Feeds:
Beiträge
Kommentare

Die Zeit vergeht

Mein letzter Beitrag in diesem Blog ist schon mehr als einen Monat her. Sehr oft habe ich überlegt, etwas zu schreiben, doch dann habe ich doch nur schnell ein Foto bei Instagram gepostet.

Da ist es kein Wunder, dass die Besucherzahlen dieses Blogs immer weiter zurückgehen. Nur die ganz Getreuen klicken einmal pro Tag auf diese Seite, um dann doch nur wieder feststellen zu müssen, dass es keinen neuen Lesestoff gibt.

Will ich das ändern? Will ich weiter hier schreiben?

Doch, will ich schon, jedoch scheitere ich gerade an meinem eigenen Anspruch. Interessant sollen meine Beiträge sein, vielleicht auch witzig. Informativ sollten sie sein, nicht zu oberflächlich, aber unterhaltsam. Am besten auch noch mit einem schönen Foto illustriert. Allzu privat sollen sie aber auch nicht sein, man weiß ja nie, wer hier ganz zufällig hineinschaut und mitliest.

Wo also anfangen? Vielleicht mit einem Blick in die Kategorien:

Aktuelles steht ganz oben. Also fange ich damit an.

Was ist gerade aktuell? Dieses Bild:

Passend dazu vielleicht noch dieses Bild von der von mir gebackenen Muttertagstorte:

Meine Torte mit frischen Erdbeeren und Vanillesahne hat nicht nur den anwesenden Müttern, sondern auch dem großen und dem kleinen Mann geschmeckt. Beim nächsten Mal sollte besser erst eine Schicht Creme auf den Boden und dann die Erdbeeren. Vor allem wegen der Optik. Und etwas mehr Gelatine für noch mehr Standfestigkeit.

Eine weitere Torte wird es zum Ende der Woche geben, dann feiert der Mann im Haus Geburtstag. Er wünscht sich „irgendwas mit Marzipan“. Ich habe da schon eine Idee. Doch die kann ich natürlich hier noch nicht verraten, man weiß ja nicht, wer mitliest 😉

Advertisements

Vor einigen Stunden geboren, ein neuer Bewohner (oder eine Bewohnerin) meines Lieblingsbauernhofes. Mama und Kind spazierten bereits über die große Wiese und ließen sich von Mensch und Tier bestaunen.

Traditionell essen wir am Karfreitag Fisch. In diesem Jahr gab es selbstgemachtes Schlemmerfilet mit Kräuterkruste „à la Bordelaise“ , das vom Lieblingsbaby „Kuchenfisch“ genannt wird.

Kuchenfisch

Basis des Schlemmerfilets ist Seelachsfilet. Den Fisch habe ich in Portionsstücke geschnitten, diese nebeneinander in eine feuerfeste Form gelegt, mit Zitronensaft beträufelt und mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Für den Belag habe ich 50g Paniermehl mit 2 EL Öl und 2 EL geschmolzener Butter und 4 EL lauwarmem Wasser verrührt, fein gehackte Petersilie, klein geschnittene Frühlingszwiebeln, etwas geriebenen Bergkäse und 1 EL Senf untergemischt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Dann habe ich den Fisch gleichmäßig mit der Paste bedeckt und bei 180°C (Umluft) für 20 Minuten im Ofen gebacken.

Ist schneller gemacht als das TK-Produkt und ich kann die Zutaten und Gewürze individuell auswählen.

Willkommen Osterhase

Hiermit ist der Winter beendet. Da die Hortensie im Pflanztopf vor der Haustür noch lange nicht wieder blühen wird und deren kahle Triebe keine Frühlingsstimmung aufkommen lassen, habe ich heute Forsyzienzweige besorgt und in den Topf gesteckt. Dazu eine Schachtel Dekoeier aus Glas, die der Discounter reduziert anbot und schon ist die Osterdekoration an der Eingangstür fertig. Kannst kommen, Osterhase.

So sprach die Kollegin, bei der ich gestern einen Krankenbesuch machte und die damit ihre Begeisterung für die Gemüse-Quiche ausdrücken wollte, die ich ihr am Mittag gebracht hatte. Sie wurde vor zwei Wochen an der Schulter operiert und ihr rechter Arm ist seitdem „stillgelegt“, so dass sie in ihren Möglichkeiten, sich selbständig zu versorgen sehr eingeschränkt ist. Ich hatte angeboten, ihr etwas Leckeres zu Essen vorbeizubringen, Essen auf Rädern sozusagen, und eine Gemüse-Quiche vorgeschlagen, da ich weiß, dass sie sich vegetarisch ernährt.

Gestern Mittag habe ich sie besucht und hatte neben der versprochenen Gemüse-Quiche auch eine Tarte aux Pommes, einen französischen Apfelkuchen im Gepäck, die wir gemeinsam gekostet, fotografiert und für gut befunden haben. Und die zu der Aussage „Du musst eine Bloggerin werden!“ führte. Bin ich ja bereits, aber das weiß die Kollegin nicht. Ob ich ihr den Link zu diesem Beitrag schicke?

Der Teig für die Quiche und die Tarte entstand in meiner neuen Küchenmaschine, der Kenwood kmix, die ihre Bewährungsprobe im Bereich Mürbeteig damit bereits bestanden hat. Weitere Herausforderungen werden folgen. Zum Projekt „Küchenmaschine“ wird es bei Gelegenheit einen gesonderten Beitrag geben. Die Küchenmaschine ist mir nicht vom Hersteller zur Verfügung gestellt worden, ich habe sie nach sorgfältiger Recherche käuflich erworben.

Da die Rezepte zu den Bildern den Rahmen diesen Blogeintrags sprengen würden, finden Sie bei Interesse die Rezepte zum Nachbacken der Gemüse-Quiche und des Französischen Apfelkuchens nach dem Klick auf den Link.

Am Wochenende war ich auf der Creativa in Dortmund, angeblich „Europas größte Messe für kreatives Gestalten“ (Zitat des Veranstalters). Geplant war der Besuch der Messe zusammen mit der besten Freundin aus dem östlichen Ruhrgebiet, doch die musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Da bot der Mann im Haus netterweise an mich zu begleiten, und da er Spezialist im Finden von zielnahen Parkplätzen ist, fanden wir schnell recht nah am Messegelände einen erschwinglichen Stellplatz für das Auto.

Da wir bereits kurz nach Öffnung der Ausstellung vor Ort waren, konnten wir relativ entspannt durch die Hallen und an den Ständen entlang gehen. Unser Ziel war die Cake Dreams, die „Tortenmesse“ in Halle 3b, die bei unserem Eintreffen noch wenig besucht war. Die überwiegend weiblichen Messebesucherinnen standen in langer Schlange an der Garderobe an, um ihre Jacken abzugeben und anschließend an den verschiedenen Workshops der anwesenden Tortendesigner teilzunehmen.

Mein Ziel waren die Stände, die Zubehör zum Erstellen von Tortenkreationen zu günstigen Messepreisen anboten. Auf meiner Wunschliste standen runde Backformen in verschiedenen Durchmessern, dünne Cakeboards als Unterlage für die Torten und Royal Icing zum Fixieren der Torten auf den Unterlagen. All das gab es in dieser Halle, dazu Spritzbeutel mit Garnierspitzen in allen Formen und Größen, Rollfondant und vieles mehr, das das Herz von Motivtortenbäckerinnen erfreuen könnte.

All das werde ich benötigen, wenn ich im Sommer eine Hochzeitstorte für das große Kind gestalte. Da kann es nicht schaden, sich rechtzeitig zu informieren, was der Markt an geeigneten Hilfsmitteln bietet.

Zu bewundern waren in der Halle auch die Exponate eines Tortenwettbewerbs. Auf besonderen Wunsch des Lieblingsmanns fotografierte ich diese beiden Exemplare.

Gerne hätte ich mich über die verschiedenen Küchenmaschinen informiert, die an einigen Ständen zum Einsatz kamen, doch die Hersteller dieser Geräte waren nicht auf der Messe vertreten.

Nach gut zweieinhalb Stunden traten wir den Heimweg an und bahnten uns den Rückweg zum Parkplatz durch einen Strom von Besucherinnen, die das kreative Abenteuer noch vor sich hatten.

Fazit: Eine solche Kreativmesse ist eine feine Sache, wenn man Ideen und Materialien für sein Hobby sucht. Dort wird man fündig und kann aufgrund von Messerabatten häufig auch noch Geld sparen.

Allerdings weckt das unheimlich große Angebot häufig den Wunsch, all das auch einmal zu versuchen und man wird verführt, Dinge zu kaufen, die später zu Hause in Schränken und Schubladen liegen und nicht zu einem Lieblingsstück verarbeitet werden.

Weil ich das wusste, kaufte ich lieber gar nichts, auch nicht das Bastelpaket für österlichen Papierblumenschmuck oder die Wundertüte mit Nähmaschinengarn in Regenbogenfarben. Und schon gar nicht die Sockenwolle, die aus einem einzigen bunten Faden tolle dünne Baumwollsocken zaubern kann. Weiß ich doch genau, dass ich so einen feinen, eleganten Strumpf auch mit der tollsten Anleitung nicht stricken kann und das angefangene Strickstück dann irgendwann unbeachtet in der Ecke liegen wird.

Während die Temperaturen draußen ganz langsam in den Plusbereich steigen (aktuell sind es 1,5 °C), sitze ich am Schreibtisch im warmen Arbeitszimmer und korrigiere 29 Bildbeschreibungen. Da steht ein Pony mitten auf einer Landstraße, verursacht einen langen Stau und lässt sich weder von frischem Heu aus der Hand eines Jungen noch durch eifriges Schieben des Bauern dazu bewegen, die Straße freizugeben. Einigen Sechstklässlern gelingt es bereits gut, die Situation anschaulich und nachvollziehbar strukturiert zu beschreiben, andere haben noch große Schwierigkeiten, vor allem mit der Wortstellung im englischen Satz und der Verwendung der richtigen Zeitformen der Verben.

The pony queue