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Das Geburtstagskind hatte anlässlich seines 70. Geburtstages zu einem großen Fest eingeladen und wir sind der Einladung gerne gefolgt.

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Wir wanderten entlang der Rheinufer-Promenade bis zum Landtag und zum WDR. Auf dem Weg drehten wir an zahlreichen Glücksrädern und ergatterten den einen oder anderen Trostpreis. Wir bekamen Schlüsselbänder, Poster, Postkarten, Prospekte und Stoffbeutel, Wasserbälle, Kugelschreiber, Straßen- und Radwegkarten, einen Sparschäler, Kühlschrankmagnete, Malbücher, Buntstifte und Gummibärchen.

Wir gingen durch die Altstadt zum Rathaus, wo es Musik, Altbier und eine pinkfarbene Geburtstagstorte gab, die nur deshalb die große Hitze überstand, weil sie aus Pappmaché war.

Am Nachmittag fuhren wir nach Hause zurück und verpassten die Musik auf dem Burgplatz und die Lichtshow des Rheinturms. Aber man kann schließlich nicht alles haben. Vielleicht beim nächsten Mal, wenn Nordrhein-Westfalen 75 Jahre alt wird.

Das Lieblingsbaby probiert gerne neue Abenteuer aus. Aus dem Hochstuhl klettern, mit dem Wasser im Hundenapf und mit den Knöpfen der Stereoanlage spielen, nur so als Beispiel. Seine Mama sagt, er ist frech. Deshalb hat sie ihm wahrscheinlich „freche Freunde“ gekauft, köstlichen Obstbrei in kleinen, bunten Quetschbeuteln.

Das Lieblingsbaby fand sie „sehr, sehr lecker“ und bei unserem gemeinsamen Besuch im Drogeriemarkt des Vertrauens hat er sie direkt wiederkannt und mit einem erfreuten „Daaah“ dafür gesorgt, dass sie den Weg in den Einkaufswagen fanden. Die großen schwarzen Kulleraugen sind ja auch nicht zu übersehen und locken zum Kauf.

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Bei meinem letzten Besuch konnte ich auch nicht widerstehen. Und so warten jetzt zwei neue freche Freunde auf das nächste Zusammentreffen mit dem Lieblingsbaby, um sich dann von ihm genüsslich aussaugen zu lassen.

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Nun denkt die Mama vom Lieblingsbaby darüber nach, wiederbefüllbare Quetschbeutel zu kaufen und darin selbstgekochten Obstbrei zu servieren. Vielleicht ließe sich darin von Zeit zu Zeit auch ein wenig ungeliebter Gemüsebrei verstecken?

 

 

 

 

 

 

Gestern war das Lieblingsbaby zu Besuch und weil das Wetter so schön war, spielten wir im Garten. Da gab es ganz viel zu entdecken, z.B. Herrn Apfel mit seinen beiden Birnenfrauen. Wenn der kleine Mann gewusst hätte, dass die drei im Dunklen auch noch wunderschön leuchten, hätte er sicher noch bleiben wollen.

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Gestern um 11 Uhr hat das neue Schuljahr offiziell begonnen – für Lehrer. Wären Sie an unserem Schulgelände vorbeigefahren, hätten Sie direkt gesehen, dass es wieder losgeht – der Lehrerparkplatz war bis auf den letzten Platz an der Hecke gefüllt, ich musste auf den öffentlichen Parkplatz vor dem Schulgelände ausweichen. Auch dieser Parkplatz war um kurz vor 11 Uhr schon gut gefüllt.

Der Schulleiter nutzte die Gelegenheit, uns 4 (in Worten: vier) Stunden lang in aller Ausführlichkeit einen Rückblick auf das alte und einen Ausblick auf das neue Schuljahr zu geben, uns über unsere Sicherheit zu belehren sowie die neuesten Vorhaben der Bezirksregierung bezüglich der Versetzungsordnung zu erläutern. Wir machten nach zwei Stunden eine kurze Pause, stärkten uns an einem Fingerfood-Buffet, dass uns drei KollegInnen spendierten, die ihren 30. Geburtstag gefeiert hatten, um dann im Endspurt die Mitglieder der Schulkonferenz und einen neuen Lehrerrat zu wählen. Um 15 Uhr durften wir wieder nach Hause gehen.

Morgen starte ich sehr entspannt in den Unterrichtsalltag. Meine erste und einzige Stunde findet um 12.40 Uhr im Leistungskurs statt. Nachmittags kommen die neuen Fünftklässler, ich bin schon gespannt auf die erste Englischstunde in der 5b am Donnerstag.

Weder noch …

Das große Jammern über den neuen Stundenplan ist nicht nötig, aber zum Jubeln ist auch kein Grund. Wenn Sie mal schauen möchten:

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Der Mittwoch ist nach Aussage des Stundenplanverantwortlichen unabänderbar wegen der Blockung der Stunden in der Oberstufe. Leider lassen sich die Stunde der 6a vom Mittwoch oder die Doppelstunde vom Montag nicht dorthin verlegen, das hätte mir gut gefallen. Dann muss ich es wohl so hinnehmen. Wenn zum Halbjahreswechsel 4 Stunden Geschichtsunterricht „bilingual“ in der 9. Klasse dazukommen, werden sich die Lücken schon füllen. Bis dahin heißen die Lücken „Springstunden“ und werden gerne in „Vertretungsstunden“ verwandelt, von denen jeder Lehrer drei pro Monat kostenlos erteilen muss. Kommt eine vierte hinzu, kann er/sie alle vier als Mehrarbeit abrechnen.

Positiv: Obwohl ich an einem Ganztagsgymnasium unterrichte, habe ich nur am Montag Nachmittagsunterricht in meinem Leistungskurs. An allen übrigen Tagen endet der Unterricht für mich um halb zwei und ich kann den Nachmittag frei gestalten. Mittwochs und donnerstags vormittags kann ich ausschlafen oder die Morgenstunden für Unterrichtsvorbereitung und Korrekturen nutzen. Dann bleibt der Nachmittag frei für Privates und Persönliches.

Der Urlaub war schön. Der Urlaub war erholsam. Wir hatten gutes Wetter, gutes Essen und gute Gespräche mit vielen verschiedenen Menschen. Die meisten kamen aus England, aber wir trafen auch welche, die kamen aus Luxemburg oder aus der Schweiz. Wir haben viel gelernt über Pflanzen, über Gärten, über neue und alte Geschichte, über Kreuzfahrtschiffe und über die Herstellung von Granola und Brownies, über Menschen und Traditionen.

Die Wäsche ist schon wieder gewaschen und gefalten, die Reisetaschen unter dem Bett verstaut.

Die Schulbücher liegen bereit, jetzt mache ich mich daran, die Pläne für die ersten Schulstunden nach den Sommerferien zu erstellen.

Heute habe ich Unterrichtsinhalte für den bilingualen Geschichtskurs vorbereitet. Der wird sich zunächst mit „The Germans from a Roman Point of View“ beschäftigen und dabei lesen, dass in den Augen der Römer, die Gemeinsamkeit der Deutschen vor allem in ihrer Rolle als Barbaren (!!) im Kampf gegen das Römische Imperium lag. Den sie letztendlich im Teutoburger Wald gewannen. Varusschlacht, Sie wissen schon!

Am Donnerstag treffen sich viele Kollegen traditionsgemäß in der Schule, es gibt den Stundenplan und das große Jammern oder heimliche Jubilieren. Warten wir ab, in welchem Lager ich mich wiederfinden werde.

11 Tage Guernsey, Sonne, Wind und Meer. Viele nette und interessante Menschen getroffen, viele Kilometer gelaufen, im Meer geschwommen. 

Wir kommen bestimmt wieder!

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