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Posts Tagged ‘Wünsche’

Das große Kind wünscht sich zum Geburtstag Möbel aus Holz für draußen. Die könnte man kaufen, z.B. beim Möbelschweden. Man kann aber auch Mamas Lieblingsmenschen von diesem Wunsch erzählen und der macht dann „mal eben“ einen Bauplan und rechnet aus, wieviel Holz man kaufen müsste, um den Traum vom Möbel für draußen zu verwirklichen.

Wenn man dann das Holz gekauft hat, kommt der Lieblingsmensch mit der Säge, zersägt „mal eben“ das Holz in viele handliche Stücke und nimmt die Bretter mit in seinen Zauberkeller, wo er sie noch weiter zersägt, fräst, hobelt, schmirgelt und zusammen mit dem Freund vom großen Kind verschraubt.

Währenddessen darf das große Kind warten … und hoffen … bis der Geburtstag endlich da ist und dann die Wunschmöbel tatsächlich auf dem Sonnenplatz am Ende des Gartens stehen.

loungeDie beste Freundin, die ihrem Patenkind auch gerne Wünsche erfüllt, lädt ein paar Tage später ihr Auto voll mit schwedischen Kissen, damit das große Kind auch weich und warm sitzen kann. Wie schön, wenn auch große Wünsche „mal eben“ in Erfüllung gehen.

lounge-1Sollten Sie nun auch den Wunsch nach Gartenmöbeln verspüren, sprechen Sie doch mal mit Ihrem Lieblingsmenschen, meiner nimmt gerade keine neuen Wünsche mehr entgegen, er hat noch diverse Projekte auf seiner to-do-Liste, die sich nicht „mal eben“ erledigen lassen.

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Das alte Jahr haben wir fast geschafft, und jetzt wird es Zeit für meine guten Wünsche für alle, die mich schon seit langem oder erst seit kurzem auf meinem Blog besuchen. Ich weiß nicht, ob Sie ins neue Jahr rutschen, springen oder tanzen, ob allein, zu zweit, mit Kind und/oder Hunden und Katzen. Lassen Sie es sich auf jeden Fall gut gehen, bleiben Sie gesund und kommen Sie gut in ein neues, glückliches und erfolgreiches Jahr 2016.

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Montag, der erste Schultag für Lehrer und alle Schülerinnen und Schüler, die sich mit Hilfe einer Nachprüfung die Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe verdienen wollen.

Der erste Satz nach dem Betreten des Schulgebäudes durch den Lehrereingang kommt von einer jungen Kollegin, die mir auf dem Weg zum Lehrerzimmer begegnet: „In der Lehrertoilette sind Tiere! Ich habe dem Hausmeister schon Bescheid gesagt!“

‚Tiere?‘, denke ich. ‚Hund, Katze, Maus? Rosa Elefanten?‘

Was für Tiere?“, frage ich, auf das Schlimmste vorbereitet. Kakerlaken vielleicht, oder Ratten? Die sollen ja gelegentlich aus Kloschüsseln springen.

Kleine schwarze Fliegen, ganz viele, ganz eklig!“, klärt mich die Kollegin auf.

Ich vermeide den Gang zur Toilette (ich war es kurz zuvor zu Hause, also kein Problem) und gehe stattdessen ins Lehrerzimmer, in der Hoffnung dort keine Tiere anzutreffen, sondern nette Kolleginnen und Kollegen.

Einige sitzen dort bereits, andere stehen noch zahlreich drumherum und „es tobt der Bär“ (schon wieder ein Tier), weil noch nicht jeder seinen Wunschplatz an seinem Wunschtisch gefunden hat. In den Ferien wurde das Lehrerzimmer vergrößert, Tische und Stühle neu gruppiert. So sind nun die im Vorteil, die bereits seit 8 Uhr in der Schule sind und ihren Platz bereits markiert haben. Machen die Tiere nicht auch, markieren meine ich?

Mein Lieblingsplatz ist bereits anderweitig besetzt, doch zum Glück hat eine nette Kollegin für mich einen Platz an ihrem Tisch im hinteren Bereich des Lehrerzimmers reserviert. Weit weg von der Türe, an der sich in den Pausen die Schüler drängeln und weg vom Telefon, das in Pausen und Freistunden gerne häufig klingelt.

Ich markiere meinen Platz mit einem Stiftebecher, in dem eine englische Flagge steckt. Das Schuljahr kann beginnen und es beginnt mit einer zweieinhalb-stündigen Konferenz, in deren Verlauf der Schulleiter wegen der Tiere auf der Toilette Entwarnung gibt: sie wurden von dem Hausmeistern und den Putzfrauen inzwischen entfernt.

Seine Worte werden am Mittwoch zu überprüfen sein.

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Apfelkuchen ?
Käsekuchen ?
Buttercremetorte ?
Käse-Sahne-Torte ?

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Alle Jahre wieder merken wir, dass das Schuljahr zu Ende geht auch daran, dass die Schulleitung den Fachvorsitzenden Listen in die Postfächer legt, auf denen diese Unterrichtsverteilung für das kommende Schuljahr vorbereiten müssen.

Von diesem Zeitpunkt an wandern diese Kolleginnen und Kollegen in Pausen und Freistunden durch das Lehrerzimmer und fragen die Kolleginnen und Kollegen nach ihren Klassen- und Kurswünschen. Manche Klassen und Kurse sind sehr begehrt, andere regelrechte Ladenhüter. „Nimmst du die 8c?“ „Nein, bloß nicht, die sind ganz furchtbar!“

Besonders schwierig wird es, wenn für zwei Leistungskurse 4 BewerberInnen zur Verfügung stehen und die Fachvorsitzende selber dazu gehört. Wie macht sie die Verteilung, ohne den Kolleginnen auf die Füße zu treten? Und wie geht sie mit der Tatsache um, dass bereits ein Name von der Schulleitung eingetragen wurde, diese damit den Wunsch einer Kollegin erfüllt hat, die im kommenden Schuljahr mit reduzierter Stundenzahl aus dem Erziehungsurlaub zurück kommt. Mit dieser Entscheidung ist niemand in der Fachschaft wirklich glücklich. Wo gibt es die geheime Wunschliste, in die man sich schon vor Veröffentlichung der offiziellen Listen eintragen kann und mit welchen Argumenten kann man die Schulleitung überzeugen, in die Liste aufgenommen zu werden? Muss man dazu junge Mutter sein oder einfach nur dreist genug?

Die Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft schwanken zwischen „Wir tragen alle 4 Namen in das entsprechende Feld ein“ und „Wir streichen den Namen der Kollegin durch und teilen ihr zwei andere Kurse zu.“ Der erste Vorschlag ist kindisch und wenig zielführend, der zweite würde ein Gespräch mit der betreffenden Kollegin erfordern, denn sie sollte, genau wie alle anderen, ein Mitspracherecht haben. Da weder ich noch irgendjemand anderes aus der Fachschaft das Gespräch führen möchte, akzeptieren wir den Vorschlag der Schulleitung und die Kollegin bekommt ihren Wunschkurs.

Was bleibt, ist ein ungutes Gefühl. Ich bin unzufrieden, obwohl die Entscheidung von allen Fachschaftsmitgliedern mitgetragen wird. Hätte ich doch lieber auf Konfrontationskurs gehen sollen? Welchen Einfluss wird unsere Entscheidung auf die Zusammenarbeit mit der Kollegin haben? Ich werde den zweiten Kurs unterrichten, nach einem Schuljahr ohne LK eine einvernehmliche Entscheidung der Fachschaft.

Am Ende der Woche habe ich die leidige Liste immer noch nicht vollständig gefüllt. Sehr oft musste ich einen Namen wieder ausradieren, weil der Kollege in einem anderen Fach mit mehr Stunden gebraucht wird oder die Kollegin nicht mehr als 6 Korrekturklassen bzw. -kurse haben will, was ich gut verstehen kann. Am nächsten Donnerstag muss ich meine Liste der Schulleitung übergeben, die sich dann bis zum Ferienende mit dem Feintuning beschäftigen wird. Noch vor Ferienbeginn werden alle wissen, welche Klassen und Kurse sie im nächsten Schuljahr unterrichten dürfen bzw. müssen.

Es bleibt spannend.

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Zwei Jahre habe ich mit meinem Englisch-LK verbracht. So richtig warm geworden bin ich mit meinem Kurs nicht. Wir waren keine wirkliche Gemeinschaft, eher viele ganz unterschiedliche Wesen mit sehr unterschiedlichen Interessen. Zweiergruppen, Einzelkämpfer, einige sehr willig, viele bequem und wenig bereit, mehr als das absolut Notwendige für den Unterricht zu tun. Gemeinsame Unternehmungen – eher nicht. Kurstreffen – auch nicht. So gingen wir letztendlich auseinander ohne Emotionen. Alles Gute und Tschüss.

Dennoch war es mir ein Bedürfnis, jedem eine Karte mit guten Wünschen am Zeugnistag zu überreichen:

16 x gute Wünsche (klicken macht größer!)

Die Reaktion: Verwunderung, freudige Überraschung, besonders bei den „netten Mädchen“ und den „charmanten Jungs“.

Im kommenden Schuljahr werde ich in keinem der Englisch-LKs unterrichten. Stattdessen konzentriere ich mich auf die Handvoll GK-Schüler, die Englisch als Abiturfach gewählt haben und betreue nach längerer Pause wieder einmal eine der sogenannten „Seiteneinsteiger-Klassen“. Das sind alle diejenigen Schüler, die mit einem qualifizierten Abschluss von der Real- oder Hauptschule zu uns kommen, um ihr Abitur zu machen. Erfahrungsgemäß haben diese Schülerinnen und Schüler wenig Erfahrung mit Textarbeit und Analyse, aber dafür ein hohes Maß an Arbeitsbereitschaft und Motivation. Ich bin sehr gespannt und freue mich darauf, diese Jugendlichen weiter zu fördern und hoffentlich zum gewünschten Abschluss ihrer Schullaufbahn zu bringen.

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