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Alles richtig gemacht?

Bei deinen Fotos habe ich immer den Eindruck, dass du als Rentnerin alles richtig machst.
Das schrieb mir heute morgen ein ehemaliger Kollege als Kommentar auf Fotos in meinem WhatsApp Status.
Mache ich wirklich alles richtig? Sicher nicht. Wenn man die Fotos sieht, die ich öffentlich mache, dann kann man schnell den Eindruck vom glücklichen, unbeschwerten Rentnerinnenleben gewinnen, zeigen die Fotos doch die Sonnenseiten meines Lebens.
Und dann ist da noch der Alltag mit all seinen Herausforderungen, den kleinen und großen Ängsten und Sorgen. Normales Leben eben.
Ich vermisse die Schule nicht, wohl aber die Kolleginnen und Kollegen. Und ich freue ich mich über solche Kommentare auf meine Bilder.

Hier sind einige der Bilder von einem Ausflug an den Elbstrom, zur Elbinsel Krautsand und zum Hafen von Freiburg (Elbe).

Es wird bunt

Der Sechsjährige hatte schulfrei und wir verbrachten zwei gemeinsame Tage. Wie immer war der Tagesplan gut gefüllt. Zur Feier des Tages gab es Waffelhörnchen und – röllchen. Und weil der Sechsjährige Regenbogenfarben sehr liebt, gab es das süße Gebäck in 6 Farben. Das Hörncheneisen aus dem Nachlass meiner Mutter hatte einige Zeit zu tun. Luftdicht verpackt halten sich die Hörnchen mehrere Tage. So haben sie heute Farbe in den grauen Tag gebracht.

Den Teig habe ich nach einem Rezept für „Friesische Eiserkuchen“ zubereitet. Dabei habe ich die Zuckermenge reduziert und auch nur ein Ei verwendet. Der Teig ist sehr ergiebig, es reicht ein gut gefüllter Esslöffel Teig für ein Hörnchen oder Röllchen. Gebacken wird auf höchster Stufe für 2 Minuten. Danach muss schnell gerollt werden. Vorsicht, heiß!

Sportlich

Im Januar ist das Zahlenvolk sehr sportlich unterwegs. In der letzten Woche gehörten neben Tischtennis, Pilates und Trampolinspringen auch ein Hundespaziergang und ein fetziger Rock’n Roll zu den sportlichen Aktivitäten in der Zahlenwelt.

Dem Zahlenvolk gefällt die Muschel, die der Sechsjährige bemalt hat und Frau Einundzwanzig nutzt sie als Versteck.

A Bag of Goodies

Nachdem zwei meiner Friseurinnen den Salon meines Vertrauens im letzten Jahr verlassen hatten, konnte ich mir eine Zusammenarbeit mit den verbliebenen Mitarbeitern nicht mehr vorstellen. In einer mittelgroßen Stadt gibt es zwar genügend Friseurbetriebe, es ist jedoch nicht einfach, die richtige Wahl zu treffen.

Heute habe ich einen neuen Salon in der Innenstadt getestet. Dort wurde ich mit einem Begrüßungsgeschenk überrascht.

Nach dem Betreten des Salons wurde ich zuerst zum Waschen und Desinfizieren der Hände geführt und danach zum Platz. Dort erwartete mich eine persönliche Begrüßung und ein Tablet mit einer App zur digitalen Zeitschriftenauswahl. Mein Getränkewunsch wurde erfragt. Danach folgte ein umfangreiches Beratungsgespräch. Anschließend begann Max, mein Stylist, sein Werk mit Schere, Bürste und Fön und versorgte mich auch mit Tipps für das Styling der Frisur zu Hause. Mal sehen, ob ich das umsetzen kann.

Zum Glück war es nicht nötig, sich das Ergebnis zu Hause mit Hilfe des Seccos aus der Begrüßungstüte schön zu trinken. Ich bin zufrieden und habe einen neuen Termin für Anfang März gemacht. Hoffentlich arbeitet Max dann noch im Salon und ist nicht in seine Heimat Bayern zurückgekehrt.

Der Ostwall leuchtet

Uwe Esser – „Bröckske in Exile“

Der Ostwall ist Krefelds ehemalige Prachtstraße. In der Mitte gibt es einen Grünstreifen und dort einen Pavillon, der zur Zeit für die Präsentation einer Lichtinstallation von Uwe Esser genutzt wird.

Der Künstler hat die Kronleuchter aus der ehemaligen Krefelder Traditionsgaststätte „Et Bröckske“ gerettet und mit großen farbigen Lichtscheiben zu einem Lichtobjekt verbunden. Die farbigen Glasscheiben laden zum Betrachten und Interpretieren ein. Besonders beeindruckend ist das Projekt in der Dunkelheit. Doch auch morgens um 10 bei nebeligem Januarwetter verbreitet es eine ganz besondere Stimmung.

Ich will Hefezopf backen.

Also gebe ich Mehl, Zucker und Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine, löse Hefe in Milch auf und beginne den Knetvorgang auf niedriger Stufe.

Als ich die Butter nach einigen Minuten hinzugeben will, ist immer noch eine flüssige Masse in der Schüssel 😲 Ich schaue noch mal ins Rezept und stelle fest, dass ich die doppelte Menge Milch genommen habe.

Kurz entschlossen verdoppele ich die übrigen Zutaten bis auf die Hefe und lasse die Maschine weiter arbeiten. Zum Gehen verteile ich den Teig auf zwei Schüsseln und lasse ihn wegen der geringen Hefemenge doppelt so lange stehen.

Zusätzlich zu einem Hefezopf habe ich einige Stunden später noch mehrere kreisrunde Mürbchen und nun einen Vorrat an süßem Brot im Gefrierschrank.

Wintersport

Das Zahlenvolk ist sportlich in das neue Jahr gestartet. Und passend zur Jahreszeit gibt es natürlich auch Wintersport in der Zahlenwelt.

Winterlichter

In der letzten Woche war ich zu Besuch bei der besten Freundin im östlichen Ruhrgebiet. Gemeinsam haben wir den Westfalenpark in Dortmund besucht und uns trotz Nieselregen von den Lichtinstallationen faszinieren lassen.

Zahlenvolk Premiere 3.1.2021

Heute vor einem Jahr haben die ersten Zahlenmännchen das Licht der Welt erblickt. Sie entstanden eher zufällig an meinem Schreibtisch als Telefonkritzelei auf einem Notizzettel. Die Ziffern der neuen Jahreszahl bekamen Arme und Beine und schon begann das neue Jahr zu tanzen. Dieses erste Bild aus der Zahlenwelt hängt noch heute an meiner Pinnwand im Flur.

Seitdem sind unzählige Zeichnungen dazugekommen. Inzwischen nutze ich keine Notizzettel mehr, sondern zeichne digital mit Procreate. Zu besonderen Anlässen drucke ich die Bilder aus, manchmal coloriere ich sie von Hand ein wenig nach.

Meist zeichne ich aktuell, einen Tag vor dem entsprechenden Datum. Manchmal arbeite ich auch ein wenig vor, wenn ich eine gute Idee für eine Zahl habe.

In diesem Jahr habe ich einen Adventskalender für die Lieblingsenkel gezeichnet. Jeden Tag konnten sie ein Türchen öffnen und eine passende Zeichnung dahinter finden.

Befreundete Geburtstagskinder bekommen manchmal eine Karte mit einem Zahlenmännchen, das für ihr Alter steht. Die erste Geburtstagszahl entstand heute vor einem Jahr für die beste Freundin. Damals war es nur eine Kritzelei auf einem Notizzettel, aus der noch keine Karte wurde. In diesem Jahr habe ich eine „richtige“ Karte für die beste Freundin gezeichnet und werde sie ihr morgen, wenn wir uns treffen, persönlich überreichen.

Es ist erstaunlich, welche Veränderungen zu erkennen sind.

Auch wenn es manchmal mühsam ist, immer wieder neue Ideen für die Zahlengeschichten zu finden, so macht mir das Zeichnen nach wie vor großen Spaß.

Happy Birthday Numberpeople, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebes Zahlenvolk.