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160 Tage – brutto

Noch 160 Kalendertage, dann habe ich für immer schulfrei.

Ich bin gespannt und freue mich darauf.

Aber ein bisschen Sorge ist auch dabei. Da ich keine Beamtin bin, bekomme ich eine ganz normale Rente. Und die auch noch gekürzt um die Monate die ich vor dem Erreichen meines Rentenalters vorzeitig mit der Arbeit aufhöre. Ob das reichen wird für all die Pläne, die ich für die Zeit nach der Schule habe? Wir werden sehen.

Doch jetzt hoffe ich erst mal auf einen erträglichen Stundenplan für das letzte Schulhalbjahr.

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Nachdem ich Woche 3 im Projekt ABC leider verpasst habe, steige ich in Woche 4 mit dem Buchstaben D wieder ein.

D wie Dom oder auch D wie Dancer zeigt ein Bild von unserem Besuch auf dem Hamburger Dom an einem kalten Dezemberabend. Das hatte den Vorteil, dass es freie Sicht der Smartphone-Kamera auf die bunt beleuchteten Fahrgeschäfte gab.

Weitere Bilder zum Buchstaben D findet man nach dem Klick.

 

Winterstimmung

Es schneit, der Himmel ist grau. Da kommen die Farben des Fenstersterns besonders zur Geltung.

Fensterblick

Raupen im Schnee

Es schneit so vor sich hin hier bei uns am Niederrhein. Viel ist es nicht, gerade so als Schnee erkennbar. Die Raupen sind noch guter Dinge und lächeln freundlich.

Dritte Stunde Leistungskurs. Thema: Shakespeare. Während nach einer gefühlten Ewigkeit alle ihre Unterlagen hervorgekramt haben und ich gerade die erste Frage gestellt habe, geht die Tür auf und Schüler A. kommt herein.

Entschuldigung die Verspätung, aber ich (bla, bla, bla)“

Er setzt sichauf seinen Platz. Gerade gehe ich daran, die verspäteten Minuten hinter seinem Namen in die Schülerliste einzutragen, als mir eine Idee kommt. In der 9. Klasse haben wir gerade damit begonnen, den Roman „The Giver“ von Lois Lowry zu lesen (Der Hüter der Erinnerungen). Gleich im ersten Kapitel erfährt der Leser etwas über die Regeln in der Schulgemeinschaft. Asher, einer der Jugendlichen der Gemeinschaft, kommt zu spät zum Unterricht. Er muss vor der Klasse stehen bleiben und die Standardentschuldigung vorbringen:

I apologize for inconveniencing my learning community.“ (Ich entschuldige mich dafür, meiner Lerngruppe Unannehmlichkeiten bereitet zu haben.) Danach folgt eine Erklärung der Verspätung und am Schluss noch einmal eine Entschuldigungsfloskel:

I apologize to my classmates.“ (Ich entschuldige mich bei meinen Klassenkameraden.)

Die Klasse antwortet mit der vorgeschriebenen Standardantwort:

We accept your apology, Asher.“ (Wir nehmen deine Entschuldigung an.)

Diesen Ausschnitt aus dem Roman lese ich den SchülerInnen des Kurse vor und bitte dann den Schüler A., sich auf die eben gehörte Weise zu entschuldigen. Ohne Widerspruch formuliert er die Entschuldigung auf die vorgegebene Weise und seine MitschülerInnen haben großen Spaß daran, seine Entschuldigung gemeinsam zu anzunehmen. Gut gelaunt fahren wir mit dem Unterricht fort.

Kurze Zeit später schreibe ich den Begriff „Shakespearean sonnet“ an die Tafel und mache dabei einen Schreibfehler (ein ‚i‘ hinter dem ‚r‘). Als ich den Fehler bemerke, korrigiere ich ihn und entschuldige mich. Heute allerdings nicht nur wie sonst mit „Sorry, my fault!„, sondern ganz formvollendet mit „I apologize to my students for the typo.“ Und sofort höre ich ein mehrstimmiges „We accept your apology, Mrs Ladybird.“

English lessons are fun, aren’t they? Unterricht kann wirklich Spaß machen!

Als ich das heutige Google-Doodle sah, versuchte ich mich zu erinnern: Dalida, was hat die gesungen, wie sah die aus?

Nach dem Klick wusste ich es wieder. Eine Sängerin, Französin, groß, blond, mit einer eindrucksvollen Stimme. Herr Google erinnert an sie, weil sie heute 86. Jahre alt geworden wäre.

Am Tag als der Regen kam oder Er war gerade 18 Jahr … wie konnte ich diese Lieder meiner Hitparadenzeit nur vergessen?

Ganz besonders gut gefällt mir das Lied, das sie auf französisch mit Alain Delon sang: Paroles – Alles nur Worte. Schade, dass meine Französischkenntnisse so eingerostet sind.

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Mein Bild der Woche 2 im Projekt ABC zeigt die Baustellenfahrzeuge aus der Sandkiste im Winterquartier.

Baustellenfahrzeuge

Weitere Bilder zum Buchstaben B findet man nach dem Klick.