valentinskarte im Briefkasten gefunden haben, wenn Sie auch keine Aussichten auf ein Abendessen bei Kerzenschein haben und ihnen kein feuriger Liebhaber zärtliche Worte ins Ohr flüstern wird, dann erfreuen Sie sich an den Worten des großen Barden, der vor fast 500 Jahren im Sonnet 116 die wahre, immerwährende, unerschütterliche Liebe beschreibt, die sogar das Ende der Menschheit überdauern wird. Er hat dieses Gedicht auch für Sie geschrieben – Happy Valentine!

Let me not to the marriage of true minds
Admit impediments. Love is not love
Which alters when it alteration finds,
Or bends with the remover to remove:

O no! it is an ever-fixed mark
That looks on tempests and is never shaken;
It is the star to every wandering bark,
Whose worth’s unknown, although his height be taken.

Love’s not Time’s fool, though rosy lips and cheeks
Within his bending sickle’s compass come:
Love alters not with his brief hours and weeks,
But bears it out even to the edge of doom.

If this be error and upon me proved,
I never writ, nor no man ever loved.

William Shakespeare (1564 – 1616)

Und wenn Sie lieber eine der zahlreichen deutschen Übersetzungen lesen möchten, dann klicken Sie aufs Herz

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