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Archive for the ‘Bemerkenswertes’ Category

Fußball spielen kann ganz einfach sein. Da braucht es weder komplizierte Abseitsregeln noch Videobeweise. Einfach den Ball nach den Regeln des britischen Fussballtrainers Phil Woosnam (1932-2013) spielen:

„If it moves, kick it. If it doesn’t move, kick it until it does.“

Beim Spiel der Elf vom Niederrhein, bei dem ich vor einigen Wochen zuschauen durfte, sah das Spiel mit dem Ball ganz anders aus.

Wenn er sich bewegt, lass den Gegner dran. Wenn er sich nicht bewegt,  warte bis der Gegner dafür sorgt.

Nach 90 Minuten freute sich der Gegner über gewonnene 3 Punkte.

Morgen spielt die Mannschaft gegen Dortmund. Schauen wir, welche Borussia Woosnams Regel besser umsetzen können.

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Während in Düsseldorf, Köln und anderswo die Rosenmontagszüge ziehen und karnevalbegeisterte Menschen Helau, Alaaf und sonst noch was rufen, verbringen der Lieblingsmann und ich gemeinsame Zeit im Keller. Nach zahlreichen handwerklichen Projekten, die unter Einsatz von Kreis-, Kapp- und sonstigen Sägen und allerlei schwerem Gerät entstanden und dabei Spuren in Regalen und auf all den Dingen, die in einem Keller so herumstehen, hinterließen, war es an der Zeit, den Waschkeller wieder in einen hausfrauentauglichen Zustand zu versetzen. Dabei nutzen wir die Gelegenheit, in allerlei Kartons und Kisten zu schauen, die mit uns in dieses Haus eingezogen waren, um seitdem ein unbeachtetes Dasein in der Unterwelt zu fristen.

Einige Fundstücke möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Vielleicht wecken sie hier und da Erinnerungen?

Aus einer Zeit, als das Sparen noch Zinsen brachte und ein kleines blaues Buch für den Bargeldnachschub in der Reisekasse sorgte, stammt dieses Fundstück.

Sogar ein Schlüssel zum Öffnen war noch dabei und so bekamen wir Zugang zu Schätzen aus der Vergangenheit:

Neben der enormen Summe von 25 Pfennig (etwa 12 Cent) finde ich auch ein niederländisches Cent-Stück aus dem Jahr 1953 mit dem Bild der Königin Juliana auf der Rückseite der Münze. Sehr lange waren die Geldstücke wohl nicht in der gelben Sparkasse eingesperrt, einer der „Groschen“ trägt das Prägedatum 1989.

So ein kleines blaues Postsparbuch müsste eigentlich auch noch irgendwo sein, vielleicht sind auch da noch ein paar Groschen oder Mark drauf?

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Eine Freundin hat mir zu Weihnachten einen Abreißkalender für das neue Jahr geschenkt, und dort fand ich heute morgen diesen interessanten Beitrag von Herrn Tucholsky, der meinen Wortschatz um das Wort „Ohrenlider“ erweitert hat. Vielleicht kann die Genforschung sich einmal mit der Entwicklung dieses durchaus sinnvollen Accessoires am menschlichen Körper befassen?

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Heute ist das perfekte Hochzeitsdatum für Anna und Otto. Die beiden leben in der Welt der Palindrome oder Anagramme. Ihre Namen lassen sich von vorne und von hinten lesen. Und wenn Sie heute heiraten, dann ist ihr Hochzeitsdatum, der 7.10.2017, ein Zahlen-Palindrom.

Die beiden sind übrigens idealerweise bereits Rentner. Der perfekte Ort für ihre Hochzeit ist natürlich das Regallager und die Braut sollte unbedingt auf einem Reittier zur Trauung kommen.

Der Standesbeamte wird seiner Traurede wahrscheinlich den Satz „Die Liebe ist Sieger, stets rege ist sie bei Leid.“ zugrunde legen.

Herzlichen Glückwunsch an Anna und Otto und natürlich an alle, die heute heiraten oder an einem solchen Datum geheiratet haben.

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Wenn Sie regelmäßig hier lesen, dann wissen Sie, dass ich mehrmals im Jahr zusammen mit dem Lieblingsmenschen Ausflüge auf meine Lieblingsinsel mache. Wir nehmen gerne das Auto mit auf die Insel, weil wir doch immer die eine oder andere Kleinigkeit finden, die wir einkaufen möchten und da ist so ein Kofferraum in einem Kombi schon sehr praktisch.

Bisher sind wir immer mit der Fähre auf die Insel gefahren. Entweder von Calais oder von Dunkerque (Dünkirchen) in Frankreich. Die Überfahrt dauert 1 Stunde von Calais oder 90 Minuten von Dunkerque. Dazu kommt die Wartezeit beim Check-In und bis zur Abfahrt der Fähre. Bei der Ankunft in Dover dauert es wieder eine ganze Weile, bis wir uns durch den Hafenbereich Richtung Autobahn geschlängelt haben, immer hinter den zahlreichen LKWs her, die mit uns die Überfahrt gemacht haben.

Der schnellere Weg auf die Insel geht durch den Kanaltunnel. Dabei fahren die Autos in Coquelles bei Calais in den Eurotunnel Le Shuttle, einen Autozug, der sie dann durch eine Röhre unter dem Ärmelkanal auf die Insel nach Folkstone transportiert. Fahrer und Mitfahrer bleiben im Fahrzeug sitzen, die Fahrt dauert nur 35 Minuten. Der Check-In erfolgt an einem Automaten und nach der Ankunft in Folkstone ist man nach wenigen Minuten auf der Autobahn A 2o Richtung Norden.

Wir haben in diesen Ferien den Shuttle zum ersten Mal genutzt. Bisher hatten uns zwei Dinge davon abgehalten. Zum einen die Vorstellung, während der Überfahrt unter Wasser in einer Art Metallschachtel eingesperrt zu sein und zum anderen der hohe Preis für eine Unterwasserfahrt. Der Betreiber des Autozugs bietet allerdings zu weniger frequentierten Zeiten und für Kurzaufenthalte günstigere Preise an. So kam es, dass wir am Dienstag vor Ostern für insgesamt 69 Euro einen Kurztrip auf die Insel machen konnten.

Wir waren von der Unterwasserfahrt begeistert, so schnell haben wir es noch nie auf die Insel geschafft. Wir haben zwei erholsame Tage dort verbracht. Wir haben die englische Sonne genossen, ein Castle besichtigt, bei einer Greifvogelschau zugeschaut, Fish and Chips gegessen und ein paar Pfund in den örtlichen Geschäften gelassen und in einem ehrwürdigen Landhotel übernachtet.

Auf dem Rückweg habe ich mit meinem Smartphone einen kleinen Film gedreht, der einen Eindruck von der Einfahrt in den Shuttle gibt:

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Ferien zu haben gibt mir die Möglichkeit, schon am frühen Vormittag zum Einkaufen in den Nachbarstadtteil zu fahren. Dort gibt es Bettwäsche beim Discounter und nach dem Einkauf bleibt noch Zeit für einen kurzen Abstecher zum Rhein. Der Himmel bietet ein beeindruckendes Bild.

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Aus unserem Esszimmerfenster haben wir einen gardinenfreien Blick in den Garten. Das soll auch so bleiben. Da jedoch auf dem kurzen Wandstück links neben dem Fenster die Heizungsrohre senkrecht von der Decke zum Boden verlaufen, wollte ich diese gerne hinter einer Gardine oder einem Vorhang verstecken.

Gestern fand ich endlich einen halbtransparenten fertigen Vorhang in Farbe und Muster ganz nach meinem Geschmack. Beim Aufhängen stellte sich heraus, dass er für unser Fenster eigentlich zu kurz ist, der Hersteller hatte das Aufhängen mithilfe von Schlaufen an einer Gardinenstange vorgesehen, an unserem Fenster ist aber eine Gardinenschine direkt unter der Decke montiert.

So hing der schöne Vorhang gestern nachmittag zwar sehr dekorativ neben dem Fenster und kaschierte wie gewünscht die Heizungsrohre, hatte jedoch unten herum „Hochwasser“.

Der Mann im Haus fand das Ganze wenig dramatisch, er meinte, man gewöhne sich daran. Ich war mir da nicht so sicher und grübelte über Lösungmöglichkeiten.

Umtauschen kam nicht in Frage, da ich bereits die Schlaufen abgeschnitten und den Vorhang auf die gewünschte Breite eingekräuselt hatte.

Das Herauslassen des Saums brachte nur einen Zentimeter, bis zum Boden fehlten weitere 11 Zentimeter. Es musste eine Verlängerung her.

Da traf es sich günstig, dass ich am Wochenende beim Möbelschweden hellgraue Vorhänge für einen anderen Raum gekauft hatte. Dort haben die Vorhänge eine Standardlänge von 300 Zentimetern und ich hatte 45 Zentimeter abschneiden müssen, um die Vorhänge der Deckenhöhe anzupassen. Aus dem Rest ließen sich bequem die fehlenden 12 Zentimeter gewinnen und mit der Nähmaschine an den Vorhang annähen.

Selbstverständlich erspare ich Ihnen die Beschreibung der kleinen Missgeschicke auf dem Weg zur Fertigstellung. Sie wollen gar nicht wissen, dass ich den Stoffstreifen zunächst verkehrt herum angenäht habe, dass mir beim Nähen eine Nadel abgebrochen ist und dass der verlängerte Vorhang schließlich zwei Zentimeter zu lang war und deshalb noch nachträglich mit der Hand umgesäumt werden musste.

Ich freue mich über mein neues „Fensterbild“.

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