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Seit heute wissen wir, dass unser Pfingsturlaub auf der Insel Amrum stattfinden darf. Wir freuen uns.

Der Weg zum Strand ist wieder freigegeben 🙂

Geburtstagstorte

Geburtstagskinder dürfen sich einen Kuchen von mir wünschen. Der Lieblingsmann hatte gestern Geburtstag und wünschte sich eine Schwarzwälder Kirschtorte. Diesen Wunsch konnte ich ihm erfüllen, allerdings ohne Kirschwasser, den schließlich war auch der Vierjährige zur Geburtstagskaffeeparty eingeladen.

Schwarzwälder Kirschtorte – Außenansicht

Wenn Sie auch so eine Torte backen möchten, dann lesen Sie auf Seite 2 weiter.

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Wir sind in der 9. Woche im Homeoffice. Ich habe genug Mehl im Haus, sogar in verschiedenen Ausmahlgraden (Typ 405 und 550), und ich habe genug frische Hefe im Kühlschrank. Da der Mann im Haus und ich zum Frühstück gerne Rosinenstuten essen, suche ich nach einem Rezept dafür und werde in der WDR Mediathek fündig. Dort präsentiert Konditor Marcel Seeger aus Nettetal regelmäßig Rezepte für Kuchen, Torten und Brot. Sein Rezept für Rosinenstuten backe ich nach – und scheitere kläglich.

Erste Zweifel kommen mir schon beim Kneten des Teigs. Die Konsistenz fühlt sich für mich nicht richtig an, zu trocken, obwohl ich mich bei der Zugabe von Ei und Milch genau an das Rezept gehalten habe. Die Gehzeit des Teigs ist wohl deutlich zu kurz, eine Verdoppelung des Teiges findet nicht statt. Mir kommen erneut Zweifel, doch ich arbeite weiter nach Rezept. Auch die angegebene zweite Ruhephase nach dem Unterkneten der Rosinen führt nicht zum Aufgehen des Teiges. Wieder verlasse ich mich nicht auf mein Gefühl und schiebe die Form in den Ofen. Das Ergebnis nach der angegebenen Backzeit ist nicht genießbar, auch nicht mit gutem Willen. Ich entsorge den Stuten schweren Herzens und bin frustriert.

Doch nach dem Motto „Geht nicht geht anders“ habe ich am nächsten Tag mein eigenes Mandelstutenrezept herausgesucht und zu einem Rosinenstutenrezept umgewandelt. Ich habe dabei die gleiche Hefe verwendet und das gleiche Mehl wie beim ersten, gescheiterten Versuch. Lediglich die Ruhezeiten des Teiges und die Backzeit habe ich verändert.

Und siehe da, das Ergebnis ist sehenswert und köstlich.

Rosinenstuten – wie vom Bäcker

Das Rezept zum Nachbacken nach dem Klick auf Seite 2.

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Frau Ladybird schrieb am 16.3.2020:

Der Mann im Haus hat seinen ersten Homeoffice-Tag offiziell um 16.30 Uhr dadurch beendet, dass er seinen Laptop heruntergefahren hat. Das dienstliche Handy blieb zwar angeschaltet, verhielt sich aber ruhig.

Mein Homeoffice-Tag brachte uns frisch bezogene Betten. Dabei habe ich auch gleichzeitig allen Wollmäuse, die sich offensichtlich bereits seit Wochen ungestört unter dem Bett getummelt hatten, den Garaus gemacht. Die fühlten sich unter dem Bett so wohl, weil sie sich hinter den ausziehbaren Bettschubladen verstecken konnten.

Für unser Abendessen habe ich den restlichen frischen Nudelteig vom Sonntag zu Bandnudeln verarbeitet und aus Speckwürfeln, Zwiebeln, Sahne und Schmelzkäse eine Sauce dazu gemacht.

Diesen Beitrag fand ich unveröffentlicht in meinen Entwürfen. So weiß ich nun, mit welcher Aktivität ich vor mehr als 7 Wochen in meinem Homeoffice gestartet bin: Putzen, Waschen und Kochen. Hier noch einmal das Bild von den Nudeln mit Sahnesoße zur Erinnerung.

Hausgemachte Bandnudeln mit Käse-Sahne-Sauce

Gestern begann nun die 8. Woche im Homeoffice. Meine Stimmung ist schlechter als an Tag 1, ich gehe weniger einkaufen, ich fühle mich eingesperrt, habe schlechte Laune.

Mein Verstand sagt mir, es gibt keinen Grund für schlechte Laune. Es geht mir gut, ich habe Mehl, Hefe, Klopapier und auch genug Mund-Nasen-Schutzmasken. Ich habe einen Garten, ich kann kochen, backen, nähen, stricken. Aber dennoch …

Ich sehne die Lockerungen der Kontaktsperre in NRW herbei und hoffe, dass NRW dem Beispiel der Bayern folgt und Verwandtenbesuche wieder zulässt. Dann darf der Vierjährige wieder zu Besuch kommen! Darauf freue ich mich.

Falls Sie regelmäßig in meinem Blog lesen, werden Sie festgestellt haben, dass das Thema Kochen in den letzten Wochen ein wenig zu kurz gekommen ist. Nicht, dass Sie meinen, wir würden nicht mehr kochen. Aber seit der Babymann beschlossen hatte, frühzeitig seine warme Bauchhöhle gegen ein kuscheliges Plätzchen bei Mama und Papa zu Hause einzutauschen, haben sich Nähprojekte in den Vordergrund gedrängt.

Doch nun, nachdem der kleine Mann ausgiebig von mir benäht, bestrickt und behäkelt wurde, werden die Mahlzeiten im Ladybird wieder ihren Platz im Blog finden.

Die meisten Teller habe ich fotografiert, so dass ein Rückblick auf unser Essen im April möglich ist. Bis auf die Reibekuchen habe ich alles frisch gekocht. Vieles davon wird bestimmt auch im Mai noch einmal gekocht. Lassen Sie sich überraschen.

Der Mai hat sich von Corona nicht aufhalten lassen, er ist jetzt da und ich bin gespannt, was er mitgebracht hat.

Wir haben ihn gestern mit einem Abendessen begrüßt, dass uns das Team vom Schlüffken zubereitet und sehr liebevoll verpackt zum Abholen bereit gestellt hatte.

Mai-Box für Zwei
Mai-Box – Nahaufnahme
Guten Appetit !

Es war schön, nicht kochen zu müssen und es hat lecker geschmeckt. Wir hoffen, vielleicht noch in diesem Monat Wurst und Bier wieder vor Ort im Nordbahnhof genießen zu können. So lange bleiben wir auf Distanz und zu Hause.

Ich hoffe sehr, dass die Hortensien im Garten Fuß fassen und uns im nächsten Jahr an diesen besonderen Maianfang erinnern werden.

Resteverwertung

Nein, es geht nicht um die Frage, was mache ich mit den vom Abendessen übriggebliebenen Nudeln oder Gemüse oder der leicht angeschrumpelten gelben Paprika im Gemüsefach. Auch das wäre sicher einen Beitrag wert.

Hier geht es um die Frage, was mit den Stoffresten passiert, die in den letzten Tagen vom Nähen der Kleidungsstücke für den Babymann übriggeblieben sind. Sie eignen sich wunderbar für eine Mund-Nasen-Abdeckung für die Babymann-Eltern.

Eine für Mama, eine für Papa …