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Posts Tagged ‘USA’

Laut übereinstimmenden Twitter-Angaben haben sich Trump und Obama auf den Weg vom Weißen Haus zum Kapitol gemacht.

Quelle: Live-Ticker auf der Online-Seite der Tagesschau

Wird Berichterstattung ab sofort über das Zwitscher-Portal gemach? Der zukünftige amerikanische Präsident ist ja ein Fan dieses Mediums. Wird er seine Antrittsrede twittern?

Aus beruflichen Gründen werde ich mir sein Gezwitscher gleich anschauen. Sie wissen schon, der Amerikanische Traum ist im Curriculum verankert und abiturrelevant. Da muss man als Englischlehrer informiert sein.

Mein LK hat den Auftrag, die Antrittsrede zu hören oder zu lesen. Wir haben spekuliert, ob er einen Slogan haben wird. Wird er andere Präsidenten zitieren?

Vielleicht so: I have a dream that I will make America great again. Yes, I can.

Gleich werden wir es wissen.

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Context – Englischbuch für die gymnasiale Oberstufe NRW – Kapitel 7

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Frau Brüllen will es mal wieder wissen. Und gerne schildere ich meinen „Fünften“ im September.

Ich stehe zur gewohnten „Schulzeit“ um 6.20 Uhr auf und absolviere das übliche Programm, sie wissen schon, waschen, schminken, frisieren, anziehen, während der Mann im Haus das Frühstück bereitet.

Um 7.30 Uhr mache ich mich auf den Weg zur Schule, wo mich im Kopierraum bereits ein Riesenandrang erwartet und ich gut zehn Minuten warten muss, bis ich eine Folie mit den 50 Staaten der USA und ihren Hauptstädten für meinen Englischunterricht in „meiner 8“ kopieren kann.

Die SchülerInnen reagieren überrascht, mich bereits in der ersten Stunde zu sehen, sie hatten den Mathelehrer erwartet. Doch der ist für eine Stunde in einer der neuen fünften Klassen eingeteilt und ich „darf“ ihn vertreten.

Nachdem ich einen funktionierenden Overhead-Projektor gefunden habe, kann ich meine Folie präsentieren und wir vergnügen uns mit der Aussprache der Staaten, die nicht immer selbsterklärend ist. Zum Beispiel „Illinois“ und „Arkansas“ ohne „s“ am Ende, dafür „Massachussets“ mit reichlich „s“ und „tsch“ und „sch“ und „ts“ und was es da noch an Unregelmäßigkeiten gibt.

Gleichzeitig lernen wir, dass Baumwolle eine Pflanze ist, die im Englischen „cotton“ heißt und in flauschigen, weißen Bällen an der Pflanze wächst, bevor sie gepflückt, gekämmt, zu Fäden gesponnen und gefärbt wird, damit daraus T-shirts und Hosen entstehen können, in die ein Schildchen mit „100 % Cotton“ eingenäht ist. Ach sooooooo …

Wir lernen auch, dass in Texas Cowboys auf Pferden reiten und Tiere fangen, die entweder „cow“ oder „bull“ oder mit Sammelnamen „cattle“ und nicht „meat“ heißen. Ach wie romantisch …

Wir finden heraus, dass die „Rocky Mountains“ kein Staat sondern ein Gebirge und  „Silicon Valley“ kein Tal sondern eine Firmenstadt und die Wiege der Computer und Spielplatz von Bill Gates & Friends sind. Ach wirklich?

In den kommenden 14 Tagen wird jede und jeder einen Staat aus der Liste auswählen und eine kurze, interessante Präsentation vorbereiten. Muss jeder vortragen??? – Jaaaaa!!

Am Nachmittag kommt „das große Kind“ und wir lesen ihre Masterarbeit Korrektur. Es gibt schon viele Seiten und ein Ende ist definitiv abzusehen. Dennoch ist das Kind unzufrieden und sucht nach Ablenkung: Masterarbeit ist doof! – Gibt es was zu essen?

Teilchen auf dem Balkon

Teilchen auf dem Balkon

Tea for Two

Tea for Two

Der Rest des Tages und des Abends wird im Zeichen der Vorbereitung des morgigen Schultages stehen. Der lange Freitag mit zweimal Doppelstunde Geschichtsunterricht. Ich freue mich nicht wirklich darauf.

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… war irgendwie sehr unspektakulär.

Die „Kleinen“ sortierten zunächst verschiedene Nomen nach „much“ und „many“ und schrieben danach eine Einkaufsliste („a bag of flour, a box of eggs, a bag of apples) sowie die Zutatenliste für einen Apfelkuchen (What you need: 4 apples, 300 g flour, 100 g sugar …) in ihr Heft.. Bis zum nächsten Mittwoch, wenn wir uns wiedersehen, werden sie eine Backanleitung verfassen (What you do: Peel the apples, cut them in small pieces …), die die Zutaten (hoffentlich) zu einem Apfelkuchen werden lässt. Wer eine einigermaßen verständliche Anleitung formulieren kann, darf – so habe ich es versprochen – ein Stückchen vom fertigen Kuchen naschen. Als ich den Klassenraum verließ, blieben besonders die Jungs mit einigermaßen ratlosen Gesichtern und der Zutatenliste zurück.

Die „Großen“ zogen von Station zu Station entlang der „Route 66“. Dabei lernten sie ein Auto zu mieten, trafen Al Capone und Billy the Kid, schrieben eine Bauanleitung für eine Hamburger, trafen Sheriffs, Cowboys und Indianer und schrieben eine Bildergeschichte zu „High Noon“. Sie arbeiteten selbständig und sehr oft auch kooperativ, nutzten das Wörterbuch, legten Triminos und spielten „Stadt, Land, Fluss“. English can be so much fun.

Auf meinem Schreibtisch liegen die Abiklausuren des Kollegen, die ich als Zweitkorrektur lesen und bewerten muss neben den Rezepten für Gulasch- und Kartoffelsuppe. Es stehen zwei Partys auf dem Terminkalender, die eine findet morgen Abend hier statt (Gulaschsuppe), die andere am Sonntagmorgen beim „großen Kind“ (Kartoffelsuppe nach einem Rezept aus der Hochschulküche). Da muss ich Präferenzen setzen.

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