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Nachdem ich vor einigen Tage meine neuen Gummistiefel erfolgreich auf ihre Spaziergangstauglichkeit getestet habe (hier gibts den Testbericht), folgte heute die Dichtheitsprüfung. Dazu fuhr ich zusammen mit dem Mann an meiner Seite an den nahegelegenen Fluss. Zunächst ging es durch die Rheinwiesen.

Und dann war ich am Ziel und stürzte mich mutig in die Fluten. Der Mann an meiner Seite dokumentierte den Test. Ergebnis: Die Stiefel sind wasserdicht!

Wir sind eine ganze Weile an der Wasserlinie entlanggelaufen. So viele Steine und Muscheln wollten mitgenommen werden. Leider hatte ich keinen Beutel dabei, um sie zu transportieren. Manche Steine und Holzstücke waren aber auch für den Transport ungeeignet.

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Fotostopp am Yachthafen, wo die Boote im Winterschlaft lagen.

Einen zweiten Stopp gab es dann im Rheinhafen. Hier befindet sich eine denkmalgeschützte Drehbrücke, erbaut im Jugendstil von 1905.

Auch wenn es die Sonne dann doch nicht durch die Wolken geschafft hat, sind einige schöne Fotos entstanden. Ich bin schon ein wenig stolz auf meine Smartphone Kamera.

Meine Numberpeople kommen inzwischen fast immer zu zweit daher und machen bringen sie auch noch Familienmitglieder mit. Dies waren meine Favoriten der letzten Woche (klicken macht größer):

Mein Lieblingsbild ist Herr Sechszehn …

Ich habe mir Gummistiefel gekauft. Sie sind blau und gefüttert. Blau ist meine Lieblingsfarbe. Gestern vormittag hat sie der DHL Mann gebracht. Die erste Anprobe war vielversprechend. Es folgte der Praxistest, dort, wo ich am Tag zuvor meinen Weg rund um den See wegen erhöhter Matschgefahr abbrechen musste.

Passend zur Farbe der Stiefel war auch der Himmel ein wenig blau an diesem Dezembermittag.

Nach erfolgreicher Umrundung des kleinen Sees lockte ein weiterer Spazierweg.

Zunächst war von Wasser nichts zu sehen. Doch dann führte ein Weg direkt zu einer Aussichtsplatform. Eine Bank lud zu eine Pause ein.

Der Blick war in alle Richtungen beeindruckend.

Auf dem Rückweg lockte mich ein Trampelpfad. Eigentlich soll man im Naturschutzgebiet die Wege ja nicht verlassen. Doch meine Stiefel wollten so gerne zeigen, was sie können. Ich hab ihnen den Gefallen getan.

Eine Stunde hat der Gummistiefeltestspaziergang gedauert. Meine Füße blieben schmerzfrei und warm. Meine Finger und Beine waren kalt. Beim nächsten Mal werde ich eine lange Unterhose unter der Jeans und Handschuhe anziehen.

Nu isser wech

Am Mittwoch gab es einen letzten Blick auf den geschmückten Weihnachtsbaum, dann verschwanden die Kugeln und Kerzen im Karton, bis zum nächsten Jahr. Den Baum haben die Müllwerker am Donnerstag mitgenommen. Tschüss Baum, danke dass du so schön für uns geleuchtet hast.

Weil ich für eine Foto-Challenge ein Landschaftsfoto im Querformat s/w posten wollte, bot sich der Garten gestern nicht als Fotomotiv an. Heute war ich in Verberg unterwegs, um einem ehemaligen Kollegen etwas kontaktlos zu übergeben. Auf dem Rückweg kam ich an einem Naturschutzgebiet vorbei. Ich parkte das Auto am Straßenrand, zog die Kapuze auf und machte mich auf den Weg „mal eben eine Runde um die Kull“

Das passende Motiv für mein Landschaftsfoto in schwarz-weiß konnte ich aus der Vielzahl der Motive auswählen. Ich habe mich für dieses entschieden:

Holtmoers Kull, Krefeld

Der Weg war wetterbedingt sehr matschig. Ich denke über die Anschaffung von stylischen Gummistiefeln nach, um in Zukunft für derartige Fototouren besser gerüstet zu sein.

Inzwischen zeichne ich die Numberpeople in zwei verschiedenen Varianten: entweder die Beine und Arme direkt an die Zahl, die ich farbig hervorhebe, oder die Zahl bekommt zunächst eine Kontur und dann kommen Arme und Beine dazu. Dadurch entstehen bei den 10er Zahlen Paare.

Als dritte Variante nehme ich die Zehnerzahl als Körper und versuche die Gliedmaßen passend zu verteilen. Das habe ich gestern mit der 10 so gemacht.

Mein Ziel ist es die Zahlen von 1 bis 31 zum Leben zu erwecken. Damit kann ich Kalendertage illustrieren. Andere Zahlen werde sich vielleicht aus Situationen ergeben, mal sehen. Auf jeden Fall macht es Spaß, mit den Figuren zu experimentieren. Mehr Spaß als putzen.

… waren die Zutaten für unser gestriges Sonntagabendessen. Vorweg gab es noch Hühnersuppe. Eins der Brote haben wir aufgegessen, das andere wartet im Kälteschlaf auf seinen Einsatz. Das Rezept ist fand ich schon vor längerer Zeit bei Madame Aurélie und habe es schon mehrfach gebacken. Seit Weihnachten habe ich ein Baguetteblech im Einsatz, das die Brote wunderschön in Form hält und dafür sorgt, dass auch die Unterseite knusprig gebacken wird. Für zwei Baguettes braucht man nur 500 Mehl (Typ 550), 320g Wasser, 1/2 Würfel frische Hefe, 12g Salz und Zeit. Der Teigansatz sollte 60 Minuten gehen, danach wird der Teig 3x gefalten und geht zwischen jeder Faltung abgedeckt wieder 20 Minuten auf. Nach dem Formen der Baguettes sind noch einmal 15 Minuten Gehzeit nötig. Gebacken werden die Baguettes dann 20 Minuten bei 220°C Umluft. Sie sollten also spätestens um fünf Uhr mit den Vorbereitungen beginnen, wenn Sie um halb acht Baguettes essen möchten.

Die Gehzeit des Teigs habe ich für die Zubereitung einer Kräuterbutter genutzt. Kräuter und Butter waren noch im Vorrat, ein wenig Knoblauch dazu, Salz und ein paar Spritzer Worchestersauce bringen den Geschmack. In einem Schraubdeckelglas hält sich die Butter im Kühlschrank lange frisch.

Die Numberpeople werden jetzt zweistellig. Das stellt mich vor neue Herausforderungen, bietet aber auch neue Möglichkeiten für die Szenen. Ich sehe hier Zehntklässler auf dem Weg in die Schule. An einem Sonntag sicher nicht realistisch und in Zeiten von Distanzunterricht auch gar nicht zeitgemäß. Tragen Zehntklässler ihren Rucksack auf dem Rücken? Ist das nicht uncool?

Ich finde Schnee schön. Wenn ich ihn morgens früh nicht vom Auto kratzen muss. Wenn er nicht auf den Straßen auf meinem Weg zur Arbeit liegt. Wenn ich ihn nicht morgens im Dunkeln vom Bürgersteig fegen muss.

Leider ist es zur Zeit am linken Niederrhein zu warm für Schnee. Während auf der anderen Rheinseite durchaus die eine oder andere Flocke gefallen und auch liegengeblieben ist, kommen hier aus den grauen Wolken lediglich ein paar Wassertropfen.

Der kleine Herr Acht mag Schnee. Er schnallt sich heute die Skier an und rast den Berg hinunter. Ganz ohne Skistöcke, aber immerhin mit einer warmen Bommelmütze.

Zum heutigen Dreikönigstag haben auch die Number People eine Abordnung auf die Reise geschickt.

Auch für den Babymann ist heute ein besonderer Tag, er ist jetzt 9 Monate alt und kann super schnell über den Boden robben und lustige Dinge in Babysprache sagen. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, dann ist er ein bisschen sauer auf die Frau Bundeskanzlerin, weil die Kontakte mit mehr als einer Person aus einem anderen Haushalt verboten hat. Jetzt kann er sich nicht mehr mit seinem gleichaltrigen Freund zum Spaziergang im Kinderwagen treffen, denn das geht ja nicht ohne die Mamas, die schieben müssen und dann sind sie zu viert und das ist verboten. Er meint, die Frau Bundeskanzlerin könne vielleicht eine Ausnahme für zwei 9 Monate alte Jungs machen, weil die für andere Menschen echt keine Gefahr sind, wenn sie im Kinderwagen liegen, während die Mamas spazieren gehen. Bitte, ja?