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Posts Tagged ‘Stau’

Die Zeit vergeht so schnell, dass ich kaum schaffe, mein Ferientagebuch auf dem neuesten Stand zu halten. Da trifft es sich gut, dass wir auf unserer Fahrt zum Hoffest des Lieblingswinzers von einem Stau in den anderen fahren und ich mir die Stauzeit mit dem Smartphone vertreibe.

Montag bestand das Ferienabenteuer aus einer Fahrt ins benachbarte Ausland,  um den Kaffeevorrat wieder preisgünstig aufzufüllen. Wenn man fast einen Euro pro Paket sparen kann,  dann lohnt die 20-minütige Fahrt über die Grenze. Und wenn man dann auch noch bei einem Eistee den regen Fahrradverkehr in der Fußgängerzone beobachten darf, kommt tatsächlich so was wie Urlaubsfeeling auf.

Am Dienstag ging die Reise in die andere Richtung, bei Radio Essen wollte ERNA, die rote Gummiente abgeholt werden. Der lokale Radiosender schickt jedes Jahr hunderte roter Enten mit Hörern in die Sommerferien. Fotos der Urlaubsenten werden dann auf der Homepage des Senders veröffentlicht. Sie dürfen sich natürlich auch hier auf Fotos freuen.

Mittwoch sorgte die beste Freundin für Ferienfeeling. Ein gemütliches Frühstück, ein wenig Shopping, selbstgemachte Pommes mit Currywurst und Hundeknuddeln ließen die Zeit bis zur abendlichen Rückfahrt wie im Fluge vergehen.

Donnerstag war Hausfrauentag, schließlich will frau saubere Sachen in den Koffer packen und eine einigermaßen saubere, aufgeräumte Wohnung zurück lassen.

Inzwischen haben wir mehrere Staus umfahren und hoffen auf freie Fahrt nach Rheinhessen, wo wir auch „das kleine Kind“ und „Fräulein Paula“ treffen werden. Ich verspreche das eine oder andere Foto.

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Wenn wir auf die Insel fahren, dann buchen wir immer eine Überfahrt mit der Fähre, weil mir die Vorstellung, in einem Auto zu sitzen, das auf einem Zug steht, der durch eine enge Tunnelröhre fährt, nicht behagt. Ich hatte das Erlebnis ein Mal auf einer Reise mit Schülern und fühlte mich wie eine Zahnpastatube in der Schachtel, eingesperrt und beengt.

Natürlich könnten wir auch nach England fliegen, aber da ich all den günstigen „Buy 1 get 2nd one free“ – Angeboten in den örtlichen Supermärkten selten widerstehen kann, würde das zu unbezahlbaren Übergepäckgebühren führen. Und da wir am linken Niederrhein wohnen, fahren wir morgens um 6 Uhr los, und können bereits um 9.30 Uhr in Dunkerque auf der Fähre einchecken.

check-in

Auf der Fähre begeben wir uns zielsicher zu den Polsterbänken mit Tisch auf Deck 7, wo der Mann an meiner Seite ein wenig ausruht und ich entweder lese oder – wie auf dieser Überfahrt – einen Teil der Abiturklausuren der Kollegin ko-korrigiere. Zwei Stunden später werden wir von den „White Cliffs of Dover“ begrüßt, wir stellen die Uhren eine Stunde zurück und fahren eine knappe Stunde nach Norden zu „unserem B&B“ in Offham, Kent.

Für die Rückfahrt buchen wir normalerweise eine Fähre um 15 Uhr, sind um 14 Uhr zum Check-In in Dover und fahren dann 2 Stunden nach Dunkerque. Dummerweise wird uns die auf der Insel gewonnene Stunde nun wieder weggenommen, wir müssen die Uhr eine Stunde vorstellen, starten somit um 18.30 Uhr Ortszeit Richtung Heimat, wo wir normalerweise gegen 22 Uhr ankommen. In diesem Jahr wollen wir noch ein wenig Zeit am letzten Ferientag zu Hause verbringen und das Pfingstwochenende gemütlich ausklingen lassen. Deshalb buchen wir die 12-Uhr-Fähre. Doch leider sind wir nicht, wie geplant, um 19 Uhr zu Hause, sondern erst um 21.30 Uhr. Schuld daran ist ein Stau gleich hinter der französischen Grenze, den wir großräumig umfahren und schließlich ein nahezu Totalstillstand auf allen drei Fahrspuren in Richtung Antwerpen-Ost, dem wir nur ausweichen können, weil wir uns spontan und noch gerade rechtzeitig zur Zahlung von 6 € Maut für eine Tunnelpassage zur Umfahrung der Stadt in westlicher Richtung entscheiden. Kluge Entscheidung.

Beim nächsten Mal nehmen wir wieder die gewohnte Fähre, getreu dem Motto „never change a running system„.

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Winter im Sektor

Wenn die Verkehrshinweise im Radio minutenlang und die Zahl der Staukilometer dreistellig ist, dann ist es Winter im Sektor.

Wenn die Straßen schneebedeckt und die Fahrzeugschlangen auf den Zubringerstraßen zur nahen Autobahn länger als sonst sind, dann ist es Winter im Sektor.

Wenn Frau Ladybird gelassen an der Fahrzeugschlange vorbei fährt und sich nicht hinten anstellt, dann führt ihr Weg in die Stadt hinein und nicht hinaus – und es ist Winter im Sektor.

Wenn Frau Ladybird trotz Schnee und Eis pünktlich bei der Arbeit ist, dann ist es ein Vorteil, draußen vor der Stadt und hinterm Wald zu wohnen – und es ist Winter im Sektor.

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