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Posts Tagged ‘Viktoria Sponge’

Heute vor 92 Jahren wurdest du geboren. Leider können wir deinen Geburtstag schon seit vielen Jahren nicht mehr gemeinsam feiern. Dafür denken wir ganz oft an dich. Besonders dann, wenn wir versuchen, deine Rezepte nachzubacken oder nachzukochen. Apfelkuchen, Sauerbraten, Kartoffelsalat und Buttercremetorte gelingen mir und dem großen und dem kleinen Kind eigentlich schon ganz gut. Das größte Kompliment können wir uns machen, wenn wir feststellen, dass es „nach Oma“ schmeckt. Die Buttercremetorte, die sich das kleine Kind zum 25. Geburtstag von mir wünschte, war mir wirklich gut gelungen. Die Creme hatte ich in deiner Küchenmaschine gerührt. Nur die Dekoration gab Anlass zu Beschwerden. Du hast immer Smarties genommen zum Verzieren und ich hatte mich für Schokobuchstaben entschieden. Sorry, wird nicht wieder vorkommen.

Eigentlich wollte ich heute dein Grab auf dem Friedhof besuchen, doch das Wetter war so ungemütlich. Da hab ich lieber einen Kuchen gebacken. Victoria Sponge, ein englisches Rezept, das nach der englischen Königin Viktoria benannt wurde, die diesen Kuchen auf ihren tea parties servierte, die sie nach dem Tod ihres geliebten Mannes, Prinz Albert, auf ihrem Landsitz auf der Isle of Wight gab.

Der viktorianische Kuchen besteht zu gleichen Teilen aus Butter (Margarine), Zucker, Mehl (je 170 g), 4 Eiern, 2 Teel. Backpulver und 2 Essl. Himbeermarmelade zum Füllen. Der Teig wird in 2 kleinen Springformen (18 cm) auf Backpapier bei 160°C Umluft ca. 25 Min. gebacken. Nach dem Abkühlen werden die beiden Böden mit der Marmelade zusammengefügt und anschließend mit 1 Essl. Puderzucker bestreut.

Der Kuchen hätte dir sicher auch geschmeckt. Obwohl er nicht wirklich ein Sponge (Biskuit) ist, sondern in Geschmack und Konsistenz an die Rührkuchen erinnert, die du immer „zu gleichen Teilen“ gebacken hast und die wir auf Schwarzbrot mit Butter und/oder  Marmelade gegessen haben.

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