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Posts Tagged ‘Torte’

Das Geburtstagskind hatte anlässlich seines 70. Geburtstages zu einem großen Fest eingeladen und wir sind der Einladung gerne gefolgt.

NRW-Geb-01

Wir wanderten entlang der Rheinufer-Promenade bis zum Landtag und zum WDR. Auf dem Weg drehten wir an zahlreichen Glücksrädern und ergatterten den einen oder anderen Trostpreis. Wir bekamen Schlüsselbänder, Poster, Postkarten, Prospekte und Stoffbeutel, Wasserbälle, Kugelschreiber, Straßen- und Radwegkarten, einen Sparschäler, Kühlschrankmagnete, Malbücher, Buntstifte und Gummibärchen.

Wir gingen durch die Altstadt zum Rathaus, wo es Musik, Altbier und eine pinkfarbene Geburtstagstorte gab, die nur deshalb die große Hitze überstand, weil sie aus Pappmaché war.

Am Nachmittag fuhren wir nach Hause zurück und verpassten die Musik auf dem Burgplatz und die Lichtshow des Rheinturms. Aber man kann schließlich nicht alles haben. Vielleicht beim nächsten Mal, wenn Nordrhein-Westfalen 75 Jahre alt wird.

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Das Ergebnis des gestrigen Maschineneinsatzes – heute mit Beleuchtung – eine Geburtstagstorte für das „kleine Kind“.

Geb-Torte-kl-Kind

Many happy returns of the day 🙂

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Apfelkuchen ?
Käsekuchen ?
Buttercremetorte ?
Käse-Sahne-Torte ?

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Allen. die hier immer, immer mal wieder, gelegentlich oder ausnahmsweise nur heute lesen, wünsche ich entspannte Ostertage.

Das Ostertortenküken

„Ostertorten-Küken“ oder „Osterküken-Torte“

Mein allererster Versuch mit Rollfondant. Meine allererste Motivtorte. Meine allererste Kuppeltorte, gefüllt mit bewährter Käse-Mandarinen-Sahne-Creme. Das Erinnerungsfoto entstand im Vorgarten der Vermieterin, in richtigem „Ostergras“, professionell in Szene gesetzt und fotografiert vom „kleinen Kind“. Viel zu schade zum Essen und doch köstlich. Es ist noch ein Stückchen da, für den 2. Osterfeiertag.

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Man nehme einen kleinen Biskuitboden, eine Flasche Sahne, ein Glas Kirschen, ein Päckchen Vanillepuddingpulver und eine Handvoll Schokostreusel und schon kurze Zeit später kann man ein köstliches Sahnestückchen zum Kaffee genießen. Da geht das anschließende Korrigieren der Klasenarbeiten noch einmal so schnell von der Hand.

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…, sagte „das kleine Kind“ gestern, als ich mich am Ende der Geburtstagsfeier von ihr verabschiedete. Stimmt, ich habe nicht geschrieben, dass „das kleine Kind“ gestern Geburtstag bei „der großen Schwester“ gefeiert hat, damit die Oma, der das Laufen schwer fällt, keine Treppen steigen muss. Die „große Schwester“ wohnt in einem Haus mit Fahrstuhl. Und weil alle Gäste bis zum Nachmittag arbeiten mussten, gab es keine Einladung zum Geburtstagskaffee, sondern zum Abendessen. Kuchen gab es dann trotzdem – zum Nachtisch.

DonauwellenLeider gibt es kein Bild von der Geburtstagstorte, die den Abend auf dem kühlen Balkon verbrachte, geschützt vor neugierigen Hundeblicken in einer Transportbox. Vom „Nachtischkuchen“ blieb so viel übrig, dass die Gäste noch ein Kuchenpaket mitnehmen durften. Der Rest schlummert im Kälteschlaf und wartet dort auf seinen Einsatz beim nächsten Sonntagnachmittagskaffee.

Es gibt auch kein Bild vom Geburtstagsgeschenk, weil das noch beim Paketversand in der Pipeline steckt. Offensichtlich leidet der Götterbote, der es bringen sollte, an Frühjahrsmüdigkeit. So gab es von Mama nur einen langweiligen Gutschein und ein paar nützliche Haushaltshelfer.

Wenn das Geburtstagskind die Geburtstagstorte fotografiert hat, bevor sie sich mit „Fräulein Paula“ darüberhergemacht hat, dann gibt es vielleicht davon noch einmal ein Bild und ein paar Tipps zum Thema „Buttercreme“. Ein Dankeschön geht an „die große Schwester“ fürs „Ausleihen“ der Wohnung und das Vorbereiten des Abendessens.

Jetzt hab ich was geschrieben, alle zufrieden?

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Frau Brüllen lud ein zur Tagebuch-Blogging-Woche. Ich fand die Idee prima, bedachte aber nicht, das heute nicht viel Zeit sein würde fürs Blog-Schreiben, weil doch „das kleine Kind“ Geburtstag feierte. Dennoch – noch ist heute und Zeit für einen Rückblick auf „meinen Montag“.

Wecker um 6 Uhr. Frühstück um 7 Uhr. Abfahrt zur Schule zu 7.30 Uhr. Vom dem Dach des Hauses gegenüber grüßt mich ein Schornsteinfeger. Ich mache ein Foto:

Glück für den neuen Tag?

Ankunft Schule 7.50 Uhr. Im Kopierraum ist bereits eine Warteschlange. Ich kopiere ein Arbeitsblatt für den EF-Kurs in der 1. und 2. Stunde. Im Lehrerzimmer klebt der Chef gerade ein Blatt mit den aktuellen Anmeldezahlen ins Mitteilungsbuch, er ist sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis der Anmeldewoche. Ich finde meinen Namen auf dem Vertretungsplan, eine Übungsstunde in der 6. Klasse muss in der 7. Stunde vertreten werden.

Nach zwei Stunden im Grundkurs der EF eine Freistunde. Ich gehe in den Lehrerarbeitsraum und korrigiere eine der letzten drei „Vorabi“-Klausuren.

Meine 7. Klasse hat die letzte Stunde vor der Klassenarbeit am kommenden Donnerstag. Wir üben noch einmal das Hörverstehen. Ich spiele einen Text zum Thema „Media“ ab. Im Verlauf einer fiktiven Radiosendung erzählen drei Jugendliche, welche Bedeutung Medien für sie haben. Die Skala reicht vom Bücherwurm bis zum Internet-Freak. Die Klasse wirkt gelangweilt.

Die nächste Stunde ist erneut eine Freistunde. Ich sitze wieder im Lehrerarbeitsraum und korrigiere die vorletzte der Klausuren. Diesmal ist das Ergebnis enttäuschend, ich verstehe kaum die Aussageabsicht des Schülers. Am Ende der Klausur schreibt er: „Sorry für das Durcheinander!“

Der Schultag endet mit zwei Übungsstunden in zwei 6. Klassen. Ich beende die 7. Stunde pünktlich, damit noch genügend Zeit für „Aufräumarbeiten“ (Tafel putzen, Stühle hochstellen, fegen) bleibt. Meine Jacke habe ich schon mit in den Klassenraum genommen, so dass ich das Schulgebäude ohne weitere Umwege verlassen kann. Es ist 14.30 Uhr als ich mit dem Auto das Schulgelände verlasse.

Während der 15-minütigen Fahrt nach Hause gehe ich im Kopf die weitere Planung durch. Torte dekorieren und transportsicher verpacken, umziehen, die Tüte mit den Geschenken steht schon bereit.

Zu Hause läuft alles nach Plan, wenig Minuten nach 15.00 Uhr kann ich mich auf den Weg zur Geburtstagsfeier machen.

Am Ort des Geschehens herrscht reges Treiben. Das Geburtstagskind kann ich zunächst in dem Gewusel von 12 Hundebeinen nicht ausmachen. Ich frage mich, wer hier den meisten Spaß beim Auspacken der Geschenke hat.

Wenn ich meine Kamera nicht am Ort des Geschehens vergessen hätte, könnten Sie hier jetzt ein Foto von der Geburtstagstorte sehen. So sehen Sie ein Foto vom Geburtstagskind:

vor 23 Jahren ...

vor 23 Jahren …

Zum Abendessen mache ich mit dem „großen Kind“ Pizza. Sie erinnern sich vielleicht an die tröstenden Worte meine Bettnachbarin im Krankenhaus „Erstes Kind Mädchen – gut – kann Mutter helfen.“ Das „erste Kind“ hat alle Zutaten für die Pizza eingekauft, das Rezept stammt aus WDR-Sendung „Der Vorkoster“ [LINK]. Ich knete den Teig, das Kind verteilt den Belag. Trotz des ungewohnten Gasbackofens findet das Ergebnis die Zustimmung aller Geburtstagsgäste. Von drei Blechen (Teig von 900 g Mehl) bleibt nur ein kleines Stückchen übrig und darüber darf sich „Fräulein Paula“ freuen.

Am frühen Abend fahre ich zurück nach Hause, es schneit bereits ein wenig, die Streufahrzeuge sind unterwegs, das verheißt nichts Gutes.

Fazit des ersten Tages in der Tagebuch-Blogging-Woche:

Auch Lehrer haben ein Privatleben – oder: Schule und Familie – Alles nur eine Frage der Organisation

Lesen Sie morgen in diesem Blog, warum Lehrer auch manchmal vormittags frei haben.

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