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Archive for the ‘Persönliches’ Category

Das Lieblingsbaby 2015
Das Lieblingsbaby 2019

Heute Nachmittag wird gefeiert. Chase und Skye werden auch dabei sein:

Schokocupcakes „Skye“ und „Chase

Zutaten für die Muffins: 150g Butter, 150g Zucker, 1 Prise Salz, Vanille, 2 Eier, 160g Mehl, 30g Kakao, 1/2 TL Backpulver, 1/4 TL Natron, 50 ml Milch.

Daraus einen Rührteig herstellen, in 12 Muffinförmchen füllen und ca. 15 Minuten bei 170°C (Umluft) backen. Abkühlen lassen.

Zutaten für die Creme: 150 ml Sahne, 100 g Zartbitterschokolade

Die Sahne aufkochen, vom Herd nehmen, Schokolade in kleine Stücken brechen und in die heiße Sahne geben. Rühren bis sich alles aufgelöst hat. Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.

Mit dem Handrührer cremig aufschlagen, in einen Spritzbeutel füllen und auf die Muffins spritzen. Nach Wunsch dekorieren.

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Der Lieblingsmann hat einen Termin in Heidelberg an einem ganz normalen Dienstag. Er fragt, ob ich mitfahre. Ich denke, das geht doch nicht, hab ich denn Zeit, so mitten in der Woche? Bis mir auffällt, dass es natürlich geht, weil mich kein Stundenplan mehr an derartig spontanen Ausflügen hindert.

Also fahren wir gemeinsam recht früh am Morgen Richtung Süden. Der Termin ist in Wieblingen, einem Stadtteil von Heidelberg. Von dort fährt eine Straßenbahn in 15 Minuten in die Innenstadt, zum Bismarckplatz, direkt am Anfang der Hauptstraße, die parallel zum Neckar durch die Innenstadt bis in die Altstadt von Heidelberg führt.

Vom Bismarckplatz starte ich kurz vor zehn Uhr meinen kleinen Ausflug entlang zahlreicher Sehenswürdigkeiten der ehemals kurfürstlichen Residenzstadt.

Startpunkt: Haltestelle Bismarckplatz

Da es noch früh am Morgen ist und die meisten Geschäfte gerade erst öffnen, sind erst wenige Menschen unterwegs. Dafür rangieren auf der Einkaufsstraße Lieferantenfahrzeuge und Müllwagen sammeln vor den Geschäften die leeren Pappkartons vom Vortag ein.

Mein erster Weg führt mich in eine Buchhandlung (nein, ich bin nicht die Frau am Kartenständer!), ich überlege einen Reiseführer zu kaufen für meinen Rundgang, finde aber nichts, das mir gefällt.

Da ich von einem früheren Besuch weiß, dass die Hauptstraße parallel zum Neckar verläuft und direkt in die Altstadt und zum Heidelberger Schloss führt, laufe ich einfach los. Ich finde in regelmäßigen Abständen einen Übersichtsplan zur Orientierung.

Übersichtsplan Heidelberg

Der Himmel ist an diesem Vormittag so unverschämt blau, so dass die restaurierten Fassaden der Museen, Geschäfts- und Wohnhäuser besonders gut zur Geltung kommen.

Mein Weg führt vorbei an historischen Plätzen und Gebäuden, ich blicke in hübsche Gassen, die weg von der Hauptstraße in die Altstadt oder zum Fluss hinunter führen.

Auf meinem Weg kaufe ich ein Viertel von einem vier Kilogramm schweren Brotlaib und lasse mir einen Scheibe abschneiden, die ich unterwegs essen möchte. Das Brot ist sehr köstlich, bringt allerdings den Nachteil, dass meine Umhängetasche, die ich noch einige Stunden durch Heidelberg tragen muss, ein Kilogramm schwerer ist.

Bei der Bäckerei Gundel kaufe ich die süße Kugel, deren Entstehungsgeschichte sie hier bereits lesen konnten. Die findet auch noch Platz in meiner Tasche, dazu kommen zwei Ansichtskarten, die ich später noch schreiben und verschicken will.

Inzwischen füllt sich die Innenstadt, amerikanische und asiatische Reisegruppen folgen ihren Reiseführerinnen entlang der Sehenswürdigkeiten. Ich mache einen Abstecher an den Fluss und bewundere die Aussicht.

Ich gehe zur Alten Brücke und schaue von dort noch einmal über den Neckar.

Diese schöne Aussicht hat Kurfürst Karl-Theodor auf der nach ihm benannten Brücke den ganzen Tag.

Gegen Mittag hat der Lieblingsmann seinen Geschäftstermin erfolgreich beendet und wir besuchen gemeinsam Die lachende Kuh am Universitätsplatz.

Zwei köstliche Burger später machen wir uns gemeinsam auf den Rückweg und beenden den Tag in Heidelberg am „Schmelzpunkt“, wo ich auch die am Morgen gekauften Postkarten schreibe.

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Mittwoch – in NRW der erste Schultag nach den Ferien – ohne mich.

Am Morgen bekomme ich die eine oder andere Grußbotschaft von ehemaligen Kolleginnen, die nun ohne mich ihren Stundenplan abarbeiten, aber auch von der besten Freundin, die schon ein Jahr Übung hat mit dem Leben ohne Stundenplan.

Am Abend feiern wir in „Deutschlands größtem Filmpalast“ zusammen mit 1500 anderen Runrig-Fans die Deutschlandpremiere des Konzertfilm unserer schottischen Lieblingsband, sie erinnern sich, ich berichtete hier schon einmal davon.

Dem Anlass entsprechend gekleidet …

Noch einmal erleben wir The Last Dance auf der Leinwand, singen die Lieder mit, noch einmal Gänsehautfeeling. Vier der sechs Bandmitglieder sind zur Premiere gekommen, beantworten vor Filmbeginn einige Fragen der Fans, bekommen von der Plattenfirma einen Preis überreicht, weil ihr Album in der Woche nach der Veröffentlichung den 1. Platz der Albumcharts erreicht hat und singen zum Abschluss den Refrain von „Hearts of Olden Glory“ a capella mit den anwesenden Fans.

Ein gelungener Auftakt meiner stundenplanlosen Zeit.

Das Feiern mit Musik und Gesang wird noch weitergehen. Am 7. September wird Herbert auf Schalke für mich singen. Open Air in der Arena. Ich werde berichten. Glückauf!

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In der letzten Ferienwoche wird mir so langsam klar, dass die Ferien für mich nicht enden werden. Ein gutes Gefühl, ich muss mich nicht so wie sonst in den letzten Tagen der Sommerferien auf meine neuen Lerngruppen vorbereiten. Ich habe gar keine neuen Lerngruppen. Und ich muss auch nicht dem traditionellen Schulbesuch am Donnerstag der letzten Ferienwoche entgegenfiebern, an dem es den neuen Stundenplan gibt … wenn es ihn dann überhaupt schon gibt. Ich brauche keinen Stundenplan mehr.

Statt Unterricht bereite ich mein erstes Nähprojekt vor und nähe „mal eben“ einen Tischläufer. Entstanden ist die Idee aus der Tatsache, dass der aktuelle (gekaufte) Tischläufer aus einer Weihnachtskollektion stammt. Zwar sind Sterne zeitlos, doch möchte ich gerne einmal ein neues Erscheinungsbild für meinen Esstisch haben.

In der Nachbarschaft gibt es ein Stoffgeschäft und dort werde ich fündig. Der Stoff hat ein nähanfängerfreundliches Kästchenmuster und ist doppelt gewebt, man kann den Läufer also theoretisch von beiden Seiten benutzen. Sehr praktisch, wenn mal ein Fleck drauf ist.

Gerade Nähte beherrschen meine Nähmaschine und ich bereits perfekt, auch das Wenden des Stoffes zum Richtungswechsel bereitet keine Probleme. Für die Ecken habe ich mir allerdings zum ersten Mal „Briefecken“ vorgenommen und dazu schon seit einigen Tagen die entsprechenden Anleitungsvideos im Internet studiert. Hat so ein bisschen was von Unterrichtsvorbereitung.

Bügeln, bügeln, bügeln …

Vor dem Nähen kommt das Bügeln, je besser man bügelt, desto leichter fällt das Nähen. Also bügle ich die Säume und vor allem die Ecken nach Anleitung, spule den farblich passenden Unterfaden und lege los.

Nähen, nähen, nähen …

Ich starte das Nähprojekt kurz nach der Tagesschau und während der Mann im Haus einige Folgen seiner aktuellen Lieblingsserie schaut, lasse ich in meinem Arbeitszimmer die Nähmaschine rattern. Zwei Stunden später ist das Projekt erfolgreich abgeschlossen und der für den nächsten Morgen vom Lieblingsmann bereits vorbereitete Frühstückstisch erstrahlt im neuen Outfit.

Fertig !

Ich sitze noch eine Weile vor meinem Werk und fühle so etwas wie Stolz. Dabei kommt der Wunsch nach zum Tischläufer passenden Sets auf, am liebsten in verschiedenen zu den Kästchen im Läufer passenden Farben. Da wird wohl wieder mal ein Ausflug zum Stoffgeschäft nötig sein. Ich habe ja jetzt Zeit.

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Das Wochenende begann am Freitagabend mit einem Ausflug ins „Wirtshaus“, die kleine Eckkneipe in der Innenstadt, in der es immer freitags einen leckeren Spießbraten mit genauso leckerem Kartoffelsalat gibt. Den Spießbraten bereitet der Kneipenwirt persönlich, den Kartoffelsalat die Mutter der Wirtin zu. Echt lecker. Das Wetter erlaubte uns, das Abendessen draußen zu genießen. Dazu gab es einen und später noch einen Aperol Spritz für mich und ein (und danach noch ein) alkoholfreies Weizenbier für den Lieblingsmann. Der musste ja das Auto wieder nach Hause fahren, für das er wundersamerweise immer sehr nah am Wirtshaus einen Parkplatz findet. Werksseitig einprogrammiert, der Parkplatz nah am Ziel. VIP-Funktion des Leasingpartners wahrscheinlich.

Am Samstag machten wir einen Ausflug über die Grenze zum niederländischen Nachbarn, der Kaffeevorrat musste aufgefüllt werden. Der Rest des Tages fiel dann buchstäblich ins Wasser. Das freute die Wiese im Garten und die Blumen im Beet, machte mir jedoch schlechte Laune, hatte ich doch geplant, den 90. Geburtstag der Gruga zu feiern und am Abend die Lasershow am Grugaturm zu besuchen.

Auch der Sonntag startete nass und ungemütlich. Immerhin konnten wir am Nachmittag die wahrscheinlich letzte Erdbeertorte der Saison genießen. Drinnen versteht sich. Ab jetzt wird es wohl eher Pflaumen- und Apfelkuchen geben.

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Der Essener Grugapark feiert an diesem Wochenende seinen 90. Geburtstag, eine Veranstaltung, die ich gerne besucht hätte, mit Musik im Park und eine Lasershow am Grugaturm statt Feuerwerk. Doch am Ende des Tages sorgte das Tiefdruckgebiet Bernd dafür, dass wir keinen Ausflug in die alte Heimat gemacht haben.  

Dafür gucken wir ein  Fußballspiel, das torlos unentschieden endet und weder bei mir noch beim Mann an meiner Seite für Begeisterung bezüglich der Leistung unserer jeweiligen Lieblingsmannschaft führt.

Zum Abendessen in der Halbzeitpause habe ich eine Quiche vorbereitet. Mit Blattspinat, Zwiebeln und Speckwürfeln aus einer Packung, die zum Glück noch nicht gemerkt hat, dass ihr „Verfallsdatum“ schon zwei Wochen zurückliegt. Insgesamt eine sehr köstliche Kreation, die wir bestimmt wiederholen werden. Es blieben drei Stück übrig, die nun im Kälteschlaf liegen.

Rezept für Spinat-Quiche nach dem Klick auf das Foto!

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They say the hardest things to say in life are the first hello and the last good bye. But before we go we want you to know that we have always respected your loyalty that we have always valued your friendship and we will always be grateful for this amazing life you’ve given us. No sad good byes tonight for wherever we go from this day forward you will be in our hearts. God bless you all.

Bruce Guthro, Runrig, Stirling Castle, Scotland, August 2018

Wir waren live dabei, als sich die Jungs von Runrig an zwei Tagen zum letzten Mal mit 50.000 Fans aus aller Welt vor der historischen Kulisse von Sterling Castle zum „Last Dance“ trafen und sich nach 45 Jahren aus dem Musikgeschäft verabschiedeten. Ein historischer Moment und ein beeindruckendes Konzert.

17. August 2018 – Stering Castle, Scotland

Ein Jahr später gibt es die DVD und die CDs zum Abschiedskonzert in einem Sammelalbum zusammen mit einem sogenannten „coffeetable book“, in dem Mitglieder der Band ihre persönlichen Erinnerungen an die letzten beiden Konzertabende schildern. Dazu einige der schönsten Fotos des Konzerts. Eine schöne Erinnerung in einer limitierten Ausgabe von 9000 Exemplaren. Meins hat die Nummer 4626.

Collector’s Edition No 4626 – Erinnerung in Bild und Ton

„Music lives on, Runrig lives on.“

Donnie Munro bei seinem Abschied von der Band 1997

Eine Kostprobe aus dem Konzert im August 2018 für alle, die Runrig nicht kennen:

We will remember – this book of golden stories, these days of olden glory

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