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Archive for the ‘Bemerkenswertes’ Category

In diesem Jahr ist Ostern anders, ganz anders. Wir halten Abstand und wir treffen uns nicht zum Osterbrunch mit der Familie.

Der Osterhase lässt sich jedoch von Corona nicht wirklich aus dem Konzept bringen. Er hoppelt über Terrassen und durch Gärten, knabbert an den extra für ihn hingelegten Möhren und lässt zum Dank Schokoladeneier und kleine Geschenke da.

Für das große Kind hat der Osterhase in diesem Jahr ein ganz besonderes Geschenk gebracht. Er hat es schon zu Beginn der Osterwoche ins Nest gelegt und ein ganz besonders niedliches „Osterküken“ ausgesucht. Die ganze Familie freut sich über dieses besondere Ostergeschenk.

Herzlich Willkommen, kleiner Mann !

Ich wünsche allen, die hier lesen, schöne Osterfeiertage und hoffe, dass wir bald wieder ein wenig mehr Normalität zurückgewinnen werden.

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Dies ist ein „Zwergenteller„. Der ist, wie man unschwer erkennen kann, schon alt. Genau genommen so alt wie ich – mindestens. Der Teller, nicht der Zwerg, der ist viel älter, obwohl – bei Zwergen weiß man ja nie so genau.

Dies sind Schokolinsen auf dem „Zwergenteller„. Die sind natürlich ganz frisch, obwohl der Teller auch schon vor vielen Jahren als Aufbewahrungsort für Schokolinsen diente, wie Sie auf dem nächsten Bild erkennen können, wenn Sie genau hinsehen.

Das Bild ist ein Foto vom Foto aus dem Familienalbum (deshalb die schlechte Qualität) und zeigt den Geburtstagstisch an meinem dritten Geburtstag. Sie finden den Zwergenteller im Vordergrund neben der Schachtel für die Mundharmonika. Die Schokolinsen darauf lassen sich nur erahnen. Links davon ist eine Schachtel mit „Märchenschokolade“, Schokotäfelchen in einer Verpackung mit einer Märchenszene. Das gibt es heute nicht mehr.

Der Holzschnitt an der Wand war auch ein Geschenk, ich erinnere mich, dass er noch lange, zusammen mit anderen Märchenfiguren, über meinem Bett hing.

Es fällt auf, dass alle Geschenke für die Dreijährige völlig plastikfrei und unverpackt daherkommen.

Die Schokolinsen gibt es heute immer noch oder wieder, aber sie sind anders. Die Pfefferminzhülle ist viel dicker und härter, der Schokokern nicht so zartschmelzend wie ich ihn in Erinnerung habe. Der Lieblingsmensch hat sie mir in diesen Jahr zum Geburtstag geschenkt, nachdem wir über Traditionen zu Geburtstagen gesprochen hatten. Und so konnten der Zwergenteller noch einmal zum Einsatz kommen. Die Teller stehen ansonsten im Geschirrschrank ganz hinten, eine Aufgabe haben sie im Haushalt nicht mehr. Aber sie sind eine nette Erinnerung.

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Die ideale Location, um das Ereignis gebührend zu feiern, habe ich in Berlin gefunden. Leider sehr weit weg. [unbezahlte Werbung]

Zum Anstoßen hätte ich gerne dieses leckere Getränk [ebenfalls unbezahlte Werbung], ein Ausflug nach Ingelheim ist aber auch grad nicht möglich.

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Es ist schon Tradition, dass wir die Karnevalstage nicht im Rheinland verbringen, sondern für eine Auszeit auf der Insel nutzen. In diesen Jaht haben wir uns gegen die britischen Inseln entschieden und stattdessen einen Ausflug nach Texel gemacht. Es ist unser insgesamt dritter Aufenthalt auf der Nordseeinsel in Nordholland und schon der zweite in diesem Jahr. Nach De Koog in September 2019 und Den Burg im Januar 2020, sind wir diesmal in De Waal, dem kleinsten Dorf auf der Insel gelandet. Der Ort hat zwei kleine Hotels, ein Museum und eine protestantische Kirche. Es gibt keine Geschäfte, zum Einkaufen muss man in das 2 km entfernte Den Burg fahren.

Hotel De Waal – Texel

Das Hotel ist familiär geführt und bietet sehr schöne, maritim eingerichtete Zimmer. Das Hobby des Besitzers ist „Jutten“, d.h. er sucht den Strand nach brauchbaren Dingen ab. Daraus macht er dann Accessoires und Einrichtungsgegenstände für das Hotel, die man im Aufenthalts- und Frühstücksraum des Hotels, aber auch in den Fluren und in den Zimmer bewundern kann.

Es hat uns so gut gefallen, dass wir beschlossen haben, nach Ostern noch einmal für drei Tage wiederzukommen – Meer geht immer und immer wieder.

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Donnerstags ist Markt hier im Stadtteil. Ein kleiner, überschaubarer Markt. Es gibt Fisch, Fleisch, Wurst, Käse, Gemüse, Kartoffeln, Geflügel, Eier. Es gibt frisch gebackene Reibekuchen. Es gibt einen Stand mit Bio-Gemüse und einen Bio-Bäcker. Es gibt Blumen, Gewürze und sogar einen Stand mit günstiger Kleidung. Der Markt ist ein beliebter Treffpunkt für alle die, die vormittags nicht arbeiten müssen. Markt ist vormittags, erst seit ich nicht mehr arbeite, gehe ich außerhalb der Ferien dort einkaufen.

Am Käsestand ist eine lange Schlange. Frauen und Männer warten darauf bedient zu werden. Die Verkäuferin fragt nach dem nächsten Kunden, ich schaue die beiden älteren Herren, die links und rechts von mir stehen, fragend an. „Machen Sie nur, ich bin Rentner, ich habe Zeit“, sagt der eine. „Ja, wir haben Zeit“, bestätigt der andere. „Danke,“ sage ich und verrate nicht, dass ich auch Rentner(in) bin. Offensichtlich sieht man mir meinen Status (noch) nicht an.

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Das Lieblingsbaby 2015
Das Lieblingsbaby 2019

Heute Nachmittag wird gefeiert. Chase und Skye werden auch dabei sein:

Schokocupcakes „Skye“ und „Chase

Zutaten für die Muffins: 150g Butter, 150g Zucker, 1 Prise Salz, Vanille, 2 Eier, 160g Mehl, 30g Kakao, 1/2 TL Backpulver, 1/4 TL Natron, 50 ml Milch.

Daraus einen Rührteig herstellen, in 12 Muffinförmchen füllen und ca. 15 Minuten bei 170°C (Umluft) backen. Abkühlen lassen.

Zutaten für die Creme: 150 ml Sahne, 100 g Zartbitterschokolade

Die Sahne aufkochen, vom Herd nehmen, Schokolade in kleine Stücken brechen und in die heiße Sahne geben. Rühren bis sich alles aufgelöst hat. Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.

Mit dem Handrührer cremig aufschlagen, in einen Spritzbeutel füllen und auf die Muffins spritzen. Nach Wunsch dekorieren.

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In der letzten Ferienwoche wird mir so langsam klar, dass die Ferien für mich nicht enden werden. Ein gutes Gefühl, ich muss mich nicht so wie sonst in den letzten Tagen der Sommerferien auf meine neuen Lerngruppen vorbereiten. Ich habe gar keine neuen Lerngruppen. Und ich muss auch nicht dem traditionellen Schulbesuch am Donnerstag der letzten Ferienwoche entgegenfiebern, an dem es den neuen Stundenplan gibt … wenn es ihn dann überhaupt schon gibt. Ich brauche keinen Stundenplan mehr.

Statt Unterricht bereite ich mein erstes Nähprojekt vor und nähe „mal eben“ einen Tischläufer. Entstanden ist die Idee aus der Tatsache, dass der aktuelle (gekaufte) Tischläufer aus einer Weihnachtskollektion stammt. Zwar sind Sterne zeitlos, doch möchte ich gerne einmal ein neues Erscheinungsbild für meinen Esstisch haben.

In der Nachbarschaft gibt es ein Stoffgeschäft und dort werde ich fündig. Der Stoff hat ein nähanfängerfreundliches Kästchenmuster und ist doppelt gewebt, man kann den Läufer also theoretisch von beiden Seiten benutzen. Sehr praktisch, wenn mal ein Fleck drauf ist.

Gerade Nähte beherrschen meine Nähmaschine und ich bereits perfekt, auch das Wenden des Stoffes zum Richtungswechsel bereitet keine Probleme. Für die Ecken habe ich mir allerdings zum ersten Mal „Briefecken“ vorgenommen und dazu schon seit einigen Tagen die entsprechenden Anleitungsvideos im Internet studiert. Hat so ein bisschen was von Unterrichtsvorbereitung.

Bügeln, bügeln, bügeln …

Vor dem Nähen kommt das Bügeln, je besser man bügelt, desto leichter fällt das Nähen. Also bügle ich die Säume und vor allem die Ecken nach Anleitung, spule den farblich passenden Unterfaden und lege los.

Nähen, nähen, nähen …

Ich starte das Nähprojekt kurz nach der Tagesschau und während der Mann im Haus einige Folgen seiner aktuellen Lieblingsserie schaut, lasse ich in meinem Arbeitszimmer die Nähmaschine rattern. Zwei Stunden später ist das Projekt erfolgreich abgeschlossen und der für den nächsten Morgen vom Lieblingsmann bereits vorbereitete Frühstückstisch erstrahlt im neuen Outfit.

Fertig !

Ich sitze noch eine Weile vor meinem Werk und fühle so etwas wie Stolz. Dabei kommt der Wunsch nach zum Tischläufer passenden Sets auf, am liebsten in verschiedenen zu den Kästchen im Läufer passenden Farben. Da wird wohl wieder mal ein Ausflug zum Stoffgeschäft nötig sein. Ich habe ja jetzt Zeit.

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Nach dem Software Update meines Android Smartphones sind alle Termine aus dem Kalender verschwunden. Ich frage Frau Gugel, doch die bietet nur fünf Jahre alte Antworten in den einschlägigen Foren. Ich lösche trotzdem die versteckten Daten der App (cache (frz.) = Versteck) – et voilà … die Termine kehren zurück.

Verstehen tue ich es nicht, freue mich aber am Ergebnis und bin nun auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Kalenderdaten zu sichern ohne den Kalender von Frau Gugel zu verwenden.

Vielleicht werde ich zunächst meinen Lehrerkalender des letzten Schuljahres weiterführen, es sind noch Seiten frei. Der Kalender ist im A5-Format, eher ungeeignet für die kleine Handtasche und einen Stift muss man auch immer dabei haben.

Septembertermine 🙂

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They say the hardest things to say in life are the first hello and the last good bye. But before we go we want you to know that we have always respected your loyalty that we have always valued your friendship and we will always be grateful for this amazing life you’ve given us. No sad good byes tonight for wherever we go from this day forward you will be in our hearts. God bless you all.

Bruce Guthro, Runrig, Stirling Castle, Scotland, August 2018

Wir waren live dabei, als sich die Jungs von Runrig an zwei Tagen zum letzten Mal mit 50.000 Fans aus aller Welt vor der historischen Kulisse von Sterling Castle zum „Last Dance“ trafen und sich nach 45 Jahren aus dem Musikgeschäft verabschiedeten. Ein historischer Moment und ein beeindruckendes Konzert.

17. August 2018 – Stering Castle, Scotland

Ein Jahr später gibt es die DVD und die CDs zum Abschiedskonzert in einem Sammelalbum zusammen mit einem sogenannten „coffeetable book“, in dem Mitglieder der Band ihre persönlichen Erinnerungen an die letzten beiden Konzertabende schildern. Dazu einige der schönsten Fotos des Konzerts. Eine schöne Erinnerung in einer limitierten Ausgabe von 9000 Exemplaren. Meins hat die Nummer 4626.

Collector’s Edition No 4626 – Erinnerung in Bild und Ton

„Music lives on, Runrig lives on.“

Donnie Munro bei seinem Abschied von der Band 1997

Eine Kostprobe aus dem Konzert im August 2018 für alle, die Runrig nicht kennen:

We will remember – this book of golden stories, these days of olden glory

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Seit Donnerstag, 1. August 2019 bin ich nicht mehr Angestellte im Öffentlichen Dienst des Landes NRW. Für meinen Lebensunterhalt zahlt jetzt die Bundesrepublik Deutschland, also Sie und Du und Ihr. Vielen Dank.

Blumentorte

Ein Grund zum Feiern fand ich und lud die liebste Freundin, das kleine Kind, den Dreijährigen, den Papa vom Dreijährigen und den Lieblingsmann ein.

Am Nachmittag fuhren drei Frauen und ein kleiner Mann zum Bauerncafé, aßen riesige Tortenstücke, tranken Kaffee, Cappucchino und Limonade und kauften anschließend auf dem Bio-Bauernhof meines Vertrauens Grillfleisch und Grillwürstchen.

Am Abend kamen der Papa vom Dreijährigen und der Lieblingsmann dazu, und wir aßen Kartoffelsalat „wie von Oma“ und Leckeres vom Grill.

Mit der liebsten Freundin saß ich noch lange nachdem die Familie nach Hause gefahren und der Lieblingsmann zu Bett gegangen war, und wir redeten – über neue und alte Zeiten, über Schule, Kinder, Kochrezepte und natürlich auch über Männer. Erst sehr weit nach Mitternacht gingen wir schlafen.

Nun kann es ganz offiziell beginnen, das Abenteuer Rentnerinnenleben. Ich bin gespannt, welche Überraschungen und Herausforderungen es für mich bereithält.

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