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Als ich klein war, gab es Spinat bei uns zu Hause nicht aus dem Tiefkühler. Meine Mutter kaufte ihn im „Gemüsegeschäft“ oder auf dem Markt. Sie hat ihn zunächst ausgiebig gewaschen und dann in einem großen Topf in kochendem Wasser blanchiert. Danach wurde er auf einem Holzbrett mit dem großen, scharfen Messer gehackt. Das Brett war anschließend immer ganz grün. Der Spinat kam dann in einen Topf, in dem vorher Speck und Zwiebeln ausgelassen worden waren, so ein großer scharzer Topf war das. Wenn er gar war, wurde er noch mit Stärkemehl und Milch angedickt – für den rahmigen Geschmack. An einen „Blubb“ kann ich mich nicht erinnern, mit Sahne wurde bei uns nicht gekocht, die gab es auf dem Kuchen.

Heute ist Spinat ein schnelles Essen. Ich nehme Rahmspinat aus der Tiefkühltruhe und mache lediglich das Kartoffelpüree selber. Und die Spiegeleier brate ich in Butter. Sehr köstlich. Wir haben ein ganzes Paket Spinat und Kartoffelpüree aus 500 g Kartoffeln geschafft gestern. Die wahre Völlerei. Dafür gab es dann keinen Nachtisch 😉

Aber ein Gesicht für die gute Laune gab es auf dem Teller.

Das Monster mit den grünen Haaren 🙂

Pfannkuchen mache ich eigentlich, wenn der Vierjährige zu Besuch ist. Wir sind dann immer sehr gespannt, welches Bild sich nach dem Wenden auf der Oberseite des Pfannkuchen zeigt. In Zeiten von Corona darf der Vierjährige leider nicht hier sein, dafür habe ich gestern für den Lieblingsmann und mich Bilderpfannkuchen gebacken. Dazu gab es selbstgemachtes Apfelkompott.

Für den Pfannkuchenteig habe ich 3 Eier schaumig geschlagen und mit 150 ml Milch, 1 Prise Salz und 1 Prise Zucker verrührt. Dann habe ich 250 g Mehl nach und nach dazu gegeben und mit dem Schneebesen glatt gerührt. Anschließend kamen noch 100 ml Mineralwasser mit Kohlensäure hinzu, das macht den Pfannkuchen locker. Den Teig habe ich in der Schüssel abgedeckt 30 Minuten stehen lassen. Dadurch quillt das Mehl auf und die Pfannkuchen werden beim Backen fluffig.

In einer Pfanne (24 cm) habe ich dann etwas Pflanzenöl erhitzt. Wichtig ist, die Pfanne nicht zu heiß werden zu lassen (mittlere Hitze), damit der Pfannkuchen nicht verbrennt. Wenn die Pfanne heiß ist, gebe ich eine Kelle Teig hinein und brate bis die Oberfläche kaum noch flüssig ist. Dann wenden und das Bild betrachten.

Der erste Pfannkuchen wird meist nicht so schön, die Pfanne muss sich erst ein wenig „einbraten“. Auch diesmal war das zweite Bild deutlich eindrucksvoller.

Sie dürfen gerne kommentieren, welche Tiere oder Figuren Sie auf den Pfannkuchen sehen.

Diesmal habe ich in der Mikrowelle gekocht. Man sollte ein Mikrowellengeschirr mit 1,5 l Fassungsvermögen verwenden, dann ist genug Platz zum Rühren.

Ich habe 3 Paprika, 2 Zwiebeln und eine Knoblauchzehe in kleine Würfel geschnitten, mit 3 EL Öl im Mikrowellenbehälter verrührt, bei 600 W für 3 Minuten vorgegart und anschließend gut umgerührt.

Dazu kamen 250 g kleingewürfelte Fleischwurst, 200 g stückige Tomaten (Dose), 5 EL Ketchup, 3 EL saure Sahne/Schmand/Creme fraiche, 1 TL Basilikum (getrocknet), 1 TL Oregano (getrocknet). Alles gut verrühren und dann für 15 Minuten bei 600 W garen. Zwischendurch 1-2 Mal rühren. Anschließend 5 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

Dazu haben wir Reis gegessen, es passen aber auch Nudeln oder Kartoffelpüree.

Rezept und Zubereitung:

Für den Boden habe ich zunächst 250 g Mehl mit 125 g Margarine, einem halbem Teelöffel Salz und 1 Teelöffel Kräuter der Provence (getrocknet) verknetet. Dabei habe ich nach und nach etwa 2-3 Esslöffel Wasser hinzugefügt, um einen geschmeidigen Teig zu bekommen.

Den Teig habe ich zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie rund ausgerollt, in eine Quicheform gelegt, einen Rand hochgezogen und bei 180° C (Umluft) zwei Mal 10 Minuten vorgebacken [10 Minuten mit Backpapier und Backerbsen, anschließend 10 Minuten ohne]. Das Vorbacken verhindert, dass der Belag den Teig zu schnell aufweicht und der Boden der Quiche dann matschig wird.

Für den Belag habe ich 2 Stangen Lauch geputzt, gewaschen und in Ringe geschnitten. Anschließend habe ich den Lauch in der Mikrowelle zusammen mit einer Tasse Wasser 5 Minuten bei voller Leistung vorgegart. Sie können den Lauch natürlich auch in der Pfanne mit einem Esslöffel Öl andünsten.

Den Lauch habe ich mit 150 g gekochten Schinken (vorher in Würfel geschnitten), 200 g Creme fraiche, 2 Eiern, Muskat, Salz und Pfeffer vermischt. Sparsam salzen oder je nach Schinkensorte das Salz ganz weglassen!

Die Masse habe ich auf dem vorgebackenen Teig verteilt und die Quiche dann anschließend bei 40 Minuten gebacken. Vor dem Servieren unbedingt auf Esstemperatur abkühlen lassen. Schmeckt auch lauwarm

Guten Appetit !

Heute beginnt für den Mann im Haus die zweite Woche Homeoffice und auch ich habe mir wieder einige Dinge vorgenommen, die ich in Haus und Garten erledigen möchte.

Bei der ersten Tasse Kaffee heute Morgen haben wir zusammen einen Essensplan für die kommende Woche erstellt:

  • Montag: Lauchquiche
  • Dienstag: Fleischwursttopf
  • Mittwoch: Pfannkuchen
  • Donnerstag: Spinat mit Spiegelei
  • Freitag: Fisch
  • Samstag: Eintopf
  • Sonntag: …

Ich werde versuchen, die Rezepte für die einzelnen Gerichte aufzuschreiben und damit endlich einmal das Familienkochbuch auf den Weg zu bringen. Mal sehen, wie weit ich komme.

Hier noch einmal ein Blick auf die Gerichte der letzten Woche:

Alle Gerichte habe ich nach Möglichkeit aus frischen Zutaten hergestellt. Die Nudeln, der Kartoffelsalat, der Krautsalat und die Pommes waren selbstgemacht.

Privilegien

Ich habe heute morgen aus dem Fenster geschaut, die Sonne schien, die Vögel zwitscherten. Da wurde mir klar, ich gehöre zur Gruppe der privilegierten Menschen:

Ich lebe in einem kleinen Haus mit Garten.
Ich lebe nicht allein.
Ich habe ein gesichertes Einkommen.
Ich habe ein eigenes Auto.
Ich habe erwachsene Kinder.
Ich brauche keine Hilfe beim Einkaufen.
Ich kann Obst, Gemüse, Kartoffeln, Eier und Geflügel frisch beim Erzeuger einkaufen.
Ich habe genug Toilettenpapier.
Ich habe nette Nachbarn.
Ich habe schnelles Internet.
Ich kann Kochen und Backen.
Ich habe einen Gefrierschrank.
Ich habe eine Spülmaschine.
Ich habe mehr Bücher als ich lesen kann, digital und analog.

Ich bin dankbar!

Der Frühling ist angekommen!

Meine Karte kam ganz pünktlich. Vielen Dank, liebe Heike, ich winke in die Nachbarschaft, in meine alte Heimat Ruhrgebiet.

Ein schönes Bild, so könnte ich gerade auf Texel sitzen, beim Lämmerknuffeln, wenn da nicht dieses blöde Virus wäre. Doch es kommen auch bessere Zeiten und die Natur lässt sich vom Virus schon mal gar nicht in die Schranken weisen. Ganz im Gegenteil, sie kann sich jetzt vielleicht sogar ein kleines bisschen freier entfalten.

Hallo Frühling !

Der Brunnen plätschert, das Zebra staunt, das Licht leuchtet und ja, die Tulpen in der Vase sind nicht echt. Die echten wachsen gerade im Hochbeet, sind aber noch nicht reif für die Vase.

Bald ist es so weit 🙂

Danke an Beatrice für die schöne Aktion.