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Posts Tagged ‘Stautenhof’

Vor einigen Stunden geboren, ein neuer Bewohner (oder eine Bewohnerin) meines Lieblingsbauernhofes. Mama und Kind spazierten bereits über die große Wiese und ließen sich von Mensch und Tier bestaunen.

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Seit Juli 2013 habe ich Genussrechte an meinem Lieblings-Öko-Bauernhof. Von dem Kapital aus dem Verkauf der Genussrechte hat die Landwirtsfamilie im letzten Jahr den Bau einer neuen Backstube finanziert. Alle, die Genussrechte erworben haben, werden einmal im Jahr zu einer Versammlung eingeladen. Wir erfahren, wie der Hof gewirtschaftet hat und welche neuen Pläne die Familie hat. Und wir erhalten unsere Genießerzinsen in Form von Einkaufsgutscheinen. Wir werden eingeladen zu Wein, Bier und/oder Wasser und einem „Imbiss“. Dabei kommt man in der schönen Atmosphäre des Hof-Bistros schnell mit den anderen „Genießern“ ins Gespräch. Gestern bestand der „Imbiss“ aus einer gar köstlichen Kürbiscreme-Suppe und danach Putengyros mit Kräuterkartoffeln, Tzatziki und/oder Zitronenschmand. Für die Vegetarier unter den Genießern gab es Gemüsepuffer, die aber auch uns Nicht-Vegetariern ganz köstlich schmeckten.

genussmahl

Mir gefällt es zu wissen, dass mein Geld gut angelegt ist. Es gibt bereits neue Pläne. Ein weiterer Stall soll gebaut und die Metzgerei  modernisiert werden. In Zukunft wird es nicht nur Fleisch von hauseigenen Schweinen, sondern auch von hauseigenen Rindern geben.

Meine Hausbank hat mich übrigens noch nie zum Essen eingeladen und die Zinsen sind auch kein Genuss.

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It’s lunchtime

Der Biohof meines Vertrauens bietet von Dienstag bis Samstag einen Mittagstisch. Am letzten Dienstag gab es Gyros – köstlich. Schade, dass ich so selten Zeit habe, mich dort bekochen zu lassen.

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Heute erwartet man mich erst um 13.40 Uhr in der Schule zum Unterricht. Da sollte man meinen, ich könne den freien Vormittag genießen. Kann ich auch, aber nur mit Einschränkung. Schon mehrfach habe ich meinen Stundenplan kontrolliert, auf die Uhr geschaut, überlegt, wann ich losfahren muss. Dazwischen habe ich so allerlei erledigt

  • Ebay-Päckchen für den Versand fertig gemacht
  • Toner-Kartusche gewechselt und alte Kartusche zum Recyceln verpackt
  • Beide Päckchen zum Postladen gebracht, weil der um 12 Uhr schließt (hier auf dem Dorf gibt es noch Mittagspause)
  • Zum Lieblings-Hofladen gefahren und Fleisch, Wurst, Käse, Eier und Gemüse eingekauft

schafe-stautenhof

Und jetzt genieße ich noch einen Tee und dann mache ich mich auf den Weg. 15 Minuten Hinfahrzeit, 45 Minuten Unterricht, 15 Rückfahrzeit – es wird Zeit, dass der Stundenplan den fehlenden Abiturienten angepasst wird.

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Heute ist es mir wirklich schwer gefallen, mich nach der Korrektur von 27 Klassenarbeiten noch einmal zum Schreiben aufzuraffen. Dennoch, hier kommt mein Donnerstag:

Das mit dem Wecken um viertel nach sechs kennen Sie ja jetzt schon, das war auch heute nicht anders. Vielleicht ist es mir ein kleines bisschen schwerer gefallen aufzustehen als gestern, aber auf derartige Befindlichkeiten nimmt mein Stundenplan keine Rücksicht. Noch hat niemand die Gleitzeit in der Schule eingeführt. Zudem muss ich Haare waschen, also nix mit „noch 5 Minuten liegen bleiben“.

Kaffee, Toast und Rosinenstuten zum Frühstück, ein Blick in die Zeitung, dann noch ein paar Kleinigkeiten in die Schultasche packen, die sich heute problemlos schließen lässt. Nur Unterricht in Klasse 6 heute, Klasse 7 schreibt Klassenarbeit, daher nur kleines Gepäck.

Das Auto steht wieder am gewohnten Platz, ist jedoch schneebedeckt. Ich fege die Scheiben frei, den restlichen Schnee pustet der Fahrtwind später vom Dach und von der Motorhaube. Als ich auf dem Lehrerparkplatz ankomme, sind die vorderen Parkplätze bereits alle belegt. Ich finde den vorletzten Platz im zweiten Feld. Heute gibt es keine Sonne und keinen weißen Rauch, Bäume und Sträucher sind schneebedeckt, der Himmel ist grau.

Immer noch Winter

Immer noch Winter

Die Siebtklässler schreiben ihre Arbeit ohne besondere Probleme. Nach 60 Minuten ist alles geschafft und die Hefte im roten Beutel verstaut. Wochenendbeschäftigung.

In der 3. Stunde muss ich wieder einmal in einer 9. Klasse Vertretungsunterricht geben. Die SchülerInnen haben Aufgaben, die sie allerdings nicht erledigen möchten. Einige kenne ich aus dem Geschichtsunterricht. Der Klassenraum ist ungewöhnlich voll. Die niederländischen Gastschüler sind ebenfalls dort, kein besonders interessantes Programm, so eine Vertretungsstunde. Ich erfahre, dass den Gastschülern Vertretungsunterricht unbekannt ist, wenn an der Partnerschule eine Stunde ausfällt, beschäftigen sich die Schüler selbständig oder gehen nach Hause. Neid kommt auf – bei unseren SchülerInnen und auch bei mir.

In der letzten Stunde am Donnerstag steht Englisch in Klasse 6 auf dem Plan. Gestern habe ich endlich den Vokabeltest korrigiert und kann ihn zurückgeben. Nach der Klassenarbeit fragt niemand mehr, man weiß, die gibt es am Freitag. Ich schreibe einen Satz an die Tafel, unterstreiche ein Satzteil. „The magazine is about football.“ Arbeitsauftrag: Bildet einen Fragesatz, der nach dem unterstrichenen Satzteil fragt. Das Bilden von Fragesätze mit Fragewörtern und Präpositionen haben wir in der vorigen Stunde neu gelernt. Da die Schüler gerne „gegen die Uhr“ arbeiten, gebe ich eine Minute Zeit, danach soll der Satz richtig im Heft stehen. „Fertig“, ruft der erste Schüler nach nur 15 Sekunden, nach 30 Sekunden meinen weitere Schüler, die Lösung gefunden zu haben, andere grübeln noch. Die letzten 10 Sekunden zählen wir gemeinsam herunter: 10, 9, 8, 7, 6, noch 5, 4, 3, 2, FEUERALARM !!! Der Sirenton ist eindringlich. Nach kurzem Erstaunen reagieren die SchülerInnen vorbildlich. Fenster werden geschlossen, eine Zweierreihe vor der Tür gebildet, ich greife Schlüssel und Klassenbuch und gebe das Startzeichen zum Verlassen des Klassenraums. Hinter dem letzten Schüler schließe ich die Türe. Im Treppenhaus geht es erstaunlich zivilisiert zu, kein Schubsen oder Rennen. Alle wissen, wohin sie gehen müssen. Erst als wir in dem uns zugewiesenen Bereich des Schulhofes stehen und ich kurz die Anwesenheit kontrolliere, fragt mich eine Schülerin: „Brennt es wirklich?“ Ich weiß es nicht, vermute aber, dass es ein Probealarm oder – wie erst vor kurzem – ein technischer Defekt der Feuermeldeanlage ist. Später wird sich herausstellen, dass der Alarm mutwillig von einer noch unbekannten Person (Schüler?) ausgelöst wurde.

Zurück in der Klasse lobe ich die SchülerInnen für ihr vorbildliches Verhalten und wir gehen relativ schnell zur Tagesordnung über. „What is the magazine about?“ ist die richtige Lösung der Aufgabe an der Tafel. Es bleibt noch Zeit für das Notieren der Vokabelaufgabe, dann ist Pause. Die SchülerInnen gehen wieder auf den Hof, diesmal jedoch mit Jacken und in kleinen Gruppen und ohne meine Begleitung.

Ich habe frei und fahre zum Einkaufen zum Stautenhof, um dort die Schenkel eines Weidehähnchens für das Abendessen einzukaufen. Ein Salat kommt auch noch dazu und ein Stück Käse aus dem Angebot.

Der Rest des Nachmittags steht ganz im Zeichen der Korrektur der 6er-Arbeit, schließlich habe ich angekündigt, diese morgen zurückzugeben. Nur unterbrochen vom Abendessen und einigen kurzen Teepausen, arbeite ich den Stapel ab. Nach dem Abendessen kann der Mann im Haus sein Excel-Programm anwerfen und die Säulendiagramme für die Auswertung der Arbeit erstellen und für jeden Schüler ausdrucken. So können die Schüler (und Eltern) sehen, wie erfolgreich sie bei den einzelnen Aufgaben im Vergleich zum Klassendurchschnitt und zur Maximalpunktzahl waren.

Während Heidi die Teenie-Models umstylt und über den Catwalk schickt, schreibe ich Noten unter Klassenarbeiten und klebe die Auswertungen in die Hefte.

Noch eine halbe Stunde hat der Donnerstag und morgen ist Elternsprechtag – von 16 – 18.30 Uhr! Ich kann mir einen angenehmeren Start ins Wochenende vorstellen.

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Nach meiner Rückkehr aus der Hauptstadt fand ich viel Post in meinem elektronischen Postfach. Auch den wöchentlichen Newsletter des Biohofs meines Vertrauens.

Unglaublich

Nach dem Lesen entstanden in meinem Kopf sogleich Bilder von protestierenden Kunden vor der Fleischtheke des Hofmetzgers. Doch wie kann das sein? Ich dachte immer, die Menschen, die dort ihr Fleisch und Geflügel einkaufen, wissen über die Arbeitsweise des Hofes und das naturgemäß begrenzte Warenangebot Bescheid.

Wäre ich eine Legehenne, würde ich streiken und für solche Kunden keine Eier mehr legen wollen!

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Heute um 10 Uhr war es so weit. Ich habe meine Tasse gespült und meinen Platz im Lehrerzimmer aufgeräumt und das Schulgebäude verlassen.

FERIEN

Und schon den Ferienbeginn habe ich genossen:

Apple-Crumble-Latte zum Geburtstagspreis von 1,50 €, weil ich diesmal rechtzeitig da war.

 

Powershoppen mit dem „kleinen Kind“ und dem „großen Kind“. Faszinierend die Verkäuferin im Jeans-Geschäft, der ein Blick auf die (zugegeben recht schmalen) Hüften der Damen reichte, um die passende Jeans aus dem Stapel zu fischen. Dazu noch ein passender Gürtel … DEAL!

Wiedersehen mit Hundemädchen Paula, die gerade in den Flegeljahren steckt.

Flammkuchen zum Abendessen nach bewährtem Rezept (klicken Sie hier für Rezept und Foto).

Und wenn der Regen morgen Vormittag in den Wolken bleibt, dann nehmen wir an einem „Hühnerevent“ teil und lernen etwas über das Leben der Legehennen auf dem Bio-Bauernhof.

Glückliches Hühnerleben (klick drauf!)

 

 

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