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Posts Tagged ‘Zeugnisse’

4 Unterrichtstage + 1 Konferenztag + 1 Klassenausflugstag + 1 Sportfesttag + 1 Zeugnistag = SOMMERFERIEN

oder:

5 x 6b + 2 x 8b = SOMMERFERIEN

Klingt irgendwie überschaubar 🙂

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An Tagen wie diesen ...

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Noch 11 Unterrichtstage – dann beginnen auch hier in NRW die Schulferien.

Was noch zu tun ist:

  • 26 mündliche Prüfungen zum Thema „South Africa“  in der EF (Freitag)
  • Wochenend-Fahrt nach London mit OberstufenschülerInnen (Samstag)
  • Noten „machen“ für alle Klassen und Kurse (bis Montag 12 Uhr)
  • Dienstbesprechungen (Dienstag und Donnerstag)
  • Studien- und Berufsorientierungsveranstaltung für die Oberstufe (Donnerstag vormittags)
  • Zeugniskonferenz (Donnerstag nachmittags und abends bis 19 Uhr)
  • Klassenausflug zur ZOOM World in Gelsenkirchen mit Klasse 7 (Freitag ganztägig)
  • „Wasserprojekt“ mit Klasse 7 (Montag – Mittwoch)
  • Sportfest (Donnerstag)
  • Zeugnisausgabe (Freitag)

Unterricht findet nur noch sporadisch und nicht immer mit allen Schülerinnen und Schülern statt. Die „Kleinen“ sind beim „Schnupperrudern“ oder mit dem Chor unterwegs, die „Großen“ baden an der „Blauen Lagune“, machen das Sportabzeichen oder spielen Theater.

Der Countdown läuft …

 

 

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Die Zeugnisse sind verteilt, die SchülerInnen sind bereits um halb elf nach Hause geschickt worden, um ihre Halbjahreszeugnisse ausgiebig zu feiern oder zu bejammern. Es stimmt mich nachdenklich, dass ein Zeugnisschnitt von 3,6 bei dem einen zu Freudengeschrei führt, eine einzige 5 in Latein zusammen mit vielen 3ern und 2ern bei der anderen die Tränen fließen lässt.

Am Montag beginnt das 2. Halbjahr in meiner Klasse mit einer Schülerin weniger und einem neuen Stundenplan für SchülerInnen und Lehrer. Für mich bleibt der „lange Montag“ erhalten, dafür darf ich am Donnerstag und am Freitag schon um halb zwölf nach Hause gehen und beginne am Dienstag erst um halb eins. Bis zu den Osterferien gilt mein Plan, danach verlassen uns die Abiturienten und meine Unterrichtsverpflichtung reduziert sich noch einmal um 5 Stunden. Da bleibt genug Zeit für die Vorbereitung von mündlichen Prüfungen in zwei Jahrgangsstufen. Hoffentlich.

Jetzt mache ich mir einen FF (= fauler Freitag).

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freitags

Freitags ist mein kürzester Tag in der Schule. 2 Unterrichtsstunden, in einer Klasse, in meiner Klasse. Dementsprechend gut ist meine Stimmung, den Blick fest aufs Wochenende gerichtet.

Freitags ist auch Markt im Dorf Stadtteil, deshalb gibt es Brötchen zum Frühstück, die netterweise der „Mann im Haus“ bei jedem Wetter holt. Bis zu den Weihnachtsferien war die Tüte mit 4 Brötchen bereits vorbereitet, wenn er sich dem Verkaufswagen näherte, er musste nur noch den Euro anreichen und der Deal war perfekt. Seid zwei Wochen ist der „Brötchenmann“ nicht mehr da, er hat sich zur Ruhe gesetzt, eine „Brötchenfrau“ hat seinen Job übernommen und muss die Wünsche der frühen Kunden erst noch verinnerlichen.

Brötchen zum Frühstück lassen mich später als sonst den Weg zur Schule antreten, heute morgen musste ich zudem noch die Autoscheiben vom Eis befreien, da war ich froh, 10 Minuten vor Stundenbeginn das Schulgebäude und den Kopierraum zu betreten.

Im Kopierraum kämpfte der Herr Referendar mit dem Kopierer, der seinen Unmut durch laute Pieptöne deutlich machte (der Kopierer, nicht der Referendar!!). „piiiiiep“ kann heißen: „Nimm das Original von meiner Glasplatte“ oder auch „Nimm die Kopien aus dem Sammelfach„.  Heute wurde das „piiiiiep“ immer eindrindlicher, je heftiger der Herr Referendar auf dem Display herumtastete. Nach einem kurzen Blick auf das schwarze Ungetüm war mir klar, was es wollte. Zusätzlich zum verzweifelten „piiiep“ leuchteten alle orangefarbenen Dioden an den Papierbehältern. „piiiep“ heißt dann „Ich will Papier„. Wenn alle Dioden leuchten, geht gar nichts mehr, dann muss „gefüttert“ werden.

Der Herr Referendar öffnete also ein Papierpaket mit 500 Blatt und legte einen winzigen Stapel Papier ein, frei nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“. „piiiiiep“ antwortete der Kopierer, was nicht „dankeschön“ hieß, sondern „das war das falsche Fach, du Id…„. Erst nach einem weiteren Fehlversuchpiiiep“ gelang es dem Herrn Referendar, das zum Druckauftrag passende Papiermagazin aufzufüllen und sein Druckauftrag konnte beendet werden. Nachdem die nächste Kollegin ihren Kopierauftrag erteilt und ich auch die restlichen Magazine mit größeren Mengen Papier befüllt hatte, wurden wir wieder von einem lauten „piiiep“ aufgeschreckt. „piiiiep“ und Stillstand bei vollen Papiermagazinen kann nichts Gutes bedeuten. Toner leer, Papierstau oder sonst ein technischer Defekt. Zum Glück brachte ein Blick ins Display gleich die entsprechende Fehlerdiagnose: „[Frau Kollegin], ihr Kopierkontingent ist aufgebraucht, wenden Sie sich an den Administrator„. Worst case – Szenario, end of exercise, nichts geht mehr, was bleibt, ist „Druckauftrag abbrechen“ und „Abmelden„.

Zum Glück verfüge ich noch über ein Kontingent von 405 Kopien bis Februar, so dass die Kollegin ihre Kopien von meinem Konto abbuchen konnte und ihr zumindest heute morgen der Gang nach Canossa zur Schulleitung erspart blieb, um dort Buße zu tun sich dort für den verschwenderischen Umgang mit ihrem Kopierkontingent zu rechtfertigen und um einen „Nachschlag“ zu bitten.

Der Rest des Freitags verlief unspektakulär und jetzt ist Wochenende, das angefüllt ist mit allerlei „Restarbeiten“. Am Montag müssen die Noten für alle Klassen und Kurse in Listen eingetragen werden, also gilt es am Wochenende für alle SchülerInnen eine passende Note auszuwürfeln ääähm … zu errechnen ääähm … unter Berücksichtigung aller im letzten Halbjahr erbrachten Leistungen festzulegen.

Hoffentlich finde ich noch rechtzeitig die Ergebnisliste der ersten Klausur meiner EF-Schüler. Weg ist sie nicht, aber da ist sie auch nicht 😉

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Bald gibt es Zeugnisse, die letzten Klassenarbeiten sind geschrieben und so manche/r Schüler/in macht sich Hoffnung auf eine gute Note, auch wenn die Arbeiten „nur“ befriedigend ausgefallen sind. Zu Recht. Schließlich zählt die mündliche Mitarbeit gerade im Fremdsprachenunterricht besonders. Hier zeigt sich, wer in der Sprache kommunizieren kann, sich verständlich machen kann, wer eine angemessene Aussprache hat usw. Natürlich ist es, gerade in den unteren Klassen, völlig normal, dass Fehler gemacht werden, dass Wörter vergessen wurden oder unbekannt ist. Gute SchülerInnen wissen sich zu helfen, umschreiben das Wort, das ihnen fehlt oder fragen einfach danach.

Bei der Frage nach der Zeugnisnote bitte ich zunächst um eine Selbsteinschätzung. Dazu verteile ich eine Liste mit Kriterien für eine „gute“ mündliche Leistung und bitte die SchülerInnen, die für sie zutreffenden Punkte abzuhaken. Danach kommt es meist zu einer sehr realistischen Selbsteinschätzung, oft sogar sind die Notenvorschläge bescheidener als die von mir genannte mündliche Note.

Checkliste Englisch mündlich

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