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Falls Sie regelmäßig in meinem Blog lesen, werden Sie festgestellt haben, dass das Thema Kochen in den letzten Wochen ein wenig zu kurz gekommen ist. Nicht, dass Sie meinen, wir würden nicht mehr kochen. Aber seit der Babymann beschlossen hatte, frühzeitig seine warme Bauchhöhle gegen ein kuscheliges Plätzchen bei Mama und Papa zu Hause einzutauschen, haben sich Nähprojekte in den Vordergrund gedrängt.

Doch nun, nachdem der kleine Mann ausgiebig von mir benäht, bestrickt und behäkelt wurde, werden die Mahlzeiten im Ladybird wieder ihren Platz im Blog finden.

Die meisten Teller habe ich fotografiert, so dass ein Rückblick auf unser Essen im April möglich ist. Bis auf die Reibekuchen habe ich alles frisch gekocht. Vieles davon wird bestimmt auch im Mai noch einmal gekocht. Lassen Sie sich überraschen.

Der Mai hat sich von Corona nicht aufhalten lassen, er ist jetzt da und ich bin gespannt, was er mitgebracht hat.

Wir haben ihn gestern mit einem Abendessen begrüßt, dass uns das Team vom Schlüffken zubereitet und sehr liebevoll verpackt zum Abholen bereit gestellt hatte.

Mai-Box für Zwei
Mai-Box – Nahaufnahme
Guten Appetit !

Es war schön, nicht kochen zu müssen und es hat lecker geschmeckt. Wir hoffen, vielleicht noch in diesem Monat Wurst und Bier wieder vor Ort im Nordbahnhof genießen zu können. So lange bleiben wir auf Distanz und zu Hause.

Ich hoffe sehr, dass die Hortensien im Garten Fuß fassen und uns im nächsten Jahr an diesen besonderen Maianfang erinnern werden.

Resteverwertung

Nein, es geht nicht um die Frage, was mache ich mit den vom Abendessen übriggebliebenen Nudeln oder Gemüse oder der leicht angeschrumpelten gelben Paprika im Gemüsefach. Auch das wäre sicher einen Beitrag wert.

Hier geht es um die Frage, was mit den Stoffresten passiert, die in den letzten Tagen vom Nähen der Kleidungsstücke für den Babymann übriggeblieben sind. Sie eignen sich wunderbar für eine Mund-Nasen-Abdeckung für die Babymann-Eltern.

Eine für Mama, eine für Papa …

Das kleinste Familienmitglied ist jetzt schon zwei Wochen alt. Er wächst und gedeiht, er trinkt und schläft, und wenn er nicht schläft, dann guckt er niedlich. Beim Schlafen mag es der Babymann weich und kuschelig. Was lag da näher, als ihm ein warmes Nest zu bauen. Und weil die Oma gerade wegen Corona ein bisschen mehr Zeit für die Nähmaschine hat, wagte sie sich an das Nähprojekt heran.

Zwei Tage hat sie zugeschnitten, gesteckt, geklammert, genäht, gebügelt, geseufzt, geflucht, aufgetrennt und wieder zusammengenäht. Dann war es geschafft. Das Baby-Modell durfte probeliegen, und die Oma war ein klein bisschen stolz auf ihr Werk.

Heute wird das Nest seinem zukünftigen Besitzer kontaktlos übergeben, und ich bin schon sehr gespannt, ob es ihm gefällt und ob er es als Schlafplatz akzeptiert.

Hier noch einige Fotos von der Entstehung des Nestchens (klick machts größer):

Den Schnitt habe ich bei http://www.vomsommer.com/babynest gefunden, nützliche Tipps gab es auch hier: http://frau-diy.de/2016/02/22/babynest-selber-machen-nahanleitung/

Das andere Ostern

In diesem Jahr ist Ostern anders, ganz anders. Wir halten Abstand und wir treffen uns nicht zum Osterbrunch mit der Familie.

Der Osterhase lässt sich jedoch von Corona nicht wirklich aus dem Konzept bringen. Er hoppelt über Terrassen und durch Gärten, knabbert an den extra für ihn hingelegten Möhren und lässt zum Dank Schokoladeneier und kleine Geschenke da.

Für das große Kind hat der Osterhase in diesem Jahr ein ganz besonderes Geschenk gebracht. Er hat es schon zu Beginn der Osterwoche ins Nest gelegt und ein ganz besonders niedliches „Osterküken“ ausgesucht. Die ganze Familie freut sich über dieses besondere Ostergeschenk.

Herzlich Willkommen, kleiner Mann !

Ich wünsche allen, die hier lesen, schöne Osterfeiertage und hoffe, dass wir bald wieder ein wenig mehr Normalität zurückgewinnen werden.

Kein Bild heute, da die Pizza aus einem Fertigteig vom Discounter gemacht wurde, belegt mit frischen Champignons, Salami und Käse. War nach 20 Minuten servierbereit und genau die richtige Menge für Zwei.

Und Freitag gibt es Fisch mit „weißen und grünen Bäumchen“. Und dann auch wieder ein Foto.

Der Mann im Haus wollte gerne Blumenkohl. Er isst ihn am liebsten mit viel Holländischer Sauce und einem Stück Fleisch. Da ich aber versuche, unseren Fleischkonsum ein wenig einzuschränken, habe ich einen Blumenkohlauflauf vorgeschlagen, auch mit Holländischer Sauce und mit Schinken und Kartoffeln. Und mit Käse überbacken.

Die Idee für das Rezept kommt aus dem Mauskochbuch, aus dem das kleine Kind gerne und erfolgreich kocht.

Die Holländische Sauce kam aus dem Päckchen und ich habe sie mit Milch „verlängert“. Ich habe ca. 500 g Blumenkohl und 500 g Kartoffeln genommen und etwa 8 Minuten in Salzwasser vorgekocht.

Wir haben zu Zweit den ganzen Auflauf geschafft. Der Mann im Haus war positiv beeindruckt und hat eine Wiederholung genehmigt. 😉

Eigentlich sollte man meinen, es sei total einfach und schnell, „mal eben“ einen Salat zum Abendessen zuzubereiten. Ist es natürlich auch, schließlich muss man nichts kochen. Man muss lediglich „mal eben schnell“:

  • Salat putzen und waschen
  • Tomaten waschen und schneiden
  • Lauchzwiebeln putzen und schneiden
  • Champignons putzen und schneiden
  • Maisdose öffnen und abgießen
  • Möhren raspeln
  • Käse reiben
  • Putenfleisch in Streifen bzw. Würfel schneiden, würzen und braten
  • alle Küchengeräte abspülen, abtrocknen und wegräumen.

Also eigentlich gaar keine Arbeit, oder?

Die rote Beete habe ich nachträglich auf meinem Teller hinzugefügt, weil der Mann im Haus sie nicht mag. Habe ich aus frischen Knollen schon am Wochenende gekocht und süß-Sauer eingelegt. Sehr köstlich – finde ich. 🙂

Das Baguette war der letzte Rest aus dem Tiefkühler, das muss ich fürs Wochenende wieder neu backen.

Zu Beginn der dritten Woche im Homeoffice gibt es wieder ein Quiche. Vielleicht ist ab jetzt einfach immer montags Quichetag.

Diesmal verarbeite ich die beiden Gemüsezwiebeln, die schon seit einigen Tagen in der Küche liegen. Im Gefrierschrank sind noch ein paar Speckwürfelchen, im Kühlschrank ist Sahne zum Kochen und 3 Eier habe ich auch. Die Margarine reicht noch für ein Rezept Mürbeteig, muss wieder auf den Einkaufszettel.

Den Boden mache ich genauso wie bei der Lauchquiche [hier klicken], nur backe ich ihn diesmal bei 200° C Ober-/Unterhitze.

Für den Belag halbiere ich die 2 Gemüsezwiebeln, schneide sie in Scheiben, lasse den Speck in 1 EL Öl in der Pfanne aus und dünste dann die Zwiebelringe darin, bis sie fast weich sind. Salz ist nicht nötig.

Für die Soße verquirle ich 3 Eier mit 150 ml Sahne zum Kochen. Ein wenig Pfeffer dazu, sparsam salzen, der Speck bringt genug Salz mit. Die gedünsteten Zwiebeln kommen dazu und die Masse dann auf den vorgebackenen Mürbeteigboden. Den geriebenen Käse darüber, ich habe einen Rest Blauschimmelkäse gerieben, und ab in den Backofen.

Nach 30 – 35 Minuten bei 200° C Ober-/Unterhitze sieht das Ergebnis so aus:

Vor dem Essen unbedingt abkühlen lassen, die Quiche schmeckt auch lauwarm noch sehr gut. Da wir gerade eine Lieferung von unserem Lieblingswinzer bekommen haben, trinken wir ein Glas Rotwein dazu.

Wir haben zwei Drittel der Quiche aufgegessen, weil sie so lecker war, den Rest habe ich eingefroren. Kann man sehr gut einen bunten Salat dazu machen, dann ist es noch einmal ein vollwertige Abendessen.

Sonntagsruhe?

Gestern habe ich weder gekocht noch gebacken. Wenn man mal von den zwei Frühstückseiern und drei Kannen Kaffee absieht.

Da ich schon am Samstag eine Kirschtorte gemacht hatte, musste ich die Torte nur rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und zur Kaffeezeit die Sahne dazu schlagen.

Am Abend haben wir dann erneut aus dem Vorrat gelegt. Das / Der Gulasch hatte den Tag über Zeit, schonend aufzutauen und schmeckte uns mit dem Rest vom Kartoffelsalat von Freitag [hier klicken] und ein paar frisch gekochten Nudeln. Das Foto habe ich im März gemacht, als wir die erste Portion, damals mit Klößen, gegessen haben.

Gulasch – Foto vom 1. März 2020

Die freie Zeit habe ich dann für ein Telefonat mit der besten Freundin und einem ganz besonderen Nähprojekt verbracht, von dem bereits ein Bild aus meinem Instagram-Account gezeigt wird, über das ich aber noch gesondert berichten werde.

Für die jetzt beginnende 3. Woche im Homeoffice gibt es wieder einen Speiseplan.

  • Montag: Quiche Lorraine
  • Dienstag: Salat mit Putenstreifen
  • Mittwoch: Blumenkohlauflauf
  • Donnerstag: Pizza Mista
  • Freitag: Fish and Chips
  • Samstag: Linsensuppe
  • Sonntag: …

Auch in dieser Woche werde ich die Rezepte wieder fürs Familienkochbuch fotografieren und aufschreiben.