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Posts Tagged ‘Stundenplan’

Fast alle Lehrerinnen und Lehrer, die ich kenne, sitzen im Laufe des Sonntags irgendwann am Schreibtisch und arbeiten für die Schule. Sie korrigieren oder/und bereiten den Unterricht für die kommende Woche oder zumindest für den Montagmorgen vor. Das mache ich genauso. Noch gibt es natürlich keine Korrekturen, deshalb habe ich mich heute eher mit der Vorbereitung des Unterrichts für den morgigen Tag beschäftigt.

Ein neues Halbjahr beginnt, es hat Zeugnisse gegeben, und da ist es schön, wenn der Unterricht auch mit einem neuen Thema beginnt. Für mich ist eine neue Lerngruppe dazugekommen. Die 9. Klasse hat im 2. Schulhalbjahr vier Stunden Geschichtsunterricht bilingual. Morgen werden wir mit einer kurzen Wiederholung der Ereignisse des „Great War“, des 1. Weltkriegs, in die neue Unterrichtsreihe einsteigen, die sich dann im Verlaufe des Halbjahres mit den Folgen des 1. Weltkrieges, dem Versailler Vertrag und der Republik von Weimar befassen wird. Anschließend werden wir den Weg in den 2. Weltkrieg und die Ereignisse nach 1945 betrachten, um dann kurz vor den Sommerferien mit dem Blick auf Wiedervereinigung das curriculare Ziel des Geschichtsunterrichts der Sekundarstufe I zu erreichen. Hoffentlich, wir werden sehen. Da es ein bilingualer Kurs ist, werden wir hoffentlich möglichst viel Englisch sprechen und die Ereignisse immer wieder aus dem Blickwinkel der englischsprachigen Beteiligtem am Geschehen (GB und USA) betrachten.

Ein neues Thema wird es zur Mitte der Woche auch für meinen Leistungskurs geben: India – From Raj to Modern Democracy. Geplant habe ich ein Multimedia-Projekt „India – a kaleidoscope“, bei dem die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aspekte des modernen Indiens präsentieren sollen. Das ist auch für mich ein neues Feld und ich hoffe, dass es allen Beteiligten Spaß machen wird, kleine Videoclips, Radiointerviews oder Musikstücke anzufertigen und zu präsentieren.

Die 8. Klasse muss ich auf eine zentrale Prüfung, die sogenannte „Lernstandserhebung“ im März vorbereiten, bei der Hör- und Leseverstehen überprüft wird. 90 Minuten lang müssen die Schülerinnen und Schüler Texte lesen und hören und auf vierschiedene Weise ihr Verständnis dieser Texte unter Beweis stellen. Es gilt, Wahres von Falschem zu unterscheiden, Sätze zu ergänzen oder Bilder zuzuordnen oder Inhaltsfragen zu beantworten. Dabei geht es nicht um Rechtschreibung und Grammatik, so dass ein Kandidat auch dann die volle Punktzahl einer Aufgabe erreicht, wenn seine Antwort dem Englischlehrer sprachlich die Haare zu Berge stehen lässt. Manchmal ist beim Korrigieren sehr viel Phantasie nötig, um die richtige Antwort zu erkennen. Benotet wird die Prüfung nicht. Für die Note müssen vor und nach den Osterferien zwei Klassenarbeiten geschrieben werden, in denen dann Schreiben und Grammatik wieder im Vordergrund stehen und Hör- und Leseverstehen nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Die 7. Klasse wird sich in den kommenden Wochen mit Irland beschäftigen, der grünen Insel, und ich freue mich auf viele schöne, grüne Poster und die dazugehörigen Präsentationen zum Thema „Typically Irish“.

In der 6. Klasse liefen schon zum Ende des 1. Schulhalbjahres die Vorbereitungen für die mündliche Prüfung am Ende des Schuljahres auf Hochtouren. Die ersten Dialoge „In the shop“ wurden bereits auswendig gelernt und die Bildschreibung klappte bei vielen Schülerinnen und Schülern auch schon recht gut.

In der nächsten Woche wird mein Stundenplan hoffentlich noch einmal überarbeitet, damit die Zahl der „Springstunden“ (früher: Freistunden) noch reduziert wird. Ich werde berichten.

Zum Abschluss ein Blick aufs Sonntagswetter, aufgenommen heute vormittag:

Das wird ein Schneemann, ganz bestimmt …

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Ab heute bestimmt er mein Leben, zunächst bis zu den Osterferien. Danach werden die LK-Stunden wegfallen und die Lernzeit [LZ] hoffentlich verlegt.

stundenplan_2_17Ich mag den Dienstag, den Freitag mag ich nicht. Und überhaupt … ich würde gerne früh anfangen und früh nach Hause gehen dürfen. Aber sie wissen schon … Wunschkonzert und so. Falls Sie sich über die geringe Stundenzahl wundern – Altersermäßigung 😉

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Das große Jammern über den neuen Stundenplan ist nicht nötig, aber zum Jubeln ist auch kein Grund. Wenn Sie mal schauen möchten:

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Der Mittwoch ist nach Aussage des Stundenplanverantwortlichen unabänderbar wegen der Blockung der Stunden in der Oberstufe. Leider lassen sich die Stunde der 6a vom Mittwoch oder die Doppelstunde vom Montag nicht dorthin verlegen, das hätte mir gut gefallen. Dann muss ich es wohl so hinnehmen. Wenn zum Halbjahreswechsel 4 Stunden Geschichtsunterricht „bilingual“ in der 9. Klasse dazukommen, werden sich die Lücken schon füllen. Bis dahin heißen die Lücken „Springstunden“ und werden gerne in „Vertretungsstunden“ verwandelt, von denen jeder Lehrer drei pro Monat kostenlos erteilen muss. Kommt eine vierte hinzu, kann er/sie alle vier als Mehrarbeit abrechnen.

Positiv: Obwohl ich an einem Ganztagsgymnasium unterrichte, habe ich nur am Montag Nachmittagsunterricht in meinem Leistungskurs. An allen übrigen Tagen endet der Unterricht für mich um halb zwei und ich kann den Nachmittag frei gestalten. Mittwochs und donnerstags vormittags kann ich ausschlafen oder die Morgenstunden für Unterrichtsvorbereitung und Korrekturen nutzen. Dann bleibt der Nachmittag frei für Privates und Persönliches.

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Der Urlaub war schön. Der Urlaub war erholsam. Wir hatten gutes Wetter, gutes Essen und gute Gespräche mit vielen verschiedenen Menschen. Die meisten kamen aus England, aber wir trafen auch welche, die kamen aus Luxemburg oder aus der Schweiz. Wir haben viel gelernt über Pflanzen, über Gärten, über neue und alte Geschichte, über Kreuzfahrtschiffe und über die Herstellung von Granola und Brownies, über Menschen und Traditionen.

Die Wäsche ist schon wieder gewaschen und gefalten, die Reisetaschen unter dem Bett verstaut.

Die Schulbücher liegen bereit, jetzt mache ich mich daran, die Pläne für die ersten Schulstunden nach den Sommerferien zu erstellen.

Heute habe ich Unterrichtsinhalte für den bilingualen Geschichtskurs vorbereitet. Der wird sich zunächst mit „The Germans from a Roman Point of View“ beschäftigen und dabei lesen, dass in den Augen der Römer, die Gemeinsamkeit der Deutschen vor allem in ihrer Rolle als Barbaren (!!) im Kampf gegen das Römische Imperium lag. Den sie letztendlich im Teutoburger Wald gewannen. Varusschlacht, Sie wissen schon!

Am Donnerstag treffen sich viele Kollegen traditionsgemäß in der Schule, es gibt den Stundenplan und das große Jammern oder heimliche Jubilieren. Warten wir ab, in welchem Lager ich mich wiederfinden werde.

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… auf den neuen Stundenplan. Heute darf ich noch einmal meinen freien Dienstagvormittag genießen, mein Schultag beginnt erst zur 7. Stunde. Was wird nächste Woche sein? Es kann nicht wirklich besser werden. Morgen weiß ich vielleicht mehr. Es bleibt spannend.

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Der neue Stundenplan beschert mir statt eines langen Schultages am Mittwoch von acht bis drei wie bisher noch einen zusätzlichen langen Montag. Das ist besonders deshalb blöd, weil die Vorbereitungen dafür am Sonntag gemacht werden (müssen).

Der Plan wird bis zu den Osterferien gelten. Danach entfallen alle Stunden der Abiturienten und ich darf am Mittwoch wieder früher nach Hause gehen (und dort Abiturklausuren korrigieren und mündliche Abiturprüfungen vorbereiten). Doch zwischen dem Beginn des 2. Schulhalbjahres und dem Beginn der Osterferien liegen 7 lange Montage (Rosenmontag ist frei!) und 8 lange Mittwoche.

Kann ich jetzt bitte eine Runde Mitleid haben?

 

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