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Archive for the ‘Bemerkenswertes’ Category

Der Wetterbericht hatte uns darauf vorbereitet, so dass der Blick aus dem Fenster am Sonntagmorgen um 6 Uhr keine große Überraschung bot. Es hatte tatsächlich auch hier am linken Niederrhein in der Gartenstadt geschneit.

Morgens um 6 ist die Welt noch in Ordnung

Nur Lucy, die Katze der Nachbarn, war schon unterwegs und hatte ihre Spuren im Schnee hinterlassen.

Gegen Mittag beschloss ich, einen Schneespaziergang ums Haus zu machen. Beim kleidungstechnischen Aufrüsten (dicke Jacke, Strickschal, Mütze, Handschuhe) musste ich feststellen, dass die winterwarmen Gummistiefel noch im Kofferraum meine Autos lagen. Doch diesen zu öffnen war eine Herausforderung, da alle Eiskratzer ebenfalls im Inneren des Autos aufbewahrt waren.

Natürlich war das Auto unter der dicken Schneehaube völlig vereist und alle Türen sowie die Kofferraumklappe fest zugefroren.

Zum Glück fand ich im Keller eine gut gefüllte Dose Enteisungsspray, im Gartenhaus einen Handfeger und in der Küchenschublade einen Teigschaber aus Kunststoff. Bewaffnet mit diesen Hilfsmitteln und warmen Handschuhen machte ich mich an die Enteisung der für eine elektrische Öffnung der Türen notwendigen Ritzen und Dichtungen. Zum Öffnen der Türen fährt der Käfer die Seitenscheiben ein Stück herunter. Das geht aber nur, wenn diese nicht in der Führung festgefroren sind. Nach Einsatz von reichlich Enteisungsspray und dem Teigschaber, ließen sich die Türen und auch die Kofferraumklappe schließlich öffnen und ich konnte die Gummistiefel aus dem Kofferraum und einen Eiskratzer aus dem Wageninneren befreien. Abschließend habe ich die Gummidichtungen reichlich mit Melkfett eingerieben, damit sie in den kommenden Tagen bei den angekündigten zweistelligen Minustemperaturen nicht festfrieren. So jedenfalls die Theorie.

Anschließend drehte ich mit winterwarmen Gummistiefeln an den Füßen eine Runde ums Haus und durch den Garten, um den Wintereinbruch zu dokumentieren.

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Ein Monat von 2021 ist geschafft. In einem Blick zurück versuche ich, die positiven Momente nicht aus den Augen zu verlieren. Damit ich mich erinnere, was ich geschafft habe. Leider neige ich immer wieder dazu, mich auf das zu fokussieren, das ich nicht geschafft habe. Ich werde mich bessern.

Im Januar habe ich die Numberpeople, meine Zahlenmännchen erfunden. Es macht mir sehr viel Spaß, die Ziffern zum Leben zu erwecken. Sie angeln, tanzen oder wandern. Sie gehen mit dem Hund spazieren oder sitzen auf einer Bank. Sie fahren Auto oder Fahrrad, sie paddeln, schaukeln oder lesen.

Seit dem 12. Januar gibt es von jeder Ziffer eine postkartengroße Zeichnung. Ich habe sie alle noch einmal hier in einer Collage zusammengefügt. (drauf klicken macht größer)

Auch im Februar wird es Numberpeople geben. Sie dürfen gerne immer wieder vorbeischauen. Und wenn Sie eine Idee haben, was die Zahlenmännchen noch erleben können, dürfen Sie mir gerne schreiben. Ich freue mich über neue Inspirationen. Ob ich sie umsetzen kann, wird sich zeigen. Manchmal schafft es eine Idee aus meinem Kopf auch nicht aufs Papier.

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Nachdem ich vor einigen Tage meine neuen Gummistiefel erfolgreich auf ihre Spaziergangstauglichkeit getestet habe (hier gibts den Testbericht), folgte heute die Dichtheitsprüfung. Dazu fuhr ich zusammen mit dem Mann an meiner Seite an den nahegelegenen Fluss. Zunächst ging es durch die Rheinwiesen.

Und dann war ich am Ziel und stürzte mich mutig in die Fluten. Der Mann an meiner Seite dokumentierte den Test. Ergebnis: Die Stiefel sind wasserdicht!

Wir sind eine ganze Weile an der Wasserlinie entlanggelaufen. So viele Steine und Muscheln wollten mitgenommen werden. Leider hatte ich keinen Beutel dabei, um sie zu transportieren. Manche Steine und Holzstücke waren aber auch für den Transport ungeeignet.

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Fotostopp am Yachthafen, wo die Boote im Winterschlaft lagen.

Einen zweiten Stopp gab es dann im Rheinhafen. Hier befindet sich eine denkmalgeschützte Drehbrücke, erbaut im Jugendstil von 1905.

Auch wenn es die Sonne dann doch nicht durch die Wolken geschafft hat, sind einige schöne Fotos entstanden. Ich bin schon ein wenig stolz auf meine Smartphone Kamera.

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Halbzeit auf dem Weg zum heiligen Abend. Heute vor einem Jahr waren wir in Ostfriesland. In Emden haben wir übernachtet. Von dort haben wir Ausflüge gemacht, die Krummhörn besucht, den rot-gelb gestreiften Leuchtturm angeschaut. In einem Supermarkt haben wir Kaffee getrunken. Das Wandbild habe ich dort fotografiert. Es passt gut zu meiner momentanen Stimmungslage.

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Eigentlich ist der Garten bereits im Winterschlaf. Doch nicht alle schlafen. Die Christsterne sind sehr aktiv und haben viele schöne Blüten hervorgebracht. Obwohl ich ihnen gar nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt habe. Sie sind offensichtlich genügsam und vertragen sich sehr gut mit ihren Nachbarn, den kleinen blauen Blumen, deren Namen ich nicht kenne.

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Monopoly – Endstand

So sieht es aus, wenn der Fünfjährige mit Oma Monopoly spielt. Meine letzten 6€ musste ich gerade am Kassenhäuschen bezahlen, das der junge Mann auf dem Geisterbahnfeld aufgestellt hat. Das wars, Pleite, Bankrott, Spiel aus.

Ein schönes altes Spiel, in dem die Geldscheine noch DM sind. Aber das tut der Spielfreude beim Fünfjährigen keinen Abbruch, wir haben 1:1 in Euro umgerechnet.

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In diesem Jahr ist Ostern anders, ganz anders. Wir halten Abstand und wir treffen uns nicht zum Osterbrunch mit der Familie.

Der Osterhase lässt sich jedoch von Corona nicht wirklich aus dem Konzept bringen. Er hoppelt über Terrassen und durch Gärten, knabbert an den extra für ihn hingelegten Möhren und lässt zum Dank Schokoladeneier und kleine Geschenke da.

Für das große Kind hat der Osterhase in diesem Jahr ein ganz besonderes Geschenk gebracht. Er hat es schon zu Beginn der Osterwoche ins Nest gelegt und ein ganz besonders niedliches „Osterküken“ ausgesucht. Die ganze Familie freut sich über dieses besondere Ostergeschenk.

Herzlich Willkommen, kleiner Mann !

Ich wünsche allen, die hier lesen, schöne Osterfeiertage und hoffe, dass wir bald wieder ein wenig mehr Normalität zurückgewinnen werden.

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Dies ist ein „Zwergenteller„. Der ist, wie man unschwer erkennen kann, schon alt. Genau genommen so alt wie ich – mindestens. Der Teller, nicht der Zwerg, der ist viel älter, obwohl – bei Zwergen weiß man ja nie so genau.

Dies sind Schokolinsen auf dem „Zwergenteller„. Die sind natürlich ganz frisch, obwohl der Teller auch schon vor vielen Jahren als Aufbewahrungsort für Schokolinsen diente, wie Sie auf dem nächsten Bild erkennen können, wenn Sie genau hinsehen.

Das Bild ist ein Foto vom Foto aus dem Familienalbum (deshalb die schlechte Qualität) und zeigt den Geburtstagstisch an meinem dritten Geburtstag. Sie finden den Zwergenteller im Vordergrund neben der Schachtel für die Mundharmonika. Die Schokolinsen darauf lassen sich nur erahnen. Links davon ist eine Schachtel mit „Märchenschokolade“, Schokotäfelchen in einer Verpackung mit einer Märchenszene. Das gibt es heute nicht mehr.

Der Holzschnitt an der Wand war auch ein Geschenk, ich erinnere mich, dass er noch lange, zusammen mit anderen Märchenfiguren, über meinem Bett hing.

Es fällt auf, dass alle Geschenke für die Dreijährige völlig plastikfrei und unverpackt daherkommen.

Die Schokolinsen gibt es heute immer noch oder wieder, aber sie sind anders. Die Pfefferminzhülle ist viel dicker und härter, der Schokokern nicht so zartschmelzend wie ich ihn in Erinnerung habe. Der Lieblingsmensch hat sie mir in diesen Jahr zum Geburtstag geschenkt, nachdem wir über Traditionen zu Geburtstagen gesprochen hatten. Und so konnten der Zwergenteller noch einmal zum Einsatz kommen. Die Teller stehen ansonsten im Geschirrschrank ganz hinten, eine Aufgabe haben sie im Haushalt nicht mehr. Aber sie sind eine nette Erinnerung.

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Die ideale Location, um das Ereignis gebührend zu feiern, habe ich in Berlin gefunden. Leider sehr weit weg. [unbezahlte Werbung]

Zum Anstoßen hätte ich gerne dieses leckere Getränk [ebenfalls unbezahlte Werbung], ein Ausflug nach Ingelheim ist aber auch grad nicht möglich.

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Es ist schon Tradition, dass wir die Karnevalstage nicht im Rheinland verbringen, sondern für eine Auszeit auf der Insel nutzen. In diesen Jaht haben wir uns gegen die britischen Inseln entschieden und stattdessen einen Ausflug nach Texel gemacht. Es ist unser insgesamt dritter Aufenthalt auf der Nordseeinsel in Nordholland und schon der zweite in diesem Jahr. Nach De Koog in September 2019 und Den Burg im Januar 2020, sind wir diesmal in De Waal, dem kleinsten Dorf auf der Insel gelandet. Der Ort hat zwei kleine Hotels, ein Museum und eine protestantische Kirche. Es gibt keine Geschäfte, zum Einkaufen muss man in das 2 km entfernte Den Burg fahren.

Hotel De Waal – Texel

Das Hotel ist familiär geführt und bietet sehr schöne, maritim eingerichtete Zimmer. Das Hobby des Besitzers ist „Jutten“, d.h. er sucht den Strand nach brauchbaren Dingen ab. Daraus macht er dann Accessoires und Einrichtungsgegenstände für das Hotel, die man im Aufenthalts- und Frühstücksraum des Hotels, aber auch in den Fluren und in den Zimmer bewundern kann.

Es hat uns so gut gefallen, dass wir beschlossen haben, nach Ostern noch einmal für drei Tage wiederzukommen – Meer geht immer und immer wieder.

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