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Archive for the ‘Persönliches’ Category

Gestern war meine letzte Lehrerkonferenz und ich habe bis zum Schluss durchgehalten. Immerhin waren das 150 Minuten. Ich habe mich verständlicherweise nicht an den gelegentlich aufkommenden Diskussionen zur Verteilung von Bereitschaftsstunden oder dem Für und Wider von Sonderwünschen bezüglich der Unterrichtsverteilung und Stundenplangestaltung im nächsten Schuljahr beteiligt. Obwohl ich da durchaus eine Meinung gehabt hätte.

Zum Zeitvertreib habe ich Tee getrunken, (sehr trockene) Salzbrezeln geknabbert, der Tischnachbarin bei den Einträgen in ihren Terminkalender zugeschaut und einige Seiten eines Romans auf der Kindle-App meines Smartphones gelesen. Ab und zu habe ich bei Abstimmungen brav die Hand gehoben um mich zu enthalten. Und ich habe geduldig auf Tagesordnungspunkt 7 (Verschiedenes) gewartet.

Kurz vor 18 Uhr hatte ich dann die Gelegenheit ein letztes Mal vor dem Gesamtkollegium das Wort zu ergreifen, um Kolleginnen und Kollegen einzuladen, sich einen Tag vor Beginn der Sommerferien beim traditionell stattfindenden (Lehrer)Grillnachmittag von mir zu verabschieden. Dabei grillen wir nicht, wie der Name vermuten lässt, die Lehrer, sondern lassen gemütlich, bei Getränken, Grillwurst und einem Salatbuffet, zu dem wie jeder und jede etwas beisteuert, das Schuljahr ausklingen. Und manchmal verabschieden wir bei dieser Gelegenheit Kolleginnen und Kollegen, die aus dem Schuldienst ausscheiden oder an eine andere Schule wechseln.

Konferenzen sind im übrigen derjenige Teil meiner schulischen Aufgaben, den ich nach dem Korrigieren von Klausuren und Klassenarbeiten am wenigsten vermissen werde.

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Während im Fachgeschäft meines Vertrauens der Inhaber zwei Ballonzahlen mit Edelgas füllt, betritt eine Mutter mit zwei Teenager-Mädchen den Laden. „Ach guck,“ kommentiert die Frau Mama, „da bekommt jemand mit 61 noch Ballons.“ „Kann doch auch 16 sein“, entgegnet eines der Mädchen. Die Mutter schaut mich an, ich lächle und schweige.

Happy Birthday!

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Wenn die Kindelein sich zum Muttertagsfrühstück ansagen, dann gibt sich Frau Ladybird ganz besondere Mühe bei der Brotauswahl. Während der Mann im Haus zum Lieblingsbäcker fährt, um gar köstliche Körnerbrötchen zu besorgen, verknetet Frau Ladybird 400 g Mehl, 1 Tl Salz, 100g gemahlene und 100g gehackte Mandeln mit 40g Hefe, 50g Zucker, 70g Butter und ca. 350ml lauwarmer Milch zu einem geschmeidigen Hefeteig.

Nachdem der Teig an einem warmen Ort mehr als eine Stunde gegangen ist, findet er in einer Kastenform Platz, wird mit Milch bestrichen und darf noch weitere 30 Minuten unter einem Küchentuch ruhen.

Der Teig in der Form

Bei 180 °C (Umluft) verbringt er anschließend 35 Minuten im vorgeheizten Backofen, zusammen mit einer Schüssel Wasser wegen der Feuchtigkeit beim Backen.

Weil er nach 20 Minuten bereits ziemlich gut gebräunt ist, wird er für die restlichen 15 Minuten mit einer Alufolie bedeckt.

Jetzt nur noch abkühlen lassen.

Der fertige Stuten wiegt knapp ein Kilo und steht dem fertig gekauften Kollegen vom Bäcker optisch und geschmacklich in Nichts nach.

So sieht er von innen aus.
Locker und fluffig.

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Wir müssen sicher sein, dass Menschen, die so lange [20 Jahre] für uns [das Land] gearbeitet haben, versorgt sind, wenn wir den Arbeitsvertrag zum Ende des Schuljahres auflösen.“, erklärt mir die Dame von der Bezirksregierung am Telefon, die ich frage, warum ein Auflösungsvertrag erst erstellt werden kann, wenn ein Rentenbescheid vorliegt. Das klingt tatsächlich fürsorglich, Fürsorgepflicht gibt es also auch für Angestellte und nicht nur für Beamte.

Leider geht die Fürsorge nicht so weit, dass meine Altersrente genauso hoch sein wird wie die Pensionsbezüge meiner verbeamteten Kolleginnen und Kollegen. Von wegen „Gleiches Geld für gleiche Arbeit.“ Ab dem 1. August werde ich mit ungefähr der Hälfte von dem auskommen müssen, das mir bisher im Monat zur Verfügung stand. Aber dafür ist mein Leben dann auch weniger fremdbestimmt.

Vielleicht sollte ich ab August auch einen virtuellen Hut in meinem Blog aufstellen, so wie es in der Bloggerwelt immer häufiger zu sehen ist?

Nein, ich glaube, den Einblick in mein Renterinnenleben bekommen Sie kostenlos. Ich freue mich, wenn Sie weiterhin hier lesen und gelegentlich einen aufmunternden Kommentar hinterlassen.

Ach übrigens: Noch 73 [Kalender]Tage. Ich freue mich.

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Es ist wieder Zeit für meine Rubrik „neunzehn-X-neunzehn“.

Am 19. April war der Dreijährige zu Besuch, da ist die Auswahl an Fotos recht groß.

19-04-19: Spaghettiiiiiii…
19-04-19: ganz viele Spaghettiiiii...

Dazu gab es Grillwürstchen und Tomatensoße. Lecker wars.

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Meine letzten Osterferien vor meinem Ausstieg aus dem aktiven Schuldienst starten passend mit einem Besuch beim Rentenamt. Dort werde ich den offiziellen Antrag auf Rente ab 1. August 2019 stellen. Und dann sind es nur noch 88 Tage bis zu meinem letzten Schultag.

Heute nachmittag werde ich die beste Freundin am östlichen Rand des Ruhrgebiets besuchen. Wir werden unsere gemeinsame Reise im Herbst planen. Ein paar Tage ans Meer wollen wir fahren, an die Nord- oder Ostseeküste, das müssen wir noch entscheiden. Ich freu mich drauf.

Und draußen ist es Frühling

Kirschblüte in Uerdingen am Rhein


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